Fachbeiträge & Kommentare zu Berichterstattung

Beitrag aus Personal Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 2.2.7 Pflicht zur Entgeltbewertung

Nach Art. 10 Abs. 1 besteht eine Pflicht zur gemeinsamen Entgeltbewertung mit den Arbeitnehmervertretern, wenn sich aus der Berichterstattung über das Entgelt ein Unterschied bei der durchschnittlichen Entgelthöhe von Arbeitnehmern i. H. v. mindestens 5 % in einer Gruppe von Arbeitnehmern ergibt und der Arbeitgeber einen solchen Unterschied bei der durchschnittlichen Entgelt...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.1.7 Überlagerung durch das Handelsrecht – Ertragsteuerinformationsbericht

Während § 138a AO i. V. mit der Transparenz-Richtlinie sowie im Einklang mit der OECD-Empfehlung zum CbCR lediglich eine Berichterstattung gegenüber der Steuerbehörde im Ansässigkeitsstaat bzw. Betriebsstättenstaat vorsieht, verpflichtet dieRichtlinie zur Änderung der EU-Bilanzrichtlinie (Richtlinie 2013/34/EU)[1] die Unternehmen, einen konsolidierten Ertragsteuerinformation...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.1.4.3 Vordrucke und Zweifelsfragen zum CbCR

Die OECD schlägt die Verwendung der nachfolgenden Muster vor: In der Praxis sind bereits folgende Zweifelsfragen zum CbCR aufgetreten: Bedeutet die Formulierung "…ausgehend vom Konzernabschluss...", dass nur der Konzernabschluss als Datenquelle zugelassen ist? Hierzu ist anzumerken, dass bereits nach den OECD-Anmerkungen wahlweise auch Einzelabschlüsse, andere regulatorische A...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: 5 Schr... / 1.5 Schritt 5: Controlling, Reporting und kontinuierliche Verbesserung

Nachhaltiges Facility Management ist kein Projekt mit Anfang und Ende, sondern ein dynamischer, sich (ständig) selbst optimierender Prozess. Ob eine NFM-Strategie langfristig Wirkung entfaltet oder nach anfänglicher Euphorie versandet, entscheidet sich genau an diesem Punkt. Controlling und Monitoring bilden dabei so eine Art Nervensystem des gesamten Ansatzes. Die zuvor def...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Verbraucher-/Patientenberatung / 2.2 Höhe der Förderung

Die Fördersumme im Jahr 2016 beträgt 9 Mio. EUR und ist in den Folgejahren entsprechend der prozentualen Veränderung der monatlichen Bezugsgröße[1] anzupassen. Sie umfasst auch die für die Qualitätssicherung und die Berichterstattung notwendigen Aufwendungen.mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Betriebssport / 4 Unfallversicherungsschutz

Bieten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern als Ausgleich für die Belastungen am Arbeitsplatz eine Möglichkeit zum Betriebssport an, so sind die Mitarbeiter währenddessen grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Voraussetzung für den Unfallversicherungsschutz ist, dass der Betriebssport regelmäßig stattfindet und er einen klaren organisatorischen Bezug zum Arbeitgeber hat. Dies i...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Personalentwicklung: Wertbe... / 1 Ein kritischer Blick auf den blinden Fleck der Personalentwicklung

„Sozialromantische Wölkchen-Maler“ ist nur einer der augenzwinkernden Begriffe über die handelnden Personen der Personalentwicklung. Das klingt erst einmal nach „irgendwie schon wichtigen Themen“, die allerdings an den Erwartungen hinsichtlich der Anforderungen der Praxis vorbei gehen. Und damit verweist dieser Begriff beim zweiten Blick auf einen wichtigen Handlungsbedarf. ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Abwehrender Brandschutz: Ab... / 5.3 Umgang mit der Presse

Im Fall eines Brandschadens ist ein offener Umgang mit der Presse unabdingbar. Bereits im Vorfeld sollte dafür im Unternehmen ein Sprecher festgelegt werden, der verbindliche Auskünfte nach außen erteilen darf. Praxis-Tipp Gemeinsame Erklärungen Es sollten nur gemeinsame Erklärungen des Unternehmens und des Leiters der externen Einsatzkräfte abgegeben werden. Nach dem Schadense...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Steuer Check-up 2026 / 2.7.2 Neue Mindeststeuer-Bericht-Verordnung

Der Regierungsentwurf einer Verordnung zur Durchführung des Mindeststeuergesetzes betreffend den Umfang, die Ausgestaltung und den Informationsaustausch von Mindeststeuer-Berichten (Mindeststeuer-Bericht-Verordnung, MinStBV-E) sieht neben Begriffsbestimmungen (§ 2 MinStBV-E) u. a. folgende Regelungsbereiche zur Umsetzung internationaler Vorgaben vor: § 4 MinStBV-E: Definition...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Nachhaltigkeitsmanagement / 2.2 Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts

Die Entscheidung im Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, führt zwangsläufig dazu, die darin beschriebenen Ziele zu implementieren. Nur glaubwürdige Berichte, die sich auf Daten und Fakten beziehen, eignen sich zur Veröffentlichung. Das Unternehmen kann sich dann an verschiedenen Rankings beteiligen und so seine Bemühungen mit denen anderer Unternehmen vergl...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Nachhaltigkeitsmanagement / Zusammenfassung

Begriff Nachhaltigkeit Der Begriff tritt 1713 in der Sylvicultura Oeconomica von Carl von Carlowitz zum ersten Mal in deutscher Sprache im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft auf: "daß es eine continuierliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe". CR Corporate Responsibility bzw. Unternehmensverantwortung beschreibt die generelle Verantwortung eines Unternehmens gegenüber ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.1.1 Klimabezogenes Herzstück der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung

Rz. 1 Das Basismodul VSME.B3[1] bildet das klimabezogene Herzstück des VSME-Standards und stellt damit einen zentralen Baustein der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung dar. In einer Zeit, in der klimabezogene Informationen zunehmend über Marktzugang, Finanzierungsbedingungen (§ 15) und Wettbewerbsfähigkeit entscheiden, bietet VSME.B3 einen proportionalen Rahmen für...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.3.2 Energieverbrauch und Energiemanagement nach VSME.29

Rz. 65 Der Energieverbrauch stellt einen der bedeutendsten Treiber klimabezogener Auswirkungen von Unternehmen dar und bildet die methodische Grundlage für die Berechnung der Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen.[1] VSME.29 adressiert diese zentrale Verbindung zwischen Energienutzung und Klimafolgen, indem er Unternehmen verpflichtet, ihren gesamten Energieverbrauch t...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 7 Luft-, Wasser- und Bode... / 2 Inhalt und Struktur der Angabe B4 (VSME.32)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 1 Systematik und strategischer Kontext

Rz. 1 Das Zusatzmodul C4 des VSME-Standards stellt einen zentralen Baustein für die systematische Identifikation, Bewertung und Offenlegung klimabedingter Risiken dar. Anders als die retrospektive THG-Berichterstattung in Modul B3 oder die zukunftsorientierten Reduktionsziele in C3 fokussiert C4 auf die prospektive Risikoanalyse und die daraus resultierenden strategischen un...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.2.2 ISO 14064-1: Normierte Alternative mit europäischer Prägung

Rz. 27 Die internationale Norm ISO 14064-1, erstmals 2006 veröffentlicht und 2018 umfassend überarbeitet, bietet eine alternative methodische Grundlage für die THG-Bilanzierung, die in Europa besonders bei Unternehmen mit etablierten Umweltmanagementsystemen nach ISO 14001 weit verbreitet ist. Die ISO 14064-1 wurde von der International Organization for Standardization entwi...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 10 Ressourcennutzung, Kre... / 2.2 Abfallbewirtschaftung

Rz. 17 Die quantitative Abfallberichterstattung gliedert sich in 2 Hauptkategorien:mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 7 Luft-, Wasser- und Bode... / 3.2 Für Einsteiger: Schrittweise Implementierung

Rz. 21 Es empfiehlt sich eine schrittweise Implementierung der Angabe B4. Einen Überblick über die einzelnen Schritte gibt Abb. 2: Abb. 2: Implementierung der Angabe B4 in 3 Schritten Rz. 22 Der 1. Implementierungsschritt beginnt mit der systematischen Klärung, ob das Unternehmen in den Anwendungsbereich der "Falls-zutreffend"-Logik fällt. Diese Prüfung erfolgt entlang der 2-s...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 2.3.1 Zukunftsperspektiven und ESRS-Mapping

Rz. 225 Die ersten Erfahrungen mit der Anwendung des VSME-Standards werden voraussichtlich zu methodischen Präzisierungen und Erweiterungen führen. Besonders im Bereich des Zusatzmoduls C3 sind Konkretisierungen der Mindestanforderungen an Übergangspläne, spezifischere Branchenleitfäden für klimaintensive Sektoren und verbesserte Guidance zu Scope-3-Zielen zu erwarten. Die I...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 1 Einführung in den Volun... / 2 Steigende Bedeutung des VSME-Standards für die Unternehmenspraxis

Rz. 4 Die Diskussion in den vergangenen Jahren um die Implementierung des nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) hat gezeigt, dass praxisnahe und bürokratiearme Regulierungsangebote unbedingt notwendig sind, um die Unternehmenspraxis von der Vorteilhaftigkeit von Berichterstattung zu überzeugen. Bei der Lieferkettenregulierung waren insbes. kleinere und mit...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 9 Wasser / 2.1 Wasserentnahme

Rz. 6 Wasserentnahme bezeichnet nach VSME, Anhang I, Anlage A "(d)ie Summe des Wassers, das während des Berichtszeitraums aus allen Quellen und für alle Verwendungszwecke in die Systemgrenzen des Unternehmens eingebracht wurde". Diese umfassende Definition stellt sicher, dass alle wasserbezogenen Inputs erfasst werden, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem späteren Verwen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 10 Ressourcennutzung, Kre... / 3.2 Für Unternehmen-Einsteiger: Schrittweise Implementierung

Rz. 37 Die erfolgreiche Implementierung einer VSME.B7-konformen Berichterstattung zu Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft und Abfallbewirtschaftung erfordert eine strukturierte, phasenweise Herangehensweise, die die begrenzten Ressourcen von den Unternehmen berücksichtigt und dennoch eine hochwertige Analyse gewährleistet. Phase 1: Grundlagen schaffen (Monate 1–3) In der 1. ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 9 Wasser / 2.2 Wasserverbrauch

Rz. 17 Neben der Berichterstattung zur Wasserentnahme wird von bestimmten Unternehmen auch die Angabe des Wasserverbrauchs gefordert. Diese Angabe ist zu den "Falls-zutreffend"-Angaben zu zählen und ist nur von Unternehmen zu tätigen, die "Produktionsverfahren mit erheblichem Wasserverbrauch […] (z. B. thermische Energieprozesse wie Trocknung oder Stromerzeugung, Herstellung...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 1 Einführung in den Volun... / 3 EFRAG als Dreh- und Angelpunkt in der VSME-Entwicklung

Rz. 7 Bei der Abfassung der Empfehlung zur KMU-Berichterstattung hat sich die EU-Kommission im Vorfeld auf die Arbeiten der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) gestützt. Die EFRAG ist eine private Organisation mit Sitz in Brüssel, die von der EU-Kommission ursprünglich genutzt wurde, um sie bei der verbindlichen Annahme internationaler Finanzberichterstattung...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.3.4 Scope 2: Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie

Rz. 129 Scope-2-Emissionen entstehen durch den Verbrauch eingekaufter Energie (VSME, Anhang II.26)[1] und stellen Unternehmen vor die fundamentale methodische Herausforderung, zwischen der physikalischen Realität des Energiesystems und den vertraglichen Vereinbarungen ihrer strategischen Energiebeschaffung zu unterscheiden. Nach VSME.30(b) fordert der Standard die location-b...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 2 Ziele, Struktur und Gru... / 3.6 Zeitpunkt und Ort der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts

Rz. 21 Die Häufigkeit der Aktualisierung des Nachhaltigkeitsberichts steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Adressatenkreis sowie der strukturellen Einbettung in die finanzielle Berichterstattung. Der VSME-Standard differenziert 2 Anwendungsfälle, in denen eine jährliche Aktualisierung des Nachhaltigkeitsberichts vorgesehen ist: Adressierung externer Anspruchsgruppen: We...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 2.2 C4-Aspekt 1: Klimabedingte Gefahren und klimabedingte Übergangsereignisse (VSME.57)

Rz. 6 VSME.57 richtet sich gezielt an Unternehmen, die klimabedingte Gefahren und klimabedingte Übergangsereignisse ermittelt haben, aus denen sich bei Bruttobetrachtung klimabedingte Risiken für das Unternehmen ergeben. Diese präzise Definition des Anwendungsbereichs folgt dem Grundsatz der Wesentlichkeit und stellt sicher, dass nur tatsächlich identifizierte und als releva...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 3.1 Zukunftsperspektiven und ESRS-Mapping

Rz. 40 Die systematische Verbindung zwischen VSME.C4 und den entsprechenden ESRS E1-Anforderungen ermöglicht es Unternehmen, ihre Berichterstattung zukunftsfähig zu gestalten und bei späterem Übergang zu ESRS bereits etablierte Prozesse zu nutzen. Diese strategische Vorbereitung kann erhebliche Implementierungskosten sparen und Wettbewerbsvorteile schaffen. Die Mapping-System...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 10 Ressourcennutzung, Kre... / 3.1 Zukunftsperspektiven und ESRS-Mapping

Rz. 34 Die systematische Verbindung zwischen VSME.B7 und den entsprechenden ESRS E5-Anforderungen ermöglicht es Unternehmen, ihre Berichterstattung zukunftsfähig zu gestalten und bei späterem Übergang zu ESRS bereits etablierte Prozesse zu nutzen. Diese strategische Vorbereitung kann erhebliche Implementierungskosten sparen und Wettbewerbsvorteile in der Lieferkette schaffen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 14 Value chain cap – Kritische Betrachtung aus KMU-Sicht

Rz. 1 Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor einem fundamentalen Dilemma. Obwohl nicht direkt zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet, werden sie faktisch von ihren Großkunden dazu gezwungen. CSRD-pflichtige Unternehmen geben ihre Berichtspflichten entlang der Lieferkette weiter und konfrontieren KMU mit fragmentierten Anforderungen zur Bereitstellung von...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 7 Luft-, Wasser- und Bode... / 3.1 Zukunftsperspektiven und ESRS-Mapping

Rz. 19 Die systematische Verbindung zwischen VSME.B4 und ESRS E2 ermöglicht es Unternehmen, ihre Berichterstattung zukunftsfähig zu gestalten und bei einem potenziellen Übergang zu den umfassenderen ESRS bereits etablierte Prozesse zu nutzen. VSME.B4 fokussiert sich auf die quantitative Erfassung von Schadstoffemissionen und bildet damit eine solide Grundlage für die Nachhalt...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 8 Biodiversität/Biologisc... / 3.2 Für Einsteiger: Schrittweise Implementierung

Rz. 23 Die erfolgreiche Implementierung einer VSME.B5-konformen Berichterstattung erfordert eine strukturierte, phasenweise Herangehensweise, die die begrenzten Ressourcen von Unternehmen berücksichtigt. In der 1. Phase der Grundlagenermittlung steht die Prüfung, ob das Unternehmen über Standorte verfügt, die in einem Gebiet mit schutzbedürftiger Biodiversität liegen. Diese u...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.3.5 Scope 3 (freiwillig): Wertschöpfungskettenanalyse und indirekte Emissionen

Rz. 144 Scope-3-Emissionen umfassen alle indirekten Emissionen außerhalb von Scope 2 und transformieren die THG-Bilanzierung von einer rein operativen zu einer strategischen Managementdisziplin, die das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk systematisch durchleuchtet und komplexe Lieferantenbeziehungen und Produktlebenszyklen berücksichtigt. Der VSME-Standard macht Scope 3 explizit...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.1.2 Interdependenzen zu anderen VSME-Modulen

Rz. 11 Die THG-Berichterstattung nach B3 und C3 steht nicht isoliert, sondern ist systematisch mit anderen VSME-Modulen verzahnt. Die Umsatzerlöse aus B1 (VSME.24(e)iv.) dienen als Normalisierungsgrundlage für die THG-Intensität nach B3 (VSME.31), die NACE-Klassifikation aus B1 (VSME.24(e)ii.) determiniert die Zuordnung zu klimaintensiven Sektoren für C3 (VSME.53) und die An...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 7 Luft-, Wasser- und Bode... / 3.4 Tabellarische Übersicht mit typischen Unsicherheiten

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 8 Biodiversität/Biologisc... / 3.1 Zukunftsperspektiven und ESRS-Mapping

Rz. 21 Die systematische Verknüpfung zwischen VSME.B5 und ESRS E4 ermöglicht es Unternehmen, bereits heute Datenstrukturen und Prozesse zu etablieren, die bei späterem Übergang zu CSRD-Berichtspflichten nahtlos erweitert werden können. Diese strategische Vorbereitung kann erhebliche Implementierungskosten sparen und Wettbewerbsvorteile in biodiversitätssensiblen Lieferketten...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 2 Ziele, Struktur und Gru... / 3.8 Kohärenz und Verknüpfung mit den Angaben in Abschlüssen

Rz. 26 Das Prinzip der Kohärenz sowie die Verbindung der Informationen im Nachhaltigkeitsbericht mit der finanziellen Berichterstattung leisten einen zentralen Beitrag zur Erfüllung des qualitativen Merkmals der Verständlichkeit (Rz 14). Im Hinblick auf die Verständlichkeit wird Kohärenz zunächst in zeitlicher Hinsicht verstanden: Es ist sicherzustellen, dass eine Übereinsti...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.2.5 Emissionsfaktoren-Hierarchie und Datenqualitätsstufen

Rz. 45 Die Qualität einer THG-Bilanz steht und fällt mit der Qualität der verwendeten Emissionsfaktoren. Emissionsfaktoren quantifizieren die Treibhausgasemissionen pro Einheit einer Aktivität (bspw. kg CO2e pro kWh Strom oder kg CO2e pro km Flugreise) und sind das zentrale Bindeglied zwischen messbaren Aktivitätsdaten und resultierenden Emissionen. Basierend auf Best Practic...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 11 Sozialkennzahlen / 2.1 Allgemeine Merkmale (VSME.39 f.)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 9 Wasser / 3.2 Für Einsteiger: Schrittweise Implementierung

Rz. 23 Die Implementierung einer VSME.B6-konformen Berichterstattung erfordert eine strukturierte, phasenweise Herangehensweise. In der 1. Phase sollten Unternehmen die organisatorischen und methodischen Voraussetzungen für eine strukturierte Wasserdatenerfassung schaffen und auf bereits verfügbare Informationen zurückgreifen. Dies umfasst die vollständige Identifikation alle...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 2.1.1 Überblick

Rz. 176 Das Zusatzmodul C3 des VSME-Standards bildet die konzeptionelle Brücke zwischen der retrospektiven Berichterstattung über Treibhausgasemissionen (THG) und einer zukunftsorientierten Klimastrategie. Während das Basismodul B3 die vergangenen und aktuellen THG-Emissionen quantifiziert, erweitert C3 diese Perspektive um strategische Steuerungselemente für die Dekarbonisi...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 4 Allgemeine Informatione... / 1.2 B2 – Verfahrensweisen, Richtlinien und künftige Initiativen für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft (VSME.26–VSME.28)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 2 Ziele, Struktur und Gru... / 4 Struktur des Standards

Rz. 28 Der VSME-Standard ist strukturell in 2 sich ergänzende Module unterteilt: das Basismodul und das Zusatzmodul (Rz 5). Die Differenzierung in die 2 Kategorien ermöglicht eine stufenweise Implementierung einzelner Elemente aus den Modulen sowie eine schrittweise Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Einklang mit der Ausweitung von Geschäftstätigkeiten...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.3.3 Scope 1 – Direkte Emissionen (VSME.30(a))

Rz. 109 Scope-1-Emissionen umfassen alle direkten THG-Emissionen aus Quellen, die sich im Eigentum oder unter der Kontrolle des berichtenden Unternehmens befinden, und bilden damit die höchste Emissionskategorie, auf die Unternehmen unmittelbaren Einfluss haben und für die sie die direkte Verantwortung tragen. Die präzise Erfassung und systematische Bilanzierung dieser direk...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 9 Wasser / 1 Systematik und rechtlicher Rahmen

Rz. 1 Die Angabe B6 "Wasser" (VSME.35 f.) bildet einen Baustein der umweltbezogenen Kennzahlen im Basismodul des VSME-Standards. Als Teil der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen adressiert diese Angabe die zunehmende Bedeutung der Wasserressourcen als kritischen Umweltfaktor. Die wachsende Knappheit von Süßwasserressourcen und die Auswirkungen des Klimawandels a...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 11 Sozialkennzahlen / 4 B10 – Arbeitskräfte – Vergütung, Tarifverhandlungen und Schulung (VSME.42)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.4 Tabellarische Übersicht mit typischen Unsicherheiten

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 3 Konzept des value chain... / 3.2 Ausgestaltung der value-chain-cap-Funktion gem. Omnibus-I-Vorschlag

Rz. 11 Der Omnibus-I-Vorschlag sieht für die Bilanz-RL verschiedene Änderungen und Ergänzungen im Hinblick auf die value-chain-cap-Funktion vor. Zum einen wird klargestellt, dass die ESRS keine Angaben vorsehen dürfen, die dazu führen, dass von nicht berichtspflichtigen Unternehmen (d. h. Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitenden) Informationen eingeholt werden müssen, die...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 15 Value chain cap aus Fi... / 5 Praxisumsetzung bei Banken: Eine Fallskizze

Rz. 29 Es stellt sich die Frage, wie eine Bank den VSME-Standard konkret in ihre Kredit- und Berichtsprozesse integrieren kann. Folgende exemplarische Fallskizze bildet typische Schritte bei der Kreditvergabe an ein nicht kapitalmarktorientiertes Unternehmen ab. Rz. 30 Kreditprüfung Bei der Kreditprüfung sind Banken verpflichtet, ESG-Risiken systematisch zu identifizieren, zu...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 8 Biodiversität/Biologisc... / 2.2 Flächennutzungskennzahlen

Rz. 15 Die freiwilligen Flächennutzungsangaben nach VSME.34 ermöglichen es Unternehmen, über die Mindestanforderungen hinaus ihre Biodiversitätsleistung zu dokumentieren. Diese Angaben schaffen Transparenz über die Art der Flächenbewirtschaftung und können als Grundlage für biodiversitätsfördernde Maßnahmen dienen. Die 4 Flächenkategorien im Detail: Gesamter Flächenverbrauch: ...mehr