Fachbeiträge & Kommentare zu Reporting

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Nachhaltigkeitstransformati... / 3.1 Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie

Viele Unternehmen ergreifen bereits verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Doch selbst nach einigen Jahren gibt es oft keine konkrete Nachhaltigkeitsstrategie, sondern eine Vielzahl an Projekten und Initiativen. Diese tragen zwar dazu bei, dass das Unternehmen umweltfreundlicher und sozial verantwortungsvoller wird, jedoch bergen sie auch Risiken, da sie o...mehr

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§ 11 Heilwesenversicherung / III. Risikomanagement

Rz. 186 Wie in den USA setzen auch deutsche Kliniken und Versicherer zunehmend auf Prävention durch Risk-Management, das neben der Verhütung von Haftpflichtfällen auch wertvolle Beiträge zum Qualitätsmanagement beisteuern und durch Schnittstellenmanagement die Effizienz der Behandlungsabläufe steigern kann. Von einigen Versicherern wird mittlerweile ein aktives Risk-Manageme...mehr

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§ 11 Heilwesenversicherung / 3. Neue Entwicklungen

Rz. 196 Nachdem der 108. Deutsche Ärztetag in Berlin im Jahre 2005 Entschließungen zum Hauptthema "Ärztliches Fehlermanagement/Patientensicherheit (Tagungsordnungspunkt VII)" gefasst hat,[268] hat die Bundesärztekammer im Curriculum ein "Ärztliches Qualitätsmanagement" eingerichtet. Die ÄZQ (Ärztliche Zentralstelle für Qualitätssicherung) hat unter www.forum-patientensicherh...mehr

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§ 24 D&O-Versicherung / 2. Nachhaftung

Rz. 92 Zahlreiche auf dem Markt befindliche D&O-Policen sehen eine Nachhaftung vor, wenn der Haftpflichtanspruch erst nach Vertragsbeendigung, aber innerhalb der vertraglich vereinbarten Nachhaftungszeit geltend gemacht wird. Das Anspruchserhebungsprinzip führt generell dazu, dass ein Anspruch, der nach Vertragsbeendigung gegen die versicherte Person geltend gemacht wird, gr...mehr

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Abkürzungsverzeichnis

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 1.2.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 160 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine besondere Eigenschaft der nichtfinanziellen Erklärung ist, dass sie die Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit auf bestimmte nichtfinanzielle Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen stellt. Damit liegt der Fokus dieser Art der Berichterstattung nicht mehr nur auf der Darstellung von Geschäftsverlauf, Lage und voraussichtlicher En...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 1.1.1.4.3 Aktuelle Entwicklungen

Rz. 24 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Mit BilMoG, BilRUG und der Entwicklung des DRS 20 war die Debatte um die Fortentwicklung der Regelungen zur Lageberichterstattung jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen. Vielmehr zeichneten sich bereits 2014 weitere Gesetzesreformen ab. Einen wesentlichen Anteil hieran hatte die Umsetzung der am 15.11.2014 im Amtsblatt der EU veröffentlic...mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 1.1.1.4.2 Verbundene Berichte

Rz. 7 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Jahresabschlussrichtlinie 2013 ließ die Vorschriften über den Lagebericht inhaltlich weitgehend unverändert. Parallel zur Revision der Jahresabschlussrichtlinie hat die Kommission aber den Vorschlag für eine Richtlinie eingebracht,[1] die die Berichtspflichten großer Unternehmen über nicht finanzielle Informationen ( non financial reporting...mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 2.2.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 160 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Bis 1989 entwickelten sich die Rechnungslegungsgrundsätze für den Jahresabschluss nach IFRS ohne dokumentierte Leitlinien allein durch die kasuistische Festschreibung von Kompromissen zwischen den vorherrschenden Bilanzierungsregeln (sog. best practice) der damaligen im IASC vertretenen Länder.[1] Entsprechend der Zusammensetzung des IASC[2]...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 2.6 FISG 2021 und die weitere Entwicklung

Rz. 49 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Am 01.07.2021 trat das Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG)[1] in Kraft. Im Bundestag und im federführenden Finanzausschuss wurde dieses Gesetz kontrovers diskutiert.[2] Mit dem Gesetz sollen Schwächen im Bilanzkontroll-Verfahren ausgemerzt werden, welche im Rahmen der Insolvenz der Wirecard AG ans Licht kamen. Das Gesetz bein...mehr

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Kapitel 14: Konzernabschlüs... / 1.2.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsgeschichte

Rz. 33 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das IFRS IC hatte eine Vielzahl von Anwendungsfragen zur Anwendung der Equity-Methode zur Bearbeitung vorgelegt bekommen. Als Reaktion auf die damit behaftete Unsicherheit bzgl. einer Vielzahl von Fragestellungen wurde im Mai 2012 eine research group eingerichtet, die sich mit der Anwendung der Equity-Methode beschäftigen sollte. Die dahingeh...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 5.2.1 Überblick

Rz. 217 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein vollständiger Abschluss enthält nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards neben der Bilanz, der Kapitalflussrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Gesamtergebnisrechnung (primary statements) auch einen rechtsformunabhängig aufzustellenden Anhang als sogenanntes secondary statement (IAS 1.10). Die...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 2.2.1.1 Überblick

Rz. 345 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Mit dem IFRS Practice Statement 1 Management Commentary reagierte der IASB auf die stetig steigende Bedeutung einer Zukunfts- und Wertorientierung in der freiwilligen Unternehmensberichterstattung (Value Reporting)[1] wie auch der verpflichtenden Lage- bzw. Managementberichterstattung. Damit folgt der IASB dem Trend, standardisierte Regelung...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 2.4.2.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 319 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das im Juli 2013 vom IASB veröffentliche Diskussionspapier zur Überarbeitung des IFRS-Rahmenkonzepts (DP/2013/1)[1] enthielt einen weitreichenden Vorschlag zur Fortentwicklung der Eigenkapitalveränderungsrechnung. Ausgehend von dem Ziel, die Abschlussadressaten nicht nur über Entwicklungen des Eigenkapitals, sondern auch über die Verteilung ...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 2.8.6 Rechnungslegung als Instrument indirekter Verhaltenssteuerung

Rz. 58 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Generell wird die Rechnungslegung neuerdings zunehmend als ein Instrument genutzt, um indirekt das Verhalten vieler Unternehmen zu steuern. Die EU hat dies erkannt und nutzt das Instrument beim Ausbau eines wirkungsvollen Rechtsrahmens zur gezielten Förderung nachhaltigen Wirtschaftens in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.[1] Das entspre...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.1.3 Identifikation berichtspflichtiger Segmente: Atomisierungsprobleme und Zusammenfassung

Rz. 125 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Operative Segmente sind nicht grundsätzlich als berichtspflichtig zu qualifizieren, da die Zerlegung des Unternehmens in seine operativen Bestandteile i. d. R. die Unübersichtlichkeit der Informationslage begünstigt und damit der beabsichtigten verbesserten Entscheidungsnützlichkeit entgegensteht. Schematische Darstellung des Informationsnutz...mehr

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Kapitel 16: Rechnungslegung... / 6.1.2.1 Pflichtpublizität

Rz. 73 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Abs. 1 regelt die allgemeinen Anforderungen an die offenzulegenden Unterlagen. Erfasst werden die Offenlegung des Jahresabschlusses, des Einzelabschlusses nach § 325 Abs. 2a HGB, des Konzernabschlusses und des Lage- oder Konzernlageberichts oder des (Konzern-)Bilanzeids und (Konzern-)Lageberichtseids (Abs. 1 Satz 1). Es gilt das Gebot der Vol...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 21.1.2.2.3.4 Fachausschuss Nachhaltigkeitsberichterstattung

Rz. 682 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Fachausschuss Nachhaltigkeitsberichterstattung ist insbesondere zuständig für die Erarbeitung und Verlautbarung von deutschen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 342 HGB im Bereich der nichtfinanziellen Berichterstattung, die Erarbeitung von Stellungnahmen zu Entwürfen von internationalen Standardisierungsinitiativen zur Nachhaltigkei...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 2.4.1 Bilanzrecht

Rz. 29 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Mit der Bilanzrichtlinie von 2013[1] wurde der existierende Rechtsrahmen für die Rechnungslegung erneut überarbeitet. Stärker als früher orientiert sich die Kommission dabei an den Grundsätzen der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit sowie an dem Prinzip einer Beschränkung auf Mindestharmonisierung.[2] Die bis dahin geltende Trennung des...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 3.3.1.2 Institutionelle Einbindung, Organisation und Zielsetzung des IASB

Rz. 117 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Hauptakteur der Internationalen Standardsetzung im Bereich der Rechnungslegung ist das International Accounting Standards Board (IASB ), eine privatrechtliche Einrichtung, die seinerseits getragen wird von der im März 2001 (seinerzeit als IASC Foundation) gegründete IFRS Foundation, einer privatrechtlich verfassten Not-for-profit Corporation...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.4.5 Anpassungen der Segmentabgrenzung

Rz. 147 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Aus einer Veränderung der Organisations- und Berichtsstruktur des Unternehmens ergibt sich in der Regel auch eine Anpassung der berichtspflichtigen Segmente. In diesen Fällen müssen die Vorjahresvergleichsinformationen angepasst werden, sofern nicht Ausnahmetatbestände vorliegen. Hierzu zählen u. a. nicht vorliegende Informationen für früher...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.4.3 Überleitungen

Rz. 141 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Segmentberichterstattung folgt dem management approach und löst sich somit zumindest in Teilen von den bilanziellen Ansatz- und Bewertungsregelungen. Als Ausfluss dieser Divergenz müssen Segmentwerte auf Konzernwerte übergeleitet werden (IFRS 8.28). Diese Vorgabe gilt zumindest für die im internen Reporting an den Vorstand berichteten We...mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 2.2.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 162 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Kritik am anschwellendem Umfang der IFRS-Finanzberichterstattung (Disclosure Overload), die sich auf einer im Januar 2013 vom IASB ausgerichteten Konferenz kristallisierte, war Ausgangspunkt der Disclosure Initiative des IASB, in deren Zentrum Änderungen der IAS 1, IAS 7, IAS 8 und die standardübergreifende Fortentwicklung des Wesentlichkeit...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 21.1.2.2.3.3 Fachausschuss Finanzberichterstattung

Rz. 681 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Fachausschuss Finanzberichterstattung ist insbesondere zuständig für die Erarbeitung und Verlautbarung von deutschen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 342q HGB im Bereich der Finanzberichterstattung, die Erarbeitung und Verlautbarung von Interpretationen der Internationalen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 315e Abs. 1 HGB, di...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 21.1.2.3.3 Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Standardisierungsgremien, § 342q Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB

Rz. 695 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Als dritte Aufgabe des DRSC ergibt sich aus § 342q Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Standardisierungsgremien. Unstimmigkeiten in der Frage, inwieweit das DRSC insoweit einen Alleinvertretungsanspruch hat oder andere Institutionen neben dem DRSC an dieser Aufgabe mitwirken (Stichwort "Or...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 21.1.2.2.3.5 Gemeinsamer Fachausschuss

Rz. 683 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Gemeinsame Fachausschuss besteht aus den Mitgliedern beider Fachausschüsse (Fachausschuss Finanzberichterstattung und Fachausschuss Nachhaltigkeitsberichterstattung), § 22a Satz 1 DRSC-Satzung. Er ist unter Berücksichtigung der jeweils festgelegten Zuständigkeiten der Fachausschüsse nach den §§ 21 und 22 zuständig für die Erarbeitung und ...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 1.1.2.3.4 Gegenüberstellung der Methoden

Rz. 29 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die direkte und die indirekte Methode führen zu demselben Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die indirekte Methode widerspricht jedoch dem eigentlichen Grundgedanken der Kapitalflussrechnung, da bei ihr nur vereinzelte Zahlungsströme ausgewiesen werden. Dadurch werden wichtige Cashflows, wie die Umsatzeinzahlungen und die laufende...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.2.2.4.4 Andere Angaben

Rz. 143 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das Unternehmen hat neben der Segmentberichterstattung die Umsatzerlöse auch gegliedert nach externen Kunden pro Produkt/Dienstleistung anzugeben. Eine Angabe kann nur unterbleiben, wenn die notwendigen Informationen nicht zur Verfügung stehen oder ihre Generierung unverhältnismäßige Kosten verursachen würde (IFRS 8.32). Rz. 144 Stand: 2. A. ...mehr

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Kapitel 15: Prüfung / 7.2 ISA

Rz. 255 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Auf internationaler Ebene sind ISA 700 (revised), ISA 701, ISA 705 (revised) und ISA 706 (revised) einschlägig. ISA 700 (revised) Forming an Opinion and Reporting on Financial Statements wurde unter Berücksichtigung der deutschen gesetzlichen Besonderheiten sowie der Regelungen der VO (EU) Nr. 537/2014 durch IDW PS 400 n. F. umgesetzt.[1] ID...mehr

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 1.2.2.1.5 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 180 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Wertkonzeption bildet im Schrifttum einen Schwerpunkt der rechtspolitischen Kritik an den IFRS. Diese Kritik bezieht sich zum einen auf die Regelungstechnik und zum anderen auf den Stellenwert des beizulegenden Zeitwerts für die Folgebewertung. In der Wertkonzeption zeigen sich die Nachteile der sachverhaltssegmentierten Regelungstechnik ...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 1.2.2.1 Verortung und Zugänglichmachung der Berichterstattung (§ 289b HGB)

Rz. 164 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die nichtfinanzielle Erklärung kann gem. § 289b HGB auf unterschiedliche Arten verortet werden. So kann sie entweder einen Bestandteil des Lageberichts (§ 289b Abs. 1 Satz 3 HGB), oder einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht außerhalb des Lageberichts (§ 289b Abs. 3 Satz 1 HGB) darstellen, der (a) die inhaltlichen Mindestanforderungen ge...mehr

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Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 2.1.2.1 Zweck und Orientierung der Segmentberichterstattung

Rz. 86 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Abschlussersteller bietet dem Bilanzadressaten mit der Aufstellung der Segmentberichterstattung die Möglichkeit, Informationen hinsichtlich der Art und der finanziellen Auswirkungen zur ausgeübten Geschäftstätigkeit des Konzerns und seinen Segmenten sowie über das wirtschaftliche Umfeld zu erhalten (DRS 28.27). Diese Informationen sind al...mehr

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Vorwort zur 2. Auflage

Die Welt der Rechnungslegung ist in Deutschland seit Einführung der internationalen Standards in HGB und IFRS geteilt. Der Kommentar vereint die Systeme, indem er HGB-Vorschriften unmittelbar den entsprechenden Regelungen der IFRS gegenüberstellt und gemeinsam erläutert. Dank thematischer und einheitlicher Gliederung der Einzelkommentierungen werden Unterschiede und Gemeinsa...mehr

Beitrag aus Merkt, Rechnungslegung nach HGB und IFRS (Schäffer-Poeschel)
Kapitel 9: Kapitalflussrech... / 1.1.2.4 Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Rz. 30 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist nach der direkten Methode zu ermitteln (DRS 21.24, .42). Er umfasst sämtliche Zahlungsvorgänge für den Erwerb oder die Herstellung und aus dem Verkauf von Anlagevermögen, inkl. nachträglicher Anschaffungs- oder Herstellungsauszahlungen sowie ausgewählte mit dem Anlagevermögen im Zusammenhang steh...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 3.3.1.3 Verlautbarungen des IASB

Rz. 125 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Das IASB veröffentlicht unterschiedliche Verlautbarungen[1], nämlich das Preface, das Framework, die eigentlichen Standards, also die IFRS, ferner die SIC-/IFRIC Interpretationen sowie die Leitlinien zur Anwendung (implementation guidance), Practice Statements, Educational Guidance etc. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihres Verpflichtu...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 3.3.1.6 Internationale Abschlussprüfungsstandards (ISA)

Rz. 151 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Parallel zur Erarbeitung internationaler Rechnungslegungsstandards bemüht man sich seit einiger Zeit um die Schaffung internationaler Abschlussprüfungsstandards. Trägerorganisation dieser Bemühungen ist die International Federation of Accountants (IFAC), eine internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer, die im Jahre 1977 in München gegr...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 8.2.7.1 Nationale Ebene: Deutsche Prüfstelle

Rz. 307 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Auf nationaler Ebene sind drei Arten der Durchsetzung des Bilanzrechts (Enforcement) zu unterscheiden. Erstens gibt es die Prüfpflicht durch den Abschlussprüfer (primäres Enforcement). Zweitens prüft der Betreiber des Unternehmensregisters, ob die übermittelten Unterlagen vollständig sind (§ 329 Abs. 1 Satz 1 HGB). Daneben wurde 2004 für die...mehr

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Kapitel 16: Rechnungslegung... / 1.1.1.2 Entstehungsgeschichte

Rz. 3 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Die Offenlegung von Jahresabschlüssen war vor der Bilanzrechtsreform von 1985 in den Vorschriften der §§ 309, 310 HGB a. F. sowie in gesellschaftsformbezogenen Vorschriften geregelt. Seither hat das System der handelsrechtlichen Publizität eine grundlegende Wandlung erfahren. Die Bestimmungen der §§ 325–329 HGB wurden in Umsetzung der Vierten ...mehr

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Kapitel 11: Lage- und Manag... / 2.2.1.4 Rechtspolitische Diskussion und Entwicklungsperspektiven

Rz. 349 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Ein in der rechtspolitischen Diskussion wesentlicher Aspekt ist, ob ein nach den Vorgaben des DRS 20 erstellter Lagebericht gleichzeitig auch die Anforderungen des PS1 MC erfüllt. Problemfelder sind dabei oft formaler Natur (z. B. die mangelnde Abgrenzung des Management Commentary vom Abschluss). Inhaltlich sollten hingegen die vergleichswei...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.2.1.4 Anwendungsbeispiel

Rz. 143 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 BEISPIEL Die nachfolgende Abbildung stellt grafisch verschiedene Konstellationen von Beziehungen dar, die entsprechend den oben dargestellten Regelungen ein Nahestehen der Parteien gegenüber der reporting entity begründen (weiß unterlegt) oder ausschließen (grau unterlegt).mehr

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Kapitel 2: Allgemeine Vorsc... / 4.2 IFRS

Rz. 80 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Eine Bestimmung, die der Vorschrift des § 241 HGB zur Inventurvereinfachung entspräche, enthalten die IFRS nicht.[1] Allerdings soll nach der Literatur[2] aus dem Framework abgeleitet werden können, dass Inventurvereinfachungen zulässig sind, wenn damit kein Informationsverlust verknüpft ist (relevance und faithful representation, F.QC6 ff.)....mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 1.3 Synopse

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Kapitel 5: Ansatz, Bewertun... / 2.2.2.5 Exkurs: Erkundung und Wertbestimmung von mineralischen Vorkommen (IFRS 6)

Rz. 494 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Vor Inkrafttreten von IFRS 6, ab Anfang des Jahres 2006, war die Bilanzierungspraxis der auf die Ausbeutung von Mineralien ausgerichteten Industrieunternehmen uneinheitlich. Wesentlichen Anteil hieran trug vor allem der explizite Ausschluss dieser Unternehmen vom Anwendungsbereich einiger Standards – u. a. IAS 16 Sachanlagen und IAS 38 Immat...mehr

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Kapitel 1: Einführung in di... / 3.2.2.1.1 Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute

Rz. 74 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Privatrechtlich verfasste Kreditinstitute dürfen in Deutschland nur in der Rechtsform der Personen- oder der Kapitalgesellschaft betrieben werden (§ 2b Abs. 1 KWG). Als solche unterliegen sie, wie auch die Finanzdienstleistungsinstitute, den Vorschriften der Rechnungslegung nach dem HGB. Daneben unterliegen sowohl Kredit- als auch Finanzdiens...mehr

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Kapitel 10: Anhangangaben / 2.2.2.1.1 Regelungsinhalt

Rz. 119 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 IAS 24.9 unterscheidet danach, ob es sich bei der nahestehenden Partei um (a) eine Person (person) oder (b) ein Unternehmen (entity) handelt. Bezugspunkt für die nahestehende Beziehung i. S. d. Angabepflichten ist dabei stets das berichterstattende Unternehmen (reporting entity). Dabei ist das Nahestehen nicht als einseitiger Zustand zu betr...mehr

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Kapitel 6: Ansatz, Bewertun... / 3.2.2.1 Erstbewertung

Rz. 498 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Rückstellungen sind beim erstmaligen Ansatz mit dem bestmöglichen Schätzwert (best estimate) der Ausgaben anzusetzen, die zum Abschlussstichtag zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung notwendig sind (IAS 37.36). Der Erfüllungsbetrag (expenditure required to settle) entspricht dabei dem geschätzten Betrag, den das Unternehmen bei v...mehr

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Kapitel 4: Rechnungslegungs... / 1.2.1.1 Überblick

Rz. 61 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Aus der Kapitalmarktorientierung der IFRS folgt, dass die Vergleichbarkeit verschiedener Unternehmen und Unternehmensanteile ("Waren" auf dem Kapitalmarkt) eine besonders bedeutsame Anforderung an den Jahresabschluss nach IFRS ist. Das Ziel der Vergleichbarkeit kommt sowohl in IASB CF.2.24 (2018)[1] als auch in IASC F.39 (1989)[2] zum Ausdruc...mehr

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Kapitel 12: Konzernabschlus... / 10.1.2.1.1 Entwicklung des Konzernabschlusses aus den Einzelabschlüssen (Satz 1)

Rz. 320 Stand: 2. A. – ET: 07/2024 Nach § 300 Abs. 1 Satz 1 HGB ist der Jahresabschluss des Mutterunternehmens mit denen der Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden, zusammenzufassen. Diese Zusammenfassung bezieht sich sowohl auf die Bilanz (Summenbilanz) als auch die GuV (Summen-GuV). In der Bilanzierungspraxis ist es geläufig, lediglich den ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke/Keß, AO, EUA... / 2.2 Automatischer Austausch (Abs. 2)

Rz. 3 Absatz 2 definiert den Begriff des automatischen Informationsaustauschs. Nach der Änderung von Abs. 2 durch das Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen vom 21.12.2019[1] umfasst die Definition des Begriffs "automatischer Austausch" nur noch die systematische Übermittlung zuvor festgelegter Informationen nach dem EUAHi...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeitsmanagement: ... / 1 Nachhaltigkeit in der Organisationsstruktur – Basis für einen Kulturwandel

Die Anwaltskanzlei CMS gehört zu den international führenden Wirtschaftskanzleien, die mit mehr als 5.000 Anwältinnen und Anwälten sowie insgesamt 8.000 Beschäftigten in über 40 Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten rund 2.000 Personen bei CMS. Die Unternehmenskultur der Kanzlei wird im besonderen Maße durch die Rechtsform als Partnerschaftsgesellschaft geprägt. Die...mehr