Fachbeiträge & Kommentare zu IFRS

Beitrag aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / VI. Schulden und Eigenkapital

Tz. 110 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die Regelungen des IFRS für KMU zur Abgrenzung von Schulden und Eigenkapital wurden aus den full IFRS übernommen (vgl. IFRS-Komm., Teil A, Kap. V, Tz. 145 f.). Danach liegt Eigenkapital grds. nur dann vor, wenn sich das emittierende Unternehmen Geldzahlungen an den Inhaber des Instruments unbedingt entziehen kann (vgl. Brune, in: Bruns/Eierl...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Ansatz und Bewertung von Pensionsrückstellungen

Tz. 126 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im Abschluss nach HGB besteht für Pensionsverpflichtungen, die vor dem 1. Januar 1987 entstanden sind (Altzusagen) ein Passivierungswahlrecht (§ 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB). Da der IFRS für KMU keine Passivierungswahlrechte für Pensionsverpflichtungen enthält, muss in einem HGB-Abschluss, der an den IFRS für KMU angenähert werden soll, optiert w...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Erlösrealisation bei Werk- und Dienstverträgen

Tz. 152 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Bei Werkverträgen schuldet der Verkäufer das vereinbarte Arbeitsziel und die Preisgefahr geht dementsprechend bei der Abnahme des Werkes durch den Käufer auf diesen über (§§ 631 Abs. 1, 644 Abs. 1 BGB). In einem Abschluss nach HGB sind Umsatzerlöse aus Werkverträgen beim Verkäufer daher erst mit der Abnahme des Werkes durch den Käufer zu rea...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 1. Anschaffungskosten

Tz. 60 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Von Dritten erworbene Vorräte sind nach HGB und IFRS für KMU mit ihren Anschaffungskosten zu bewerten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB bzw. Sec. 13.3). Die Anschaffungskosten umfassen in beiden Rechnungslegungssystemen den Anschaffungspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen. Zudem sind nach IFRS für KMU sons...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 2. Bewertung latenter Steuern

Tz. 143 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Zur Bewertung der latenten Steuern sind die temporären Differenzen und die steuerlichen Verlustvorträge mit einem Steuersatz zu multiplizieren. Dieser ist sowohl nach HGB als auch nach IFRS für KMU derjenige Steuersatz, der im Zeitpunkt der Realisierung der erwarteten Steuerbe- oder -entlastung gültig ist (§ 274 Abs. 2 Satz 1 HGB; Senger, in...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 4. Definition des Ausweises von Umsatzerlösen

Tz. 156 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Durch das BilRuG wurde die Definition der Erträge, die in der GuV als Umsatzerlöse auszuweisen sind, geändert. Zum einen wurde in § 277 Abs. 1 HGB der Bezug auf die Erlöse der "gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und auf die "typischen Erzeugnisse und Waren" bzw. "typischen Dienstleistungen" gestrichen, so dass Erlöse wie etwa Kantinenertäge, d...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / G. Übergangsregelungen

Tz. 134 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 IFRS 8 enthält keine speziellen Übergangsvorschriften oder Erleichterungen. Nach IFRS 8.36 haben im Jahr der erstmaligen Anwendung des IFRS 8 die zu gewährenden Vergleichsinformationen hinsichtlich der berichtspflichtigen Segmente und der Grundlagen der Ermittlung der dargestellten Werte jenen der Berichtsperiode zu entsprechen. Von einer An...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / E. Segmentinformationen im Rahmen des Zwischenberichts

Tz. 122 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im IFRS 8 wird auf die in der Zwischenberichterstattung zu gewährenden segmentspezifischen Daten nicht explizit Bezug genommen (abweichend zu den US-amerikanischen Regelungen zur Segmentberichterstattung; vgl. SFAS 131.33; FASB Accounting Standards Codification 280–10–50–32). Regelungen zur Angabe disaggregierter Daten und Informationen im R...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Bilanzierung von Leasinggeschäften beim Leasingnehmer

Tz. 77 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Falls das Leasingobjekt dem Leasingnehmer bilanziell zuzurechnen ist, ist es in einem HGB-Abschluss mit dem Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen zu bewerten (vgl. Ammann/Hucke, IStR 2000, S. 89). Nach den Regeln des IFRS für KMU ist ebenfalls eine Bewertung zum Barwert der Mindestleasingzahlungen vorgesehen, wenn dieser Betrag den Fa...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 2. Absicherung von Währungsrisiken

Tz. 161 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Wird das Währungsrisiko aus einem bestehenden Fremdwährungsposten (Grundgeschäft) durch einen gegenläufigen Fremdwährungsposten oder ein derivatives Finanzinstrument (Sicherungsgeschäft) ökonomisch abgesichert, darf dies gem. § 254 HGB auch im Abschluss nach HGB durch spezielle Bilanzierungsregeln entsprechend dargestellt werden. Dazu ist es...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 1. Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände bzw. selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte

Tz. 50 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im HGB ist bezüglich selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ein Ansatzverbot auf selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten und vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände beschränkt (§ 248 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die übrigen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht ein Aktivie...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / II. Allgemeine Informationen

Tz. 78 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Als allgemeine Informationen (general information) fordert IFRS 8.22 qualitative Erläuterungen der Faktoren, die für die Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente ausschlaggebend waren (Segmentbildungs- und -abgrenzungskriterien). Hieraus ergibt sich eine Beschreibung der Organisation des Unternehmens insbesondere im Hinblick auf die i...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 1. Währungsumrechnung

Tz. 160 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten (Fremdwährungsposten) sind in einem Abschluss nach HGB zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen (§ 256a Satz 1 HGB). Nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung dürfen indes im Abschluss nicht berücksichtigt werden, wenn die Restlaufzeit des Fremdwährungspostens me...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / c. Allokation der Angaben auf berichtspflichtige Segmente

Tz. 100 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die Zurechnung quantitativer Angaben zu Segmenten wird nach IFRS 8 ebenfalls durch die unternehmensinterne Vorgehensweise determiniert. Dabei wird zunächst davon ausgegangen, dass ein sachgerecht handelndes Management für Steuerungszwecke und interne Entscheidungen Ergebniskomponenten, Vermögenswerte etc. sowie Gemeinschaftskomponenten, dh. ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 4. Wertminderung

Tz. 67 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die im HGB-Abschluss vorgeschriebene Bewertung von Vorräten nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) ist auch nach IFRS für KMU vorgesehen (Sec. 13.19 iVm. Sec. 27.2–27.4). Danach sind die Vorräte so zu bewerten, dass sich aus dem späteren Verkauf der fertigen Produkte kein Verlust mehr ergeben kann (vgl. Niehues, DStR 1995, S...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / V. Erstmaliger Anwendungszeitpunkt

Tz. 33 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 IFRS 8 ist erstmalig für Berichtsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen (IFRS 8.35 u. Art. 2 EG-Verordnung 1358/2007). Für diese und folgende Geschäftsjahre, konnte demnach IAS 14 nicht mehr angewandt werden (sa. IFRS 8.37). Die Anwendungszeitpunkte der in den Folgejahren durch diverse Anpassungen erfolgten Änderungen ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / b. Wesentlicher Inhalt

Tz. 74 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Sofern nicht ein anderer IFRS SDS etwas anderes zulässt oder vorschreibt, sind gemäß IFRS S1.25–53 Informationen offenzulegen, die sich auf Aspekte konzentrieren, die für die Art und Weise der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens entscheidend sind: Governance: Die Governance-Prozesse, Kontrollen und Verfahren, die das berichtende Unternehmen ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / F. Ausblick

Tz. 100 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die in der Vergangenheit vor allem von Erstellern beklagte "Kakophonie des Standardsetting" sowie die vor allem von Adressaten beklagte mangelnde Vergleichbarkeit im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung hat sich weitgehend aufgelöst. Tz. 101 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Für deutsche bzw. europäische Unternehmen sind vor allem die ggf. ve...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / I. Zielsetzung der Gewährung von Segmentinformationen

Tz. 1 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im Gegensatz zu seinem Vorgängerstandard IAS 14 Segment Reporting (vgl. Tz. 11) enthält IFRS 8 nur eine sehr allgemeine Formulierung einer Zielsetzung der Gewährung von auf Unternehmenssegmente bezogenen Informationen. Der IASB gibt in IFRS 8.1 lediglich ein Grundprinzip (core principle) vor. Demnach hat ein Unternehmen in seinem Abschluss Inf...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 4. ISSB: Überblick und Zielsetzung

Tz. 57 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im November 2021 wurde der International Sustainability Standards Board (ISSB) durch die Treuhänder der IFRS-Stiftung gegründet. Das ISSB erarbeitet investorenorientierte Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die als sog. global baseline Mindeststandards für die weltweite Nachhaltigkeitsberichterstattung darstellen sollen. Das Inter...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / III. Berichtspflichtige Segmente

Tz. 48 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 In konsequenter Anwendung des management approach ist grundsätzlich jedes Geschäftssegment im Rahmen der externen Segmentberichterstattung als sog. berichtspflichtiges Segment (reportable segment) darzustellen. Allerdings nennt IFRS 8.11 zwei Tatbestände, die das Management ermächtigen, einzelne Geschäftssegmente nicht gesondert auszuweisen, ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / I. Grundlagen der Segmentbildung

Tz. 34 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Allgemein wird der Begriff Segment als ein isolierbarer Bereich wie zB Produktgruppe, Geschäftszweig, Profit Center, Region usw. innerhalb einer diversifizierten Wirtschaftseinheit, dh. Unternehmung oder Konzern, definiert (vgl. Haase, in: Grünewald/Kilger/Seiff (Hrsg.), 2004, S. 1; Bernards, 1994, S. 3). Die Einteilung von Unternehmen in Seg...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bb) Sonstige Anforderungen im Überblick (§§ 4–15 REITG)

Rn. 2582 Stand: EL 170 – ET: 01/2024 Mindestkapital: Eine REIT-AG muss ein Mindestnominalkapital von 15 Mio EUR aufweisen (§ 4 REITG), um für den Börsengang "gerüstet" zu sein (vgl BT-Drucks 16/4026, 20). Keine stimmrechtslosen und keine Vorzugsaktien: Sämtliche REIT-Aktien müssen stimmberechtigt sein und dürfen nicht Vorrechte gewähren (§ 5 Abs 1 REITG). Firmierung: Die Gesell...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / III. Informationen zu Periodenergebnis, Vermögenswerten und Schulden pro Segment

Tz. 79 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die Informationen, die zu Periodenergebnis, Vermögenswerten und Schulden pro berichtspflichtigem Segment gefordert werden, sind einerseits quantitative Angaben zu unternehmensspezifischen Messgrößen (IFRS 8.23f.; vgl. Tz. 80–93) und andererseits verbale Erläuterungen insbesondere zum Inhalt und zur Bewertung der Messgrößen, die zum Verständni...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / I. Vorbemerkung

Tz. 29 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 In der Nachhaltigkeitsberichterstattung können grundsätzlich die folgenden zentralen Sichtweisen unterschieden werden: Berichterstattung über die Auswirkungen (impacts) der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft (Inside-out); eine solche Berichterstattung richtet sich idR an einen sehr breiten Adressatenkreis, inkl. ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 1. Inhalt und Stellung der Zugangsbewertung im Bewertungssystem

Rn. 145 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 Unmittelbar nach der Entscheidung für eine Einstellung eines (positiven oder negativen) WG in die Bilanz dem Grunde nach (Bilanzansatz, s §§ 4,5 Rn 594 ff (Briesemeister)) stellt sich die Frage nach dem ersten Bewertungsschritt, der Ausgangsbewertung (s Rn 36) oder Zugangsbewertung. Folgerichtig nennt der Bewertungsparagraph gleich einleite...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 7. Global Reporting Initiative (GRI)

Tz. 83 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Die Global Reporting Initiative (GRI) wurde 1997 in Boston gegründet, nachdem sich die Öffentlichkeit über die Umweltschäden im Rahmen der Havarie der Exxon Valdez und der anschließenden Ölpest empört hatte. Die Wurzeln liegen in den gemeinnützigen Organisationen CERES (früher: Coalition of Environmentally Responsible Economies) und Tellus In...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / IX. Erlösrealisation und Ausweis der Umsatzerlöse

1. Vorbemerkungen Tz. 148 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Durch die zweite Überarbeitung des IFRS for SMEs wurden die Vorschriften zur Realisation von Umsatzerlösen in Sec. 23 grundlegend überarbeitet und an IFRS 15 angeglichen (vgl. hierzu und folgend IASB, Basis for Conclusions, 2025, BC23.1–BC23.10). In der Folge wurde der Abschnitt auch in Revenue from Contracts with Customers ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / I. Sachanlagen

1. Komponentenansatz Tz. 30 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Nach dem BilMoG ist es zulässig, Komponenten einer Anlage mit einer geringeren Nutzungsdauer als das Gesamtaggregat in einem HGB-Abschluss gesondert anzusetzen (Komponentenansatz, vgl. HFA des IDW, FN 2009, Rn. 5). Hintergrund für die Zulässigkeit des Komponentenansatzes im HGB-Abschluss ist, dass es nach dem BilMoG nicht ...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / X. Währungsumrechnung und Absicherung von Währungsrisiken

1. Währungsumrechnung Tz. 160 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten (Fremdwährungsposten) sind in einem Abschluss nach HGB zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen (§ 256a Satz 1 HGB). Nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung dürfen indes im Abschluss nicht berücksichtigt werden, wenn die Restlaufzeit des Fr...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / IV. Leasingverhältnisse

1. Vorbemerkung Tz. 70 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im IFRS für KMU ist geregelt, wie Leasingverhältnisse einschließlich sale and lease back-Geschäfte beim Leasinggeber und -nehmer zu bilanzieren sind (Sec. 20.9–29 respektive Sec. 20.32–34). Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen als Leasinggeber und sale and lease back-Geschäften werden in diesem Beitrag allerdings nicht bet...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / V. Finanzinstrumente

1. Vorbemerkung Tz. 90 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im IFRS für KMU wird bei der Bilanzierung von Finanzinstrumenten zwischen einfachen und komplexen Finanzinstrumenten unterschieden (vgl. IFRS-Komm., Teil A, Kap. V, Tz. 83). Im Zuge der zweiten Überarbeitung des IFRS für KMU wurde diese Unterscheidung redaktionell neu gefasst. Während bis zur zweiten Überarbeitung zwei separate...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / VII. Rückstellungen

1. Ansatz sonstiger Rückstellungen Tz. 120 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Nach HGB und IFRS für KMU sind Rückstellungen für dem Grund und der Höhe nach unsichere Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften anzusetzen. (§ 249 Abs. 1 Satz 1 HGB; Sec. 21.1 Satz 1 iVm. 21.4 (a) und Sec. 21.6 sowie Sec. 21.2). Nach dem Passivierungsgrundsatz des HGB und der D...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / VIII. Latente Steuern

1. Ansatz latenter Steuern Tz. 140 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Latente Steuern sind nach § 274 Abs. 1 HGB und den Regeln des IFRS für KMU gemäß dem Temporary-Konzept für temporäre Differenzen zwischen den Werten von Vermögensgegenständen bzw. -werten und Schulden nach HGB bzw. IFRS für KMU und den entsprechenden steuerlichen Werten sowie für steuerlich bestehende Verlustvorträg...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / c) Wertaufholungshöchstwert ("Deckel" der Teilwertzuschreibung)

Rn. 508 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 Aus der eben genannten Gesetzesnorm ergibt sich auch die Obergrenze der Teilwertzuschreibung, nämlich die im Rahmen einer Schattenanlagenbuchführung fiktiv (s Rn 503) fortgeführten AK/HK. Vgl hierzu das Rechenschema in s Rn 36 sowie das Bsp für abschreibbare Anlagegüter nach Maßgabe des Anlagespiegels bei Hoffmann, GStB 1999, 271. Beispiel:...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / II. Immaterielle Vermögensgegenstände bzw. -werte des Anlagevermögens und erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte

1. Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände bzw. selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte Tz. 50 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Im HGB ist bezüglich selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ein Ansatzverbot auf selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten und vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände beschränkt (§...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / III. Vorräte

1. Anschaffungskosten Tz. 60 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Von Dritten erworbene Vorräte sind nach HGB und IFRS für KMU mit ihren Anschaffungskosten zu bewerten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB bzw. Sec. 13.3). Die Anschaffungskosten umfassen in beiden Rechnungslegungssystemen den Anschaffungspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen. Zudem sind n...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 7. ABC der Rückstellungsbewertung

Rn. 1051 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 Abbruchverpflichtung s Rn 1016 Abrechnungsverpflichtung im Baugewerbe s Rn 1009 Abschlussgebühr für Bausparvertrag s Rn 1021 Abzinsung s Rn 1021 ff, 986 Arbeitsbehörde Erstattungsanspruch s Rn 667 Arbeitsfreistellung bei Altersteilzeit s Rn 1021, 1034 Aufbewahrungspflicht s Rn 1033 Aufbewahrung von Mandantendaten (und Handakten) im DATEV-Rechenzentrum be...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

Tz. 45 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 Mark Carney, seinerzeit Governor der Bank of England und Chairman des G20 Financial Stability Board (FSB) und mittlerweile kanadischer Premierminister, warnte bereits im Herbst 2014 vor einer "Carbon Bubble", die den Finanzmärkten drohe und potenziell gravierendere Auswirkungen als die Finanz- und Wirtschaftskrise haben werde. Wenn die Staate...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 1. Ausgangsüberlegungen, ökonomische Grundlagen

Rn. 985 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 Die Rückstellungen für Verbindlichkeiten stellen mit großem Abstand das umstrittenste – in der praktischen Abwicklung ebenso wie in der Finanz-Rspr – Gebiet der Bilanzierung dar. Der Grund dafür liegt einfach darin, dass hier die "Bilanz" – verstanden als Abbild des Vermögens – am deutlichsten ihren eigentlichen (wirtschaftlichen) Inhalt da...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / cb) Beurteilung abhängig von der Definition der Wirtschaftsgüter

Rn. 277 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 HK sind nur im Zusammenhang mit einem WG denkbar (s § 255 Abs 2 S 1 HGB, dort als Vermögensgegenstand bezeichnet). Die Frage im konkreten Fall geht dann dahin, wo sich die Schnittstelle v einen zum anderen WG befindet oder anders ausgedrückt: Liegt ein unselbstständiger Teil vor oder bereits ein anderes WG? Eine Gesetzesdefinition für WG bes...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / hb) Rspr zur Kaufpreisaufteilung

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Der GoB-Katalog des § 252 HGB

Rn. 55 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 § 252 HGB enthält einen zwar nicht abschließenden, doch umfassenden GoB-Katalog, der häufig als "Fundamentalgrundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung" bezeichnet wird. Diese Grundsätze sind innerhalb der HGB-Gliederung den Bewertungsvorschriften vorangestellt worden, enthalten indes systematisch gesehen überwiegend "gemischte" Ansatzregeln (Bi...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Ross/Drögemüller, Rückstellungspflicht aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungsfristen?, WPg 2003, 223; Marx/Berg, Rückstellungen für Dokumentationsverpflichtungen nach HGB, IFRS und EStG, DB 2006, 169. Verwaltungsanweisungen: FinMin Berlin v 13.09.2006, III A – S 2175–1/06, DStR 2007, 156 (Geschäftsunterlagen: Rückstellung für die Aufbewahrung); OFD Magdeburg v 21.09.2006, S 2137–41...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Rechtsfolgen

Rn. 1366 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 § 6 Abs 2a EStG stellt eine alternative Bewertung für GWG dar. Diese Regelung beinhaltet ebenfalls ein Wahlrecht, wonach alle WG, welche die Voraussetzungen erfüllen, in einen Sammelposten aufgenommen werden können, welcher dann beginnend im Zugangsjahr mit 20 % des Gesamtwerts linear abzuschreiben ist. Wie § 6 Abs 2 EStG stellt auch Abs 2a...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / j) ABC der Anschaffungskosten

Rn. 249 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 Abbruchkosten eines Gebäudes als AK des Grund und Bodens s Rn 591 Abstandszahlung Zur Befreiung von einer dinglichen Last können Abstandszahlungen Grundstücks-AK sein (Spindler, DB 1993, 297; BFH BStBl II 1993, 486; sowie FG BaWü EFG 2003, 378 für Verzicht auf den Erwerb von GmbH-Anteilen; FG Nürnberg v 17.09.2001, I 282/2000, DStRE 2002, 194 ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 4. Internationale Aspekte

Rn. 32 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 Die auch in Deutschland immer mehr im Vordringen befindlichen sog "Internationalen Rechnungslegungsgrundsätze" (gemeint sind immer kumulativ die US-GAAP und die IAS) provozieren die Frage, inwieweit diese auch in die Welt der steuerlichen Gewinnermittlung Zutritt gewinnen können. Zum Problem allg s §§ 4,5 Rn 15 (Briesemeister). Hinsichtlich...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / c) Berücksichtigung künftiger Vorteile (§ 6 Abs 1 Nr 3a Buchst c EStG)

Rn. 1011 Stand: EL 175 – ET: 09/2024 Nach § 6 Abs 1 Nr 3a Buchst c EStG sind bei der Bewertung von Rückstellungen künftige Vorteile, die mit der Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich verbunden sein werden, wertmindernd zu berücksichtigen. Dies gilt nicht, wenn die Vorteile als Forderung zu aktivieren sind. In diesen Fällen ist der Vorteil als Forderung auszuweisen und n...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / e) ABC der Herstellungskosten

Rn. 349 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 Vgl auch ABC der Gebäude-HK s Rn 527. Abbruch des Gebäudes s Rn 591 ff Abgrenzung zu den AK s Rn 260 Ablösung einer Stellplatzverpflichtung stellt HK dar (BFH v 06.05.2003, IX R 51/00, BStBl II 2003, 710). Anschaffungsnahe Herstellungskosten s Rn 579 ff Auslastungsgrad der Produktionsanlage s Rn 299 Austauschmotor s Rn 278 Bauherrenerlass s Rn 262 Bauherr...mehr

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Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / A. Vorbemerkung

Tz. 1 Stand: EL 59 – ET: 04/2026 In der Vergangenheit wurde das Nebeneinander zahlreicher Standardsetzer für die nichtfinanzielle Berichterstattung sowie der zT sehr umfangreichen Fragebögen von ESG-Rating- und Datenbankanbietern von Erstellern und Adressaten als problematisch, insbesondere wegen des hohen Bearbeitungsaufwands aber auch wegen der umfassenden qualitativen und ...mehr