Fachbeiträge & Kommentare zu CSRD

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Deutsche Rechnungslegungs S... / 1 Grundsachverhalte

Rz. 1 Die Formulierung von Rechnungslegungsnormen erfolgt bei den inzwischen weltweit anerkannten IFRS ebenso wie bei den US-GAAP über ein Standardsetting. Hier erarbeitet eine privatwirtschaftlich organisierte Institution unter Beteiligung von Personen aus der Rechnungslegung, Prüfung, weiteren Praxis und der Theorie unter Nutzung von Rückkopplungen in die interessierte Öf...mehr

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Deutsche Rechnungslegungs S... / 2.2 Aufgaben des DRSC

Rz. 4 Aus den Aufgaben gem. § 342q HGB folgend, setzt sich das DRSC mit § 2 der Satzung (Fassung vom 11.7.2024) folgende Zwecke im gesamtwirtschaftlichen Interesse: die Entwicklung von Empfehlungen zur Anwendung der Grundsätze über die Konzernrechnungslegung; die Beratung bei Gesetzgebungsvorhaben auf nationaler und EU-Ebene zu Rechnungslegungsvorschriften; die Vertretung der B...mehr

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Digitaler Produktpass: Tran... / 2.2.1 Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) etabliert einen verbindlichen Rahmen für eine erweiterte und standardisierte Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Europäischen Union. Im Mittelpunkt stehen vergleichbare, prüfbare und digital auswertbare Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten, die auf Grundlage der European Sustainability Reporting...mehr

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Digitaler Produktpass: Tran... / 2.1.2 Umweltpolitische Digitalagenda (2020)

Dem Green Deal folgt die umweltpolitische Digitalagenda des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), welche sich explizit der Digitalisierung im Dienst von Umwelt, Klima und Natur widmet und mit 4 Maßnahmenpaketen strategische Grundsätze und Ziele zur Verankerung des Umweltschutzes in der Digitalpolitik zusammenfasst. Das ...mehr

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Digitaler Produktpass: Tran... / 1 Was ist ein Digitaler Produktpass (DPP)?

In einem Digitalen Produktpass (DPP) wird ein Produkt über den gesamten Produktlebenszyklus transparent beschrieben. Damit kann die Kreislaufwirtschaft in Zukunft elementar im Nutzungs- und Recyclingprozess auf dem Weg zum Klima- und Umweltschutz begleitet werden. Durch Informationen zur Zusammensetzung der Komponenten, Materialen und chemischen Substanzen aber auch Informat...mehr

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Jahresabschluss-Prompter 2.... / 3 Use Cases für den Jahresabschluss mit "Aha-Effekt"

Hier sind konkrete Anwendungsfälle, die über einfache Textgenerierung hinausgehen. Wichtig Datenschutz Es sollten niemals echte Firmennamen oder personenbezogene Daten in öffentliche KI-Modelle kopiert werden. Nutzen Sie Platzhalter (z. B. [Betrag X], [Kunde Y]) oder geschlossene Enterprise-Lösungen. Case A: Die intelligente Varianzanalyse (Mehrstufig) Ziel der Prompts soll eine...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2.1 Adressatenkreis der CSRD

Inhaltlich wurde sich im Trilog auf eine deutliche Verschlankung der CSRD durch die Einführung einer neuen Größenklasse geeinigt, ab der die Regulierung nun erst greifen soll. Angelehnt an die ursprüngliche Zielgruppe der CSDDD soll nun der Lagebericht nur von haftungsbeschränkten Unternehmen um einen Nachhaltigkeitsbericht ergänzt werden müssen, die im Jahresdurchschnitt übe...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2 Änderungen an der CSRD

2.1 Adressatenkreis der CSRD Inhaltlich wurde sich im Trilog auf eine deutliche Verschlankung der CSRD durch die Einführung einer neuen Größenklasse geeinigt, ab der die Regulierung nun erst greifen soll. Angelehnt an die ursprüngliche Zielgruppe der CSDDD soll nun der Lagebericht nur von haftungsbeschränkten Unternehmen um einen Nachhaltigkeitsbericht ergänzt werden müssen, ...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhaltigkeit" – Einigung um Adressatenkreise der CSRD und CSDDD im EU-Amtsblatt bekannt gemacht

Zusammenfassung Überblick Die EU-Kommission hat im Februar 2025 den Entwurf einer Omnibus-Initiative zur Entbürokratisierung der Nachhaltigkeitsberichts- und Sorgfaltspflichten für Unternehmen ("Omnibus-Paket I: Nachhaltigkeit") veröffentlicht. Die Trilog-Verhandlungen mit Rat und Parlament wurden am 8. Dezember 2025 mit einem Kompromissergebnis abgeschlossen, im Februar 2026...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 1 "Omnibus-Paket I: Nachhaltigkeit" zu Nachhaltigkeitsberichts- und Aufsichtspflichten beschlossen

Die EU-Kommission hat am 26.2.2025 den ersten Schritt des eigenen Arbeitsprogramms für mehrere Omnibus-Pakete vollzogen und einen Vorschlag zur umfangreichen Überarbeitung der eigenen Regulierungen vorgelegt. Formal werden Änderungen der bestehenden Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive EU 2022/2464, kurz CSRD), zu den S...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2.3 Zeitliche Verschiebungen

Bei der zeitlichen Anwendung der neuen Vorgaben zeigte sich der Sinn der Zweiteilung des Vorgehens, auch wenn dies etwas unübersichtlich wirkt und aus deutscher Sicht aufgrund der bisherigen Nichtumsetzung zumindest formal in Leere lief. Langfristig soll nur noch der Anwendungsbereich für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Mio. EUR Umsatzerlösen bes...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2.4 Vereinfachung der ESRS Set 1

Der EFRAG Sustainability Reporting Board (SRB) hat sich umgehend nach Beschäftigung mit den Vorschlägen bereit erklärt, sich an dem vorgeschlagenen Vereinfachungsprozess über die ESRS zu beteiligen. Am 31.7.2025 wurde ein Entwurf der Überarbeitung des ESRS Set 1 zur Konsultation bis zum 29.9.2025 veröffentlicht. Die Ergebnisse wurden dann sehr zügig eingearbeitet. Ende Novem...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2.2 Weiter Änderungen und Erwägungsgründe

Informationen über wichtige immaterielle Ressourcen und deren Rolle im Geschäftsmodell und in der Wertschöpfung des Unternehmens sollen auch nur im Lagebericht von Unternehmen berichtete werden, die zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet werden sollen (ErwG 11). Es wird noch einmal die Wertschöpfungskettenobergrenze zum Schutz von nicht CSRD-pflichtigen Unternehmen...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 7 Zu den Dokumenten der Omnibus-Initiative

Die verschiedenen Dokumente mit den Vorschlägen der EU-Kommission[1], der Entscheidung des EU-Parlaments[2], der Vorschlag des Rates der EU[3], die Pressemitteilung zum Beschluss des EU-Parlaments[4] und die Pressemitteilung vom 9.12.2025 über die Trilog-Einigung[5], die Beschlussfassung[6] und die Bekanntmachung im EU-Amtsblatt[7] finden sich in diesem Absatz. Der Referenten...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 3 Änderungen an der EU-Taxonomie

Bezüglich der EU-Umwelttaxonomie-Verordnung (EU) 2020/852, die weiterhin verpflichtender Berichtsteil des Nachhaltigkeitsberichts nach der CSRD bleibt, wird von der EU-Kommission vorgeschlagen und so veröffentlicht, dass diese nur noch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Mio. EUR Umsatzerlöse verpflichtend sein soll. Es kommt im Ergebnis nun doch z...mehr

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"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 5 Bisheriges Regulierungschaos wird fortgeführt

Die Kommission schlägt flankierend in einem zweiten Omnibuspaket auch eine Reihe von Änderungsanträgen vor, um die Nutzung mehrerer Investitionsprogramme zu vereinfachen und zu optimieren. Unter dem Druck, ihre bürokratischen Regeln abzubauen und keine neuen zu schaffen, haben die EU-Kommission sowie Rat und Parlament somit formal entschieden reagiert – es wurden Einsparungen...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / 2.5 "Quick Fix"-Änderungen am Set 1 der ESRS

Zudem hat die EU-Kommission bereits im Vorgriff auf die Überarbeitung bereits weitere Fakten geschaffen und am 11.7.2025 gezielte „Quick Fix“-Änderungen am Set 1 der ESRS verabschiedet, die am 10.11.2025 als Delegierte Verordnung (EU) 2025/1416 auch im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurden und somit formal in Kraft getreten sind. Sie sollen den Aufwand für Unternehmen, die bere...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
"Omnibus-Paket I: Nachhalti... / Zusammenfassung

Überblick Die EU-Kommission hat im Februar 2025 den Entwurf einer Omnibus-Initiative zur Entbürokratisierung der Nachhaltigkeitsberichts- und Sorgfaltspflichten für Unternehmen ("Omnibus-Paket I: Nachhaltigkeit") veröffentlicht. Die Trilog-Verhandlungen mit Rat und Parlament wurden am 8. Dezember 2025 mit einem Kompromissergebnis abgeschlossen, im Februar 2026 wurden die geä...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nachhaltigkeitsmanagement: ... / 3 Finance, Controlling, Risikomanagement

Funktionen: Controlling – Accounting – Risikomanagement – Investor Relations – Treasury Die Rolle des Finanzbereichs (CFO in Abb. 10) wird bezüglich Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen unterschiedlich ausgelegt. Während sich der Finanzbereich auf der einen Seite oftmals reaktiv zeigt, übernimmt er in anderen eine sehr aktive Rolle in der Steuerung des Themas. Entwicklung zum ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Lagebericht / 5.10 Nachhaltigkeitsbericht

Mit dem Ziel die Transparenz im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte signifikant zu steigern,[1] erließ die EU-Kommission die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die am 5.1.2023 in Kraft trat. Die Mitgliedstaaten der EU hatten bis zum 6.7.2024 Zeit, die CSRD in nationales Recht umzusetzen. Deutschland hat diese Frist allerdings deutlich verstreichen lassen. D...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
EU-Taxonomie: Digitalisieru... / 1 Einleitung

Achtung Omnibus-Paket Am 4.7.2025 hat die EU-Kommission einen neuen delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomieverordnung veröffentlicht. Dieser ändert die delegierte Verordnung zur Berichterstattung (Delegierte Verordnung (EU) 2021/2178), die delegierte Verordnung zu den klimabezogenen Umweltzielen (Delegierte Verordnung (EU) 2021/2139) und die zu den nicht-klimabezogenen Umweltz...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Allgemeine digitale Aufbewa... / 2.1.1 Ist eine digitale Aufbewahrung des Jahresabschlusses möglich?

Nach § 245 HGB ist der Jahresabschluss vom Kaufmann unter Angabe des Datums zu unterzeichnen. Sind mehrere persönlich haftende Gesellschafter vorhanden, so haben sie alle zu unterzeichnen. Nach Ansicht des Bundesministeriums der Justiz kann die Unterzeichnung des Jahresabschlusses schon heute durch die elektronische Form ersetzt werden. Die im Regierungsentwurf zum CSRD-Umse...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Allgemeine digitale Aufbewa... / 2.1.6 Muss der aufgestellte und/oder der festgestellte Jahresabschluss vom Mandanten (digital) unterzeichnet werden und muss der Steuerberater dies überprüfen?

Die derzeitigen Vorschriften gelten weiterhin, lediglich der Prozess der Unterzeichnung findet digital statt. Siehe Frage 8; Änderungen durch CSRD-UmsG (Aufstellungslösung). Somit hat der Steuerberater, soweit kein abweichender Auftrag erteilt wird, auch keine Verpflichtung die Unterzeichnung zu prüfen.mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 3. Gesonderter nichtfinanzieller Bericht und Konzernbericht

Rn. 5 Stand: EL 48 – ET: 02/2026 Die Vorlagepflicht erstreckt sich gemäß § 170 Abs. 1 Satz 3 AktG auch auf den gesonderten nichtfinanziellen Bericht (vgl. § 289b) ebenso wie Konzernbericht (vgl. § 315b). Nach § 289b Abs. 1 Satz 1 haben große kap.-marktorientierte KapG bzw. PersG i. S. d. § 264a sowie denen gleichgestellte UN (Kredit-, Finanzdienstleistungs-, Wertpapier-, Zahl...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Allgemeine digitale Aufbewa... / 2.1.4 Muss ein digital aufgestellter Jahresabschluss eine elektronische Unterschrift tragen, um formwirksam zu sein?

Bzgl. Unterschrift des Kaufmanns: Der Jahresabschluss ist künftig schriftlich aufzustellen (§ 245 Satz 1 HGB-E) – dabei wird klargestellt, dass die schriftliche Form i. S. d. § 126 BGB (inklusive Unterzeichnung) vorgeschrieben ist, die aber durch die elektronische Form i. S. d. § 126a BGB (versehen mit qualifiziert elektronischer Signatur) ersetzt werden darf und dass bereit...mehr

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EU-Taxonomie: Digitalisieru... / 7 Nächste Schritte

Der Roll-out von myGreenBusiness in der Organisation soll bis Mitte 2025 abgeschlossen sein. Dafür sind verschiedene Bausteine von besonderer Bedeutung: Umsetzung eines erarbeiteten Trainingsund Enabling-Konzepts für den EU-Green Deal Gesetzesanforderungen CSRD und Taxonomie Betroffenheit und praktische Anwendung bei Bosch Prozessbeteiligte sollen nicht nur ihre Aufgabe verstehe...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / II. Ergebnis der Prüfung (§ 171 Abs. 2 Satz 1 AktG)

Rn. 25 Stand: EL 48 – ET: 02/2026 Der Bericht muss zunächst das Ergebnis der Prüfung von JA, Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag durch den AR enthalten. Sollte das UN ein MU i. S. d. § 290 sein, so hat sich der Bericht auch auf das Ergebnis der Prüfung des KA und Konzernlageberichts zu erstrecken. Dieser Bericht schließt das Ergebnis der Prüfung (des AR) eines gesonder...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Allgemeine digitale Aufbewa... / 2.1.3 Handelt es sich bei einem digitalen Jahresabschluss um jeden Jahresabschluss, der nicht in Papier erstellt wird. Oder gibt es Formatvorgaben?

Es gibt keine gesetzliche Definition eines "digitalen Jahresabschlusses". Der Gesetzgeber plant (vgl. RegE CSRD-UmsG vom 3. September 2025), durch eine Änderung des § 245 HGB für den Jahresabschluss ausdrücklich die Schriftform vorzuschreiben. Damit soll § 126 Abs. 1 BGB Anwendung finden, sodass auch die Ersetzung der Schriftform durch die elektronische Form i. S. d. § 126a ...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 6. Gesonderter nichtfinanzieller Bericht und Konzernbericht

Rn. 17 Stand: EL 48 – ET: 02/2026 § 171 Abs. 1 Satz 4 AktG dehnt die Prüfungspflicht des AR auf den gesonderten nichtfinanziellen Bericht (vgl. § 289b) ebenso wie Konzernbericht (vgl. § 315b) aus. Sofern der nichtfinanzielle Bericht – wie häufig in der Praxis – in den Lagebericht aufgenommen wird, ergibt sich die Prüfungspflicht des AR bereits aus § 171 Abs. 1 Satz 1 AktG. In...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / A. Einführung

Rn. 1 Stand: EL 48 – ET: 02/2026 § 170 AktG regelt den Umfang und Inhalt der Unterlagen, die der Vorstand dem AR zur Prüfung (vgl. § 171 AktG) vorzulegen hat. Neben dem für die Prüfung der RL erforderlichen JA (Bilanz, GuV und Anhang) und Lagebericht hat der Vorstand dem AR auch seinen Gewinnverwendungsvorschlag vorzulegen. Die Vorschrift bezweckt neben der RL-Kontrolle und P...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 3. Lagebericht

Rn. 42 Stand: EL 38 – ET: 01/2023 Die Pflicht zur Offenlegung des Lageberichts besteht nur bei entsprechender Aufstellungspflicht und damit nicht für kleine KapG i. S. d. § 267 Abs. 1 sowie kleine PersG i. S. d. § 264a, da diese durch § 264 Abs. 1 Satz 4 von der Lageberichterstellung befreit sind. Erstellt ein solches UN freiwillig einen Lagebericht, so ist dessen Offenlegung...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / A. Einführung

Rn. 1 Stand: EL 48 – ET: 02/2026 Gemäß § 111 Abs. 1 AktG hat der AR die Geschäftsführung des Vorstands zu überwachen. Diese allg. Überwachungspflicht erfährt durch § 171 AktG bezüglich der RL ihre Konkretisierung (vgl. ADS (1997), § 171 AktG, Rn. 1; AktG-GroßKomm. (2018), § 171, Rn. 12). § 171 Abs. 1 AktG verpflichtet den AR, den JA, Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1 Dekarbonisierung der Lieferkette

Die Dekarbonisierung der Lieferkette stellt Unternehmen vor einer der größten operativ-strategische Herausforderungen. Während Scope-1- und Scope-2-Emissionen (direkte Emissionen und indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie) inzwischen von vielen Unternehmen erfasst werden, entfallen durchschnittlich 70-90 % der Gesamtemissionen (Cradle-to-Gate), auf Scope 3, also indire...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.2 Definition von Carbon Management im Supply Chain Kontext und Bedeutung des Einkaufs

Wichtig Was ist Carbon Management? Carbon Management ist die systematische Erfassung, Analyse, Steuerung und kontinuierliche Reduktion von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Im Lieferketten-Kontext bezieht sich Carbon Management primär auf die Quantifizierung und Minimierung von Scope-3-Emissionen, und zwar in e...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.3 Erfassung versus Steuerung: Die drei Reifegradstufen des Carbon Managements

In der Praxis lässt sich der Umgang von Unternehmen mit CO2-Emissionen typischerweise in drei Reifegradstufen einteilen. In der ersten Phase liegt der Fokus vor allem auf Bewusstseinschaffen und Datenerfassung entlang der Lieferkette. Emissionsdaten werden erfasst und dokumentiert, und zwar häufig mit dem Ziel, regulatorische Anforderungen wie die CSRD, CBAM oder EU-Taxonomie...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Bilanzpolitik im HGB-Jahres... / 2.4 Formelle Mittel der Bilanzpolitik

Rz. 57 Die formelle Bilanzpolitik ist vor allem auf die informationspolitische Zielsetzung der Bilanzpolitik ausgerichtet (vgl. Rz. 19). Unter diesen, die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses gegenüber Externen betreffenden Aspekten ist es u. a. von erheblicher Bedeutung, dass Aktiv- und Passivposten, Erträge und Aufwendungen im Jahresabschluss möglichst unsaldiert in Ersc...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / 1 Gesetzliche Treiber: Rechtliche Rahmenbedingungen und Vorschriften des Facility Managements

Regulierung und Nachhaltigkeitsorientierung prägen immer mehr die Position am Markt. Unternehmen, die diese Entwicklung frühzeitig strategisch angehen, verschaffen sich entscheidende Wettbewerbsvorteile und wer zögert, riskiert langfristige wirtschaftliche Nachteile. Besonders die europäische Gesetzgebung treibt diese Transformation voran. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / 2.6 Synergien und technologische Enabler – Die digitale Transformation der Nachhaltigkeit

Die Umsetzung von CO2-Bilanzen, Ökobilanzen und Kreislaufwirtschaft ohne digitale Unterstützung gleicht dem Versuch, ein Hochhaus mit Hammer und Meißel zu errichten. Denn genau hier liegt eine der größten strategischen Chancen für Unternehmen und zwar die intelligente Verknüpfung von Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsstrategien, die bisher oft parallel und unverbunden ver...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: 5 Schr... / 1.2 Schritt 2: Strategische Verankerung und Zielsetzung

Der zweite Schritt ist oft der anspruchsvollste: die strategische Verankerung und Unternehmenspolitik. Ohne Rückhalt vom Top-Management bleibt selbst die beste NFM-Strategie zahnlos. Nachhaltigkeit muss raus aus der "Nice-to-have"-Ecke und rein in die Unternehmensstrategie mit allem, was dazugehört: Budget, Priorität und messbaren Erfolgskriterien. Ziele definieren heißt konk...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / Zusammenfassung

Überblick Nachhaltiges Management hat sich in den vergangenen Jahren von einem wünschenswerten Zusatz zu einem elementaren Teil der Geschäftsstrategie entwickelt. Die Realität des Klimawandels, die starke Entnahme von natürlichen Ressourcen und eine strengere Regulatorik zwingen Unternehmen dazu, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken. Interessant wird es, wenn man ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / 3.1 Komplexität der regulatorische Anforderung

Die Komplexität der Regelwerke ist eine enorme Herausforderung für FM-Verantwortliche. Es reicht längst nicht mehr, nur die CSRD im Blick zu haben, sondern da kommt die EU-Taxonomie-Verordnung dazu, dann das Gebäudeenergiegesetz, das Energieeffizienzgesetz, und jedes dieser Regelwerke hat seine eigenen spezifischen Anforderungen. Das bedeutet in der Praxis, dass während man ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: 5 Schr... / 1.5 Schritt 5: Controlling, Reporting und kontinuierliche Verbesserung

Nachhaltiges Facility Management ist kein Projekt mit Anfang und Ende, sondern ein dynamischer, sich (ständig) selbst optimierender Prozess. Ob eine NFM-Strategie langfristig Wirkung entfaltet oder nach anfänglicher Euphorie versandet, entscheidet sich genau an diesem Punkt. Controlling und Monitoring bilden dabei so eine Art Nervensystem des gesamten Ansatzes. Die zuvor def...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Nachhaltigkeitsmanagement / 2.3 CSRD

Unternehmen müssen zunächst ermitteln, ob und ab wann sie von der Berichtspflicht betroffen sind (s. Abb. 2 und Tab. 1). Abb. 2: Berichtspflicht nach CSRD: Wer ist betroffen? (berücksichtigt Vorschläge nach Omnibus-Paket I) hier neue Grafik einfügen[1] Folgende Aspekte sind beim Erstellen des Berichts nach CSRD zu beachten:[2] Wesentliche Themen sollen sowohl über die finanziel...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Nachhaltigkeitsmanagement / Zusammenfassung

Begriff Nachhaltigkeit Der Begriff tritt 1713 in der Sylvicultura Oeconomica von Carl von Carlowitz zum ersten Mal in deutscher Sprache im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft auf: "daß es eine continuierliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe". CR Corporate Responsibility bzw. Unternehmensverantwortung beschreibt die generelle Verantwortung eines Unternehmens gegenüber ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 3 Konzept des value chain... / 2 Value chain cap in der CSRD nach geltendem Recht

Rz. 4 Nach geltendem Recht greift die CSRD die Frage des Umgangs mit möglichen Folgewirkungen ihrer Berichtspflichten auf nicht berichtspflichtige Unternehmen in der Wertschöpfungskette explizit auf. Aufgrund der in der CSRD und den ESRS angelegten Verpflichtung, neben Nachhaltigkeitsinformationen zur eigenen Unternehmenstätigkeit auch solche zu Unternehmen der vor- und nach...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 15 Value chain cap aus Fi... / 2 Ursprünglich angedachter regulatorischer Konnex: CSRD, LSME, VSME und die value-chain-cap-Funktion

Rz. 5 Die CSRD [1], die seit 2023 in Kraft ist, soll den zentralen europäischen Rechtsrahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen darstellen. In ihrer ursprünglichen Fassung sollten alle Großunternehmen und Finanzmarktteilnehmer zur Aufstellung eines Nachhaltigkeitsberichts verpflichtet werden, sofern 2 der nachfolgenden 3 Kriterien in 2 aufeinanderfolgend...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 1 Einführung in den Volun... / Zusammenfassung

Die EU-Kommission verabschiedete am 30.7.2025 ihre Empfehlung für den "Standard für die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung kleiner und mittlerer Unternehmen" (VSME-Standard). Dies ist ein Angebot an mittelständische Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung an diesem freiwilligen Standard auszurichten. Es soll gerade für die aus der Pflichtanwendung der Co...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 15 Value chain cap aus Fi... / 1 Hohe Nachfrage nach belastbaren ESG-Daten

Rz. 1 Nachhaltigkeit etablierte sich während der letzten Jahre in vielen Unternehmen als fester Bestandteil der strategischen Steuerung – das gilt zunehmend auch für mittelständisch geprägte Unternehmen.[1] Unter der Vielzahl an Treibern nehmen regulatorische Anforderungen, hier nicht zuletzt auch die der Offenlegung, eine besondere Stellung ein. Während Unternehmen von öffe...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 13 Value chain cap – Was Großunternehmen von KMU erwarten (können)

Zusammenfassung Der VSME-Standard richtet sich explizit an Unternehmen, die freiwillig berichten. In der Zusammenarbeit mit berichtspflichtigen Unternehmen ergeben sich daher einige Herausforderungen, die beachtet werden müssen, wenn in der Kunden-Lieferanten-Beziehung ein Informationsmehrwert generiert werden soll. Ein Ende der Abfragen zu Nachhaltigkeit wird es leider nich...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 3 Konzept des value chain... / 1 Regulatorische Einordnung

Rz. 1 Die CSRD sieht eine grds. Ausweitung des Anwendungsbereichs wie auch der inhaltlichen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung vor.[1] In der Folge werden Nachhaltigkeitsinformationen von Unternehmen aus den Wertschöpfungsketten berichtspflichtiger Gesellschaften zunehmend relevant. Dies manifestiert sich auch in konkreten ESRS-Berichtspflichten über Unter...mehr