Dr. Ramona Greiner
, David Berger
Bei einem Controlling-Dashboard-Workshop fällt oft auf, dass gar kein oder kein ausreichendes KPI-Konzept mit klaren Definitionen existiert. Die Definition eines KPI-Frameworks für das Unternehmen stellt somit ein To-do dar, welches häufig aus dem Workshop mitgenommen wird.
Eine wirkungsvolle Definition von Leistungsindikatoren basiert auf zwei wesentlichen Schritten:
- Die Unternehmensstrategie und die damit einhergehenden strategischen Ziele müssen in messbare Indikatoren übersetzt werden.
- Diese Top-Line-Indikatoren müssen in weiterer Folge immer pro Unternehmensbereich und -ebene weiter übersetzt und heruntergebrochen werden.
KPI steht bekanntlich für Key Performance Indicator, sprich: Kern-Leistungs-Kennzahl, und auf diesen originären Zweck sollte man sich bei der Definition der KPIs auch wirklich besinnen: Viele Kennzahlen können definiert und gemessen werden und Unternehmen tendieren erfahrungsgemäß dazu, viel zu viele Messpunkte festzulegen. Der Fokus auf Kern-Indikatoren hilft jedoch, maßgeblich die Erreichung oder Nicht-Erreichung strategischer Ziele zu überwachen.
Sobald die übergreifenden Unternehmensziele in eine Handvoll klarer KPIs übersetzt sind, lässt sich ableiten, auf welche der definierten KPIs ein einzelner Unternehmensbereich Einfluss hat, um dort dann wiederum bereichsspezifische KPIs zu definieren. So entsteht eine KPI-Kaskade, die übergreifende KPIs in darunterliegende aufbricht, deren quantitative Messung aber wiederum den übergreifenden KPIs zugeordnet werden kann.
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