Cornelius Link
, Lisa Maiworm
Tz. 240h
Stand: EL 124 – ET: 09/2026
Nach § 52 Abs 12d S 4 EStG idF des WachstumsBG gelten die Neuregelungen zum EBITDA-Vortrag grds erstmals für Wj, die nach dem 31.12.2009 enden. Dh, bei Stpfl mit kj-gleichem Wj sind die Regelungen erstmals ab dem Wj 2010 und bei Stpfl mit abw Wj erstmals ab dem Wj 2009/2010 anzuwenden.
Tz. 240i
Stand: EL 124 – ET: 09/2026
Nach § 52 Abs 12d S 5 EStG idF des WachstumsBG kann auf Antrag das verrechenbare EBITDA (s Tz 240a) des ersten Wj, auf das die Neuregelungen grds anzuwenden sind (s Tz 240h) bereits um die EBITDA-Vorträge der Wj erhöht werden, die nach dem 31.12.2006 beginnen und vor dem 01.01.2010 enden; grds befürwortend s Kessler/Dietrich (DB 2010, 240, 241). Dabei sind die EBITDA-Vorträge nach den vorstehend erläuterten Grundsätzen zu ermitteln (s Tz 240a ff), wobei auch die Regelungen zum Untergang eines EBITDA-Vortrags zu beachten sind (s Ortmann-Babel/Zipfel, Ubg 2009, 813, 815 und s Tz 247). Dh, bei Stpfl mit kj-gleichem Wj erhöht das nicht genutzte verrechenbare EBITDA der Wj 2007–2009 das verrechenbare EBITDA des Wj 2010, und bei Stpfl mit abw Wj erhöht das nicht genutzte verrechenbare EBITDA aus den Wj 2007/2008–2008/2009 das verrechenbare EBITDA des Wj 2009/2010. Zu berücksichtigen sind nur positive Beträge (s BT-Drs 17/147, 9). Somit sind negative verrechenbare EBITDA nicht zu berücksichtigen. Sie verringern auch nicht die positiven EBITDA-Vorträge der Vorjahre. In dem von Bohn/Loose (DB 2011, 1246, 1247) gebildeten Fall bedeutet dies uE, dass die 3. Auslegungsvariante zutr ist. Bien/Wagner (BB 2009, 2627, 2633) und Scheunemann/Dennisen/Behrens (BB 2010, 23, 24) weisen zutr darauf hin, dass nach dem Wortlaut des § 52 Abs 12d EStG idF des WachstumsBG ein EBITDA-Vortrag bereits für das Wj 2007 ermittelt werden können müsste, ob...