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Stand: EL 191 – ET: 08/2026
Eine Beteiligung am allg wirtschaftlichen Verkehr (zum Erfordernis BFH BStBl II 1980, 152) liegt vor, wenn sich der StPfl an den Markt wendet und Leistungen gegen Entgelt der Allgemeinheit anbietet (BFH BStBl II 1973, 260; BFH BStBl II 1997, 295). Bietet er seine Leistung/sein Produkt nicht (mehr) am Markt an, fehlt es an dieser Voraussetzung (BFH BFH/NV 2001, 1024). Ein "grauer" Markt genügt (BFH BStBl II 1971, 620; BFH BStBl II 1971, 631), ebenso wie die Tätigkeit nur für Angehörige (BFH BStBl II 2002, 338). Weder die allg Erkennbarkeit für das Publikum (zB Werbung) noch die Teilnahme am allg Wettbewerb sind erforderlich (BFH BStBl III 1964, 137; BFH BStBl III 1965, 261). Es genügt die Erkennbarkeit für die beteiligten Kreise (BFH BStBl II 1971, 620; 1983, 182). Ebenso, wenn der StPfl seine Leistungen in der Weise anbietet, dass er damit rechnet, sein Leistungsangebot werde sich bei einem unabgeschlossenen Personenkreis herumsprechen (BFH BStBl II 1988, 293; BFH BStBl II 1992, 143; BFH BStBl II 1994, 463).
Geschäftsbeziehungen zu wechselnden Kunden kennzeichnen zwar die Teilhabe am Marktgeschehen, sind aber kein unerlässliches Erfordernis (BFH BStBl II 1996, 232; BFH BStBl II 1996, 367; BFH/NV 1990, 798). Eine Betätigung für nur einen Geschäftspartner schließt eine Beteiligung am allg Wirtschaftsverkehr nicht aus (BFH BStBl II 1984, 722; BFH BStBl II 1992, 143; BFH BStBl II 1996, 369; BFH BStBl II 2002, 525), wenn die zu beurteilende Tätigkeit nach Art und Umfang dem Bild einer unternehmerischen Marktteilnahme entspricht (BFH BStBl II 2003, 464), insb wenn sich der Abnehmer nach den Bestimmungen des StPfl an den allg Markt wendet (BFH BStBl II 1996, 232).
Beispiele:
Ein Maler arbeitet nur für einen Galeristen; ein Schriftsteller/ein Kom...