Dr. Alexander Sasse
, Sebastian Mink
Die monatliche Planung und die Möglichkeit der monatlichen Kontrolle der Zielerreichung bilden die Grundlage, um schnell und zielgenau auf Veränderungen und Herausforderungen des Marktes reagieren zu können. Um Abweichungen vom geplanten Kurs rechtzeitig zu erkennen, sind monatliche Plan-IST-Vergleiche und eine detaillierte Analyse der Abweichungen und der dahinter liegenden Ursachen notwendig. Dadurch ist sichergestellt, dass ggf. notwendig werdende Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können.
Die Kombination von rollierenden Forecasts, und die damit jederzeit gegebene Vorausschau auf mind. 5 Quartale, mit laufenden Plan-IST-Vergleichen und der Analyse der Abweichungen und ihrer Ursachen bietet einem Unternehmen die Chance, jederzeit gegenüber allen relevanten Stakeholdern aussagefähig zu sein, welche Auswirkungen sich aus ggf. auftretenden Veränderungen ergeben.
Planabweichungen können sowohl auf interne als auch auf externe Faktoren zurückgeführt werden. Aus interner Sicht sind Planungsabweichungen aufgrund fehlerhafter Datengrundlagen, aber auch aufgrund fehlerhafter Planungsprämissen möglich. Abweichungen können aus einer zu optimistischen oder auch einer zu konservativen Planung resultieren. Darüber hinaus können leistungswirtschaftliche Probleme eine Plan-IST-Abweichung verursachen. Externe Ursachen für Planabweichungen können bspw. aus unvorhersehbaren Materialpreiserhöhungen, Wettbewerbs- und Marktveränderungen, aber auch der Wegfall oder die Verschiebung von Kundenaufträgen oder geänderte rechtliche Rahmenbedingungen sein.
Um die jeweils relevante Ursache einer Abweichung zu ermitteln, bietet sich zunächst eine Lokalisierung der Abweichung auf Konten- bzw. Positionsebene an. Hierfür ist es notwendig, eine vergleichbare Struktur im IST wie auch in der Planu...