Fachbeiträge & Kommentare zu TV-L

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 17 Beendigung durch Befri... / 1. Mitbestimmungsrecht bei Einstellung

Rz. 161 Dem Personalrat steht bei der Einstellung eines befristet beschäftigten Arbeitnehmers ein Mitbestimmungsrecht zu (vgl. § 78 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG, § 88 Abs. 1 Nr. 2 HmbPersVG). Dies gilt auch dann, wenn mit einem Arbeitnehmer nach Antritt der Elternzeit eine aushilfsweise befristete Teilzeitbeschäftigung auf dem bisherigen Arbeitsplatz vereinbart wird.[376] Auch die V...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 17 Beendigung durch Befri... / f) Altersgrenze

Rz. 142 Die in einem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag für den Zeitpunkt der Vollendung eines bestimmten Lebensalters vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne Ausspruch einer Kündigung ist keine auflösende Bedingung, sondern eine Höchstbefristung. Entscheidend ist, ob die Vertragsparteien den Eintritt als gewiss oder ungewiss anse...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abkürzungsverzeichnis

mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 17 Beendigung durch Befri... / VIII. Keine Angabe des Befristungsgrunds und/oder der Rechtsgrundlage

Rz. 44 Sofern keine abweichenden spezialgesetzlichen oder tarifvertraglichen Regelungen eingreifen (wie z.B. die frühere Regelung in § 2 SR 2y BAT für den öffentlichen Dienst; anders jetzt § 30 TVöD/TV-L), setzt eine Sachgrundbefristung nach § 14 Abs. 1 TzBfG grundsätzlich nicht voraus, dass der Befristungsgrund Vertragsinhalt geworden oder dem Arbeitnehmer bei Vertragsschlu...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 17 Beendigung durch Befri... / I. Maximal vier Befristungen in zwei Jahren

Rz. 61 Gemäß § 14 Abs. 2 TzBfG ist die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrags ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Innerhalb dieser Gesamtdauer kann ein befristeter Vertrag bis zu dreimal verlängert werden, sodass äußerstenfalls vier Befristungen innerhalb von zwei Jahren aneinandergereiht werden können. Nach § 14 Abs. 2 S....mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 26 Kündigungsschutzprozes... / 2. Außerordentliche betriebsbedingte Änderungskündigung

Rz. 67 Die Frage, ob eine außerordentliche betriebsbedingte Änderungskündigung möglich ist, spielt vor allem dann eine Rolle, wenn der betreffende Arbeitnehmer ordentlich unkündbar ist. Meist erlangen Arbeitnehmer eine solche Rechtsposition aufgrund tarifvertraglicher Vorschriften,[106] seltener aufgrund individualarbeitsvertraglicher Regelungen. Der Ausschluss der ordentlic...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 28 Beendigung des Kündigu... / 4. Urlaubsanspruch und Freistellung

Rz. 43 Das Schicksal des Urlaubsanspruchs bedarf sowohl im bei Vergleichsschluss beendeten als auch noch nicht beendeten Arbeitsverhältnis besonderer Beachtung. Im beendeten Arbeitsverhältnis kann die Einigkeit darüber, dass der Arbeitnehmer keine Urlaubsansprüche mehr besitzt, beispielsweise wie folgt geregelt werden: Rz. 44 Formulierungsbeispielemehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Probezeit / 2.3.1 Verlängerung

Als Ausfluss der Vertragsfreiheit kann eine vereinbarte (z. B. verkürzte) Probezeit einvernehmlich innerhalb der ersten sechs Monate unproblematisch zumindest (vgl. § 623 Abs. 3 BGB, § 2 Abs. 4 TVöD) auf bis zu sechs Monate verlängert werden, selbst wenn eine vereinbarte kürzere Probezeit bereits abgelaufen war[1], da hierdurch Kündigungsschutzvorschriften nicht umgangen wer...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Arnold/Tillmanns, BUrlG § 1... / 7.1.1 Bemessungsgrundlage für die Entgeltfortzahlung (§ 21 TVöD)

Rz. 110 Der TVöD enthält in § 21 TVöD eine einheitliche Berechnungsgrundlage für alle Tatbestände der Entgeltfortzahlung im tariflichen Sinne (und nicht nur für den Krankheitsfall). Sie ist mit § 13 Abs. 1 BUrlG zu vereinbaren, weil lediglich der Referenzzeitraum verändert wird und der Lohnfortzahlungsansatz stärker in den Vordergrund gestellt wird. Nach der Rechtsprechung de...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Duales Hebammenstudium im ö... / 2.5.3 Nebentätigkeiten, § 6 Abs. 2 TVHöD

Tätigkeiten, die Arbeitnehmer außerhalb des Hauptarbeitsverhältnisses entgeltlich oder unentgeltlich für den eigenen Arbeitgeber oder einen Dritten ausführen, bedürfen in der Privatwirtschaft nicht ohne weiteres der Genehmigung des Hauptarbeitgebers. Grundsätzlich verboten sind lediglich Konkurrenztätigkeiten für einen Wettbewerber des Arbeitgebers ohne dessen Einwilligung (...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Ausbildungsintegrierter dua... / 2.1.3 Integrierte Ausbildung in einem vom TVAöD erfassten Beruf

Im Gegensatz zum TVdS-L (siehe Ziffer 1.5.3.1) setzt der TVSöD nicht ausdrücklich voraus, dass für die Verwaltungen und Betriebe, die mit dem Studierenden einen dualen Ausbildungsvertrag schließen, ein bestimmter Tarifvertrag (wie z. B. der TV-L, vgl. § 1 Abs. 1 Satz 2 TVdS-L) gelten muss. Es bestehen daher keine Bedenken, dass auch Arbeitgeber, die nicht unmittelbar tarifge...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Ausbildungsintegrierter dua... / 2.4.3 Nebentätigkeiten (§ 5 Abs. 2 TVSöD)

Tätigkeiten, die Arbeitnehmer außerhalb des Hauptarbeitsverhältnisses entgeltlich oder unentgeltlich für den eigenen Arbeitgeber oder einen Dritten ausführen, bedürfen in der Privatwirtschaft nicht ohne weiteres der Genehmigung des Hauptarbeitgebers. Grundsätzlich verboten sind lediglich Konkurrenztätigkeiten für einen Wettbewerber des Arbeitgebers ohne dessen Einwilligung (...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Abmahnung / 4.1 Kein Anhörungsrecht des Arbeitnehmers

Eine Anhörung des Arbeitnehmers vor Ausspruch einer Abmahnung ist grundsätzlich (rechtlich) nicht erforderlich. Etwas anderes gilt, wenn der Bundesangestellten-Tarifvertrag auf das Vertragsverhältnis noch Anwendung findet. Nach § 13 Abs. 2 BAT muss der betroffene Arbeitnehmer vor Aufnahme der Abmahnung in die Personalakte gehört werden. Im TV-L sieht § 3 Abs. 6 Satz 4 TV-L ei...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlichen Dienst (TV-L)

Zusammenfassung Überblick Mit den in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden Tarifverhandlungen werden – häufig rückwirkend – die Entgelte erhöht und teilweise auch Einmalzahlungen vereinbart. Im nachfolgenden Beitrag erhalten Sie eine Anleitung zur korrekten Umsetzung von Tariferhöhungen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Änderungstarifverträge zum TV-L 1 Tarifänderung...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.4 Eingruppierung und Entgeltordnung

Zentrale Eingruppierungsnorm ist § 12 TV-L. Danach ist für die Bestimmung der Entgeltgruppe das Bilden von Arbeitsvorgängen notwendig. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart Gespräche aufzunehmen, um dies weiter zu konkretisieren. Ferner wurden einige Änderungen der Entgeltordnung vorgenommen.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / Zusammenfassung

Überblick Mit den in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden Tarifverhandlungen werden – häufig rückwirkend – die Entgelte erhöht und teilweise auch Einmalzahlungen vereinbart. Im nachfolgenden Beitrag erhalten Sie eine Anleitung zur korrekten Umsetzung von Tariferhöhungen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Änderungstarifverträge zum TV-Lmehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.5 Entgeltumwandlung zum Fahrrad-Leasing

Mit einem neuen § 19b TV-L haben die Tarifvertragsparteien die Möglichkeit der Bruttoentgeltumwandlung zum Zwecke des Fahrrad-Leasing geschaffen.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.3 Jahressonderzahlung

Da die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L an das Tabellenentgelt des Beschäftigten anknüpft, erhöht sich die Jahressonderzahlung mittelbar wegen des durch eine Tariferhöhung gestiegenen Tabellenentgelts.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2.3 Entgeltbestandteile, die entsprechend der Tariferhöhung angepasst werden

Dynamisch ausgestaltet sind insbesondere die nachfolgend aufgelisteten Entgeltbestandteile. Sie erhöhen sich bei einer Tariferhöhung grundsätzlich um denselben Prozentsatz, um den sich das Tabellenentgelt erhöht. Aufgrund der Kombination aus der Sockelbetragserhöhung um 200,00 EUR und der prozentualen Erhöhung haben die Tarifvertragsparteien festgelegt, zum 1.11.2024 die dyn...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2.2 Erhöhung Tabellenentgelt

Die Entgeltsteigerungen im TV-L werden in der Regel in Form einer prozentualen Erhöhung des Tabellenentgelts vereinbart. Selten erfolgen Erhöhungen mit einem so genannten "Sockelbetrag", bei dem sich die Entgelte um einen bestimmten, von den Tarifvertragsparteien festgelegten EUR-Betrag erhöhen. In der Tarifrunde 2023 haben die Tarifvertragsparteien die Tabellenentgelte nicht...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6 Sonstige Änderungen

6.1 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst Zum 1.10.2024 werden die besonderen Stufenlaufzeiten für Beschäftigte, die in Teil II, Abschnitt 20 der Anlage A eingruppiert sind, gestrichen. Zum 1.10.2024 werden diese Beschäftigten in die gegebenenfalls neuen Stufen zugeordnet. Ferner erhält die Entgeltgruppe S 9 neue Zahlenwerte. 6.2 Heimzulage, Praxisanleiterzulage, und wei...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.7 Studentische Beschäftigte

Für studentische Beschäftigte ist eine Mindestvertragslaufzeit und ein Mindestentgelt tarifiert.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 3 Entgeltfortzahlung für Urlaub oder Krankheit nach einer Tariferhöhung

Bei Urlaub oder Krankheit werden die in Monatsbeträgen festgelegten Entgeltbestandteile weitergezahlt. Entgeltbestandteile, die nicht in Monatsbeträge festgelegt sind, werden nach dem Durchschnittsbetrag der letzten drei Kalendermonate vor dem Ereignis fortgezahlt (Näheres siehe Beitrag Entgelt, Ziffer 7 Entgelt bei Krankheit, Urlaub und Arbeitsbefreiung). Eine Besonderheit b...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 1 Tarifänderung

Seit Inkrafttreten des TV-L am 1.11.2006 finden in der Regel alle zwei Jahre Tarifverhandlungen statt. Eine kleine Besonderheit hinsichtlich der Laufzeit bzw. der Möglichkeit der Kündigung der Tabellen besteht im Tarifabschluss 2023. Die tariflichen Regelungen sind nicht nach 24, sondern nach 25 Monaten kündbar. Die im Jahr 2023 ausgehandelten tarifvertraglichen Regelungen tr...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2.5 Entgeltbestandteile, die sich aufgrund einer Neuberechnung ändern

Bestimmte Zulagen oder Einmalzahlungen berechnen sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Stufenbeträgen verschiedener Entgeltgruppen oder aus einem festen Prozentsatz eines bestimmten Tabellenentgeltbetrags. Diese Zulagen oder Einmalzahlungen verändern sich bei einer Tariferhöhung "automatisch", weil sich die zugrunde liegenden Werte durch die Tariferhöhung verändern. D...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.6 Übernahme Auszubildender

Der schon seit einigen Jahren bestehende Anspruch eines Auszubildenden, in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden (§ 19 TVA-L BBiG, § 18a TVA-L Pflege, § 18a TVA-L Gesundheit, § 18a TVdS-L) wurde modifiziert bzw. im TVdS-L erstmals tarifiert.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2 Erhöhung des Entgelts 2024 und 2025

2.1 Einmalzahlungen In der aktuellen Tarifrunde wurden keine Einmalzahlungen im eigentlichen Sinn vereinbart. Vielmehr haben sich die Tarifvertragsparteien auf einen TV Inflationsausgleich geeinigt, der sowohl eine einmalige Zahlung, als auch monatliche Zahlungen vorsieht. 2.2 Erhöhung Tabellenentgelt Die Entgeltsteigerungen im TV-L werden in der Regel in Form einer prozentuale...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2.4 Entgeltbestandteile, die von der Tariferhöhung unberührt bleiben

Nicht dynamisch ausgestaltet sind insbesondere die nachfolgend aufgelisteten Entgeltbestandteile. Sie bleiben von Tariferhöhungen unberührt. Zulagen für ständige Schichtarbeit bzw. ständige Wechselschichtarbeit Strukturausgleich vermögenswirksame Leistungenmehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 2.1 Einmalzahlungen

In der aktuellen Tarifrunde wurden keine Einmalzahlungen im eigentlichen Sinn vereinbart. Vielmehr haben sich die Tarifvertragsparteien auf einen TV Inflationsausgleich geeinigt, der sowohl eine einmalige Zahlung, als auch monatliche Zahlungen vorsieht.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.1 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst

Zum 1.10.2024 werden die besonderen Stufenlaufzeiten für Beschäftigte, die in Teil II, Abschnitt 20 der Anlage A eingruppiert sind, gestrichen. Zum 1.10.2024 werden diese Beschäftigten in die gegebenenfalls neuen Stufen zugeordnet. Ferner erhält die Entgeltgruppe S 9 neue Zahlenwerte.mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 6.2 Heimzulage, Praxisanleiterzulage, und weitere Zulagen

Die Heimzulage (Anlage A, Teil II, Abschnitt 20) wird von 61,36 EUR auf 100,00 EUR, bzw. von 30,68 EUR auf 50,00 EUR erhöht. Die Heimzulage für Beschäftigte im handwerklichen Erziehungsdienst erhöht sich von 40,90 EUR auf 65,00 EUR. Im Geltungsbereich soll es künftig eine Zulage für Praxisanleiter geben, die den Regelungen im Bereich des TVöD-VKA nachgebildet sein soll. Ferner...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 5 Inflationsausgleich

Es wurden in der Tarifrunde 2023 mit dem Tarifvertrag über Sonderzahlungen zur Abmilderung der gestiegenen Verbraucherpreise ( TV Inflationsausgleich) vom 9. Dezember 2023 sowohl eine einmalige Zahlung als auch monatliche Zahlungen im Zeitraum von Januar 2024 bis einschließlich Oktober 2024 vereinbart. Die Zahlungen betragen in Summe bei Vollzeitbeschäftigung 3.000 EUR und ent...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / 4 Entgelte und Urlaubsanspruch der Auszubildenden und Praktikanten

In der Tarifrunde 2023 haben die Tarifvertragsparteien vereinbart, dass sich das Entgelt für Auszubildende, die unter den TVA-L BBiG und Pflege fallen, in zwei Stufen erhöht. Für die Auszubildenden erfolgt die Erhöhung in einem Festbetrag. Das Entgelt für Praktikanten, die unter den Anwendung...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe TV-L Office Premium
Überleitung einer Schulsozialarbeiterin in S-Tabelle ohne Antrag

Leitsatz Die Tarifvertragsparteien haben gem. § 29e TVÜ-Länder die Überleitung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bewusst nicht von deren vorheriger Antragstellung abhängig gemacht. Die Tarifvertragsparteien haben hierdurch ihren Gestaltungsspielraum im Rahmen der Tarifautonomie des Art. 9 Abs. 3 GG nicht überschritten. Insbesondere ist durch die Regelung eine Altersdiskriminierung oder ein Verstoß gegen das Willkürverbot bzw. den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG nicht begründ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe TV-L Office Premium
Personalgestellung im öffentlichen Dienst

Leitsatz Die Personalgestellung i.S.d. § 4 Abs. 3 TVöD ebenso wie die wortidentische Regelung in § 4 Abs. 3 TV-L verstößt nicht gegen die Richtlinie 2008/104/EG. Sachverhalt Der Kläger war bei der Beklagten seit April 2000 beschäftigt. Die privatrechtlich organisierte Beklagte betreibt ein Krankenhaus, deren einziger Gesellschafter der Landkreis G ist, eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Die Beklagte besitzt keine für eine Arbeitnehmerüberlassung erforderliche Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) TVöDmehr

Urteilskommentierung aus Haufe TV-L Office Premium
Eingruppierung einer Beschäftigten als Gruppenleiterin in einer Serviceeinheit

Leitsatz Gruppenleiter bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften i.S.d. EG 9b TV-L sind solche Beschäftigte, denen die Koordination der Geschäftsabläufe innerhalb einer großen Geschäftsstelle oder einer großen Serviceeinheit übertragen ist. Dies ist grundsätzlich dann anzunehmen, wenn der dort bestehende Arbeitskräftebedarf – umgerechnet in Vollzeitäquivalenten – erheblich größer ist als der für die Annahme einer „Gruppe” bestehende Mindestwert von 3 Beschäftigten, deren Geschäftsabläufe zu koordi...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Erwerbsminderung / 3.3.2 Dauerhafte volle Erwerbsminderung

Automatische Beendigung des Arbeitsverhältnisses Nach § 33 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Satz 3 TVöD endet das Arbeitsverhältnis, sofern dem Beschäftigten der Rentenbescheid zugestellt wird, wonach der Beschäftigte eine Rente auf unbestimmte Dauer wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung erhält. Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf des dem Rentenbeginn vorangehenden Tages; fr...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Erwerbsminderung / 3.2.2 In sonstigen Fällen ärztliches Gutachten

Nicht gesetzlich rentenversicherte Beschäftigte Nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind z. B. Ärzte, Apotheker oder Architekten, die aufgrund der Mitgliedschaft zu einer entsprechenden berufsständischen Versorgungseinrichtung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung auf Antrag gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI befreit sind oder...mehr

Lexikonbeitrag aus TVöD Office Professional
Entgelttransparenz / 8.2.1 Privilegierte Arbeitgeber

Bei der Erfüllung des Auskunftsanspruches privilegiert das Gesetz tarifgebundene und tarifanwendende Arbeitgeber. Der Begriff der tarifgebundenen bzw. tarifanwendenden Arbeitgebers ergibt sich aus § 5 Abs. 4 und 5 EntgTranspG. Tarifgebundene Arbeitgeber sind Arbeitgeber, die einen Entgelttarifvertrag oder Entgeltrahmentarifvertrag aufgrund § 3 Abs. 1 TVG anwenden. Ihre Bindu...mehr

Lexikonbeitrag aus TVöD Office Professional
Entgelttransparenz / 8.2.2 Inhalt der Auskunft

Die zu erteilende Auskunft muss den Arbeitnehmer nach § 11 Abs. 1 EntgTranspG informieren über die Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung bezüglich seines Entgeltes Angaben zum Vergleichsentgelt der Beschäftigten des anderen Geschlechtes (§ 10 Abs. 1 Satz 3 EntgTranspG) über das durchschnittliche monatliche Bruttoentgelt bis zu 2 weitere einzelne vom Arbeitnehmer zu benennen...mehr

Lexikonbeitrag aus TVöD Office Professional
Entgelttransparenz / 8.4 Rechtsfolgen der erteilten Auskunft

Welchen Nutzen die erteilte Auskunft für den Arbeitnehmer hat, verrät das Gesetz nicht. Nach § 10 Abs. 1 EntgTranspG soll sie der Überprüfung der Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebotes dienen. Hier ist zu unterscheiden, worüber die Auskunft erteilt worden ist. Durch die neuere Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes ist die Bedeutung der Auskunft jedoch ganz erheblich aufg...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe TV-L Office Premium
Feiertagszuschlag für Arbeit an Allerheiligen in einem anderen Bundesland

Leitsatz Ein Arbeitnehmer mit gewöhnlichem Arbeitsort in NRW hat für vergütungspflichtige Tätigkeiten, die er an Allerheiligen auf Weisung des Arbeitgebers in Hessen erbringt, keinen Anspruch auf Feiertagszuschläge nach § 8 Abs. 1 S. 2 lit. d) i.d.F. des § 43 Nr. 5 Abs. 1 Unterabs. 1 S. 2 lit. d) TV-L. Sachverhalt Auf das Arbeitsverhältnis des Klägers, der als technische Fachkraft bei der beklagten Klinik beschäftigt ist, finden der TV-L und die für den Arbeitgeber jeweils geltenden sonstigen Ta...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Befristete Arbeitsverträge ... / 2 Besonderheiten nach § 30 TV-H

Folgende Besonderheiten gegenüber der gesetzlichen Regelung des § 14 Abs. 2 und 3 TzBfG wurden zwischen den Tarifvertragsparteien in § 30 Abs. 3 TV-H vereinbart: Dauer: Die Dauer des Arbeitsverhältnisses soll in der Regel 12 Monate nicht unterschreiten; sie muss mindestens 6 Monate betragen. Nach § 30 Abs. 3 Satz 1 TV-H ist eine sachgrundlose Befristung nicht zulässig, wenn di...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Sterbefall / 2.1 Anspruchsvoraussetzungen

Verstirbt der Beschäftigte, so wird für bestimmte Hinterbliebene das Sterbegeld gezahlt (§ 23 Abs. 3 TVöD/TV-L/TV-H). Voraussetzung ist, dass das Arbeitsverhältnis beim Tod des Beschäftigten nicht geruht hat. Praxis-Beispiele Kein Anspruch bei ruhendem Arbeitsverhältnis Der Beschäftigte bezog im Zeitpunkt des Todes eine befristete Erwerbsminderungsrente. Es besteht kein Anspru...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Sterbefall / 1 Abrechnung des Entgelts aus dem Arbeitsverhältnis

Verstirbt der Beschäftigte, so endet das Arbeitsverhältnis mit Tod des Beschäftigten. Das bis zum Sterbetag zustehende Entgelt (Tabellenentgelt, Zulagen, Zeitzuschläge) ist abzurechnen. Zum Entgelt für die weiteren Tage des Sterbemonats siehe Ziffer 2 Sterbegeld. Anteiliges Entgelt für den Sterbemonat Es besteht Anspruch auf Entgelt bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses....mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
TVöD-Anwender, in Anlehnung... / 3.3.2 Verweis nur auf den BAT und die "ergänzenden" Tarifverträge

Wird dagegen im Arbeitsvertrag nur auf den BAT bzw. den " BAT sowie die ergänzenden Tarifverträge in der kommunalen Fassung verwiesen ", so ist der Arbeitsvertrag auszulegen. Unterschiedliche Auffassungen bei den Instanzgerichten: Weitergeltung des BAT, TVöD-Anwendung nur über einvernehmliche Vertragsänderungen In der Rechtsprechung der Instanzgerichte bestanden zunächst untersch...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
TVöD-Anwender, in Anlehnung... / 5.2 Vereinfachung von Eingruppierung und Stellenbewertung

Wegen der sehr aufwendigen Stellenbewertung wird die Eingruppierung des Mitarbeiters, insbesondere bei nicht alltäglichen Aufgabenfeldern, in kleineren Verwaltungen/Einrichtungen/Betrieben ohne entsprechende Fachleute nicht selten nur grob geschätzt. Das Ziel der Tarifvertragsparteien, ein objektivierbares Eingruppierungssystem zu gewährleisten, ist durch die Komplexität der ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
TVöD-Anwender, in Anlehnung... / 5.3.2.2 Sonstige Zulagen

Die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes enthalten eine Vielzahl weiterer zum Teil unüberschaubarer Zulagen. Dies sind u. a. nach § 14 TVöD / TV-L persönliche Zulagen bei vorübergehender Übertragung höherwertiger Tätigkeiten nach § 19 TVöD / TV-L Erschwerniszuschläge, Gefahrenzulagen nach der Entgeltordnung zum TVöD / TV-L Entgeltgruppenzulagen Schichtführerzulagen Zulagen für An...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
TVöD-Anwender, in Anlehnung... / 3.4 Verweis auf den BAT in der Fassung für die TdL

Wird im Arbeitsvertrag auf den BAT/BAT-O/MTArb in der für die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) jeweils gültigen Fassung verwiesen, so verblieb es bis zum 31. Oktober 2006 bei der Anwendung der bisherigen Tarifverträge. Die TdL und die Gewerkschaften haben sich 2006 auf einen neuen Tarifvertrag für die Länder (TV-L) geeinigt. Der TV-L ist zum 1. November 2006 in Kraft ...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
TVöD-Anwender, in Anlehnung... / 4.3 Konkrete Probleme privater TVöD-Anwender

Privatrechtlich organisierte TVöD-Anwender sehen sich vielfältigen Problemen gegenüber, die häufig aus der mangelnden Kenntnis der komplexen und komplizierten Regelungen des Tarifrechts des öffentlichen Dienstes erwachsen. Oft wird in den bisherigen Arbeitsverträgen nur sehr unvollständig auf "den BAT" bzw. den "TVöD" verwiesen. Zum Teil wird nicht einmal differenziert nach d...mehr