Ziel der Unternehmensplanung ist die Erkennung und Lösung von Zukunftsproblemen. In diesem Sinne ist Planung ein permanenter Prozess, da Probleme und Gegebenheiten einem ständigen und immer schneller werdenden Wandel unterworfen sind. Um die Planung effektiv durchführen zu können, sind einige allgemeine Grundsätze zu beachten:
Zielorientierung
Die Zielvereinbarung ist die erste Voraussetzung, die gegeben sein muss. Erst nach Vereinbarung und Bekanntgabe eines oder mehrerer Unternehmensziele können die betroffenen Abteilungen mit der Planung beginnen. Die Aktivitäten müssen dann jeweils auf die Zielsetzung fokussiert werden. Zielsetzungen könnten z. B. sein: Umsatzsteigerung im kommenden Jahr von 5 % oder Rentabilitätssteigerung von 10 %. Entscheidend ist, dass Ziele fest formuliert werden und konkrete Zielgrößen vorliegen! Im kurzfristigen Bereich werden meist konkrete Umsatz-, Kosten-, Gewinn- und Liquiditätsziele benannt. Im langfristigen Bereich geht es mehr um Steigerungsraten von z. B. Marktanteilen, Kundenzahlen oder Produktinnovationen. Zur Zielorientierung gehört auch, dass die notwendigen Rahmenbedingungen geklärt werden. Beispielsweise müssen Termine, Verantwortlichkeiten, zu nutzende IT-Systeme, Datenquellen usw. benannt und in die Zielformulierung eingebunden werden. In vielen Unternehmen gibt es dazu eigens erstellte Planungshandbücher oder -dateien. Nur wenn auch die Rahmenbedingungen klar sind, können alle Mitarbeiter fokussiert arbeiten und der Planungsprozess lässt sich ohne größere Probleme umsetzen.
Zukunftsbezogenheit
Hiermit ist das Erkennen kommender Chancen und Schwächen gemeint. Die Einleitung notwendiger Maßnahmen zur Nutzung der Potenziale und Verhinderung von Risiken sollte insbesondere im Rahmen der strategischen Planung erfolgen.
Prozessorientier...