Experten in sog. Schlüsselpositionen leisten einen strategisch wichtigen Beitrag zum aktuellen oder künftigen Unternehmenserfolg. Je nach Branche und Firma sind dies z. B. spezifisches Fachwissen oder besondere soziale bzw. prozessbezogene Fähigkeiten. Gibt es neu identifizierte Schlüsselkompetenzen (z. B. Nachhaltigkeitsexpertise, Data Mining, Künstliche Intelligenz, Machine Learning o. Ä.), die bisher niemand abdecken konnte, stellen Firmen dazu oft Experten ein. Sie sollen u. a. das fehlende Fachwissen ins Unternehmen bringen oder neue Prozesse etablieren. Konnten diese benötigten Schlüsselkompetenzen bisher noch von keinem Mitarbeiter abgedeckt werden, müssen Unternehmen in den meisten Fällen dieses Know-how einkaufen, ohne eine explizite Stelle für diese Personen zu haben.
Herausforderungen
Diese ausgewiesenen Experten für ein bestimmtes Thema oder ein Gebiet werden daher zunächst meist als Einzelkämpfer eingestellt. Sie haben dann oft keine "Homebase", sprich einen eigenen Bereich oder ein Team, bei dem sie angesiedelt sind. Daher fehlt diesen Personen zunächst meist der Austausch und wichtige Informationen über Workflows, Firmenkultur und Arbeitsweise. Darüber hinaus werden sie von der bestehenden Belegschaft oft "mit Argusaugen" beobachtet, stellen sie doch eine potenzielle Gefahr dar, da diese Personen Kompetenzen haben, die den anderen fehlen.
Lösungsmöglichkeiten
Die Experten mit Schlüsselkompetenzen verfügen über spezifisches Wissen und Fähigkeiten, die sofort benötigt werden. Das Onboarding sollte daher darauf abzielen, sie so schnell wie möglich in Projekte und Aufgaben einzubinden, um den maximalen Nutzen aus ihrer Expertise zu ziehen.
Führungskräfte und HR können diese Personen mit Schlüsselkompetenzen in besonderer Weise beim Onboarding unterstützen: