Qualifizierung / 5.3 Lernort und Lernmethode

§ 5 TVöD macht keinerlei Vorgaben hinsichtlich des Lernorts und der Lernmethoden. Auch das ist wiederum ein Ausdruck des Bestrebens, dem einzelnen Arbeitgeber einen möglichst großen Spielraum zu belassen und beide Aspekte an seinen individuellen Bedürfnissen auszurichten.

 
Praxis-Tipp

Dieser Spielraum sollte auch nicht durch eine eventuelle Dienst- bzw. Betriebsvereinbarung eingeschränkt werden.

Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht zwingend nur externe Schulungen durchführen darf oder dass er stets die klassische Seminarform wählen muss. Vielmehr kann der Arbeitgeber z. B. die Qualifizierung wie folgt durchführen:

  • In-House-Schulung;
  • Externe Schulung;
  • Schulung durch ein klassisches Seminar (Präsenzveranstaltungen);
  • Einbeziehung des Lernens in den Arbeitsprozess, z. B. durch Projektlernen;
  • Schulung durch so genanntes E-Learning am Computer, der im Übrigen zum Arbeiten genutzt wird.

Die konkrete Ausgestaltung einer Qualifizierungsmaßnahme ist situations- und bedarfsbezogen. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer die gesamte Palette der Möglichkeiten zur Verfügung steht und nicht durch bestimmte Vorgaben in der Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung eingeschränkt wird.

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