Kurzbeschreibung
Muster aus: AnwaltFormulare Verkehrsrecht, Jens Tietgens, Michael Nugel, 9. Aufl. 2024 (Deutscher Anwaltverlag)
Mustervorlage
An die
Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht
in _________________________
Hiermit zeige ich Vollmacht versichernd an, dass mich _________________________ mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragt hat.
Mein Mandant betreibt als Gläubiger ausweislich des in der Anlage in Abschrift beigefügten Vollstreckungstitels des _________________________ vom _________________________ Az: _________________________ gegen den Schuldner die Zwangsvollstreckung wegen der aus der anliegenden Forderungsaufstellung ersichtlichen Gesamtforderung.
Der Schuldner, dessen Aufenthalt meinem Mandanten zurzeit unbekannt ist und der zuletzt unter der Anschrift _________________________ wohnhaft war, hat am _________________________ auf Antrag des Gläubigers _________________________ das in der Anlage beigefügte Vermögensverzeichnis vorgelegt und die eidesstattliche Versicherung abgegeben.
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Wie sich aus dem Vermögensverzeichnis und dem Zeitpunkt der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung ergibt, hat der Schuldner schon im Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit dem Gläubiger positiv gewusst, dass er nicht in der Lage sein wird, die Forderungen des Gläubigers zu befriedigen. Gleichwohl hat er in der Folge auch die Leistungen des Gläubigers angenommen. Hierin liegt ein nach § 263 StGB strafbarer Betrug. |
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Der Schuldner hat sich nach Auffassung des Gläubigers entweder eines Betruges nach § 263 StGB oder einer Vereitelung der Zwangsvollstreckung nach § 288 StGB schuldig gemacht. Entweder war der Schuldner nämlich schon zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem Gläubiger und der Leistungserbringung durch den Gläubiger vermögenslos, sodass ein Betrug... |