Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Beitrag aus Personal Office Premium
Fair Pay Gehaltssystem: Bau... / 2 Faire Gehaltskurve

Neben diskriminierungsfreien Kriterien zur Bewertung von Stellen und somit Herstellung von Geschlechtsneutralität in der Bildung von Gehältern stellt sich die Frage, ob eine geschlechtsneutrale Betrachtung von Gehältern ausreicht, um faire Gehälter zu bilden. Man stelle sich vor: Wir bilden zwar nach geschlechtsneutralen Kriterien die Gehälter, der Mindestlohn erlaubt es aber...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 1 Die aktuelle Situation

Die folgenden Schritte dienen dazu, den Ausgangpunkt im eigenen Unternehmen einzuschätzen: Wo stehen wir heute mit unserer Digitalisierung? Hier ist es ratsam, jeden dieser Punkte Schritt für Schritt bezogen auf die eigene Situation durchzugehen, um den IST-Zustand genauer zu spezifizieren. Dabei werden wesentliche Informationen für die spätere Vorgehensweise zusammengetrage...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 5.1 Projektplanung mit Feedback-Schleifen

Bei der konkreten Planung hilft Ihnen folgendes Raster:mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 5.3 Stolperfallen und Fehler bei der HR-Digitalisierung

Viele der Stolperfallen und Fehler kennen Sie aus anderen (IT-) Projekten – sie sind immer ähnlich und finden leider trotz allem überall statt. Deshalb finden Sie hier zum Abschluss unseres Leitfadens die Top-11 der häufigsten „Eigentore“, die Sie vermeiden sollten. Sie vergessen, den Betriebsrat (rechtzeitig) einzubinden. Sie denken zu spät an Themen wie Datensicherheit, Daten...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Onboarding: Was Onboarding ... / 4 Fazit

Um den Erfolg eines Onboarding-Prozesses zu messen, können Key Performance Indicators (KPIs) eingesetzt werden. KPIs wie die Time-to-Productivity, Retentionsraten in den ersten 12 Monaten, Mitarbeiterzufriedenheit und Führungsperformance liefern wertvolle Einblicke in die Effizienz des Onboardings. Diese messbaren Ergebnisse machen es möglich, den wirtschaftlichen Nutzen ein...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Onboarding: Neue Mitarbeite... / 3.8 Onboarding Plattformen und Onboarding Apps

Das Onboarding ist ein sehr "dankbarer" Prozess, um ihn zu digitalisieren, denn er ist ein wiederkehrender, in sich abgeschlossener Workflow, an dem zudem eine Vielzahl unterschiedlicher Personen im Unternehmen beteiligt sind (HR, der neue Mitarbeiter, Team und Führungskraft, IT, Facility Management, die Personalentwicklung und v.a.m.) Mit einem sauberen Task Management spar...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Onboarding: Neue Mitarbeite... / 4.6 Soziale Integration

Die soziale Integration lässt sich von der Führungskraft nur schwer "befehlen", hier ist meist das Team gefragt. Um neue Mitarbeiter schnell in vorhandene Strukturen integrieren zu können, müssen sie sich vor allem im neuen Team und im Unternehmen wohlfühlen. Dieses "Ankommen" und "Wohlfühlen" kann ein Pate aus dem Team tatkräftig unterstützen und dem Neuen in der Anfangspha...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 2.2 KI und Digitalisierung

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit in HR schneller und tiefgreifender, als viele es erwartet haben. Neue Technologien entstehen im Monatsrhythmus, und nicht jede Personalabteilung kann diesem Tempo problemlos folgen. Eines ist jedoch klar: Die aktive Auseinandersetzung mit KI ist längst Plicht, für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ebenso wie für die Zukunftsfähigkeit...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 1 Vorbemerkungen

Rz. 1 Für ein Unternehmen ist die fachliche Qualifikation seiner Mitarbeiter nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ein entscheidendes Kriterium der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Für den Arbeitnehmer ist sie Voraussetzung für den Erhalt des Arbeitsplatzes und den beruflichen Aufstieg.[1] Dementsprechend erlangt das Thema Berufsbildung zunehmend an ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling: Person... / 1.2 Kündigung

Ein weiterer Risikofaktor sind Kündigungen wichtiger Mitarbeiter. Oftmals nehmen solche Mitarbeiter auch noch andere Leistungsträger und wichtiges Wissen mit. Die Neubeschaffung und Einarbeitung solcher Mitarbeiter ist mit hohen Kosten verbunden und bedeutet – wie auch bei den Fehlzeiten – eine hohe Belastung für die verbleibenden Mitarbeiter. Zur Reduzierung dieses Risikos k...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling: Person... / 1.6 Präsentismus

Neben den unter Fehlzeiten und Kündigungen dargestellten Erscheinungen und Belastungen hat sich gerade in den Jahren 2009/2010 bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezeigt, dass die Fehlzeiten sinken, die Produktivität aber nicht entsprechend steigt. Weil in wirtschaftlich angespannten Zeiten insbesondere die Kosten ganz genau betrachtet werden, war es den Mitarbeitern also ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Onboarding-Projekt einführe... / 3.4 Onboarding Journey erarbeiten

Diese Phase baut auf den Arbeitsergebnissen der Phase 3 (Metro Map) auf. In dieser Phase werden mittels Content- und Task-Cards en détail alle relevanten Inhalte und Aufgaben erarbeitet, die die Prozessbeteiligten (z. B. Onboardee, HR-Services, Team, Führungskraft etc.) an den Haltestellen oder Knotenpunkten erhalten oder erfüllen sollen. So wird eine Onboarding Journey mode...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Fair Pay Gehaltssystem: Bau... / 1.3 Der Stufenwertverlauf

Wie zuvor erwähnt, sollte man sich zu Beginn des Projekts klarmachen, welche Stellen für das Unternehmen essenziell sind – und welche Eigenschaften diese Stellen ausmachen. Denn genau jene Eigenschaften helfen uns dann dabei, Entscheidungen zur Gestaltung im Fair Pay System zu treffen. Beim Stufenwertverlauf geht es nun um die Frage, wie viel die aufeinander aufbauenden Errei...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling: Person... / 2.3 Risiken gegensteuern

Einflussnahme auf identifizierte und wichtige personelle Risikofaktoren. Zum Beispiel richtige Vertragsgestaltung, um Austrittskosten zu senken, verbesserte Organisation von Nachbesetzungen, Personalentwicklungsmaßnahmen. Regelmäßiges Controlling zur Risikosteuerung und Kontrolle, z. B. Einrichtung eines Risikofrühwarnsystems. Systematisches Berichtswesen zum Risikomanagement ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 5.2 HR-Kompetenzen

Der Digitalisierungsprozess und die Integration von KI wird in HR in den nächsten Jahren ein ständiger Begleitprozess sein, will man die neuen Technologien für die Verbesserung der eigenen Abläufe und Ausrichtung nutzen. Innerhalb dieses Prozesses werden sich auch Aufgabenbereiche fundamental verändern. Vor allem für die Entwicklung neuer Rollenbilder im HR-Team ist das relev...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Onboarding: Neue Mitarbeite... / 4.2 Teamfit und Cultural Fit müssen stimmen

Beim Recruiting legen HR und Vorgesetzter in der Regel viel Augenmerk auf die fachlichen Fähigkeiten eines Bewerbers. Aber neben den fachlichen Fähigkeiten ist auch die Passung ins bestehende Team wichtig, der sog. Teamfit: Denn je besser der neue Bewerber ins Team passt, desto besser werden später auch seine Leistungen sein. Aber wie lässt sich dies in der Praxis ermitteln? ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Onboarding: Was Onboarding ... / 2.1 Mit einem strukturierten Onboarding-Prozess die richtigen KPIs definieren

Ein strukturierter Onboarding-Prozess macht die Erfolgsmessung wesentlich einfacher. Denn wenn man Onboarding-Maßnahmen mit konkreten Zahlen unterlegt, kann man Vergleiche anstellen und anhand der Daten Verbesserungen oder Verschlechterungen ablesen. Ein erster Schritt in diese Richtung: Zunächst die vorhandenen Prozesse und Maßnahmen im Unternehmen sammeln und analysieren. D...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Onboarding: Neue Mitarbeite... / 3.9 Chatbots und KI beim Onboarding

Wenn Sie bei HR schon mit einem Chatbot arbeiten und sich gegen eine Onboarding Software oder App entschieden haben, können Sie den Chatbot zum Onboarding Bot aufrüsten bzw. ihm diese Zusatzfunktion geben. Der Bot kann Ihnen zwar das Task-Management nicht abnehmen, aber er kann dem neuen Mitarbeiter bei vielen Standard-Fragen rund um das Unternehmen, die Abläufe, Ansprechpar...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Onboarding: Neue Mitarbeite... / 4 Rolle der Fachabteilung und des Teams

Die spätere Leistung eines Mitarbeiters wird nicht nur durch eine optimale fachliche Einarbeitung bestimmt, sondern auch entscheidend durch eine professionelle Vorbereitung und eine gute soziale Integration in das bestehende Team und ins Unternehmen. Je schneller der Onboardee akzeptiert wird, desto schneller wird sich der Mitarbeiter wohlfühlen und so die Grundlage dafür ha...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 15 Notar- und Gerichtskosten / 1. Grundbuch

Rz. 24 Für die Eigentumsumschreibung des übertragenen Grundbesitzes fällt eine 1,0-Gebühr nach Nr. 14110 Nr. 1 KV GNotKG an. Der Geschäftswert ist gemäß § 69 GNotKG der Wert der Grundstücke. Ist jedoch ein land- oder forstwirtschaftlicher Betrieb, der die Voraussetzungen des § 48 GNotKG erfüllt,[42] Gegenstand der Übertragung, so ist Geschäftswert nicht der Verkehrswert der ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / III. Flächenrückbehalt

Rz. 66 Die einkommensteuerliche Regelung des § 6 Abs. 3 S. 1 EStG stellt auf die Übertragung aller funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen ab. Gefestigte Rechtsprechung des BFH ist es, dass hier eine Wesentlichkeitsgrenze von 90 % gezogen wird.[50] Diese Grenze wird in erster Linie auf die Flächenausstattung des Betriebes berechnet. So auch mittlerweile die gesetzliche Re...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einführung / 2. Begriff des Landguts

Rz. 16 Der Begriff "Landgut", der vom Gesetz nicht definiert wird, setzt nach allgemeiner Meinung eine "Besitzung voraus, die eine zum selbstständigen Betrieb der Landwirtschaft einschließlich der Viehzucht oder der Forstwirtschaft geeignete und bestimmte Wirtschaftseinheit darstellt, und mit den nötigen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden versehen ist".[22] Sie muss eine gewisse ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 3 Die Hoferklärung (Hofei... / 5. Das mögliche Unbehagen an der Spezialmaterie der HöfeO

Rz. 38 Manche Eigentümer möchten einfach nicht, dass für ihren Betrieb die HöfeO mit ihren zahlreichen vom allgemeinen Recht abweichenden Sonderregelungen gelten soll. Diese Regelungen erscheinen ihnen fremd, sehr speziell und kompliziert, unpassend oder schwer einschätzbar. Sie ziehen es vor, die Hofeigenschaft durch negative Hoferklärung aufzuheben. Dieses "Unbehagen" an d...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Regelung des Verhältni... / IV. Regelungen in Bezug auf die Höhe des Pflichtteilsanspruchs

Rz. 32 Sofern die weichenden Erben nicht dazu bereit sind, die vorgenannten Pflichtteilsverzichtserklärungen abzugeben, besteht bei der Übertragung eines landwirtschaftlichen Betriebes, der nicht Hof i.S.d. HöfeO ist, allerdings ggf. noch die Möglichkeit, die Höhe des Pflichtteilsanspruchs der weichenden Erben auch ohne Mitwirkung der betreffenden Erben zu begrenzen. Rz. 33 G...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Regelung des Verhältni... / 1. Vereinbarungen zur höferechtlichen Nachabfindung

Rz. 60 Neben Vereinbarungen über einen Verzicht auf Nachabfindungsansprüche (vgl. dazu Abschn. B. III.) kommen auch vertragliche Regelungen in Betracht, welche die gesetzliche Nachabfindung der HöfeO modifizieren. Diese können z.B. zum Gegenstand haben:mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / 2. Rückbehalt

Rz. 14 Soweit nicht alle Flächen übertragen werden, also Flächen in einem Umfang von bis zu 10 % der Gesamtflächen zurückbehalten werden, liegt ertragsteuerlich gem. § 14 Abs. 2 EStG keine Betriebszerschlagung vor. Die zurückbehaltenen Flächen stellen beim Übergeber einen verkleinerten landwirtschaftlichen Betrieb dar.[19] Dies gilt in allen Fällen, in denen der Übergeber di...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einführung / 3. Bestimmung des Ertragswertes

Rz. 17 Der Ertragswert bestimmt sich gemäß § 2049 Abs. 2 BGB nach dem Reinertrag, den das Landgut nach seiner bisherigen wirtschaftlichen Bestimmung bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung nachhaltig gewähren kann. Wie der Ertragswert im Einzelnen festzustellen ist, sollte nach den Vorstellungen des Gesetzgebers nach Art. 137 EGBGB den landesrechtlichen Vorschriften vorbehalten ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 11 Rückforderungsrechte / 1. Zivilrechtliche Zulässigkeit

Rz. 4 Nach Ansicht des BGH verstößt die vertragliche Verpflichtung des Erwerbers, über den erworbenen Betrieb oder dessen Grundbesitz nicht ohne Zustimmung des Veräußerers zu verfügen, gegen § 138 BGB (sittenwidrige Knebelung wegen unverhältnismäßiger Einschränkung der Selbstständigkeit und der wirtschaftlichen Handlungsfreiheit des Erwerbers), sofern der Erwerber von dem Ve...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / c) Reingewinn-, Mindestwertverfahren

Rz. 38 Bei der Bewertung des landwirtschaftlichen Vermögens ist zu differenzieren zwischen dem Reingewinnverfahren gem. § 163 BewG und dem Mindestwertverfahren gem. § 164 BewG.[40] Insgesamt gibt es fast 800 Kategorien, in welche land- und forstwirtschaftliche Betriebe eingeordnet werden können. Dabei wird differenziert zwischen dem Bundesland, der Nutzungsart und der Betrie...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 11 Rückforderungsrechte / I. Zulässigkeit von Rückforderungsrechten bei der Übertragung einzelner Grundstücke

Rz. 2 In Übergabeverträgen über Grundbesitz, die zwischen Familienangehörigen, insbesondere zwischen Eltern und ihren Kindern im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge abgeschlossen werden, ist es daher weitgehend üblich, Rückforderungsrechte für den Übergeber und gegebenenfalls auch für dessen Ehegatten zu vereinbaren und durch Eintragung von Auflassungsvormerkungen im Grundb...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / IV. Umsatzsteuer

Rz. 53 Die vorweggenommene, lebzeitige Übertragung eines landwirtschaftlichen Betriebs gilt umsatzsteuerlich gem. § 1 Abs. 1a UStG als Geschäftsveräußerung im Ganzen. Bei einer Geschäftsveräußerung im Ganzen im umsatzsteuerlichen Sinne ist von einem nicht steuerbaren Umsatz auszugehen, so dass keine Umsatzsteuerpflicht entsteht. Rz. 54 Umsatzsteuerlich tritt der Nachfolger al...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Regelung des Verhältni... / D. Ausgleichung unter den Abkömmlingen (§§ 2050 ff. BGB)

Rz. 34 In dem Übergabevertrag sollte auch klargestellt werden, ob der Übernehmer den Wert des zugewendeten Vermögens gegenüber seinen Geschwistern bei der späteren Erbauseinandersetzung nach dem Tod des Übergebers nach den §§ 2050 ff. BGB zur Ausgleichung zu bringen hat oder nicht. Denn wenn es sich bei dem übertragenen landwirtschaftlichen Betrieb um eine Ausstattung i.S.d....mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / I. Sachgesamtheit

Rz. 61 Die Übertragung eines Betriebes von der einen Generation auf die nächste Generation ist gem. § 6 Abs. 3 EStG steuerneutral zwingend zu Buchwerten umzusetzen, wenn ein gesamter Betrieb übertragen wird. Dabei stellt der Gesetzgeber auf die Sachgesamtheit des betrieblichen Vermögens ab. Es sind alle funktional wesentlichen Wirtschaftsgüter zu übertragen. Rz. 62 In der Lan...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 12 Pflichtteilsverzicht d... / D. Anrechnung auf den Pflichtteil

Rz. 6 Denkbar wäre auch, anstelle eines umfassenden Verzichts des Übernehmers auf den Pflichtteil lediglich zu vereinbaren, dass sich der Übernehmer den Wert des zugewendeten landwirtschaftlichen Betriebes nach § 2315 BGB auf seinen Pflichtteil am sonstigen, hoffreien Nachlass des Übergebers anrechnen zu lassen hat. Je nachdem, wie groß das sonstige hoffreie Vermögen des Übe...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 3 Die Hoferklärung (Hofei... / V. Beweggründe für eine Hofeinführungserklärung

Rz. 19 Die Begründung der Hofeigenschaft durch Hofeinführungserklärung[23] kommt vor allem dann in Betracht, wenn es nicht gelingt, die weichenden Erben, insbesondere sämtliche Kinder des Übergebers, am Abschluss des Übergabevertrags zu beteiligen, um deren Ansprüche in Bezug auf den Hof abschließend und einvernehmlich zu regeln. Bildet der Betrieb keinen Hof im Sinne der Hö...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / c) Steuerliches Privatvermögen

Rz. 12 Anders sind die einkommensteuerlichen Regelungen, soweit steuerliches Privatvermögen vorliegt. Von steuerlichem Privatvermögen ist nur dann auszugehen, wenn dies unzweifelhaft nachgewiesen werden kann. Es reicht nicht aus, wenn Flächen schon jahrelang verpachtet sind und bereits die Rechtsvorgänger nicht mehr die Berufsbezeichnung Landwirt führen. Möglicherweise könne...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / D. Gegenleistungen

Rz. 81 Die Vereinbarung von Gegenleistungen in einem landwirtschaftlichen Übergabevertrag sind in der Regel Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit einer Vermögensübertragung. In der landwirtschaftlichen Literatur spricht man vom klassischen Altenteil, in der steuerlichen Literatur von einer Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen, die in § 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG gere...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / II. Schenkungsteuer

Rz. 85 Die Vereinbarung von Gegenleistungen sind erbschaftsteuerlich als Nachlassverbindlichkeiten gem. § 10 Abs. 6 ErbStG zu berücksichtigen. Soweit die Gegenleistungen jedoch im Zusammenhang mit steuerbefreiten Vermögensgegenständen stehen, können sie anteilsmäßig nicht abgezogen werden. Dies wird der Regelfall bei der Übertragung von landwirtschaftlichen Betrieben sein, d...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / 5. Höfeordnung und Einkommensteuerrecht

Rz. 31 Die höferechtlichen Begriffe Hofvermögen und hoffreies Vermögen sind nicht deckungsgleich und streng zu unterscheiden von den steuerlichen Begriffen Betriebsvermögen und Privatvermögen. Während die höferechtlichen Begrifflichkeiten ausschließlich in diesem Rechtsgebiet gelten und erbrechtlichen Charakter haben, ist der steuerliche Begriff des Betriebsvermögens oder de...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 15 Notar- und Gerichtskosten / c) Übergabe oder Zuwendung an natürliche Personen

Rz. 10 § 48 GNotKG begünstigt nur Übergaben und Zuwendungen an natürliche Personen. Eine Übertragung des landwirtschaftlichen Betriebes an eine juristische Person wie etwa eine Kapitalgesellschaft oder eine Stiftung wird nicht von § 48 GNotKG erfasst.[15] Rz. 11 Ebenfalls nicht privilegiert ist der Erwerb durch eine Personengesellschaft, auch nicht durch eine Gesellschaft bür...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 13 Regelung des Verhältni... / 1. Nachabfindung gemäß § 13 HöfeO

Rz. 13 Die HöfeO soll sicherstellen, dass der Hof im Erbfall ungeteilt erhalten bleibt.[22] Dieses Anliegen soll durch zwei gesetzliche Vorgaben erreicht werden. Zum einen durch die in § 4 HöfeO angeordnete höferechtliche Sondernachfolge, nach der Hoferbe immer nur eine Person werden kann. Zum anderen durch die in § 12 HöfeO vorgesehene Begrenzung der Abfindung der weichende...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / f) Grundbesitzwert landwirtschaftliches Vermögen

Rz. 42 Die Bewertung des landwirtschaftlichen Betriebs hat durch das Belegenheits-Finanzamt zu erfolgen. Das Belegenheits-Finanzamt hat dann entsprechende Grundbesitzwerte gem. § 168 BewG festzustellen. Darin ist zu differenzieren zwischen dem Wert des landwirtschaftlichen Wirtschaftsteils, dem Wert der Betriebswohnungen und dem Wert des Wohnteils. Zudem sind Stückländereifl...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / III. Grunderwerbsteuer

Rz. 49 Gehen landwirtschaftliche Betriebe im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge von der Elterngeneration auf die Kindergeneration über, also in gerader Linie, gilt die allgemeine Grunderwerbsteuerbefreiung gem. § 3 Nr. 6 GrEStG. Danach ist der Erwerb durch Personen, die mit dem Veräußerer in gerader Linie verwandt sind, steuerfrei. Dies gilt auch bei dem Übergang auf Stief...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Steuerrecht / II. Teilbetrieb

Rz. 64 Auch die Übertragung eines Teilbetrieb ist einkommensteuerlich gem. § 6 Abs. 3 S. 1 EStG begünstigt. Soweit der Teilbetrieb insgesamt mit allen wesentlichen Betriebsgrundlagen übertragen wird, erfolgt eine zwingende Buchwertfortführung, also eine Übertragung ohne Aufdeckung von stillen Reserven und damit ohne eine Steuerlast. Rz. 65 Von einem Teilbetrieb spricht man, w...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Brandschutz beim Umgang mit... / 3.2 Rechtliche Regelungen zum Umgang mit brennbaren Gasen

Je nachdem, welcher Sachverhalt betrachtet wird (z. B. Gasart, Druckbehälter, Größe, Rohrleitung, ortsfest oder ortsbeweglich, Betrieb eines Gerätes, Lagerung usw.) unterliegt der Umgang mit brennbaren Gasen verschiedenen Vorschriften. Anforderungen, die den allgemeinen Explosionsschutz oder den Umgang mit Druckbehältern betreffen (Befüllen, Entnehmen, Verbrauchen), sind v. a...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vorwort zur 2. Auflage

Die im Jahre 2021 erschienene erste Auflage dieses Buches ist erfreulich positiv aufgenommen worden. Für die nun vorgelegte zweite Auflage haben wird das Buch aktualisiert und erweitert. Hinzugefügt haben wir zwei neue Kapitel zum Kostenrecht (§ 15) und zur Nachfolge in den landwirtschaftlichen Betrieb aufgrund Verfügung von Todes wegen (§ 18) mit einem Muster (Testament des...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einführung / II. Landesrechtliche Anerbengesetze

Rz. 9 In einigen Bundesländern bestehen – als Landesrecht – teilweise eigene Anerbenrechte über land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die über Art. 64 EGBGB fortgelten oder später erlassen worden sind. So in Bremen das Bremische Höfegesetz für Höfe, die in der Höferolle eingetragen sind, in Rheinland-Pfalz das Rheinland-Pfälzische Gesetz über die Höfeordnung für land- und...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 15 Notar- und Gerichtskosten / 1. Allgemeines

Rz. 1 Für die Beurkundung eines Übergabevertrages über einen landwirtschaftlichen Betrieb fällt eine 2,0-Gebühr gemäß KV-Nr. 21100 GNotKG an. Hinzukommt eine Vollzugsgebühr gemäß KV-Nr. 22112 GNotKG in Höhe von 50 EUR für die Einholung der behördlichen Genehmigung nach dem GrdStVG bzw. (bei der Übergabe eines Hofes im Sinne der HöfeO) für die Einholung der Genehmigung des La...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Lärm / 2 Maßnahmen

Der Unternehmer ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach § 3 LärmVibrationsArbSchV durchzuführen. Dabei müssen u. a. Art, Dauer und Ausmaß der Exposition durch Lärm von einer fachkundigen Person ermittelt werden, z. B. von der Fachkraft für Arbeitssicherheit. Es gilt das Minimierungsgebot, d. h., Lärmbelastung am Arbeitsplatz ist zu verringern bzw. zu vermeiden. De...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR Digitalisierung: So geli... / 2.2.1 KI-Technologien

Die Künstliche Intelligenz erlaubt es, dass Maschinen menschliche Intelligenz nachahmen und Fähigkeiten wie logisches Denken, Erinnern, Lernen und Kreativität durch die Maschinen bereitzustellen. KI-Technologien All diese Technologien verändern die HR-Arbeit fundamental und werden unseren Alltag immens erleichtern und / oder auf den Kopf stellen). Folgende KI-Technologien sind...mehr