Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 5.4.1 Unternehmensfortführung

Rz. 24 Zu der grundlegenden Annahme des Rahmenkonzepts gehört der Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern; RK.3.9, IAS 1.25). Nach IAS 1.25 hat das Management die Fähigkeit zur Unternehmensfortführung bei der Abschlussaufstellung einzuschätzen. Die Annahme der Unternehmensfortführung ist gegeben, bis das Management beabsichtigt, das Unternehmen aufzulösen, das G...mehr

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 5.4.5 Vergleichbarkeit

Rz. 34 Gemäß RK.2.23 sollen neben den Primärgrundsätzen auch die Sekundärgrundsätze die Entscheidungsnützlichkeit von Informationen fördern. Als Sekundärgrundsätze (enhancing qualitative characteristics) sind gem. RK.2.23 die Grundsätze der Vergleichbarkeit, der Nachprüfbarkeit, der Zeitnähe und der Verständlichkeit zu beachten. Die Vergleichbarkeit (comparability; RK.2.24 f...mehr

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 5.4.4 Glaubwürdigkeit

Rz. 31 Informationen sind entscheidungsnützlich, wenn sie zusätzlich zum Grundsatz der Relevanz auch die Anforderungen an eine glaubwürdige Darstellung (faithful representation) erfüllen (RK.2.12). Der Grundsatz der glaubwürdigen Darstellung fordert eine den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechende Abbildung im IFRS-Abschluss. Die Abbildung im Abschluss ist...mehr

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 6 Fazit

Rz. 40 Im Vergleich zum HGB spielen im IFRS-Rahmenkonzept das Vorsichts- und das Imparitätsprinzip eine untergeordnete Rolle. Während das Vorsichtsprinzip im Rahmenkonzept von 2010 nicht mehr genannt wurde, verweist das Rahmenkonzept 2018 innerhalb der Neutralität auf das Vorsichtsprinzip. Zusätzlich findet sich das Vorsichtsprinzip z. B. bei der Bewertung von Vorräten (lowe...mehr

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 2 Hierarchie der Grundsätze

Rz. 6 Die Ausgestaltung des IASB-Regelwerks entspricht einem Kompromiss aus Einzelfall- und Prinzipienorientierung. Anders als bei dem kontinentaleuropäischen Gesetzbuchprinzip ist das Verhältnis der Normen untereinander nicht so, dass die Spezialnorm die Generalnorm verdrängt. Es finden sich aber dennoch bestimmte Prinzipien, die eine Lösung von nicht vom IASB behandelten E...mehr

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Grundsätze der IFRS-Rechnun... / 3 Generalnorm

Rz. 9 Im Gegensatz zur Generalnorm gem. § 264 Abs. 2 HGB bzw. § 297 Abs. 2 HGB, wonach "unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung" eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erfolgen hat, und das Einhalten der Einzelnormen grundsätzlich der Erfüllung der Generalnorm vorgeht, ist nach den IFRS die...mehr

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Konzernlagebericht: Inhalt ... / 3.7 Bericht über das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Rz. 106 Die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess sind in den Konzernlagebericht nach § 315a Abs. 2 HGB aufzunehmen, sofern das Mutterunternehmen oder ein in den Konzernabschluss einbezogenes Tochterunternehmen ein kapitalmarktorientiertes Unternehmen i. S. d. § 264d HGB ist. Die Position d...mehr

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Zwangsvollstreckung (WEG) / 3 Durchführung der Zwangsvollstreckung

Die Zwangsvollstreckung kann durch mehrere Arten durchgeführt werden. Die Zwangsvollstreckung einer Geldforderung erfolgt im Regelfall durch Pfändung von beweglichen Sachen, Grundstücken oder Rechten des Schuldners. Diese werden dann i. d. R. durch Versteigerung verwertet. Der hierbei erzielte Erlös wird dem Gläubiger zugewiesen. Bei Grundstücken erfolgt die Verwertung durch...mehr

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Konzernlagebericht: Inhalt ... / 3.3.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns

Rz. 43 Für die Berichterstattung über die Lage des Konzerns sind im Kontext der Rechnungslegung im Wesentlichen die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage darzustellen, zu analysieren und zu beurteilen. Damit beschränkt sich die Berichterstattung aber nicht auf finanzielle Leistungsindikatoren. Nach § 315 Abs. 3 HGB sind explizit auch nichtfinanzielle Indikatoren in die Bericht...mehr

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Konzernlagebericht: Inhalt ... / 1 Grundlagen

Rz. 1 Der Konzernlagebericht ist nach § 290 Abs. 1 Satz 1 HGB von den gesetzlichen Vertretern eines Mutterunternehmens in den ersten 5 Monaten des Konzerngeschäftsjahres aufzustellen, das dem abgelaufenen Konzerngeschäftsjahr folgt. Die Aufstellungsfrist verkürzt sich nach § 290 Abs. 1 Satz 2 HGB bei kapitalmarktorientierten Mutterunternehmen i. S. d. § 325 Abs. 4 Satz 1 HGB...mehr

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Konzernlagebericht: Inhalt ... / 3.3.2 Geschäftsverlauf

Rz. 40 Die Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs hat mit zeitraumbezogenen Informationen über die Geschäftstätigkeit des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr zu erfolgen. Dazu ist nach DRS 20.62 auf Entwicklungen und Ereignisse einzugehen, die für den Geschäftsverlauf ursächlich waren, sowie deren Bedeutung für den Konzern zu beurteilen. Konkret werden...mehr

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Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung

1 Der Deutsche Corporate Governance Kodex Rz. 1 Durch eine Reihe spektakulärer Schieflagen von teilweise bedeutenden Unternehmen in Deutschland in den 1990er Jahren ist die Corporate Governance auch hierzulande stärker in das Blickfeld von Theorie und Praxis gerückt. Es wurde eine Regierungskommission "Corporate Governance – Unternehmensführung – Unternehmenskontrolle – Moder...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 2 Abschnitt 7 des Deutschen Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung und Abschlussprüfung

2.1 Abschnitt 7.1 DCGK: Rechnungslegung Rz. 7 Nach Tz. 7.1.1 DCGK werden Anteilseigner und Dritte durch den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie durch unterjährige Finanzinformationen unterrichtet. Sofern die Gesellschaft nicht verpflichtet ist, Quartalsmitteilungen zu veröffentlichen, soll sie die Aktionäre unterjährig neben dem Halbjahresfinanzbericht in geeign...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 2.1 Abschnitt 7.1 DCGK: Rechnungslegung

Rz. 7 Nach Tz. 7.1.1 DCGK werden Anteilseigner und Dritte durch den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie durch unterjährige Finanzinformationen unterrichtet. Sofern die Gesellschaft nicht verpflichtet ist, Quartalsmitteilungen zu veröffentlichen, soll sie die Aktionäre unterjährig neben dem Halbjahresfinanzbericht in geeigneter Form über die Geschäftsentwicklung...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4.1 Entsprechenserklärung

Rz. 46 Durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz wurde der § 161 neu in das Aktiengesetz eingefügt und durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz deutlich erweitert. Er verpflichtet den Vorstand und den Aufsichtsrat von börsennotierten Gesellschaften, einmal jährlich eine so genannte Entsprechenserklärung abzugeben. Diese Erklärung stellt keinen Bestandteil des Jahresabs...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 5 Schlussbemerkung

Rz. 58 Mit dem DCGK hat sich Deutschland hinsichtlich der Corporate Governance in Europa positiv profiliert. Nach Ansicht des Verfassers war die Anerkennung des DCGK durch die einzelnen Gesellschaften in den ersten Jahren akzeptabel. Auch im Jahr 2014 ist die Akzeptanz weiter angestiegen. Im Schrifttum wird allerdings auf eine wahrnehmbare Differenzierung nach der Größe des...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4.3 Offenlegung

Rz. 57 Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG stellt einen eigenständigen Bestandteil der externen Rechnungslegung von so genannten kapitalmarktorientierten Kapitalgesellschaften dar. Deshalb ist die Entsprechenserklärung mit dem Jahresabschluss und ggf. mit dem Konzernabschluss sowie den übrigen Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB zum Bundesanzeiger einzureichen und damit o...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 6 Weiterführende Literatur

Ammedick/Strieder, Zwischenberichterstattung börsennotierter Gesellschaften, Bestimmungen des BörsG, DRS, IAS, US-GAAP sowie deutscher Börsensegmente, 2002. Hammen, Zwischenberichterstattung im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse?, WM 2003, S. 997 ff. Hüffer, in Hüffer/Koch, Aktiengesetz, Beck´scher Kurzkommentar, Bd. 53, 2016, AktG § 161. Lutter, Deutscher Corp...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4 Weitere Rechnungslegungsverpflichtungen im Zusammenhang mit dem DCGK

4.1 Entsprechenserklärung Rz. 46 Durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz wurde der § 161 neu in das Aktiengesetz eingefügt und durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz deutlich erweitert. Er verpflichtet den Vorstand und den Aufsichtsrat von börsennotierten Gesellschaften, einmal jährlich eine so genannte Entsprechenserklärung abzugeben. Diese Erklärung stellt keinen ...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4.2 Anhangangaben

4.2.1 Einzelabschluss Rz. 52 Im Anhang des Einzelabschlusses kapitalmarktorientierter Gesellschaften muss nach § 285 Nr. 16 HGB ein Hinweis auf die erfolgte Abgabe der Entsprechenserklärung aufgenommen werden. Dieser hat zu enthalten, dass zum einen die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben wurde und zum anderen, dass diese auch den...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 1 Der Deutsche Corporate Governance Kodex

Rz. 1 Durch eine Reihe spektakulärer Schieflagen von teilweise bedeutenden Unternehmen in Deutschland in den 1990er Jahren ist die Corporate Governance auch hierzulande stärker in das Blickfeld von Theorie und Praxis gerückt. Es wurde eine Regierungskommission "Corporate Governance – Unternehmensführung – Unternehmenskontrolle – Modernisierung des Aktienrechts" unter der Lei...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 2.2 Abschnitt 7.2 DCGK: Abschlussprüfung

Rz. 24 Tz. 7.2.1 DCGK: Vor Unterbreitung des Wahlvorschlags soll der Aufsichtsrat bzw. der Prüfungsausschuss eine Erklärung des vorgesehenen Prüfers einholen, ob und ggf. welche geschäftlichen, finanziellen, persönlichen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseit...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4.2.2 Konzernabschluss

Rz. 54 Auch im Anhang des Konzernabschlusses ist gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 8 HGB eine Angabe zu tätigen, ob von Vorstand und Aufsichtsrat eine Entsprechenserklärung abgegeben wurde und dass diese den Stakeholdern dauerhaft zugänglich gemacht wurde. Diese Verpflichtung gilt für sämtliche Mutterunternehmen, also auch für die, die selbst nicht kapitalmarktorientiert sind, wenn ein...mehr

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Deutscher Corporate Governa... / 4.2.1 Einzelabschluss

Rz. 52 Im Anhang des Einzelabschlusses kapitalmarktorientierter Gesellschaften muss nach § 285 Nr. 16 HGB ein Hinweis auf die erfolgte Abgabe der Entsprechenserklärung aufgenommen werden. Dieser hat zu enthalten, dass zum einen die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben wurde und zum anderen, dass diese auch den Stakeholdern dauerha...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deutscher Corporate Governa... / 3 Abschnitt 4.2 DCGK Vorstand – Zusammensetzung und Vergütung

Rz. 38 Tz. 4.2.5 DCGK: Die Offenlegung erfolgt im Anhang oder Lagebericht. In einem Vergütungsbericht als Teil des Lageberichtes werden die Grundzüge des Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder dargestellt. Die Darstellung soll in allgemein verständlicher Form erfolgen. Der Vergütungsbericht soll auch Angaben zur Art der von der Gesellschaft erbrachten Nebenleistungen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Entlastung von Verwalter un... / 1 Rechtswirkungen der Entlastung

Die Entlastung des Verwalters und des Verwaltungsbeirats ist im Wohnungseigentumsgesetz nicht vorgesehen, sie entstammt dem Gesellschafts- und Vereinsrecht. Der Entlastungsbeschluss ist ein negatives Schuldanerkenntnis i. S. v. § 397 Abs. 2 BGB. Praxis-Beispiel Verzicht auf etwaige Ersatzansprüche Mit dem Entlastungsbeschluss erklären die Wohnungseigentümer den Verzicht auf etw...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Betriebskostenabrechnung – ... / 1 Rechte des Mieters bei nicht fristgerechter Abrechnung

Bei nicht fristgerechter Abrechnung kann der Mieter die Zahlung weiterer Vorschüsse auf die Betriebskosten so lange verweigern, bis ihm Abrechnung erteilt ist (Zurückbehaltungsrecht). Dieses Zurückbehaltungsrecht besteht jedoch nur bis zur Vorlage einer formell ordnungsgemäßen Abrechnung, da der Vermieter seine Abrechnungspflicht mit der Vorlage einer formell ordnungsgemäßen...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Entlastung von Verwalter un... / Zusammenfassung

Begriff Die Eigentümer können durch Mehrheitsbeschluss die Entlastung des Verwalters und des Verwaltungsbeirats aussprechen. Rechtlich hat die Entlastung die weit reichende Bedeutung eines negativen Schuldanerkenntnisses. Ein Anspruch auf Entlastung besteht nur bei entsprechender Vereinbarung in der Gemeinschaftsordnung oder Regelung durch Beschluss bzw. im Verwaltervertrag....mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 2.2.3 Wahl der Gewinnermittlungsart

Rz. 15 Eine Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG erfolgt nur, wenn der Stpfl. diese Gewinnermittlungsart wählt. Grundsätzlich hat die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG Vorrang vor der nach § 4 Abs. 3 EStG; wenn der Stpfl. keine Wahl trifft, ist daher der Gewinn nach § 4 Abs. 1 EStG zu ermitteln: Die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG ist nur zulässig, wenn der Stpfl....mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Beirat / 9 Aufgaben und Pflichten der Beiräte

Nach dem Gesetz sind die Aufgaben des Verwaltungsbeirats nur in 2 Punkten bestimmt. "Der Verwaltungsbeirat unterstützt den Verwalter bei der Durchführung seiner Aufgaben". "Der Wirtschaftsplan, die Abrechnung über den Wirtschaftsplan, Rechnungslegungen und Kostenanschläge sollen – bevor über sie die Wohnungseigentümerversammlung beschließt – vom Verwaltungsbeirat geprüft und m...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 4 Verhältnis der steuerrechtlichen Bewertung zum Gemeinschaftsrecht

Rz. 28 Die Frage, ob und ggf. inwieweit steuerrechtliche Bewertungsvorschriften über den Maßgeblichkeitsgrundsatz des § 5 Abs. 1 EStG unter Berücksichtigung der Bilanzrichtlinie gemeinschaftsrechtskonform auszulegen sind, gehört in den Bereich des heftig umstrittenen Problemkreises einer möglichen "Europäisierung" der handels- und steuerrechtlichen Gewinnermittlung. Der BFH ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 8.1 Grundsatz der Einzelbewertung (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB, § 6 Abs. 1 S. 1 EStG)

Rz. 41 Der Grundsatz der Einzelbewertung folgt aus § 240 Abs. 1 und 2 HGB, aus § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB und aus § 6 Abs. 1 S. 1 EStG: Jeder Kaufmann hat die einzelnen Vermögensgegenstände bzw. die einzelnen Wirtschaftsgüter und Schulden für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs aufzunehmen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zum Abschlussst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Telekommunikationsunternehmen / 7.2 Diensteanbieter von 0900er Nummern (Premiumdienste)

Bei Premiumdiensten werden über die Telekommunikationsdienstleistung hinaus sog. Inhaltsleistungen (z. B. Informationsdienstleistungen wie Verkehrs-, Wetter-, oder Börsendaten) erbracht. Die Inhaltsleistungen können über Service-Rufnummern abgerufen werden, bei denen in der Regel ein erhöhtes Verbindungsentgelt anfällt. Die DB erbringen keine Telekommunikationsdienstleistunge...mehr

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Haftungsverhältnisse: Bilan... / 8 Weiterführende Literatur

Hoffmann/Lüdenbach, Inhaltliche Schwerpunkte des BilMoG-Regierungsentwurfs, DStR 30/2008, Beihefter. IDW, WPH Edition, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung, 16. Aufl. 2019. IDW RH HFA 1.013, IDW Rechnungslegungshinweis: Handelsrechtliche Vermerk- und Berichterstattungspflichten bei Patronatserklärungen; IDW Prüfungsstandards, IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung, Band II. K...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5 Internationale Rechnungslegung (IFRS)

5.1 Begriffsbestimmungen Rz. 44 Die IFRS haben die Behandlung von Leasing-Verhältnissen in der internationalen Rechnungslegung in dem Standard IAS 17 geregelt, der mit Wirkung für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2019 beginnen durch IFRS 16 ersetzt wird. Beide Standards schreiben Leasingnehmern und Leasinggebern in Verbindung mit Leasing-Verhältnissen anzuwendende Bil...mehr

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Gesellschaft mit beschränkt... / 7 Rechnungslegung und Gewinnverwendung

7.1 Allgemeines Rz. 54 Die GmbH gilt nach § 13 Abs. 3 GmbHG als Handelsgesellschaft i. S. d. Handelsgesetzbuches. Auf Handelsgesellschaften finden die für Kaufleute geltenden Vorschriften Anwendung (§ 6 Abs. 1 HGB), insbesondere das Dritte Buch "Handelsbücher" (§§ 238 ff. HGB inklusive des 2. Abschnitts ab § 264 HGB), welches die Vorschriften zur ordnungsmäßigen Buchführung u...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.1 Begriffsbestimmungen

Rz. 44 Die IFRS haben die Behandlung von Leasing-Verhältnissen in der internationalen Rechnungslegung in dem Standard IAS 17 geregelt, der mit Wirkung für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2019 beginnen durch IFRS 16 ersetzt wird. Beide Standards schreiben Leasingnehmern und Leasinggebern in Verbindung mit Leasing-Verhältnissen anzuwendende Bilanzierungs- und Bewertun...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.3 Einzelheiten zu den Beispielen in IAS 17.10

5.3.1 (Automatischer) Eigentumsübergang (Transfer of Ownership Test) Rz. 47 In dem Beispielfall IAS 17.10 (a) kann der Leasingnehmer den Leasinggeber dauerhaft von der Verfügungsmacht über das Leasing-Objekt ausschließen. Die Fachliteratur spricht hier weniger von Leasing-Verhältnissen als von Miet- oder Ratenkaufverträgen. Eine Klassifizierung als Finanzierungs-Leasing ist n...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.3.6 Indikatoren des IAS 17.11

Rz. 52 Die Indikatoren des IAS 17.11 (a) bis (c) ergänzen die Beispiele des IAS 17.10; durch sie wird nochmals die Zielsetzung des Standards, Finanzierungs-Leasing anzunehmen, wenn wirtschaftliches Eigentum beim Leasingnehmer liegt, herausgearbeitet.mehr

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Gesellschaft mit beschränkt... / 7.3 Besondere Regelungen zu Bilanzposten

7.3.1 Eigenkapital Rz. 67 Das Eigenkapital der GmbH setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital, den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen, dem Gewinn- bzw. Verlustvortrag sowie dem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag. Rz. 68 Da das gezeichnete Kapital im HGB inhaltlich nicht näher konkretisiert wird, erfolgt dieses für die GmbH in § 42 Abs. 1 GmbHG: Das Stammkapital ist als gez...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.5 Bilanzierungsfragen nach IAS 17

5.5.1 Finanzierungs-Leasing Rz. 55 Maßgebend ist IAS 17.20. Danach haben Leasingnehmer den Leasinggegenstand zu Beginn der Laufzeit des Leasing-Verhältnisses als Vermögenswert und -schuld in gleicher Höhe in ihrer Bilanz anzusetzen, und zwar in Höhe des zu Beginn des Leasing-Verhältnisses beizulegenden Zeitwertes des Leasinggegenstandes ("Fair Value") oder mit dem niedrigeren...mehr

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Abtretung von Arbeitseinkommen / 6.3 Besondere Verpflichtungen des Arbeitnehmers

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Neugläubiger die zur Geltendmachung des abgetretenen Einkommensanspruchs erforderliche Auskunft zu erteilen und ihm etwaige in seinem Besitz befindliche Urkunden auszuhändigen, z. B. eine über den Lohnanspruch besonders ausgestellte Schuldurkunde und Lohnabrechnungen des Arbeitgebers. Der Anspruch auf Rechnungslegung (Auskunftserteilung...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.6.1 Finanzierungs-Leasing

Rz. 61 Wenn eine Sale-and-lease-back-Transaktion zu einem Finanzierungs- Leasing-Verhältnis führt, darf nach IAS 17.59 ein Überschuss der Verkaufserlöse über den Buchwert nicht unmittelbar als Vertrag des Verkäufer-Leasingnehmers erfasst werden. Stattdessen ist er abzugrenzen und über die Laufzeit des Leasing-Verhältnisses erfolgswirksam zu verteilen.mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 8 Weiterführende Literatur

IDW, WPH Edition, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung, 15. Aufl. 2017 Lange/Müller, IRZ 2016, S. 111–117, S. 165–170,S. 215–220.mehr

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Gesellschaft mit beschränkt... / 7.2.1 Jahresabschluss der GmbH

Rz. 56 Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der GmbH sind zum einen die allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften zum Jahresabschluss (§§ 242 ff. HGB) und die ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie zum anderen die GmbH-spezifischen Bilanzierungsgrundsätze in § 42 GmbHG zu beachten. Die ergänzenden Vorschriften der ...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.3.1 (Automatischer) Eigentumsübergang (Transfer of Ownership Test)

Rz. 47 In dem Beispielfall IAS 17.10 (a) kann der Leasingnehmer den Leasinggeber dauerhaft von der Verfügungsmacht über das Leasing-Objekt ausschließen. Die Fachliteratur spricht hier weniger von Leasing-Verhältnissen als von Miet- oder Ratenkaufverträgen. Eine Klassifizierung als Finanzierungs-Leasing ist nur dann nicht geboten, wenn der Leasingnehmer eine Kündigungsklausel...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.3.5 Spezial-Leasing

Rz. 51 Hier trägt der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken, da derartige Leasing-Verhältnisse in der Regel so ausgestattet sind, dass dem Leasingnehmer eine so günstige Kauf- oder Verlängerungsoption eingeräumt wird, dass schon zu Beginn des Leasing-Verhältnisses davon auszugehen ist, dass er diese Option ziehen wird.mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.6 Sale-and-lease-back-Transaktionen nach IAS 17

Rz. 60 Nach IAS 17.58 umfasst eine Sale-and-lease-back-Transaktion die Veräußerung eines Vermögenswertes und die Rückvermietung des gleichen Vermögenswertes. Die Leasing-Zahlungen und der Verkaufspreis stehen normalerweise in einem Zusammenhang, da sie in den Verhandlungen gemeinsam festgelegt werden. 5.6.1 Finanzierungs-Leasing Rz. 61 Wenn eine Sale-and-lease-back-Transaktion...mehr

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Gesellschaft mit beschränkt... / 7.2 Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses

7.2.1 Jahresabschluss der GmbH Rz. 56 Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der GmbH sind zum einen die allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften zum Jahresabschluss (§§ 242 ff. HGB) und die ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie zum anderen die GmbH-spezifischen Bilanzierungsgrundsätze in § 42 GmbHG zu beachten. Die...mehr

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Leasing im Abschluss nach H... / 5.3.4 Barwerttest (Recovery of Investment Test)

Rz. 50 Die größten praktischen Probleme ergeben sich bei der Bestimmung des Zinssatzes zur Ermittlung des Barwertes der Mindest-Leasing-Zahlungen, also der Summe der abdiskontierten Leasing-Raten. Für die Ermittlung des Diskontierungssatzes gibt es nach IAS 17.4 eine 3-stufige Reihenfolge: (a) Es ist der Abzinsungssatz, bei dem zu Beginn des Leasing-Verhältnisses die Summe d...mehr