Führungskräfte müssen schnell gute Beziehungen zu Kollegen, Mitarbeitern in ihrem Team, Vorgesetzten und anderen Stakeholdern aufbauen können. Ein wichtiger Teil des Onboarding-Prozesses sollte darauf ausgerichtet sein, diese Netzwerke aufzubauen und zu fördern. Der geplante Start des neuen Managers sollte vorab im Unternehmen kommuniziert werden, damit alle Mitarbeiter informiert sind, z. B. über eine Mitteilung im Intranet, in der Mitarbeiterzeitschrift oder per E-Mail. Neue Führungskräfte stellen sich am besten gleich am ersten Tag persönlich bei den Mitarbeitern des eigenen Bereichs oder Teams vor und sagen ein paar persönliche Worte zu sich und ihrem Werdegang. Dies demonstriert Offenheit und schafft Vertrauen bei den Mitarbeitern. Je nach Team- und Unternehmensgröße genügt dazu ein informeller Rahmen oder eine kleine Präsentation.
Internes Netzwerk
Auch das Kennenlernen aller wichtigen, bereichsübergreifenden Führungskollegen lässt sich bewusst gestalten und sollte zeitnah erfolgen.
Dazu ist es sinnvoll, dass die neue Führungskraft im Lauf der ersten Woche die einzelnen Teams aufsucht und sich deren Aufgaben und Zuständigkeiten erklären lässt. Damit demonstriert sie gleich zu Anfang Interesse für bereichsübergreifende Themen und Teamorientierung. Dazu kann HR die ersten Termine koordinieren.
Gerade in den ersten Tagen heißt es, überall genau hinzuhören und nachzufragen:
- Welche Aufgaben haben die jeweiligen Mitarbeiter, wo läuft es gut und wo hakt es,
- welche Erwartungen haben die Mitarbeiter an die neue Führung,
- welche Prozesse haben sich in den letzten Jahren geändert, was ist künftig geplant und was würden die Mitarbeiter gerne ändern (oder rückgängig machen),
- welche Änderungen sind/waren sinnvoll, welche nicht?
Bei diesen Gelegenheiten lassen sich schon die ersten Kon...