Diese weit verbreiteten Studien beschreiben – vorwiegend in qualitativer Form – besonders smarte Fallbeispiele zu einzelnen Management-, Kern- und Unterstützungsprozessen des Personalbereichs, zum Beispiel zum Employer Branding, Recruiting, Talent Management, Performance Management, Diversity Management und Demografiemanagement.

Die Auswahl und Bewertung der zur Veröffentlichung geeigneten besten bzw. smarten Praktiken (Personal-Politiken, -Systeme, -Produkte, -Instrumente und -Vorgehensweisen) erfolgt in der Regel in Eigeninitiative entweder durch das "Smart Practice"-Unternehmen selbst oder durch externe Berater. Die Smart Practices werden vorwiegend in den klassischen Fachmedien der Personaler, in den ERFA-Kreisen und Fachtagungen der Berufsverbände sowie auf Kundenveranstaltungen der Berater veröffentlicht und dienen somit zunächst primär der eigenen Profilierung der smarten Personaler und HR-Berater in der HR-Community und weniger der direkten Profilierung des Unternehmens als smarter Arbeitgeber auf den Arbeitsmärkten.

Die, wenn auch zunächst aus eigenen Marketing- und Verkaufsinteressen erstellten, Best Practice Studien liefern den Kollegen der HR-Community vielfältige Anregungen und konkrete Anhaltspunkte, die HR-Practices ihres eigenen Unternehmens kritisch zu hinterfragen, mit dem identifizierten Benchmark zu vergleichen und zu verbessern. Insofern haben Best Practice Studien durchaus ihren Stellenwert im traditionellen HR-Benchmarking, auch wenn sie in den seltensten Fällen einen rechenbaren Effizienz- oder Effektivitätsnachweis erbringen. Die meisten Best Practice Studien, sieht man einmal von den Studien zum Demografiemanagement ab, kommen über die Erwähnung und allenfalls grobe Beschreibung der erwarteten globalen, digitalisierten und virtualisierten Arbeitswelten nicht hinaus.

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