Fachbeiträge & Kommentare zu Waren

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 1 Das Konzept des globalen Restbudgets an Treibhausgasen

Das Konzept des globalen Restbudgets an Treibhausgasen legt die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen zugrunde, welche die Weltgemeinschaft noch ausstoßen kann, ohne dass die globale Erwärmung ein bestimmtes Temperaturziel überschreitet. Das Restbudget an THG-Emissionen für die jeweilige Begrenzung der Temperaturerhöhung wird regelmäßig vom Intergovernmental Panel on Climate...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 1 Die anthropogenen Ursachen des Klimawandels

Die Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen aus industriellen Prozessen, der Mobilität und Beheizung haben in den letzten 150 Jahren zu einem erheblichen Zusatzbeitrag zum natürlichen Treibhauseffekt geführt, sodass die jährlichen globalen Durchschnittstemperaturen im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter um ca. 1 Kelvin angestiegen sind; in einzelnen Jahren wie im ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Klimakommunikation / 2 Beispiele für teure Pannen in der Klimakommunikation

Praxis-Beispiel Kompensation von Emissionen Einen internationalen Fall von verfehlter Klimakommunikation wurde im Kapitel 3.4 "Warum Kompensation keine Lösung ist" des Buchs schon angerissen: Im Januar 2023 gerieten große Konzerne (u. a. Shell) in den Fokus der Aufmerksamkeit, nachdem eine gemeinsame Recherche von "Die Zeit", "SourceMaterial" und "The Guardian" ergeben hatte,...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerberatervergütungsvero... / 6.4 Geschäftsreisen

Für Geschäftsreisen sind dem Steuerberater als Reisekosten die Fahrt- und Übernachtungskosten zu erstatten. Ferner erhält er ein Tage- und Abwesenheitsgeld.[1] Eine Geschäftsreise liegt vor, wenn das Reiseziel außerhalb der Gemeinde liegt, in der sich die Kanzlei oder die Wohnung des Steuerberaters befindet.[2] Folglich können für Geschäfte am Ort der Kanzlei oder der Wohnun...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 5 Beispiele für registrierte, aber nicht wirksame Kompensationsprojekte

Unglücklicherweise gibt es sehr viele, auch nach höchsten internationalen Registrierungssystemen wie etwa nach dem sogenannten "Goldstandard" akkreditierte Projekte, die nicht geeignet sind, durch Bindung von Treibhausgasen oder das Vermeiden von Emissionen ein Gegengewicht zu den Treibhausgasbeiträgen eines Unternehmens zu setzen. Das gilt auch für einige CDM-Projekte (Clea...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 2.9 Häufung von vorzeitigen Todesfolgen durch übermäßige Hitze

Der Homo Sapiens ist für das ihn umgebenden Temperaturspektrum ausgelegt. Der Blutkreislauf des Menschen sorgt für Kühlung, indem warmes Blut unter der Hautoberfläche durch Kontakt mit der Außenluft abkühlt und bei besonders hoher Wärme wird durch Schwitzen die Kühlung verbessert, weil die Verdunstungskälte (mit anderen Worten, die dem Körper entzogene Wärmeenergie, um das W...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 3.2 Klimaschutzverträge

Klimaschutzverträge (international: Carbon Contracts for Difference, CCfD) sind ein kreatives Instrument, um die Dekarbonisierung insbesondere in energieintensiven Industrien voranzutreiben. Sie schließen die Kostenlücke zwischen konventionellen (emissionsintensiven) Technologien und klimafreundlichen (aber oft teureren) Technologien: Bei einem Klimaschutzvertrag handelt es ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Belästigung und Mobbing im ... / 2.5.3 Schmerzensgeld

Mobbingbetroffene Arbeitnehmer sind nicht auf den Ersatz ihres materiellen Schadens beschränkt, sondern können von dem Mobber u. U. auch eine Geldentschädigung (Schmerzensgeld) als Ausgleich für die Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und ihres Persönlichkeitsrechts verlangen. Auch Vertragsverletzungen des Arbeitgebers, z. B. eine Verletzung seiner Fürsorgepflicht, können eine...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 2.4 Haftungsfreistellung

Die Haftungsfreistellung vergrößert die Finanzierungsreichweite der Mandanten, da die Haftungsfreistellung Sicherheiten-Ersatz darstellt. Die Mandanten bekommen diese nur auf Antrag bei Förderkrediten bzw. bei einigen Förderkrediten sind diese schon inkludiert. Aber das ist die Ausnahme. Die Haftungsfreistellung an sich selbst, gibt es bis zu 80 % eines Förderkredites. In de...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 2.7 Verabschiedung von Kfz mit Verbrennungsmotoren: Nutzung von Elektromobilität

Trotz klimafreundlicher Dienstreiserichtlinien wird es weitere THG-Emission aufgrund von Individual-Mobilität geben, die es zu reduzieren gilt. Zunächst: Elektromobilität ist aktuell die einzige technische Lösung, die großflächig funktioniert und in breitem Umfang dazu in der Lage ist, Verbrennungsmotoren als Antriebskonzept abzulösen – wenn auch bei veränderten Gebrauchseig...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 1.3 Benötigte Ressourcen

Personelle Ressourcen Aufgrund der umfangreichen Beratungsdetails in den unterschiedlichen Beratungsfeldern der Fördermittelberatung ist es sinnvoll, dass ein Steuerberater sich auf das Beratungsfeld der Fördermittelberatung konzentriert bzw. spezialisiert. Eine verantwortliche Beratung kann hierbei nicht delegiert werden. Steuerfachangestellte ohne umfangreiche Aus- und Weit...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 5.3.1 Die Rahmenbedingungen für Scope 3

Wichtig Scope-3-Emissionen Scope-3-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) umfassen alle indirekten Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens, die nicht unter Scope 1 (direkte Emissionen) oder Scope 2 (indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie) fallen. Das GHG unterscheidet im Bereich des Scope 3 der indirekten Emissionen...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 6.2 Die Vorgehensweise zur Revidierung der Klimaambition

Hinweis Arbeitshilfe "Checkliste Revidierte Klimaambition" Diese Checkliste hilft, die wesentlichen Aspekte der revidierten Klimaambition aus einer strategischen Führungsperspektive zu hinterfragen und sicherzustellen, dass sie wirksam und zukunftsfähig ist. Zur Arbeitshilfe Es ist empfehlenswert, eine technisch versierte Taskforce von Ingenieuren, Haustechnikern und Entwickler...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.4 Klimafreundliche mittelständische Druckereibetriebe

Um für Unternehmen, die sich auf den Weg des Wandels in Richtung klimaneutraler Geschäftsmodelle begeben haben, nicht nur Beispiele aus der Großindustrie darzulegen, folgt ein Beispiel für eine typisch mittelständisch geprägte Branche: die Druckereiindustrie. Interessanterweise hat sich der Trend zu nachhaltigem und klimafreundlichem Druck in diesem traditionellen Industriez...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 12 Bet... / 3.6 Begriff der Betriebstätte nach dem OECD-MA

Rz. 44 Im internationalen Steuerrecht bildet die Betriebstätte den wesentlichen Anknüpfungspunkt für die Zuordnung des Besteuerungsrechts für gewerbliche Einkünfte. Gewerbliche Einkünfte werden regelmäßig nur im Betriebstättenstaat besteuert und im Wohnsitzstaat freigestellt. Der Begriff der Betriebstätte ist in Art. 5 OECD-MA 2017 enthalten; er ist in dieser oder ähnlicher F...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 2.2 Wärmebedarf erfassen und Effizienzpotenziale nutzen

Um den Ausstieg aus der Verfeuerung fossiler Energieträger zur Beheizung von Gebäuden oder Prozessen in der Produktion zu schaffen, braucht man zunächst eine solide ingenieurtechnische Bedarfsanalyse. Für ein mittel- oder langfristiges, auch finanzierbares Konzept zur Energieversorgung muss der gesamte Gebäudebestand untersucht werden. Hierfür werden die Gebäudedaten erfasst...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Belästigung und Mobbing im ... / 2.6.1 Mobbing als Arbeitsunfall

Arbeitnehmer, deren Gesundheit durch einen Arbeitsunfall geschädigt worden ist, haben nach Maßgabe der §§ 26 ff. SGB VII einen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (z. B. Heilbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen, Verletztenrente). Ein Arbeitsunfall liegt dann vor, wenn der Arbeitnehmer bei der versicherten Tätigkeit einen Unfall erleidet.[1] Unfälle ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 1.4 Business Case

Um den Aufwand und Nutzen für Steuerberater darzustellen, also die Frage zu beleuchten "Lohnt sich für den Steuerberater das Beratungsfeld", "Fördermittelberatung für Unternehmen?", werden nachfolgend mögliche Wirtschaftlichkeitsaspekte dargestellt. Die Positionen können mit individuellen Honorarsätzen des Steuerberaters multipliziert werden und es ergeben sich die Honorarums...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 2.1 Chinas Klimaambitionen

China ist in absoluten Zahlen der größte Emittent von Treibhausgasen, im Jahr 2021 waren das 11,9 Milliarden t, was etwa 31 Prozent der globalen CO2-Emissionen entspricht. 48 Prozent der chinesischen CO2-Emissionen resultieren aus der Elektrizitätsversorgung, die immer noch von fossilen Brennstoffen, insbesondere von Kohle, dominiert wird. Weitere 36 Prozent stammen aus Indus...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 12 Bet... / 2 Bedeutung der Betriebstätte

Rz. 4 § 12 AO definiert den Begriff der Betriebstätte, während in den Einzelsteuergesetzen die Rechtsfolgen bei Vorliegen einer Betriebstätte geregelt werden. In Einzelsteuergesetzen können auch Ergänzungen zum Begriff der Betriebstätte enthalten sein.[1] Bei der Bedeutung des Begriffs der Betriebstätte ist zwischen nationalem und internationalem Steuerrecht zu unterscheiden;...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 4.6 Geschäftsreisen

Einer erheblichen Einflussmöglichkeit unterliegen die Emissionen, die aus dem Dienstreiseverhalten entstehen. Es gab Zeiten, in denen Geschäftsreisen eine Art Statussymbol waren. Wer erzählen konnte, dass er von seinem Arbeitgeber in entfernte Städte im Ausland oder gar auf andere Kontinente entsandt wurde, dokumentierte damit seine Bedeutsamkeit. Mittlerweile ist dies nicht...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 4.2 Markt für freiwillige Klimakompensation (engl. Voluntary Carbon Market "VCM")

Neben diesem regulierten Emissionshandel, der entweder auf dem europäischen ETS oder auf dem nEHS basiert und der ein sehr wirksames Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist, gibt es auch einen freiwilligen Kohlenstoffmarkt, der auf individuellen Initiativen von Institutionen, Einzelpersonen oder Unternehmen fußt, die keine staatliche Freigabe benötigen. Das ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 12 Bet... / 4.8 Bauausführungen und Montagen (S. 2 Nr. 8)

Rz. 73 Nach § 12 S. 2 Nr. 8 AO bilden auch Bauausführungen und Montagen unter näheren Vorausetzungen eine Betriebstätte. Bauausführungen und Montagen finden häufig auf Gelände oder in Räumen statt, in denen der Unternehmer nur vorübergehend tätig ist, in denen er keine "festen Geschäftseinrichtungen oder Anlagen" i. S. d. S. 1 unterhält und über die er keine eigene Verfügun...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.4.3.3 Neue Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft

Rz. 67 Die in Abs. 1 Satz 2 bereits als Voraussetzung genannten Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft (zur Interpretation dieses Begriffs vgl. Rz. 48 f.) über die vorgenannten Voraussetzungen müssen "neu" sein. Rz. 68 Neu sind zunächst einmal diejenigen Erkenntnisse, die zum Zeitpunkt der letzten Änderung der BKV noch nicht vorhanden waren. Neu sind aber auch solche Erke...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Sommer, SGB V § 87a Regiona... / 2.16 Aktualisierungen

Rz. 44 Abs. 4 Satz 2 stellt klar, dass die Ausgangsbasis für die Veränderung des Behandlungsbedarfs vor der Anwendung der Anpassungskriterien nach Satz 1 für eine Krankenkasse jährlich zu aktualisieren ist, sodass ihr Anteil am für alle Versicherten mit Wohnort im KV-Bezirk vereinbarten und ggf. bereinigten Behandlungsbedarf des Vereinbarungsjahres dem aktuellen Verhältnis d...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.1.5.2 Haftungsbegründende Kausalität im Einzelfall

Rz. 31 Der ursächliche Zusammenhang zwischen listenmäßiger Einwirkung und listenmäßiger Erkrankung (haftungsbegründende Kausalität) ist ebenfalls in 2 Prüfungsschritten zu klären. Im ersten Prüfungsschritt ist die rein naturwissenschaftliche Verursachung zu klären. Erst wenn festgestellt werden kann, dass die Einwirkungen nicht hinweggedacht werden können, ohne dass die Erkr...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Wertermittlung einer Steuer... / 5.1 Bemessungsgrundlage im Umsatzwertverfahren

Im Rahmen des in der Praxis weit verbreiteten Umsatzwertverfahrens erfolgt die Wertermittlung einer Steuerberatungskanzlei auf Basis des nachhaltig erzielbaren Jahresumsatzes, multipliziert mit einem individuell anzusetzenden Multiplikator. Der so errechnete Wert stellt keinen objektivierten Unternehmenswert dar, sondern dient als indikativer Ausgangspunkt für Kaufpreisverha...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.8.1.2 Wiederaufleben oder Verschlimmerung

Rz. 94 Die Gefahr des Wiederauflebens kommt in Betracht, wenn die Berufskrankheit bereits zuvor ausgebrochen war, wenn also alle Voraussetzungen des Berufskrankheiten-Tatbestandes gegeben waren und der Versicherungsfall eingetreten war. Weiter wird vorausgesetzt, dass die Krankheit ausgeheilt war, nun aber mit einem erneuten Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist, wenn die ge...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.1.5.4 Dosismodelle, Orientierungswerte und Grenzwerte

Rz. 31c Einzelne Berufskrankheiten-Tatbestände geben mehr oder weniger genau an, wie die berufliche Belastung (mindestens) beschaffen sein muss: Praxis-Beispiel Berufskrankheit Nr. 2112: "Gonarthrose durch eine Tätigkeit im Knien oder vergleichbare Kniebelastung mit einer kumulativen Einwirkungsdauer während des Arbeitslebens von mindestens 13.000 Stunden und einer Mindestein...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.1.5.6 Sonderfall Synkanzerogenese

Rz. 31f Abgesehen von einzelnen inzwischen eingeführten Listen-Berufskrankheiten, die synkanzerogene Wirkungen berücksichtigen (z. B. BK Nr. 4114 der Anlage 1 zur BKV), ist die Synkanzerogenese keine besondere Berufskrankheit. Sie ist in der Berufskrankheitenliste nicht gesondert aufgeführt. Vielmehr ist darunter zu verstehen, dass eine Krebserkrankung durch die Arbeitsstoff...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Sommer, SGB V § 87a Regiona... / 2.11.4 Extrabudgetäre Vergütung

Rz. 36 Die Sätze 5 und 6 des Abs. 3 beschreiben die extrabudgetären Vergütungen. Mit Wirkung zum 11.5.2019 ist durch die Neufassung des Abs. 3 Satz 5 klargestellt, dass die Krankenkassen folgende Leistungen und Zuschläge außerhalb der nach Satz 1 vereinbarten Gesamtvergütungen mit den Preisen der regionalen Euro-Gebührenordnung nach Abs. 2 Satz 5 zu vergüten haben: Leistungen...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.2.5 Genereller Ursachenzusammenhang

Rz. 45 Der Ursachenzusammenhang zwischen den besonderen Einwirkungen und der Krankheit bezieht sich keinesfalls auf einen bestimmten Versicherten (individuelle Kausalität), sondern auf die Personengruppe mit besonderen Einwirkungen und die dadurch verursachte Krankheit (generelle Kausalität). Dieser generelle Ursachenzusammenhang (BSG, Urteil v. 14.11.1996, 2 RU 9/96) muss w...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Sommer, SGB V § 87a Regiona... / 1 Allgemeines

Rz. 2 § 87a, mit dem der Gesetzgeber die Vergütung vertragsärztlicher Leistungen auf ein teilweise neues Fundament stellt (Freudenberg, in: jurisPK-SGB V, § 87a Rz. 25), ist der Ausdruck eines neuen Regelungskonzepts zur vertragsärztlichen Vergütung. § 87a ist die speziellere Vorschrift zur Regelung der Vergütungsströme. Abgewichen wird nach Abs. 1 von § 82 Abs. 2 Satz 2 und...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 9 Berufskra... / 2.1.4 Listenmäßige Erkrankung

Rz. 26 Eine Krankheit i. S. d. Unfallversicherungsrechts liegt vor, wenn sich ein regelwidriger Körper- oder Geisteszustand klinisch manifestiert und zu körperlichen, geistigen oder seelischen Funktionsstörungen führt (BSG, Urteile v. 11.1.1989, 8 RKnU 1/88, und v. 29.11.1973, 8/7 RU 24/71; Schönberger/Mehrtens/Valentin, Arbeitsunfall und Berufskrankheit, Kap. 2.2.1, S. 67)....mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Wertermittlung einer Steuer... / 1.4 Todesfall

Verstirbt der Inhaber einer Steuerberatungskanzlei, stellt sich im Rahmen der Nachlassabwicklung die Frage nach dem Wert der Kanzlei – insbesondere im Hinblick auf die Erbauseinandersetzung, die steuerliche Bewertung sowie ggf. eine beabsichtigte Veräußerung durch die Erben. Die Bewertung erfolgt in diesem Fall unter besonderen Rahmenbedingungen, da sie regelmäßig unter zeit...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Sommer, SGB V § 87a Regiona... / 2.19 Datengrundlage

Rz. 51 Das so angepasste Klassifikationssystem wird durch das Institut des Bewertungsausschusses auf Basis der für 2015 erhobenen Datengrundlagen mit periodengleicher Abgrenzung von Diagnosebezug (2015) und Leistungsbezug (2015) kalibriert, und zwar in der Leistungsbedarfsabgrenzung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung entsprechend der Abgrenzung der morbiditätsbedingten...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Rn. 35 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Forderungen entstehen originär bei der Gewährung von Darlehen sowie bei LuL. Abhängig von der Entstehungsursache lassen sich Forderungen daher grds. in Darlehensforderungen sowie Forderungen aus LuL untergliedern. Rn. 36 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Bei Darlehensforderungen ("nicht gewinnrealisierende Forderungen") bildet der Auszahlungsbetrag di...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / E. Absicherung von nicht finanziellen Posten

Rn. 399 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Nach § 254 Satz 2 gelten als "Finanzinstrumente im Sinn des Satzes 1 [...] auch Termingeschäfte über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren". Diese Definition bezieht sich an dieser Stelle nur auf die Sicherungsinstrumente i. S. d. § 254 Satz 1. Nach der RegB (vgl. BT-Drs. 16/12407, S. 170) ermöglicht § 254 Satz 2 die in der Praxis gängige...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 2. Warentermin- und -optionsgeschäfte

Rn. 107 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Nach § 254 Satz 2 "gelten" als Finanzinstrumente i. S. d. § 254 Satz 1 "auch Termingeschäfte über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren". Hierbei handelt es sich um eine gesetzliche Fiktion, nach der (normale) auf den physischen Bezug oder die Lieferung gerichtete schwebende Wareneinkaufs- und -verkaufsgeschäfte als Sicherungsinstrument ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 13 Stä... / 3 Regelbeispiele (S. 2)

Rz. 9 § 13 S. 2 AO führt einige besonders wichtige Beispiele für ständige Vertreter auf. Hierdurch wird erläutert, was unter "Besorgung der Geschäfte eines Unternehmens" zu verstehen ist. Die Aufzählung in § 13 S. 2 AO ist nicht abschließend, wie sich aus dem Wort "insbesondere" ergibt. Rz. 10 Nach § 13 S. 2 Nr. 1 AO ist eine Person ständiger Vertreter, die Verträge für den U...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / I. Abzusichernde Risiken

Rn. 41 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Das Sicherungsinstrument muss nach § 254 "vergleichbaren Risiken" wie das abzusichernde Grundgeschäft ausgesetzt sein (vgl. IDW RS HFA 35 (2011), Rn. 25). Damit wird klargestellt, dass Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente nach dem Willen des Gesetzgebers grds. demselben Risiko (z. B. US-Dollar) (vgl. so jedenfalls BR-Drs. 16/12407, S. 86)...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / III. Absicherung von Wertänderungs- und Zahlungsstromrisiken (Fair Value- und Cashflow-Hedge)

Rn. 35 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Bei der Bilanzierung von Bewertungseinheiten muss hinsichtlich der Strategie bzw. Risikosteuerung zwischen der Absicherung von Wertänderungs- oder Zahlungsstromänderungsrisiken unterschieden werden (vgl. ebenso PwC-BilMoG (2009), Abschn. V, Rn. 10). Rn. 36 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Ein Wertänderungsrisiko (Fair Value Risk) besteht darin, dass ...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / a) Vorräte

Rn. 31 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Gegenstände des Vorratsvermögens sind (höchstens) mit den AHK, vermindert um AfA nach § 253 Abs. 4 und ggf. erhöht um Zuschreibungen nach Abs. 5 anzusetzen. Zu den AK der RHB sowie der Waren rechnen alle Ausgaben, die bis zur ersten Einlagerung (einschließlich der Anschaffungsnebenkosten) anfallen. Die Nebenkosten umfassen vorwiegend Fracht- ...mehr

Beitrag aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / A. Klassisches Factoring

Rn. 1 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Das klassische Factoring ist ein Instrument der Verkaufsfinanzierung, das ein UN in seiner Funktion als Leistungserbringer bzw. Lieferant von Waren- und Dienstleistungsgeschäften ergreift. Factoring in seiner herkömmlichen Form ist also lieferantenseitig initiiert. Dies kann mit Kenntnis und ggf. Billigung der Abnehmer (Kunden) des UN erfolgen...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 1. Zulässige bzw. nicht zulässige Grundgeschäfte (Deckungsfähigkeit)

Rn. 53 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Als Grundgeschäfte i. R.e. Bewertungseinheit nach § 254 kommen "Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen" in Betracht (vgl. zu Bewertungseinheiten mit Auslandsbeteiligungen außerhalb des Euro-Währungsraums Hennrichs, WPg 2010, S. 1185ff.). Nach dem Wortlaut der Vorschrift be...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / III. Verlustfreie Bewertung als Ausprägung des Imparitätsprinzips

Rn. 404b Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Das Imparitätsprinzip verlangt, dass Verluste schon im Zeitpunkt ihrer Verursachung zu berücksichtigen sind. Es hat im Gesetz u. a. in der Passivierungspflicht für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (verlustfreie Bewertung) seinen Niederschlag gefunden. Die verlustfreie Bewertung ist im Nicht-Bankenbereich insbesondere bei Erzeugni...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / c) Bewertung von Handelswaren

Rn. 309 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Zur Bewertung von Handelswaren nach dem NWP ist deren beizulegender Wert zum BilSt nach h. M. grds. sowohl beschaffungs- als auch absatzmarktorientiert zu bestimmen (sog. doppelte Maßgeblichkeit; vgl. ADS (2023), § 253, Rn. 771; Beck Bil-Komm. (2024), § 253 HGB, Rn. 519; Bonner-HdR (2014), § 253 HGB, Rn. 396). Danach ergibt sich der beizuleg...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / bb) Ableitung aus dem Börsenpreis

Rn. 275 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Unter dem Börsenpreis ist derjenige Kurs zu verstehen, der an einer regulierten Börse zum BilSt festgestellt wird, sofern es zu Umsätzen am entsprechenden Marktplatz gekommen ist (vgl. WP-HB (2023), Rn. F 187). Dabei können sowohl Kurse an in- als auch ausländischen Börsen wertrelevant sein (vgl. ADS (2023), § 253, Rn. 759). Rn. 276 Stand: EL...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 5. Erfassung einer Wertaufholung in der Gewinn- und Verlustrechnung

Rn. 395 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Zuschreibungen sind in der GuV grds. unter dem Sammelposten "Sonstige betriebliche Erträge" zu erfassen (vgl. § 275 Abs. 2 Nr. 4 bzw. Abs. 3 Nr. 6). Dies gilt auch dann, wenn i. R.d. Gewinnverwendung eine Wertaufholungsrücklage nach § 58 Abs. 2a AktG oder § 29 Abs. 4 GmbHG gebildet wird. Von dieser Grundregel ist in folgenden Fällen abzuweich...mehr

Beitrag aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 1. Begriff und Struktur des Factoring

Rn. 2 Stand: EL 46 – ET: 06/2025 Unter Factoring ist die revolvierende Übertragung von Geldforderungen aus (originären) Waren- und Dienstleistungsgeschäften eines UN (Lieferant) gegen dessen Abnehmer (Kunden) auf ein Kreditinstitut oder ein spezielles Finanzierungsinstitut, den sog. Factor (Zessionar), zu verstehen. Dabei tritt das UN als Factoring- bzw. Anschlusskunde (Zeden...mehr