Dass die Arbeitswelt sich verändert hat, ist kein Thema mehr mit Neuigkeitswert. Mittelbare und unmittelbare Erfahrungen hat wohl jeder Erwerbstätige schon gemacht und positive oder negative Erfahrungen bereits zu spüren bekommen.
Neu ist jedoch, dass sich die Veränderungen noch gravierender auf die Arbeitswelten auswirken werden, als man sich das heute vorzustellen vermag. Bereits jetzt kann man eine Ahnung davon bekommen, wie neue Produkte und Dienstleistungen die (Arbeits-)Welt verändern oder bereits verändert haben:
- Drohnen, die Informationen liefern und Pakete ausliefern sollen,
- Pflegeroboter, die in Japan bereits in Altenheime geschickt werden,
- 3-D-Drucker mit denen Schmuck, Pralinen und sogar menschliches Gewebe gedruckt werden können,
- automatisiertes Fahren und fahrerlose Transportsysteme,
- intelligente Häuser, die Alarmanlagen, Jalousien und Heizung steuern und einen leeren Kühlschrank melden,
- Finanz-, Gesundheits- und Rechtsberatung via Computer.
All diese Entwicklungen sind längst keine Science-Fiction mehr.
Die Produkte und Dienstleistungen von heute und morgen sind das Ergebnis eines radikalen Umbruchs von Produktionsprozessen, Fertigungsverfahren und Arbeitsweisen. Ermöglicht wird dies durch Digitalisierung und Automatisierung aufgrund der Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien, gepaart mit kulturellem und gesellschaftlichem Wandel von Erwartungen, Ansprüchen und Werten. Zukunftsforscher wissen: Die Arbeitswelt wird sich komplett verändern. Arbeitspsychologen und Industriesoziologen fragen: Und der arbeitende Mensch mit ihr?
Die Voraussagen und Entwicklungen erschrecken den einen und begeistern den anderen. Wie bei allen Veränderungen wird es Gewinner und Verlierer geben und einige werden ganz auf der Strecke bleiben. Damit sind vor ...