Gunnar Teich
, Jan-Michael Schönebeck
Das Vorausdenken von Abhängigkeiten zur Harmonisierung der Strukturen von internen und externen (Stamm-)Daten sowie die Umsetzung und organisatorische Verankerung der Governance ist dementsprechend von zentraler Bedeutung. Die Bereitstellung relevanter Informationen – sowohl quantitativ als auch qualitativ – bildet einen erheblichen Baustein für Aufbau, Neuausrichtung und Nutzung eines erfolgreichen Berichtswesens. Über dieser fachlichen und technischen Konzeption und Ausgestaltung steht die zentrale Zwecksetzung, ein ganzheitliches Verständnis für ein datengetriebenes Denken und Handeln im Unternehmen zu etablieren und damit die Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichen Organisationseinheiten in die Überlegungen einzubeziehen.
Ein möglicher Ansatz dabei ist die Betrachtung von Prozessen mit ihren wechselseitigen Abhängigkeiten. Die oben genannte Denkweise in E2E-Prozessen kann hier der Aufsatzpunkt zur Optimierung und Harmonisierung von Datenflüssen sein.
Aus der Output-Perspektive heraus kann die Entscheidung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz ebenfalls ein wesentlicher Auslöser sein. Die integrierte Analyse von Daten aus unterschiedlichen Quellen z. B. durch den Einsatz künstlicher neuronaler Netze generiert hier ggf. Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Bereichen oder zum Markt, die völlig neuartig sein können. Dies sensibilisiert die Mitarbeiter zudem gegenüber ihren bisher gewohnten Analysemustern.
Gleiches gilt für die Ableitung von Steuerungsmaßnahmen, die unerwartete Effekte im Zusammenhang mit anderen Erkenntnissen und Maßnahmen aufzeigen. Hierfür ist wiederum die zuvor bereits beschriebene Datenbasis eine notwendige Voraussetzung.