Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 1.2 PDF-Rechnungen gelten nicht als elektronische Rechnungen

Bereits heute versenden viele Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige PDF-Rechnungen v.a. an ihre Kunden und nutzen dabei ihrer Ansicht nach bereits elektronische Rechnungen. Doch das ist so nicht ganz korrekt, auch wenn der reine Versand elektronisch erfolgt. Als echte elektronische Rechnung im Sinne des Gesetzgebers gelten nur Dokumente, die auch beim Empfänger aut...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 1.1 Relevanz, Ziele und Nutzen

Tabelle oder doch lieber Diagramm? Torten- oder Balkendiagramm? Die Bereitstellung und visuelle Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Führungsinformationen in Form von Berichten ist seit jeher eine der Kernaufgaben von Controllern. Rasant wachsende Datenmengen (Big Data), welche auf die fortschreitende Digitalisierung zurückzuführen sind, bringen dabei neue Herausforderun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 2 XRechnung einführen und nutzen

Wer sich mit der Einführung der XRechnung im Unternehmen befasst, sollte trotz geringer Kosten den Einführungs- bzw. Umstellungsaufwand nicht unterschätzen. Denn die Einführung bedingt, dass man die Strukturen und Abläufe im Betrieb zumindest teilweise ändern muss. Auf Mitarbeiter kommen also zumindest organisatorische Veränderungen und Anpassungen in der Handhabung und ihre...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vermögenswirksame Leistunge... / 3 Begünstigte Anlageformen

Erfüllen die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer getroffenen Vereinbarungen die genannten Anforderungen, die für die Annahme vermögenswirksamer Geldleistungen zu stellen sind, werden diese nur dann mit einer staatlichen Arbeitnehmer-Sparzulage gefördert, wenn es sich um eine nach dem Vermögensbildungsgesetz begünstigte Anlageform handelt. Diese Anlagearten sind im Gesetz a...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 2.1 Schritt 1: Ziele und Rahmenbedingungen – Was soll bis wann erreicht werden?

Wie bei jedem Projekt oder bei Organisationsänderungen sollte zunächst geklärt werden, was bis wann erreicht werden soll und wer betroffen ist und eingebunden werden muss. Unternehmen, die eine Umstellung auf die XRechnung planen, sollten vor dem eigentlichen Projektstart mindestens folgende Fragen schlüssig beantworten: Gibt es von der Geschäftsleitung vorab ein klares und einde...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 3 Fazit und Ausblick zur XRechnung

Die Digitalisierung hält seit Längerem Einzug in die Unternehmen und betrifft auch das Rechnungswesen. Ein zentraler Aspekt hierbei ist die Umstellung auf die XRechnung. Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige sollten hier nicht länger zögern und das Thema kurzfristig angehen und umsetzen. Zwar schreibt die EU zunächst nur für Behörden vor, dass sie in der Lage sein...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 1.5.1 Unternehmensspezifische Einflussfaktoren

Die beschriebene Eye-Tracking-Methode führte im Rahmen umfangreicher Experimentalreihen zu jenen empirisch abgesicherten allgemeinen Gestaltungsempfehlungen, welche im vorliegenden Leitfaden präsentiert werden. Es soll damit aber keinesfalls das Bild vermittelt werden, als gäbe es ein "one-size-fits-all", also einen Standard, der für alle Unternehmen und alle Berichtsempfäng...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Best... / 6 Abgrenzung von Maßnahmen, die bei einer Entnahme bzw. einem Verkauf der Umsatzsteuer unterliegen

Wird ein Wirtschaftsgut, an dem eine sonstige Leistung ausgeführt worden ist, vor Ablauf des Berichtigungszeitraums veräußert oder entnommen, muss der Unternehmer prüfen, ob eine Berichtung des Vorsteuerabzugs erforderlich ist. Das ist der Fall, wenn sich die Verhältnisse für den Vorsteuerabzug durch den Verkauf oder die Entnahme ändern. Praxis-Beispiel Berichtigung bei teilw...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Ist-Besteuerung / 3 Wer kann wann die Ist-Besteuerung beantragen

Das Finanzamt kann dem Unternehmer auf Antrag gestatten, seine Umsätze nach vereinnahmten Entgelten zu versteuern, wenn sein Gesamtumsatz gem. § 19 Abs. 3 UStG im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als 500.000 Euro betragen hat, oder er von der Verpflichtung, Bücher zu führen und auf Grund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen, nach § 148 der Abgabe...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Anla... / 8 Das Erstjahr entscheidet über den Vorsteuerabzug

Entscheidend ist zunächst immer, dass im Erstjahr die Voraussetzungen für einen Vorsteuerabzug überhaupt vorgelegen haben, d. h. eine unternehmerische Nutzung stattfand. Voraussetzung für eine Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmen ist auch, dass der Vorsteuerabzug zeitnah gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht wird (bis spätestens zum 31.5. des Folgejahres). Praxis-...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vermögenswirksame Leistunge... / 7 Mitteilungsverfahren Arbeitgeber – Anlageunternehmen

Bei Überweisung der vom Arbeitgeber unmittelbar anzulegenden Beträge an das Unternehmen, das Institut oder den Gläubiger muss er unter Angabe der Kontonummer bzw. Vertragsnummer des Arbeitnehmers die Beträge als vermögenswirksame Leistungen besonders kenntlich machen. Das Anlageunternehmen bzw. Anlageinstitut hat den Arbeitgeber nur dann schriftlich zu unterrichten, falls di...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 5.1 Treemap-Visualisierungen

Eine Treemap dient der Präsentation von hierarchischen Strukturen durch den Einsatz von verschachtelten Rechtecken. Dabei lässt sich von der Größe des jeweiligen Rechteckes auf den jeweiligen Anteil an der Gesamtmenge schließen. Charakteristisch für diese Darstellung ist es daher, mittels Größenverhältnissen einen relativen Bezug zwischen den dargestellten Informationen unte...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Ist-Besteuerung / 7 Vorjahresumsatz darf den Grenzwert nicht überschreiten

Wer kein Freiberufler mit Einnahmen-Überschussrechnung ist und sich auch nicht von der Bilanzierung befreien lassen kann, darf die Ist-Versteuerung nur beanspruchen, wenn sein Vorjahresumsatz 500.000 EUR nicht überschreitet. Hat der Unternehmer im Vorjahr mit seiner unternehmerischen Tätigkeit begonnen, muss er den tatsächlichen Umsatz in einen Jahresumsatz hochrechnen. Prax...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 2.1 Themenfelder im Überblick

Der Ausgangspunkt jedes wahrnehmungsoptimierten Berichtswesens ist der Zweck, den ein Bericht erfüllen muss. Es muss klar definiert sein, welcher Informationsbedarf gedeckt und welche Entscheidungen damit unterstützt werden sollen. Dabei spielen das Führungsverständnis im Unternehmen und die eingesetzten Controlling-Instrumente eine wichtige Rolle, wie z. B.: Wird primär mit...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Ist-Besteuerung / 14 Vorsteuer darf immer sofort abgezogen werden

Der Unternehmer macht die Vorsteuer geltend, sobald er eine Leistung für sein Unternehmen erhalten hat und im Besitz einer ordnungsgemäßen Rechnung ist. Ob er seine Umsätze nach dem Ist- oder Soll-Prinzip versteuert, spielt keine Rolle. Der Unternehmer zieht die Vorsteuer immer in dem Voranmeldungszeitraum ab, in dem er die ordnungsgemäße Rechnung erhalten hat. Es kommt nicht...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vermögenswirksame Leistunge... / 2.3 Angabepflichten des Arbeitnehmers

Unabhängig davon, ob die vermögenswirksamen Leistungen zusätzlich oder als Teil des Arbeitslohns erbracht werden, ist es zur Durchführung der arbeitsrechtlichen Vereinbarung über die vermögenswirksame Anlage erforderlich, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber folgende Mindestangaben macht: Name des Anlageinhabers (regelmäßig der Arbeitnehmer), Umfang der einmaligen oder laufen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / Zusammenfassung

Überblick Immer mehr Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige nutzen elektronische Rechnungen, um Zeit, Aufwand und Geld zu sparen und versenden und empfangen dazu aktuell in erster Linie PDF-Rechnungen. Doch diese sind keine echten elektronischen Rechnungen im Sinne des Gesetzgebers. Als echte E-Rechnungen zählen nur XML-Formate, und hier gibt EU-weit die XRechnung ...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Klei... / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Wechsel zur Regelbesteuerung

Herr Huber ist Kleinunternehmer und deshalb vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Er erwirbt am 10.5.01 einen Firmen-Pkw für 20.000 EUR zuzüglich 19 % = 3.800 EUR Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer kann er im Jahr 01 nicht als Vorsteuer abziehen. Buchungsvorschlag: Kauf des Firmen-Pkwmehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 2.5 Schritt 5: Kontrolle – Konnte alles erreicht werden und was fehlt ggf. noch?

Wie sich das Projekt entwickelt sollte sowohl regelmäßig während der Laufzeit als auch beim Abschluss überprüft werden. Etwa 3–6 Monate nach Projektabschluss sollten u. a. diese Fragen beantwortet werden: Werden alle Rechnungen als XRechnungen verschickt? Wenn nicht: Wie viele Rechnungen werden noch auf dem alten Weg verarbeitet und liegt es am eigenen Betrieb oder verfügen Ge...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Best... / 4 Berichtigung beim Einbau von Bestandteilen

Voraussetzung ist, dass der eingebaute Gegenstand dabei seine Eigenart verliert und Bestandteil des anderen Wirtschaftsguts wird. Bestandteile sind alle Gegenstände, die nicht selbstständig nutzbar sind und mit dem Wirtschaftsgut in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang stehen. Derartige Bestandteile eines anderen Wirtschaftsguts können z. B. sein bei eine...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 3.1 Klassische Tabellen

Tabellen sind ein zentrales Hilfsmittel der Controllerarbeit. Umsatz- und Kostenstatistiken, Ergebnisrechnungen, Bilanzen und diverse Kennzahlen werden in Tabellen strukturiert dargestellt und analysiert. In diesem Leitfaden werden klassische Tabellen mit Texten und Zahlen und Tabellen mit zusätzlich integrierten grafischen Elementen (z. B. Abweichungsbalken oder Symbole) un...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 1.5.2 Ablauf eines Reporting-Design-Projekts

Um zu einem individuellen Standard zu kommen, bietet sich die vorgestellte Eye Tracking-Methodik an, die auch im jeweiligen Unternehmen mit dessen Berichtsempfängern als Testpersonen eingesetzt werden kann. Abb. 10 veranschaulicht einen in der Praxis bewährten beispielhaften Ablauf eines Reporting-Design-Projekts. Abb. 10: Prozessablauf eines Reporting-Design-Projekts Erfolgve...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 3.2 Tabellen mit grafischen Elementen

Nicht alle Informationen können mithilfe klassischen Tabellen oder Diagrammen ideal visualisiert werden. Sogenannte grafische Tabellen kombinieren die Vorteile von Tabellen mit einigen positiven Eigenschaften von Diagrammen, indem grafische Elemente in die Tabelle integriert werden. Häufig verwendet werden kleine Balken, Symbole (Ampeln, Pfeile, Dreiecke) und Sparklines (Säu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 4.1 Säulendiagramme

Säulendiagramme sollten dazu eingesetzt werden, Entwicklungen bestimmter Werte (z. B. Umsatz) im Zeitverlauf (z. B. Monate eines Geschäftsjahres oder mehre Geschäftsjahre) zu visualisieren und damit Trends erkennbar zu machen. Tipp: Setzen Sie Säulendiagramme für die Visualisierung zeitlicher Entwicklungen ein und lassen Sie sie von links nach rechts verlaufen. Entsprechend de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Exzellenz im Reporting Design / 2.6 Spezifika interaktiver Dashboards

Ein Dashboard ist ein Hilfsmittel für Entscheidungsträger, das relevante Informationen stark verdichtet in visueller Form präsentiert. Es ist vergleichbar mit dem Armaturenbrett oder Display eines Autos, auf dem der aktuelle Betriebszustand des Fahrzeuges auf einen Blick angezeigt wird. Jede Anzeige stellt einen unabhängigen Leistungsindikator dar (z. B. Geschwindigkeitsanze...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Ist-Besteuerung / Wo die Probleme sind:

Das richtige Konto Unterschiede zur Soll-Besteuerung Grenzwerte Mehrere Betriebe Antrag/Genehmigungmehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Jugendamt / 4 Zweigliedrigkeit des Jugendamts

Eine weitere Besonderheit des Jugendamts besteht darin, dass es zweigliedrig organisiert ist, nämlich von Jugendhilfeausschuss und Verwaltung gebildet wird. Im Jugendamt als Teil der Exekutive wirkt die Vertretungskörperschaft (Kreistag oder Gemeinderat bzw. Stadtverordnetenversammlung) durch die Wahl der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses bei der Aufgabenerfüllung mit. D...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ehegattenarbeitsverhältnis:... / 3.1 Grundsätzliche Anforderungen

Ein Ehegattenarbeitsvertrag wird steuerlich nur anerkannt, wenn er ernsthaft gewollt, klar und eindeutig vereinbart ist, inhaltlich dem entspricht, was unter Fremden üblich ist, tatsächlich wie vereinbart und unter Fremden üblich durchgeführt wird. Ein Ehegattenarbeitsverhältnis ist nicht ernstlich gewollt, wenn es nur "zum Schein" abgeschlossen worden ist. Scheingeschäfte sind ...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Jugendamt / Zusammenfassung

Begriff Das Jugendamt ist ein Organ des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (Stadt- oder Landkreis). Es besteht aus dem Jugendhilfeausschuss und der Verwaltung des Jugendamts (sog. Zweigliedrigkeit des Jugendamts). Das Jugendamt nimmt die Aufgaben der Jugendhilfe wahr. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Die Pflicht des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, ei...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Klei... / 4 Berichtigung der Vorsteuer bei einem Wechsel zur Kleinunternehmerregelung

Ein Unternehmer muss umgekehrt den Vorsteuerabzug wieder rückgängig machen, wenn er von der normalen Besteuerung zur Kleinunternehmerregelung wechselt. Praxis-Beispiel Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung Herr Huber ist als Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt. Er erwirbt am 10.5.01 einen Firmen-Pkw für 20.000 EUR zuzüglich 19 % = 3.800 EUR Umsatz...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
XRechnung: So stellen Sie e... / 2.2 Schritt 2: Bestandsaufnahme – Wie ist die Situation aktuell?

Ist final geklärt, was erreicht werden soll, geht es anschließend darum, zu erheben, was bereits im Betrieb vorhanden ist und wie die aktuellen Prozesse ablaufen. Wenn die Prozesse beschrieben sind, kann man sich bei der Umstellung in der Regel gut daran orientieren, auch wenn die Abläufe auf Papierformat abgestellt sind. Die nachstehenden Punkte und Fragen sind dabei mindes...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / Zusammenfassung

Begriff Jeder Wohnungseigentümer ist den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, der sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils zu tragen (§ 16 Abs. 2 WEG). Der Anteil des einzelnen W...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 2 Beschlusskompetenzen zur Regelung der Kostenverteilung

Zunächst einmal und grundsätzlich sind die Wohnungseigentümer zu einer Änderung des gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssels durch Mehrheitsbeschluss nicht in der Lage. Anderes gilt nur dann, wenn die Teilungserklärung eine Öffnungsklausel aufweist oder Gegenstand der Beschlussfassung gemäß § 16 Abs. 3 WEG die Verteilung von Betriebs- oder Verwaltungskosten...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung, Best... / 5 Vorsteuerkorrektur bei sonstigen Leistungen, die an einem Wirtschaftsgut ausgeführt werden

Die Berichtigungsvorschriftnach § 15a Abs. 3 UStG gilt für sonstige Leistungen, die unmittelbar an einem Wirtschaftsgut ausgeführt werden. Ob diese sonstige Leistung zu einer Werterhöhung führt, spielt keine Rolle. Unter die Berichtigungspflicht fallen auch Maßnahmen, die nur der Werterhaltung dienen. Nicht unter die Berichtigungspflicht fallen sonstige Leistungen, die sofort...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausgeldrückstand / 2 Anspruchsverfolgung

Die Geltendmachung der Hausgelder und deren Entgegennahme ist Sache des Verwalters. Die entsprechende Berechtigung bzw. Verpflichtung hierzu ergibt sich aus § 27 Abs. 1 Nr. 4 WEG. Befindet sich nun ein Wohnungseigentümer mit der Zahlung der Hausgelder in Rückstand, ist es auch Sache des Verwalters, entsprechend tätig zu werden, denn der einzelne Wohnungseigentümer ist zur ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausgeldrückstand / Zusammenfassung

Begriff Allgegenwärtiges Problem vieler Eigentümergemeinschaften sind Hausgeldrückstände einzelner Wohnungseigentümer. Hier gilt es für den Verwalter schnell und konsequent zu handeln, um Liquiditätsengpässe innerhalb der Gemeinschaft und die Verjährung rückständiger Hausgeldansprüche zu vermeiden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Konkrete spezialgesetzliche Vorschrif...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Ist-Besteuerung / 10 Genehmigung der Ist-Besteuerung durch das Finanzamt

Der Unternehmer muss sich die Ist-Versteuerung vom Finanzamt genehmigen lassen. Die Genehmigung ist immer erforderlich, auch wenn der Unternehmer ausschließlich freiberufliche Einkünfte erzielt. Der Antrag an das Finanzamt ist weder an eine bestimmte Form und noch an eine Frist gebunden. Der Unternehmer kann seinen Antrag auch durch schlüssiges Verhalten stellen, indem er se...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 3 Sonderprobleme

Grundsätzlich ist der gesetzliche oder vereinbarte Kostenverteilungsschlüssel auch dann maßgeblich, wenn dieser etwa für einzelne Wohnungseigentümer nachteilig ist und die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Abänderung der geltenden Kostenverteilungsregelung auf Grundlage von § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG nicht vorliegen und die Wohnungseigentümer auch nicht von ihren Beschlussk...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 1 Grundsätze

Das Gesetz überlässt es den Wohnungseigentümern, ihr Anteilsverhältnis selbst durch Vereinbarung zu bestimmen. Während in vielen ausländischen Gesetzen, insbesondere im österreichischen WEG oder im schweizerischen Recht, eine Übereinstimmung zwischen dem Wert der den einzelnen Wohnungseigentümern gehörenden Wohnung und ihrem Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum verlangt wir...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / II. § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG: Einkünfte aus gewerblichen (Einzel-)Unternehmen

A. Begriff des Gewerbebetriebs Rn. 3 Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Die Begriffe "Gewerbebetrieb" u "gewerbliches Unternehmen" in § 15 Abs 1 S 1 EStG u in § 15 Abs 1 Nr 1 S 1 EStG sind Synonyme: BFH v 17.01.1973, BStBl II 1973, 260 zu 1. mit Hinweis auf § 2 Nr 1 S 2 GewStG aF (heute § 2 Abs 1 S 2 GewStG). Eine eigenständige einkommensteuerliche Definition erfuhr der Begriff des G...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.4 Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen (Abs. 4)

Rz. 199 Die Funktion der Rücklage für eigene Anteile besteht in einer Ausschüttungssperre zum Schutz der Gläubiger. Zwar ist der Erwerb eigener Anteile gesellschaftsrechtlich nur zulässig, soweit er aus dem freien Vermögen erfolgt (§ 71 Abs. 2 Satz 2 AktG, § 33 Abs. 2 Satz 1 GmbHG). Der Gesetzgeber hält dies jedoch nicht für ausreichend, sondern vertritt die Auffassung, dass...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / de) Private Geschäfte Gewerbetreibender

Rn. 136e Stand: EL 134 – ET: 02/2019 Umgekehrt gibt es keinen allg Grundsatz, wonach jedes Geschäft, das unter Ausnutzung der besonderen Branchenkenntnisse und Erfahrungen von einem Kaufmann abgeschlossen wird, zum Gewerbebetrieb gehört (FG Münster EFG 1981, 385 rkr). Der StPfl muss zum Gegenbeweis zugelassen werden, wenn die Steuerbehörde aufgrund des äußeren Anscheins gewer...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Tätigkeiten nach Einstellung des Betriebes

Schrifttum: Woltmann, Das Ende der GewStPfl des Einzelunternehmers, DB 1987, 2005. Rn. 5 Stand: EL 137 – ET: 08/2019 Einkommensteuerlich wird ein Betrieb eingestellt bei Beendigung der gewerblichen Betätigung, uU auch bereits früher bei Aufgabe einer Gewinnerzielungsabsicht (s Rn 123ff). ESt-rechtlich wird der Totalgewinn erfasst, dh, der Begriff des Gewerbebetriebs umfasst auc...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ch) Versteuerung der stillen Reserven bei Betriebsaufgabe bzw Veräußerung des Betriebs

Rn. 149 Stand: EL 135 – ET: 04/2019 Wählt der StPfl die Betriebsaufgabe durch Erklärung gegenüber dem FA o wird dem FA erstmals die Tatsache erkennbar, dass die Voraussetzungen für die Annahme von fortgeführtem BV fehlen (s § 16 Abs 3b EStG idF StVereinfG 2011; s Rn 142 u BFH BStBl II 1987, 113), so entsteht ein Aufgabegewinn. Bei der Überlegung, ob bei Verpachtung eine Betrie...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Ruhen des Betriebes

Rn. 4 Stand: EL 137 – ET: 08/2019 Ein Gewerbebetrieb kann – vorübergehend, ohne zeitliche Grenze – ruhen, ua bei Saisonbetrieben o bei Verbüßung einer Freiheitsstrafe (s Rn 143 ) u bei Betriebsverpachtung im Ganzen (s Rn 141ff ) o Betriebsverpachtung an verschiedene Nutzer o Teilnichtverpachtung (s Rn 143 Betriebsunterbrechung ieS). Der ruhende Gewerbebetrieb erzielt zwar gewer...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Verschmelzung der Besitz-PersGes in Form der GmbH & Co KG auf die Betriebs-KapGes bzw Übertragung der WG eines Besitz-Einzelunternehmens auf die Betriebs-GmbH gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten gem § 20 UmwStG

Rn. 410 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Nach § 3 Abs 1 Nr 1 iVm den §§ 123 Abs 3 u 124 Abs 1 UmwG kann eine Besitz-PersGes in der Rechtsform der GbR ihr Vermögen nicht durch Ausgliederung zur Aufnahme im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf eine KapGes übertragen, sie muss zuvor formwechselnd identitätswahrend in eine Personenhandelsgesellschaft, idR in eine GmbH & Co KG, umgewande...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Liquidation/Insolvenz der Betriebs-KapGes

Rn. 417 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Die Insolvenz der Betriebs-KapGes führt regelmäßig zur Betriebsaufgabe des Besitzunternehmens: BFH BStBl II 1997, 460 . Im Streitfall konnte die Betriebsaufgabe nicht dadurch herausgezögert werden, dass der StPfl die WG für eine gewisse Zeit unentgeltlich dem Insolvenzverwalter zur Nutzung überließ (aber s Rn 422 "ruhender Gewerbebetrieb"). ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bf) Übertragung der WG eines Besitzeinzelunternehmens auf die Betriebs-GmbH gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten gem § 20 UmwStG

Schrifttum: Strahl, Gesamtplanbetrachtung bei Einbringungsvorgängen? Zugleich Anmerkung zum BFH-Urt v 29.11.2017, I R 7/16, NWB 2018, 2172. Rn. 416 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Nach § 123 Abs 3 iVm § 124 Abs 1 u den §§ 152ff UmwG können Einzelkaufleute, die in das HR eingetragen sind, ihr Vermögen durch Ausgliederung zur Aufnahme im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf eine KapGes...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 5. Anteile/Darlehen an der/die Betriebs-KapGes u deren Abschreibung

a) Anteile Rn. 385 Stand: EL 114 – ET: 02/2016 Wegen der Zugehörigkeit der Anteile zum notwendigen BV des Einzel-Besitzunternehmens bzw analog zum notwendigen Sonder-BV II der Besitz-PersGes zB s BFH v 12.06.2013, BStBl II 2013, 907 (dazu s Prinz, DB 2013, 1218) u BFH v 04.07.2007, BStBl II 2007, 772. Der BFH qualifiziert in seinem Urt v 12.06.2013, aaO, auch eine Minderheitsbe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ad) Verschmelzung der Betriebs-KapGes auf ein Besitzeinzelunternehmen

Schrifttum: Bisle, Umwandlung einer GmbH in ein Einzelunternehmen, NWB 2017, 2137. Rn. 405 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Nach dem UmwG ist die Verschmelzung (zur Aufnahme) zulässig, wenn die natürliche Person alleiniger Gesellschafter der GmbH ist (§ 120 UmwG). Erforderlich ist ein notarieller Verschmelzungsvertrag, der zwischen der GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer, u de...mehr