Dipl.-Wirt.-Ing. Claus Michael Wiegels
Die Steigerung der Unternehmensleistung muss mittels geeigneter Kennzahlen und in visuell ansprechender Form nachverfolgt werden, um beim Empfänger ein entsprechendes Verhalten i. S. v. Steuerungsmaßnahmen auszulösen. Bei größeren Unternehmen bzw. Unternehmensverbünden in einer Konzernstruktur kommt hinzu, dass die Gesamtunternehmensleistung nicht einfach aufsummiert werden kann, sondern dass umfangreiche Bereinigungsprozesse erforderlich sind, um kein verfälschtes Bild der Leistungssituation zu produzieren.
Konzernkonsolidierung ist deshalb ein Teilprozess der Konzernsteuerung, in dem die Leistungsdaten sowohl für interne, aber vor allem auch für externe Berichtsempfänger zur Abbildung der wirtschaftlichen Lage einer Unternehmensgruppe aufbereitet werden. Hierzu werden die von den Berichtseinheiten zugelieferten Daten typischerweise in entsprechenden Konsolidierungssystemen oder zum Teil auch noch in MS Excel verarbeitet.
Der folgende Artikel beschreibt ausgewählte, typische Herausforderungen aus der Praxis der (Konzern-)Konsolidierung. Nach der Vorstellung der typischen Anforderungen werden die Themen der Datenmeldung und Intercompany- (IC-)Abstimmung detailliert dargestellt sowie die auf den gemeldeten Daten aufsetzenden Konsolidierungsmaßnahmen diskutiert. Zum Abschluss werden die unterschiedlichen Ansätze von EPM- (Enterprise-Performance-Management-)Systemen zur Unterstützung der Konsolidierung skizziert.