Orientierungssatz
Parallelentscheidung zum Urteil des LSG Darmstadt vom 26.2.2003 - L 7 KA 707/00, das vollständig dokumentiert ist.
Nachgehend
BSG (Urteil vom 09.12.2004; Aktenzeichen B 6 KA 28/03 R)
BSG (Urteil vom 09.12.2004; Aktenzeichen B 6 KA 39/03 R)
BSG (Urteil vom 09.12.2004; Aktenzeichen B 6 KA 40/03 R)
BSG (Urteil vom 09.12.2004; Aktenzeichen B 6 KA 36/03 R)
Tatbestand
Es geht in dem Rechtsstreit um die Höhe des Honorars für das Quartal III/97 und dabei insbesondere um die Frage der Teilquotierung/Budgetierung nach dem Honorarverteilungsmaßstab der Beklagten (HVM) sowie das Verlangen der Klägerin nach einem angemessenen Honorar für die vertragsärztlichen Leistungen.
Die Klägerin ist als Radiologin in Wiesbaden niedergelassen und zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen. Sie betrieb im streitbefangenen Quartal und betreibt auch z.Zt. eine Einzelpraxis ohne Kooperation mit einem Krankenhaus.
In Hessen gab es im Quartal III/97 insgesamt 87 radiologische Praxen.
Die Praxis der Klägerin wies im streitbefangenen Quartal folgende statistische Werte auf; die Klägerin stellte die folgenden Honorarforderungen (jeweils auf einem fiktiven Punktwert in Höhe von DM 0,10 beruhend) in Rechnung:
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Quartal
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Anzahl Patienten
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Durchschnittshonorar je Pat.
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Gesamtforderung
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III/97
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3.203
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98,86 DM (216,81)
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315.726,00 DM
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Mit am 8. Mai 1998 zur Post gegebenem Honorarbescheid vom 24. März 1998 teilte die Beklagte der Klägerin für lII/97 folgende Honorarbeträge mit:
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Bruttohonorar
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DM 193.671,97
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abzüglich Sicherstellung 0,3 %
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DM 580,95
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Zwischensumme (ZWS)
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DM 193.091,02
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abzüglich Verw.Kosten Bez.Stelle von ZwS 1,5275 %
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DM 2.949,48
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abzüglich Verw.Kosten Landesstelle von ZwS 0,55 %
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DM 1.061,91
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abzüglich Verw.Kosten Rechenzentrum von ZwS 0,16 %
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DM 308,91
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abzüglich Verw.Kosten KBV von ZwS 0,1125 %
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DM ... |