Fachbeiträge & Kommentare zu Wohnungseigentumsrecht

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Bestellungs- und Anstellungsverhältnis

1. Typischer Sachverhalt Rz. 46 Verwalter V ist als WEG-Verwalter der WEG XY bestellt. Der Verwaltervertrag ist auf fünf Jahre abgeschlossen, von denen erst zwei verstrichen sind, und seine vorzeitige Beendigung ebenso wie (laut TE) die Abberufung ist auf das Vorliegen eines wichtigen Grundes beschränkt. Auf der letzten Eigentümerversammlung beschlossen die Eigentümer mit 20 ...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Rechtliche Grundlagen

1. Sachenrechtliches Grundverhältnis und schuldrechtliches Gemeinschaftsverhältnis Rz. 11 Die beschriebenen Beispiele zeigen Grenzen auf, die den Wohnungseigentümern bei der Ausgestaltung des Gemeinschaftsverhältnisses gesetzt sind. Beschluss und auch Vereinbarung helfen hier nicht weiter, da es nicht um die Regelungsbereiche der §§ 10–29 WEG geht, sondern um das sachenrechtl...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 4. Anmerkungen zum Muster

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / F. Störungsbeseitigungs- und Unterlassungsansprüche

I. Typischer Sachverhalt Rz. 75 Wohnungseigentümer V vermietet erstmals seine Wohnung im ersten Obergeschoss. Der Mieter M hält einen Hund und spielt gerne auf seinem Flügel. Hierdurch fühlt sich der Wohnungseigentümer W im Erdgeschoss gestört. Die Ruhezeiten im Mietvertrag decken sich nicht mit denen der Hausordnung der Gemeinschaft, weil V dem M einfach ein Standardformular...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / D. Verwaltung und Verwaltungsorgane

I. Verzicht auf eine Verwalterbestellung 1. Typischer Sachverhalt Rz. 39 In einer aus drei Wohnungen bestehenden Wohnungseigentumsanlage sieht die Teilungserklärung (Gemeinschaftsordnung) vor, dass vorerst kein Verwalter bestellt werden soll. Dementsprechend wurden anfallende Verwaltungsaufgaben wie Gartenpflege, Instandhaltung etc. bislang einvernehmlich durchgeführt und anfa...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / III. Verwaltungsunterlagen

1. Typischer Sachverhalt Rz. 52 Ein einzelner Wohnungseigentümer verlangt vom Verwalter Einsicht in die Verwaltungsunterlagen, um sich nach Durchsicht Kopien von einem bestimmten Bauplan zu machen. Er ist sich nicht sicher, ob er die Kopien notfalls in den Büroräumen des Verwalters ziehen darf. Ferner verlangt er die Herausgabe einer aktuellen Eigentümerliste. Nach einem Verwa...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / C. Wohnungseigentümerversammlung

I. Typischer Sachverhalt Rz. 25 Ein Wohnungseigentümer möchte auf seinem Balkon einen Glaswintergarten errichten und dazu im Voraus die Zustimmung der anderen Miteigentümer einholen. Er stellt sich vor, dass eine Beschlussfassung über seinen Antrag das geeignete Mittel ist und wendet sich an den Verwalter, damit dieser seinen Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Eigent...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 2. Einberufung der Eigentümerversammlung

a) Voraussetzungen der Einberufung Rz. 27 Die Wohnungseigentümerversammlung bzw. die Wohnungseigentümer in ihrer Gesamtheit sind das Willensbildungsorgan der Wohnungseigentümergemeinschaft. Wohnungseigentümer ordnen ihre Angelegenheiten untereinander und im Verhältnis zu Dritten kollektiv durch Beschlussfassung (Gesamtakt) oder Vereinbarung (Kollektivvertrag). Beschlüsse sind...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Abschluss einer Streitwertvereinbarung

1. Typischer Sachverhalt Rz. 112 Dem WEG-Verwalter als Zustellungsvertreter wird vom Amtsgericht eine Anfechtungsklage zugestellt. In der gerichtlichen Verfügung werden die Beklagten aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen die Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen und für diesen Fall binnen weiterer drei Wochen die Klageerwiderung einzureichen. Der Verwalter beauftragt für die...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 2. Anmerkungen zum Muster

Rz. 72 Vgl. Riecke/Schmidt/Elzer, ETV, Rn 1234.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Rechtliche Grundlagen

1. Notwendigkeit der Einberufung Rz. 26 Wegen der allseits deutlichen Sichtbarkeit und markanten körperlichen Gestalt könnte der Glaswintergarten eine bauliche Veränderung i.S.d. § 22 Abs. 1 WEG darstellen, die der Zustimmung aller Wohnungseigentümer bedarf.[58] Die Beschränkung der Zustimmungsbedürftigkeit nach §§ 22 Abs. 1 S. 2, 14 Nr. 1 WEG auf einzelne Miteigentümer wäre ...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / L. Die Vergütung des Rechtsanwalts

I. Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung; rechtliche Beratung Rz. 111 Nach Wegfall der Sonderregelung des § 63 Abs. 1 Nr. 2 BRAGO gelten die allgemeinen Vorschriften des RVG uneingeschränkt auch für WEG-Sachen. Im außergerichtlichen Tätigkeitsbereich ist dies die Rahmengebühr nach Nr. 2300 RVG-VV. Bei Abschluss eines Vergleichs entsteht die Einigungsgebühr nach Nr. 10...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 2. Rechtliche Grundlagen

a) Zulässigkeit des Ausschlusses der Verwalterbestellung, Anspruch auf Bestellung Rz. 40 § 20 Abs. 1 WEG sieht drei Verwaltungsorgane vor.[108] Höchstes Organ ist die bereits näher behandelte (siehe Rdn 25 ff.) Wohnungseigentümerversammlung bzw. genauer – da Eigentümerbeschlüsse nicht notwendig eine Versammlung voraussetzen (siehe § 23 Abs. 3 WEG) – die Gesamtheit aller Wohnu...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Rechtliche Grundlagen

1. Allgemeines Rz. 2 Ein Grundstück kann nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vom 15.3.1951 in Wohnungs- und Teileigentum aufgeteilt werden. Die Begründung kann durch vertragliche Einräumung von Sondereigentum nach § 3 WEG (siehe Rdn 4) oder durch einseitige Teilungserklärung (TE) nach § 8 WEG (siehe Rdn 6) erfolgen (§ 2 WEG) und sich u.a. auch auf noch zu errichtende Gebäu...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / VI. Anmerkungen zum Muster

Rz. 92 Zur Beschlussfassung über eine Sonderumlage vgl. AG Hamburg-Blankenese 27.4.2015 – 539 C 21/14, ZMR 2015, 629; BayObLG 18.8.2004 – 2Z BR 114/04, NZM 2005, 110.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Anmerkungen zum Muster

Rz. 88 Fehlt ein Verwalter oder ist er zur Vertretung nicht berechtigt, wird der – in Teilbereichen – rechtsfähige Verband durch die Gesamtheit der Wohnungseigentümer vertreten, § 27 Abs. 3 S. 2 WEG.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 1. Typischer Sachverhalt

Rz. 52 Ein einzelner Wohnungseigentümer verlangt vom Verwalter Einsicht in die Verwaltungsunterlagen, um sich nach Durchsicht Kopien von einem bestimmten Bauplan zu machen. Er ist sich nicht sicher, ob er die Kopien notfalls in den Büroräumen des Verwalters ziehen darf. Ferner verlangt er die Herausgabe einer aktuellen Eigentümerliste. Nach einem Verwalterwechsel gibt der alt...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / B. Das sachenrechtliche Grundverhältnis und seine Änderung

I. Typischer Sachverhalt Rz. 10 Die Wohnungseigentümer wollen durch Beschluss [18] oder Vereinbarung (§ 10 Abs. 2 und 3 WEG) Gemeinschaftsräume in Sondereigentum umwandeln,[19] Miteigentumsanteile verändern[20] oder einzelne Gebäudebestandteile (Türen, Balkonteile, Duplexparker, nicht tragende Wände, Tiefgaragenstellplätze etc.) zu Sondereigentum machen, z.B. um sie von der ge...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / I. Typischer Sachverhalt

Rz. 25 Ein Wohnungseigentümer möchte auf seinem Balkon einen Glaswintergarten errichten und dazu im Voraus die Zustimmung der anderen Miteigentümer einholen. Er stellt sich vor, dass eine Beschlussfassung über seinen Antrag das geeignete Mittel ist und wendet sich an den Verwalter, damit dieser seinen Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Eigentümerversammlung setzt.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XXII. Anmerkungen zum Muster

Rz. 108 Eine gerichtliche Ersetzung der Zustimmung des Verwalters kommt nicht in Betracht (BayObLG ZMR 2001, 41 m. Hinw. auf BayObLGZ 1977, 40, 44).mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XXIV. Anmerkungen zum Muster

Rz. 110 Zuständig ist das Prozessgericht des ersten Rechtszuges, d.h. dasjenige Gericht, das den Vollstreckungstitel in die Welt gesetzt hat. Die Zuständigkeit ist ausschließlich und zwingend (§ 802 i.V.m. § 767 Abs. 1 ZPO).mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 1. Typischer Sachverhalt

Rz. 112 Dem WEG-Verwalter als Zustellungsvertreter wird vom Amtsgericht eine Anfechtungsklage zugestellt. In der gerichtlichen Verfügung werden die Beklagten aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen die Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen und für diesen Fall binnen weiterer drei Wochen die Klageerwiderung einzureichen. Der Verwalter beauftragt für die Beklagten einen Rechtsa...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 3. Aufstellung und Inhalt der Tagesordnung (TO)

a) Rechtliche Grundlagen Rz. 35 Als wichtigste Vorbereitungshandlung ist die Aufstellung der Tagesordnung (TO) anzusehen, die mit der Einladung zu verschicken ist (vgl. § 23 Abs. 2 WEG). § 23 Abs. 2 WEG bezweckt, jedem Eigentümer eine ausreichende Vorbereitung auf die Versammlung zu ermöglichen, insbesondere soll er vor überraschenden Themen und Beschlussfassungen geschützt w...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / I. Typischer Sachverhalt

Rz. 1 Die Bauträger B-GmbH & Co. KG (B-KG) erwirbt ein Grundstück (bebaut und z.T. vermietet oder auch unbebaut), auf dem sie 100 Eigentumswohnungen schaffen will, um diese dann zu veräußern an die Erwerber E 1 bis E 100. Die B-KG möchte anwaltliche Beratung darüber, worauf bei der Gestaltung der Teilungserklärung (TE) mit Gemeinschaftsordnung (GO) zu achten ist, welche Regel...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 4. Anmerkungen zum Muster

Rz. 56 Weitere Einzelheiten siehe bei Riecke, in: FS Deckert, 2002, 383 ff.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / IV. Anmerkungen zum Muster

Rz. 19 Zur Bindung an die bei Erwerb erklärte Zustimmung: Vgl. Bärmann/Suilmann, § 10 Rn 107 zur Inter-partes-Wirkung.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / I. Typischer Sachverhalt

Rz. 59 Mitte Mai 2017 erscheint Verwalter V und schildert, dass ein Mitglied einer von ihm verwalteten Wohnungseigentumsanlage mit vier Wohngeldraten (Februar bis Mai 2017) in Verzug sei. Grundlage der Zahlungspflicht sei immer noch der Wirtschaftsplan für das Jahr 2016, weil ein neuer Wirtschaftsplan 2017 (noch) nicht beschlossen wurde. Er beauftragt den Rechtsanwalt mit de...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XIV. Anmerkungen zum Muster

Rz. 100 Vgl. LG Hamburg 4.3.2016 – 318 S 109/15, ZMR 2016, 484; a.A. BGH 28.10.2016 – V ZR 91/16, ZMR 2017, 256.mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / I. Typischer Sachverhalt

Rz. 75 Wohnungseigentümer V vermietet erstmals seine Wohnung im ersten Obergeschoss. Der Mieter M hält einen Hund und spielt gerne auf seinem Flügel. Hierdurch fühlt sich der Wohnungseigentümer W im Erdgeschoss gestört. Die Ruhezeiten im Mietvertrag decken sich nicht mit denen der Hausordnung der Gemeinschaft, weil V dem M einfach ein Standardformular zur Unterschrift vorgel...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 2. Rechtliche Grundlagen

Rz. 47 Nach der in Anlehnung an andere privatrechtliche Personenverbände inzwischen auch im Wohnungseigentumsrecht herrschenden[120] sog. Trennungstheorie (im engeren Sinne[121]) ist bei der Verwalterbestellung zwischen dem organschaftlichen Bestellungsakt (§ 26 Abs. 1 S. 1 WEG) und dem schuldrechtlichen Anstellungsvertrag (§ 675 BGB) zu unterscheiden. Entgegen der früher he...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / G. Die Entziehung des Wohnungseigentums

Rz. 78 Das Urteil einer solchen "Abmeierungsklage" wird gem. § 19 WEG nunmehr nach den Regeln des ZVG vollstreckt. Das Urteil ersetzt nicht mehr Willenserklärungen des verklagten Wohnungseigentümers. Nunmehr regelt § 19 Abs. 1 S. 2 WEG die geborene Ausübungsbefugnis des Verbandes i.S.d. § 10 Abs. 6 S. 3 WEG. Mangels näherer gesetzlicher Regelungen über den Ablauf dieses Verf...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / c) Muster: Tagesordnungsergänzung, hilfsweise Neuladung (Einladung bereits versandt)

Rz. 38 Muster 54.9: Tagesordnungsergänzung, hilfsweise Neuladung (Einladung bereits versandt) Muster 54.9: Tagesordnungsergänzung, hilfsweise Neuladung (Einladung bereits versandt) An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Eilt! Bitte sofort vorlegen! Antrag auf einstweilige Verfügung gemäß § 43 Nr. 3 WEG, §§ 935, 940 ZPO des Wohnungseigent...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Rechtliche Grundlagen

Rz. 80 Macht ein – ggf. nur werdender – Wohnungseigentümer sich einer schweren Pflichtverletzung[194] schuldig (§ 18 Abs. 1 WEG, Generalklausel), insbesondere auch durch Zahlungsverzug mit Wohngeld in einer 3 % des Einheitswertes seines Wohnungseigentums übersteigenden Höhe über mehr als drei Monate (vgl. § 18 Abs. 2 Nr. 2 WEG [195]), kann die Gemeinschaft als notwendiges Reg...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / I. Die Zwangsvollstreckung (Zwangsverwaltung/Zwangsversteigerung)

Rz. 84 Es findet aus vorläufig vollstreckbaren oder erst aus rechtskräftigen Entscheidungen die Zwangsvollstreckung nach den Vorschriften der ZPO statt. Ergänzend kann auf die Ausführungen von Goebel im Kapitel "Zwangsvollstreckung" verwiesen werden. Ansonsten ist auf folgende aktuelle und praxisrelevante Punkte hinzuweisen:[201] Der BGH[202] hatte es zugelassen, dass eine Zw...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / K. Das gerichtliche Wohnungseigentumsverfahren (§§ 43 ff. WEG)

Rz. 86 Zur Rechtsprechung zum Verfahrensrecht vgl. Riecke, MDR 2017, 125 f. Gemäß § 43 WEG entscheidet das Amtsgericht im ZPO-Verfahren. Isolierte einstweilige Verfügungen[209] (vgl. §§ 935, 940 ZPO) sind denkbar. Neuerdings wird auch von den Obergerichten eine in personeller Hinsicht umfassende Zuständigkeit der nach § 43 WEG anzurufenden Gerichte bejaht, nämlich auch für Verf...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / b) Muster: Verwalterbestellung nach §§ 43 Nr. 2, 21 Abs. 4 und 8 WEG

Rz. 43 Muster 54.10: Verwalterbestellung nach §§ 43 Nr. 2, 21 Abs. 4 und 8 WEG Muster 54.10: Verwalterbestellung nach §§ 43 Nr. 2, 21 Abs. 4 und 8 WEG An das Amtsgericht Abt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Klage nach § 43 Nr. 2 WEG des Wohnungseigentümers _________________________ – Kläger – Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt _________________________ gegen...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 2. Vertragliche Einräumung nach § 3 WEG

Rz. 4 Diese Variante kommt insbesondere im Rahmen einer Erbauseinandersetzung in Betracht.[3] Dies sollte im Rahmen der anwaltlichen Beratung durchaus eine Alternative zur Teilungsversteigerung sein. Allerdings ist zu beachten, dass nach § 3 Abs. 1 WEG die Wohnungseigentumsbegründung nur möglich ist, wenn das im Nachlass gesamthänderisch gebundene Eigentum der selbst nicht (...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XII. Anmerkungen zum Muster

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / VIII. Anmerkungen zum Muster

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / V. Muster: Antrag auf Feststellung der Verpflichtung zur Duldung der Wohnnutzung

Rz. 20 Muster 54.2: Antrag auf Feststellung der Verpflichtung zur Duldung der Wohnnutzung Muster 54.2: Antrag auf Feststellung der Verpflichtung zur Duldung der Wohnnutzung An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ _________________________ (Rubrum wie MusterRdn 18) Es wird festgestellt, dassmehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XVIII. Muster: Klage auf Beseitigung baulicher Veränderungen und Auskunft/Stufenklage

Rz. 104 Muster 54.32: Klage auf Beseitigung baulicher Veränderungen und Auskunft/Stufenklage Muster 54.32: Klage auf Beseitigung baulicher Veränderungen und Auskunft/Stufenklage An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Antrag nach § 43 Nr. 2 WEG der Wohnungseigentümerin _________________________ – Klägerin – Prozessbevollmächtigter: Rechtsa...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 3. Muster: Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen gegen den aktuellen Verwalter

Rz. 55 Muster 54.14: Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen gegen den aktuellen Verwalter Muster 54.14: Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen gegen den aktuellen Verwalter An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Klage nach § 43 Nr. 3 WEG des Wohnungseigentümers _________________________ – Kläger – Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt ___...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / III. Muster: Klage des Ausbauenden auf Zustimmung zur Wohnnutzung des Dachgeschosses und Grundbuchänderung

Rz. 18 Muster 54.1: Klage des Ausbauenden auf Zustimmung zur Wohnnutzung des Dachgeschosses und Grundbuchänderung Muster 54.1: Klage des Ausbauenden auf Zustimmung zur Wohnnutzung des Dachgeschosses und Grundbuchänderung An das Amtsgericht Zivilabt. (für Wohnungseigentumssachen) _________________________ Klage nach § 43 Nr. 1 WEG des Wohnungseigentümers _________________________,...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 3. Muster: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit kombinierter Fortgeltungs- und Verfallklausel

Rz. 73 Muster 54.18: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit kombinierter Fortgeltungs- und Verfallklausel Muster 54.18: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit kombinierter Fortgeltungs- und Verfallklausel Die Gemeinschaft beschließt die Fortdauer des Wirtschaftsplanes für das Jahr _________________________ mit Gesamtkosten i.H.v. _________________________ und Einzelkost...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 5. Muster: Herausgabe von Verwaltungsunterlagen gegen den Vorverwalter

Rz. 57 Muster 54.15: Herausgabe von Verwaltungsunterlagen gegen den Vorverwalter Muster 54.15: Herausgabe von Verwaltungsunterlagen gegen den Vorverwalter An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Klage nach § 43 Nr. 3 WEG des Verbandes "Wohnungseigentümergemeinschaft der Wohnungseigentumsanlage _________________________-Straße", vertreten...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / IX. Muster: Antrag auf Beseitigung (Räumung und Rückbau) von Baumaßnahmen auf einem Dachboden

Rz. 24 Muster 54.4: Antrag auf Beseitigung (Räumung und Rückbau) von Baumaßnahmen auf einem Dachboden Muster 54.4: Antrag auf Beseitigung (Räumung und Rückbau) von Baumaßnahmen auf einem Dachboden An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Klage nach § 43 Nr. 1 WEG _________________________ (Rubrum wie MusterRdn 22) wird beantragt, den Beklag...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / 1. Muster: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit Fortgeltungsklausel

Rz. 71 Muster 54.17: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit Fortgeltungsklausel Muster 54.17: Beschlussfassung über Wirtschaftsplan mit Fortgeltungsklausel Der Gesamtwirtschaftsplan für das Jahr _________________________ mit einer Gesamtsumme von _________________________ EUR wird genehmigt. Danach sind von den einzelnen Wohnungseigentümern ab 1. _________________________ ...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / VII. Muster: Unterlassungs- und Feststellungsklage (Dachbodennutzung als Wohnraum)

Rz. 22 Muster 54.3: Unterlassungs- und Feststellungsklage (Dachbodennutzung als Wohnraum) Muster 54.3: Unterlassungs- und Feststellungsklage (Dachbodennutzung als Wohnraum) An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ Klage nach § 43 Nr. 1 WEG der Wohnungseigentümergemeinschaft _________________________-Straße, vertreten durch den WEG-Verwalt...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / XX. Muster: Klage auf Unterlassung zweckbestimmungswidriger Nutzung

Rz. 106 Muster 54.33: Klage auf Unterlassung zweckbestimmungswidriger Nutzung Muster 54.33: Klage auf Unterlassung zweckbestimmungswidriger Nutzung An das Amtsgericht Zivilabt. für Wohnungseigentumssachen _________________________ (Rubrum etc. wie MusterRdn 104) Es wird beantragt, wie folgt zu erkennen: Dem Beklagten wird bei Meidung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 EUR, er...mehr

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§ 54 Wohnungseigentumsrecht / II. Checkliste: Wohngeld (Hausgeld)

Rz. 60 Bevor auf die rechtlichen Grundlagen eingegangen wird, soll zur besseren praktischen Verständlichkeit ein Kurzüberblick über die bei der Mandatserteilung ständig wiederkehrenden klärungsbedürftigen Fragen gegeben werden:mehr