Zusammenfassung
Um eine gute Candidate Experience und demzufolge ein gelungenes Recruiting zu gewährleisten, spielt die Kommunikation und Korrespondenz mit den Bewerbern eine ausschlaggebende Rolle. Wichtig in der schriftlichen Kommunikation ist hierbei u. a. die Schnelligkeit sowie die Tonalität und die inhaltliche Gestaltung der Botschaft. Auf die Grundlagen und Praxistipps für eine gelungene Bewerberkorrespondenz geht dieser Beitrag ein.
1 Psychologische Effekte der Kommunikation
Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, sodass sich Arbeitgeber zunehmend um gutes Personal bemühen müssen. Selbst wenn der Bewerbungseingang für eine Stelle sehr hoch ist, müssen alle Kandidaten kommunikativ zielführend durch den Prozess geleitet werden. Die Gefahr, durch Fehlkommunikation Bewerber zu verlieren, ist auch bei einer sehr attraktiven Arbeitgebermarke sehr hoch. Daher ist eine gute Kommunikation essenziell. Es gilt also nicht nur, schnell zu sein, sondern auch den entsprechenden Ton zu treffen, um dem Bewerber Wertschätzung und ein authentisches Interesse zu signalisieren.
Gemäß dem 1. Axiom nach Paul Watzlawick "man kann nicht nicht kommunizieren", sendet man auch durch keine Kommunikation eine Nachricht. Wartet ein Kandidat mehrere Wochen auf eine Rückmeldung, kann dies etwa als Desinteresse vonseiten des Unternehmens gewertet werden. Generell sind mit einer Bewerbung meist viele Gedanken, Emotionen und Bemühungen des Bewerbers verbunden. Demzufolge ist ein Bewusstsein für die Wirkung der Kommunikation sehr wichtig.
2 E-Mail-Kommunikation
Während früher im Bewerbungsprozess zur Kommunikation der Postweg herangezogen wurde, wird heute nicht nur aufgrund der Schnelligkeit vorwiegend auf die Kommunikation per E-Mail gesetzt. Aus formaler Sicht sollte hierbei berücksichtigt werden, dass stets die Signatur des Unternehmens sowie ...