Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmensbewertung

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Aktuelle Informationen: Exz... / Unternehmensbewertung und M&A

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Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Rechtsgrundlagen allgemein

Rn. 109 Stand: EL 123 – ET: 08/2017 Die Gewinnverteilung bei schenkweiser Aufnahme nicht o nur in nachgeordneter Funktion (BFH BFH/NV 1986, 327) mitarbeitender Familienangehöriger in ein Unternehmen muss auf ihre Angemessenheit überprüft werden, da die einseitige Vertragsfreiheit des Familienoberhaupts dazu führen kann, den Familienangehörigen eine an der quotalen Vermögensbe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bbb) Mindestkriterien zur Anerkennung der Mitunternehmerstellung im Einzelnen

Rn. 23e Stand: EL 137 – ET: 08/2019 Grundsätzlich s Rn 23 und zur Ansicht der FinVerw s OFD Erfurt v 23.10.2003, GmbHR 2004, 209; OFD Ffm v 14.03.2001, DStR 2001, 1159 zur atypisch stillen Gesellschaft. Die Rspr hält einzelne Merkmale durchaus für verzichtbar, dh, Mitunternehmerinitiative und Mitunternehmerrisiko müssen zwar – mehr oder weniger ausgeprägt – beide vorliegen (BF...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 10.4.2 Voraussichtlich dauernde Wertminderung (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG)

Rz. 250 Eine Teilwertabschreibung setzt nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG voraus, dass der Teilwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger ist. Der Gesetzgeber hat den Begriff der "voraussichtlich dauernden Wertminderung" nicht näher umschrieben. Laut Gesetzesbegründung ist der Begriff der dauernden Wertminderung dem § 253 Abs. 3 S. 3 HGB i. d. F. des...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 3.2 § 11 BewG (Wertpapiere und Anteile)

• 2008 DCF-Verfahren Die Varianten des DCF-Verfahrens sind dem Ertragswertverfahren gleichgestellt. (so Kussmaul, Pfirmann, Heil, Meyering, Die Bewertung von Unternehmensvermögen nach dem ErbStRG und Unternehmensbewertung, BB 2008, 472) AHW-Standard Zu den anderen nichtsteuerlichen Bewertungsmethoden gehört auch der AHW-Standard bei Handwerksunternehmen. (so Eisele, Erbschaftste...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 3.7 § 199 BewG (Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens)

• 2010 Höhe der Wertabweichung Bei Wertabweichungen von mehr als 50 v.H. dürfte von offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen auszugehen sein. (so Hecht/von Cölln, Fallstricke des vereinfachten Ertragswertverfahrens nach dem BewG i.d.F. des ErbStRG, DB 2010, 1084) Nach anderer Ansicht besteht bereits ab einer Abweichung von mehr als 20 oder 25 % ein hohes Risiko, dass die Anwe...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 3.10 § 203 BewG (Kapitalisierungsfaktor)

• 2016 Vereinbarkeit mit dem GG Nach § 203 BewG (Erbschaftsteuerreform 2016) beträgt der Kapitalisierungsfaktor 13,75. Dadurch reduzieren sich die nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren ermittelten Unternehmenswerte um etwa 25 %. Die Neuregelung hat Rückwirkung. Sie gilt erstmals für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2015. Der Gesetzgeber ist davon ausgegangen, dass es ...mehr

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Literaturauswertung zum ESt... / 4.5 § 8c KStG (Verlustabzug bei Körperschaften)

• 2010 Vereinbarkeit der Verlustverrechnungsbeschränkung mit dem GG und dem Europarecht / § 8c Abs. 1 KStG Auch nach den Neuregelungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz verstößt § 8c KStG gegen den Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung, soweit er zu Verlustverrechnungsbeschränkungen führt. Jeder Verlust, der das wirtschaftliche Einkommen der Kapitalgesellschaft...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 3.8 § 200 BewG (Vereinfachtes Ertragswertverfahren)

• 2010 Änderung des künftigen Jahresertrags durch objektive Umstände Steht zum Bewertungsstichtag fest, dass der künftige Jahresertrag durch bekannte objektive Umstände, z. B. wegen des Todes des Unternehmers, sich nachhaltig verändert, ist dies nach Auffassung der Finanzverwaltung bei der Ermittlung des Jahresertrags entsprechend zu berücksichtigen (R B 201 Abs. 5 ErbStR 201...mehr

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Literaturauswertung zur Sta... / 3.71 § 238 AO (Höhe und Berechnung der Zinsen)

• 2014 Verfassungswidrigkeit Der für alle Zinstatbestände der §§ 233 ff. AO geltende einheitliche Zinssatz nach § 238 Abs. 1 AO beträgt 0,5 % für jeden vollen Monat. Geltung hat die Regelung seit mehr als 50 Jahren. Sie ist - entgegen der Auffassung des BFH (BFH v. 29.5.2013, X B 233/12) - verfassungswidrig, da sie im Widerspruch zur globalen Zinsentwicklung steht. Die Verfas...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 2.23 § 37 ErbStG (Anwendung des Gesetzes)

• 2017 Verfassungsmäßigkeit der rückwirkenden Anwendung des ErbStG und des BewG / Großerwerbe / Kapitalisierungsfaktor / § 37 Abs. 12 ErbStG / § 205 Abs. 11 BewG Fraglich im Hinblick auf einen Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot sind die Neuregelungen des ErbStG und des BewG. Für alle Erbfälle und Schenkungen, für die die Steuer in der Zeit vom 1.7.2016...mehr

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Literaturauswertung zum Erb... / 2.12 § 13b ErbStG (Begünstigtes Vermögen)

• 2010 Vermeidung von Poolvereinbarungen / § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG Das Erfordernis einer Poolvereinbarung lässt sich – vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten – vermeiden durch die Einbringung der Anteile an der Kapitalgesellschaft in das Gesamthandsvermögen einer gewerblich geprägten GmbH & Co KG. Die GmbH-Beteiligung im Gesamthandsvermögen muss dann aber über 2...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG § 2... / 3.2 Grundregel: Bewertung mit dem gemeinen Wert (§ 21 Abs. 1 S. 1 UmwStG)

Rz. 94 Sofern die Voraussetzungen des qualifizierten Anteilstauschs nicht vorliegen, hat sich für die Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft der Begriff "einfacher Anteilstausch" etabliert. Gem. § 21 Abs. 1 S. 1 UmwStG hat die übernehmende Gesellschaft die Anteile an der erworbenen Gesellschaf...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Anteile an Kapitalgesellschaften (Abs. 2)

Rz. 26 Der gemeine Wert von Anteilen an Kapitalgesellschaften ist gem. § 12 Abs. 2 ErbStG i.V.m. § 11 BewG – gem. § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BewG verfahrensrechtlich gesondert – zu ermitteln. Nach § 12 Abs. 2 ErbStG ist maßgeblicher Zeitpunkt hierfür der Zeitpunkt der Entstehung der Steuer. Insoweit stellt § 12 Abs. 2 ErbStG klar, was bereits nach § 11 ErbStG grundsätzlich g...mehr

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Zusammenarbeit mit dem gese... / 2.2 Fachliche Grundlagen der Arbeit des Abschlussprüfers

Der Abschlussprüfer eines Unternehmens ist bei der Durchführung seiner Abschlussprüfung an die Grundsätze der ordnungsgemäßen Durchführung von Abschlussprüfungen gebunden. Abweichungen sind nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig und dann auch kenntlich zu machen. Bei unbegründeten Abweichungen drohen dem Prüfer erhebliche zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Kons...mehr

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Immaterielles Vermögen und ... / 5 Außerplanmäßige Abschreibung

Von weitem betrachtet sehen die Ausführungen in IAS 36 zur außerplanmäßigen Abschreibung schon aufgrund ihres Umfangs sehr eindrucksvoll aus. Dies lässt erwarten, dass wenig Fragen offen bleiben. Wenn man sich dem Standard über das Inhaltsverzeichnis nähert, sieht er schon viel weniger gut aus. Wenn man ihn aber wirklich liest, sieht er einigermaßen grausam aus. Es beginnt a...mehr

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Konzernabschluss / 4.2.8 Nicht beherrschende Anteile (Minderheiten)

IFRS 3 verlangt im Rahmen der Erstkonsolidierung eine vollständige Neubewertung des erworbenen Vermögens auch dann, wenn weniger als 100 % eines Unternehmens erworben werden. Stille Reserven und Lasten sind also nicht nur in Höhe des Anteils des Erwerbers aufzudecken, sondern zu 100 %. Im Normalfall (stille Reserven höher als stille Lasten) führt die vollständige Neubewertung...mehr

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Weitere Abschlussbestandteile / 4.3 Ergebnis je Aktie

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) gilt als eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Ein im Unternehmens- oder Branchenvergleich niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis soll (unter sonst gleichen Bedingungen) indizieren, dass eine Aktie billig ist. Das KGV lässt sich wiederum aus dem Ergebnis je Aktie ( earnings per share – EPS) ableiten. Es besteht folgender Zusammenhang:mehr

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Struktur und Grundannahmen ... / 4.2 Nachrangigkeit des Vorsichtsprinzips, zutreffende Vermögens- und Gewinnermittlung als Basisaufgabe

Die handelsrechtliche Rechnungslegung dient u. a. der Ermittlung des ausschüttungsfähigen Gewinns (Zahlungsbemessungsfunktion), der Ermittlung der Steuern, der Information von Gläubigern und Selbstinformation des Managements (Informationsfunktion) sowie der Rechenschaftslegung des Managements gegenüber den Aktionären und Gesellschaftern (Rechenschaftsfunktion). Hier von einer Plu...mehr

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Strategieentwicklung: Werkz... / 6 Literaturhinweise

Deyhle/Kottbauer/Pascher, Manager und Controlling, 2010. Gleißner, Risikoanalyse und Replikation für Unternehmensbewertung und wertorientierte Unternehmenssteuerung, WiSt 7/2011, S. 345–352. Gleißner, Grundlagen des Risikomanagements, 2017. Kottbauer, Strategieentwicklung in mittelständischen Unternehmen, Controller Magazin 4/2011, S. 10–17. Kottbauer, Integration von strategisc...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft als notwendiges Betriebsvermögen eines Einzelgewerbetreibenden

Leitsatz 1. Die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gehört zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie entweder dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Betätigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu fördern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gewährleisten. 2. Eine Förderung in der ersten Alternative erfordert, dass d...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprechung – Ein Blick über den Tellerrand

I. Einleitung Mangels zivilrechtlicher Vorschriften zur Bewertung von Unternehmen kommt der Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung eine überaus wichtige Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur für das Familienrecht. Während sich die Gerichte im Familienrecht jedoch eher auf grundsätzliche Ausführungen zur Unternehmensbewertung beschränken, werden in den Entscheidungen anderer Geri...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / I. Einleitung

Mangels zivilrechtlicher Vorschriften zur Bewertung von Unternehmen kommt der Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung eine überaus wichtige Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur für das Familienrecht. Während sich die Gerichte im Familienrecht jedoch eher auf grundsätzliche Ausführungen zur Unternehmensbewertung beschränken, werden in den Entscheidungen anderer Gerichte deutlich...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 2. Familien- und Erbrecht

Nach den Entscheidungen des 12. Senats wird im Rahmen der Ertragswertmethode die Summe aller zukünftigen Erträge des fortgeführten Unternehmens ermittelt (Zukunftserfolgswert) und zwar durch eine Rückschau auf die Erträge des Unternehmens in den letzten Jahren. Auf dieser Grundlage wird eine Prognose zur Ertragslage der nächsten Jahre erstellt. Verbindliche Regelungen darübe...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / III. Bewertungsmethoden in der Rechtsprechung

Bereits 1973 stellte der BGH fest, dass die Bewertung von Handelsunternehmen nicht unerhebliche Schwierigkeiten mit sich bringt. Zitat "Es gibt für Handelsunternehmen wegen ihrer individuellen Verschiedenheit keinen Markt, auf dem sich ein Preis bilden könnte. Es besteht auch keine einhellig gebilligte Bewertungsmethode." Nach ständiger Rechtsprechung des BGH ist es Aufgabe des...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / VIII. Fazit

Es lässt sich festhalten, dass sich die Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung im Familienrecht (mit dem Vorzug ertragsorientierter Ansätze) in den letzten Jahren erheblich entwickelt hat. Gleichwohl bestehen deutliche Abweichungen zu der Rechtsprechung im Gesellschaftsrecht. Dies gilt sowohl für die Auswahl der Bewertungsmethode als auch für die Würdigung der einzelnen Pa...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / IV. Ermittlung des Zukunftsertrags

Nach der Ertragswertmethode sind die den Gesellschaftern künftig zufließenden Erträge zu schätzen und sodann mit dem Kapitalisierungszinssatz abzuzinsen. 1. Gesellschaftsrecht Für die Ermittlung des Zukunftsertrags ist grundsätzlich auf Prognosen abzustellen. Jede in die Zukunft gerichtete Prognose, insbesondere die der Ertragswertmethode zugrunde liegende Beurteilung künftige...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 1. Gesellschaftsrecht

Für die Ermittlung des Zukunftsertrags ist grundsätzlich auf Prognosen abzustellen. Jede in die Zukunft gerichtete Prognose, insbesondere die der Ertragswertmethode zugrunde liegende Beurteilung künftiger Erträge, ist ihrer Natur nach mit Unsicherheiten behaftet. Bei der Prognose der künftigen Erträge ist daher weder von den bestmöglichen Aussichten noch von den schlimmsten ...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 3. Würdigung

In der gesellschaftsrechtlichen Rechtsprechung genießt die Ertragswertmethode, folgend den betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen, schon lange den Vorzug. Diese hat sich (mittlerweile) auch in der familienrechtlichen Rechtsprechung durchgesetzt. Auch wenn eine grundsätzliche Ausrichtung an den Erträgen zu begrüßen ist, sind die Ausführungen des 12. Senats zur Ermittlung des E...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / V. Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes

Bei den kapitalwertorientierten Verfahren ergibt sich der Unternehmenswert durch die Diskontierung der zukünftigen Erträge mit dem Kapitalisierungszinssatz auf den Bewertungsstichtag. Die Bestandteile des Kapitalisierungszinssatzes sind der Basiszinssatz, der Risikozuschlag und der Wachstumsabschlag. 1. Gesellschaftsrecht Während die ältere Rechtsprechung den Kapitalisierungsz...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 2. Familien- und Erbrecht

Obgleich seiner immensen Bedeutung für den Unternehmenswert wird der Kapitalisierungszinssatz in der familienrechtlichen Rechtsprechung nach wie vor stark vernachlässigt und auf eine inhaltliche Auseinandersetzung grundsätzlich verzichtet.mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / II. Bewertungsziele

In den hier untersuchten Bewertungsanlässen im Gesellschaftsrecht sowie im Familien- und Erbrecht hat die Rechtsprechung einheitlich den Verkehrswert des Unternehmens für maßgeblich erachtet. Ziel der Bewertung sei es, den "vollen, wirklichen" Wert des Unternehmens zu ermitteln. Der Verkehrswert lässt sich jedoch nur für vertretbare Sachen leicht feststellen, für die ein Mar...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 1. Gesellschaftsrecht

Während die ältere Rechtsprechung den Kapitalisierungszinssatz oftmals vernachlässigt hatte, ist sich zumindest die neuere gesellschaftsrechtliche Rechtsprechung der entscheidenden Rolle für die Bewertung (neben dem Zukunftsertrag) bewusst geworden und widmet ihm umfangreiche Überlegungen. Der (quasi-)risikolose Basiszinssatz ist die Ausgangsgröße, die als sog. landesüblicher...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 3. Würdigung

Während die Rechtsprechung im Gesellschaftsrecht sich dem Kapitalisierungszinssatz mittlerweile voll und ganz angenommen hat, bleibt dieser wichtige Parameter im Familienrecht weitestgehend unbeachtet. Dies führt in der Bewertungspraxis regelmäßig dazu, dass die Kapitalisierungszinssätze frei gegriffen, pauschal angesetzt und subjektiv bestimmt werden. Die Höhe des Risikozusc...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 2. Familien- und Erbrecht

Auch nach der Rechtsprechung des 12. Senats ist das Ertragswertverfahren im Regelfall geeignet, um zur Bemessungsgrundlage für den Wert einer Unternehmensbeteiligung zu gelangen. Bei freiberuflichen Praxen und inhabergeführten Unternehmen könne die Bewertung allerdings grundsätzlich nicht nach dem reinen Ertragswertverfahren erfolgen, weil sich die Ertragsprognose kaum von d...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / VI. Kaufpreise

Kaufpreise im gewöhnlichen Geschäftsverkehr sagen über den Wert eines Unternehmens grundsätzlich Zuverlässigeres aus als sachverständige Schätzungen. Dies gilt zumindest dann, wenn sich zwischen dem Bewertungsstichtag und dem Stichtag der Veräußerung die Verhältnisse des Unternehmens nicht wesentlich verändert haben. In der Rechtsprechung werden solche Kaufpreise unterschied...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 1. Gesellschaftsrecht

Während in den frühen 1970ern noch ein Bewertungsverfahren vorherrschend war, "das sowohl den Substanzwert (Reproduktionswert) wie den Ertragswert berücksichtigt und den End- oder Gesamtwert des Unternehmens auf dem Wege einer Verbindung beider Werte oder der Berichtigung des Substanzwerts nach Maßgabe der Ertragsfähigkeit des Unternehmens ermittelt", ist die ganz im Vorderg...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / 3. Würdigung

Während in der gesellschaftsrechtlichen Rechtsprechung unbestritten ist, dass die Ermittlung von Ertragswerten auf Prognosen und Planungen basiert und die Plausibilität der Planung im Vordergrund steht, konzentriert sich die Rechtsprechung im Familienrecht auf die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse. Der für die Wertermittlung maßgebliche Durchschnittsertrag soll in der...mehr

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FF 06/2019, Die Unternehmen... / VII. Latente Steuern

Bei der Berücksichtigung der latenten Ertragsteuern handelt es sich um einen Sonderfall im Familien- und Erbrecht. Im Gesellschaftsrecht ist ein solcher Ansatz bei der Ermittlung von Fortführungswerten nicht vorgesehen. Auch der BFH sieht – selbst bei der Ermittlung der steuerlichen Wertuntergrenze – keinen Abzug der latenten Ertragsteuern vor. In der Rechtsprechung des 12. S...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.4.8.1 Allgemeines und Überblick

Tz. 565 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Wesentliches Element der ges Sonderregelung ist die Abkehr von der bisherigen Betrachtung der Verrechnungspreisfestlegung und -prüfung auf Basis von Einzeltransaktionen durch den Übergang zum sog Transferpaket. Die Bewertung im Wege des hypothetischen Fremdvergleichs und damit der grds Ansatz eines Transferpakets werden für die Fälle der Fun...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / d) Bewertung eines immateriellen Wirtschaftsguts im Rahmen der Übertragung

Rz. 2466 Besonderheiten bei Übertragung statt Überlassung immaterieller Wirtschaftsgüter. In den vorstehenden Abschnitten wurde erörtert, wie eine angemessene Lizenzgebühr bei Überlassung eines immateriellen Wirtschaftsguts ermittelt werden kann. Wird nun ein immaterielles Wirtschaftsgut nicht nur zur Nutzung überlassen, sondern übertragen (Übergang des wirtschaftlichen Eige...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.4.9.4 Höhe der prognostizierten Gewinne

Tz. 580 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Bei der Ermittlung des Barwerts sind folgende Gesichtspunkte zu beachten: Der hypothetische Fremdvergleich bedingt als Investitionsrechnung eine Nach-St-Betrachtung, auch wenn dies dem tats Fremdpreis widerspricht, wonach Ausgangspunkt Lieferpreise, dh Preise vor St sind. Tz. 581 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Die erforderliche Bewertung auf Basis ...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 5.6.3 Zuordnung von Sonderbetriebsausgaben zu ausländischen Betriebsstätten einer inländischen Personengesellschaft

Tz. 1730 Stand: EL 86 – ET: 05/2016 Nur bei Pers-Ges stellt sich hingegen die Frage der Zuordnung von Sonder-BA. Beispiel: An der M-KG sind die Kdst A GmbH und B-GmbH mit je 50 % beteiligt. Am 01.01.01 veräußert A seinen Anteil an den neu eintretenden Kdst C-GmbH. Der Kaufpreis beträgt 10 Mio EUR. C finanziert den Kaufpreis durch ein Bankdarlehen, für das im VZ 01 700 TEUR Zin...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.4.9.1 Allgemeines

Tz. 575 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Wes Element der ges Neuregelung ist wie bereits dargestellt die Abkehr von der bisherigen Betrachtung der Verrechnungspreisfestlegung und -prüfung auf Basis von Einzeltransaktionen. Ausgangspunkt ist nach der Begr der Neufassung die Überlegung, dass hier – wie bei einer Teilbetriebsübertragung – das von der übertragenen Funktion umfasste unt...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Kennerknecht, Komm zum KStG, Köln 1926; Evers, Komm zum KStG, Berlin 1927; Kennerknecht, Komm zum KStG, 5. Aufl, Köln 1937; Vogel, Das StÄndG 1961, BB 1961, 685; Baranowski, Gewinnverwirklichung bei der Überführung von WG in eine ausl BetrSt?, DB 1962, 881; Jung, Die Verlegung der Geschäftsleitung und des Sitzes dt Kap-Ges oder von BetrSt ins Ausl unter besonderer Berücksichtigun...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 7. Verrechnungspreise im Bereich des e-Business

Literatur Bächle/Lehmann, E-Business: Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse im Web 2.0, München 2010; Baumhoff, Die Verrechnung von Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen mit Hilfe von Konzernumlagen, IStR 2000, 693 und 731; Ditz, Fremdvergleichskonforme Ermittlung eines Umlageschlüssels bei Konzernumlagen, DB 2004, 1949; Ditz, Praxisfall einer Verrechnungspreisprü...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.4.9.2 Bewertung des Transferpakets

Tz. 576 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Die Bestimmung (Wertermittlung) des in § 1 S 9 AStG genannten Transferpakets soll nach dieser Regelung als Ganzes nach den S 5 und 6 und unter Berücksichtigung funktions- und risikoadäquater Kapitalisierungszinssätze (s Tz 605ff) erfolgen. Für eine Bewertung eines teilbetriebsähnlichen Paketes kommt grds nur eine Unternehmensbewertung in Fra...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (2) Bestimmung der Gewinnpotentiale für das Transferpaket

Rz. 1272 Bestimmung der Gewinnpotentiale aus der Sicht der beteiligten Unternehmen. Zur Ermittlung des Einigungsbereichs sind zunächst die auf das Transferpaket entfallenden Gewinnpotentiale zu bestimmen. Hierzu ist nach § 3 Abs. 1 FVerlV die Perspektive sowohl des übertragenden als auch des übernehmenden Unternehmens einzunehmen, wobei auf den Zeitpunkt der Verlagerung der ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Klingberg/van Lishaut, Die Internationalisierung des UmwSt-Rechts, DK, 2005, 698; Benecke/Schnitger, Neuregelung des UmwStG und der Entstrickungsnormen durch das SEStEG, IStR 2006, 765; Dötsch/Pung, SEStEG: Die Änderungen des UmwStG (Teil I), DB 2006, 2704; Förster/Felchner, Umwandlung von Kap-Ges in Personenunternehmen nach dem Ref-Entw zum SEStEG, DB 2006, 1072; Klingebiel, SE...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 9.2 Verlusterhalt in Höhe der stillen Reserven (§ 8d Abs 2 S 1 Hs 2 KStG)

Tz. 79 Stand: EL 96 – ET: 06/2019 Nach § 8d Abs 2 S 1 Hs 2 KStG geht bei Eintritt eines der in Abs 2 genannten schädlichen Ereignisse ein nach Abs 1 festgestellter fortführungsgebundener Verlustvortrag unter, wobei aber § 8c Abs 1 S 5–8 KStG (sog Stille-Reserven-Klausel, dazu s § 8c KStG Tz 160ff) entpr gilt. Das bedeutet, dass der vom Untergang bedrohte fortführungsgebundene...mehr