Nicole Fischer
, Manuela Lauer
Insgesamt sehen sich die Unternehmen im dynamischen Marktumfeld mit kürzeren Entscheidungsprozessen konfrontiert. Während die Prozesssicht in der Vergangenheit eher als optional betrachtet wurde, erfordern die heutigen Anforderungen an das Controlling die Realisierung eines umfangreichen prozessbezogenen Datenmanagement. Analog ergeben sich durch die Digitalisierung neue Möglichkeiten des prozessbezogenen Datenmanagement; so z. B. die strukturierte Datensammlung und Analyse mittels Process Mining Tools.
2.1 Reifegrad der Unternehmen in Bezug auf prozessbezogenes Datenmanagement
Im Hinblick auf das prozessbezogene Datenmanagement weisen Unternehmen verschiedene Reifegrade auf. Es gibt Unternehmen, die bereits sehr fortgeschrittene Ansätze im prozessbezogenen Datenmanagement verfolgen und Datenanalyse-Tools und Technologien erfolgreich in ihre Geschäftsprozesse integriert haben. Andere Unternehmen stehen noch am Anfang oder haben erst begonnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Mehr als die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen beschäftigen sich mit Initiativen zum prozessbezogenen Datenmanagement. Einige Unternehmen haben bereits bemerkenswerte Verbesserungen in ihren Geschäftsergebnissen festgestellt und einen hohen Return on Investment erzielt. Diese Unternehmen setzen ihre Implementierungen erfolgreich fort und bauen sie weiter aus.
Unternehmen erkennen also zunehmend, dass prozessbezogenes Datenmanagement ein wichtiger Bestandteil des Geschäftserfolgs ist. Dennoch gibt es weiterhin Herausforderungen zu bewältigen, wie z. B. die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen, die Sicherstellung der Datenqualität und die Schulung von Mitarbeitern in Datenanalyse und -management.
Unternehmen, die erfolgreich im prozessbezogenen Datenmanagement sind, haben i. d. R. eine stark datengetriebene Kultur und nutzen fortschrittliche Technologien wie kün...