Altersteilzeit / 1.10 Rentenversicherung

Seit der Änderung des AltTZG im Juli 2004 muss der Arbeitgeber den Beschäftigten zusätzlich Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung mindestens in Höhe des Beitrags entrichten, der auf 80 % des Regelarbeitsentgelts für die Altersteilzeitarbeit – begrenzt auf den Unterschiedsbetrag zwischen 90 % der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze und dem Regelarbeitsentgelt – entfällt, höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Die tarifliche Regelung in § 7 Abs. 4 TV FlexAZ verweist auf die gesetzliche Regelung in § 3 Abs. 1 Nr. 1 lit. b AltTZG und bestimmt mithin keine vom Gesetz abweichende Aufstockung der Rentenbeträge.

Im Fall der Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Beschäftigte hinsichtlich der Aufstockung nach § 4 Abs. 2 AltTZG so zu behandeln, als ob er pflichtversichert wäre. Auch hier verweist der TV FlexAZ auf das Gesetz. Diese Regelung führt dazu, dass der Beschäftigte denselben Aufstockungsbetrag erhält wie als Pflichtversicherter.

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