Fachbeiträge & Kommentare zu Partnerschaftsgesellschaft

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§ 30 Personengesellschaften / 9. Mandatsschutzklauseln/Abfindung

Rz. 26 Mandatsschutzklauseln sind äußerst problematisch, insbesondere bei einer Trennung der Partner zu aktiven Zeiten. Auf die Vereinbarung einer Mandatsschutzklausel für den Fall einer Trennung zu aktiven Zeiten wurde deshalb im Formular vollständig verzichtet. Abgesehen von der fraglichen juristischen Haltbarkeit solcher Klauseln dürfte es Illusion sein, einen Verstoß geg...mehr

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§ 4 Arbeitsrecht / c) Drei-Wochen-Frist

Rz. 658 Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung erhoben werden, wenn ein Arbeitnehmer geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist (§ 4 S. 1 KSchG). Dabei zählt auch der tarifvertragliche oder arbeitsvertragliche Ausschluss der ordentlichen Kündigung zu d...mehr

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§ 16 Handelsrecht / d) Freiberufler

Rz. 7 Kein Gewerbe betreiben die Angehörigen der freien Berufe, für die charakteristisch die höchstpersönliche Leistungserbringung ist, z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten, Künstler. Daran hat auch der neue Kaufmannsbegriff nichts geändert; die wünschenswerte Ausdehnung auf alle Unternehmen ist unterblieben. Die Gründe für die Ausklammerung der Freiberufler sind vorwiegen...mehr

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§ 14 GmbH-Recht / a) Gesellschaftereigenschaft

Rz. 21 Gründungsgesellschafter können sein: alle natürlichen Personen, juristische Personen, Personenhandelsgesellschaften, sonstige Gesamthandgemeinschaften – u.a. auch die GbR (zur zulässigen Umgehung des Beurkundungserfordernisses bei Verwendung einer GbR vgl. Rdn 168) – Partnerschaftsgesellschaften sowie Erbengemeinschaften. Bei einer GmbH in Trägerschaft einer Stiftung ...mehr

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§ 37 Steuerrecht / 3. Checkliste: Revision

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Personengesellschaften und ... / 2.3 Lösung

Sowohl die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Altgesellschaft) als auch die neue Partnerschaftsgesellschaft hat Unternehmereigenschaft nach § 2 Abs. 1 UStG, da sie jeweils selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht tätig werden. Gegenstand beider Gesellschaften ist die Ausführung von Rechtsberatungsleistungen. Die Veräußerung des Mandantenstamms ist ein steuer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften und ... / 2.2 Fragestellung

R möchte wissen, ob er oder die neue Partnerschaftsgesellschaft die aus der Übernahme des Mandantenstamms entstandene Umsatzsteuer von 38.000 EUR als Vorsteuer abziehen kann. Soweit ein Vorsteuerabzug nicht infrage kommt, bittet R um Angabe, wie der Sachverhalt hätte gestaltet werden können, um einen Vorsteuerabzug für die entstandene Umsatzsteuer sicherzustellen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Personengesellschaften und ... / 2.1 Sachverhalt

Rechtsanwalt R betreibt zusammen mit einem Kollegen eine Rechtsanwaltskanzlei in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Da sich R und sein Kollege trennen wollen, übernimmt R gegen Zahlung von 200.000 EUR zzgl. 19 % Umsatzsteuer (38.000 EUR) einen Teil des Mandantenstamms. Gleichzeitig begründet R mit einer Kollegin eine Partnerschaftsgesellschaft, in d...mehr

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§ 2 Die Gebühren nach dem RVG / I. Persönlicher Anwendungsbereich

Rz. 22 Auf Grundlage des RVG werden sämtliche Tätigkeiten eines Rechtsanwaltes abgegolten. Andere Mitglieder einer Rechtsanwaltskammer, Partnerschaftsgesellschaften und sonstiger Gesellschaften stehen dabei einem Rechtsanwalt gleich. Unter den Anwendungsbereich des RVG gehört auch die Tätigkeit als Mediator, für die dennoch wegen § 34 Abs. 1 S. 1 RVG eine Vergütungsvereinbaru...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / b) Verstoß gegen das Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen nach § 5 Abs. 1 StBerG

Rz. 208 Hinsichtlich der 1. Tatalternative des § 160 Abs. 1 StBerG kommt als Täter jede Person in Betracht, die in den §§ 3, 3a und 4 StBerG nicht explizit als Befugte bezeichnet ist. Dies kann bspw. der selbständig tätige Buchhalter sein, der keinen Abschluss in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf erreicht hat, oder der als freier Mitarbeiter beschäftigte Bilanzbuchhalte...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ist eine Kündigung der Gesellschaft gegenüber einzelnen Gesellschaftern möglich?

Zusammenfassung Zwar genügt ohne abweichende Vereinbarung die Benachrichtigung eines anderen Gesellschafters von einer Kündigung für deren Zugang. Von dieser Grundregel können die Gesellschafter aber im Rahmen des Gesellschaftsvertrags abweichen und regeln, dass die Kündigung der Gesellschaft und allen Gesellschaftern zugehen muss. Kündigung wurde nur 2 von 6 Gesellschaftern ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Handelsregister / 3.2 Weitere Register

Neben dem Handelsregister gibt es für eingetragene Genossenschaften, Partnerschaftsgesellschaften und eingetragene Vereine eigene Genossenschafts-, Partnerschafts- und Vereinsregister, die dem Handelsregister ähnlich sind, jedoch gesondert geführt werden. Neben das Handelsregister ist seit dem 1.1.2007 das Unternehmensregister nach § 8b HGB getreten. Diese ist aber "lediglic...mehr

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§ 1 Die Grundlagen des Kost... / IV. Steuerliche Vorschriften für Vergütungsrechnungen

Rz. 104 Für die Wirksamkeit einer Vergütungsrechnung sind zwei verschiedene Aspekte zu unterscheiden. Zum einen geht es um die Frage, unter welchen Voraussetzungen die Rechnung gegenüber dem Zahlungspflichtigen zivilrechtlich wirksam ist und zum anderen besteht das Problem, dass die Rechnung bestimmte steuerrechtliche Vorgaben erfüllen muss, damit der Zahlungspflichtige – we...mehr

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zfs 10/2017, Erstattungsfäh... / 2 Aus den Gründen:

[1] "Die Erinnerung der Beigeladenen gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss ist zulässig (§ 151 i.V.m. § 165 Satz 2 VwGO) und überwiegend begründet." [2] Gem. § 162 Abs. 1 VwGO erfassen die erstattungsfähigen Kosten die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen der Beteiligten. Die Notwendigkeit einer Aufwendung muss aus der Sich...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Allgemeines / I. Abgeltungsbereich des RVG

Rz. 72 Anspruchsgrundlage des anwaltlichen Vergütungsanspruchs finden sich im BGB, dort: Geschäftsbesorgungsvertrag §§ 611, 675 BGB. Vergütungsschuldner ist der Auftraggeber. Ausnahmen: Anspruchsgrundlage des Pflichtverteidigers, im Rahmen der PKH/VKH beigeordneten RA und des Beratungshilfe gewährenden RA durch §§ 44, 45, 55 RVG. Einige Sonderbestimmungen des RVG verdrängen da...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, GewStG § 9... / 4.3 Beteiligung an einer Mitunternehmerschaft

Rz. 113 § 9 Nr. 2 GewStG gilt für Anteile am Gewinn einer Personengesellschaft, bei der die Gesellschafter als Mitunternehmer des Gewerbebetriebs anzusehen sind. § 9 Nr. 2 Satz 1 GewStG nennt insoweit die OHG, die KG sowie andere Gesellschaften. Die Aufzählung ist beispielhaft. Rz. 114 Die Kürzung nach § 9 Nr. 2 GewStG ist unabhängig von der Höhe des Anteils an der Mitunterne...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 3.2.1.2 Firma

Rn 19 Die Firma (Name des Vollkaufmanns im Handelsverkehr, § 17 Abs. 1 HGB) unterliegt grundsätzlich der Insolvenzmasse, obwohl sie nicht Gegenstand der Einzelzwangsvollstreckung ist. Eine Verwertung kann im Hinblick auf § 23 HGB allerdings nur durch den Verkauf des Unternehmens samt seiner Bezeichnung erfolgen. Enthält die Firma den Namen einer Person, so kann aufgrund des ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO § 122 Be... / 2.5 Gesellschaften bürgerlichen Rechts, Gemeinschaften

Rz. 64 Da die GbR und die Bruchteilsgemeinschaft (einschließlich des nicht rechtsfähigen Vereins) keinen eigenen Namen (Firma) führen, können sie nur durch Angabe aller Gesellschafter bzw. Gemeinschafter identifizierbar bezeichnet werden. Dies gilt auch für Erbengemeinschaften, Partnerschaftsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften. Zur Erbengemeinschaft vgl. Rz. 96. Die Bez...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Rand- und Rahmenbedingungen... / 4.3 Partnerschaftsgesellschaft (PartG)

Eine PartG ist eine weitere Form der Personengesellschaft, die nur von Freiberuflern genutzt werden kann. Notwendig sind ein schriftlicher Partnerschaftsvertrag sowie ein Eintrag ins Partnerschaftsregister. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. Die Gesellschafter haften neben dem Vermögen der PartG für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft als Gesamtschuldner persönlic...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / b) Veräußerungsgewinn

Rz. 297 Einkünfte. § 8 Abs. 1 Nr. 9 findet auf bestimmte "Einkünfte" Anwendung (vgl. Anm. 298 ff.). Unter den Einkünften ist ein Nettobetrag zu verstehen, weshalb den aufgezählten Erlösen die durch sie veranlassten Betriebsausgaben zuzuordnen sind. Für diese Zuordnung gilt nach § 10 Abs. 3 Satz 1 das allgeme...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Abkürzungsverzeichnis

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Betriebsaufgabe/Betriebsver... / 5 Anteilsveräußerung

Ebenso wie eine Betriebsveräußerung ist die Veräußerung eines Anteils an einer Mitunternehmerschaft steuerbegünstigt. Dies betrifft vor allem Anteile an GbR, OHG und KG, aber auch atypisch stille Beteiligungen und Partnerschaftsgesellschaften. Entsprechendes gilt für den Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer derartigen Mitunternehmerschaft, dessen Anteil dann...mehr

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Mögliche Rechtsformen für R... / 2.2 Partnerschaftsgesellschaft, §§ 1 ff. PartGG

Seit dem Jahre 1994 gibt es eine besondere Gesellschaftsform für Freiberufler: Die Partnerschaftsgesellschaft nach dem Partnerschaftsgesellschaftsgesetz. 2.2.1 Wesen der PartG Weitgehend entspricht das Wesen der Partnerschaftsgesellschaft dem der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Bei Regelungslücken ist gemäß § 1 Abs. 4 PartGG auf die Vorschriften des BGB zur GbR zu verweisen....mehr

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Mögliche Rechtsformen für R... / 1.4 Die herkömmliche Partnerschaftsgesellschaft

Um die Problematik der Haftung zu verbessern, wurde im Jahre 1994 die Partnerschaftsgesellschaft im damals neuen Partnerschaftsgesetz geregelt. Damit ließ der Gesetzgeber erstmals die Möglichkeit zu, die Haftungsrisiken bei der Ausübung eines freien Berufs kraft Rechtsform zu begrenzen. Neu – und abweichend von der gesamtschuldnerischen Haftung – ist, dass die Haftung für ber...mehr

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Mögliche Rechtsformen für R... / 2.2.2 Gründung

Im Gegensatz zur GbR besteht jedoch hinsichtlich des Abschlusses des Gesellschafsvertrages Schriftformerfordernis. Zudem muss dieser vom Gesetz gemäß § 3 Abs. 2 PartGG vorgegebene Mindestinhaltsanfordernisse erfüllen: den Namen und den Sitz der Partnerschaft; den Namen und den Vornamen sowie den in der Partnerschaft ausgeübten Beruf und den Wohnort jedes Partners sowie den G...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Mögliche Rechtsformen für R... / 2.2.1 Wesen der PartG

Weitgehend entspricht das Wesen der Partnerschaftsgesellschaft dem der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Bei Regelungslücken ist gemäß § 1 Abs. 4 PartGG auf die Vorschriften des BGB zur GbR zu verweisen. Die (unternehmenstragende) Berufsausübungsgesellschaft nähert sich der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) zwar an, unterscheidet sich jedoch hinsichtlich des verfolgten Zweck...mehr

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Mögliche Rechtsformen für R... / 2.2.3 Haftung

Grundsätzlich gleicht die Haftung der Partnerschaft der der GbR: gesamtschuldnerisch und unbeschränkt mit dem Privatvermögen, § 8 Abs. 1 S.1 PartGG. Der Nachteil der Nachhaftung des ausgeschiedenen Partners gemäß § 8 Abs. 1 S. 2 PartGG, § 130 HGB unterscheidet sich von der der GbR so weit, dass mit Eintragung des Ausscheidens des Partners der Beginn der fünf Jahre dauernden ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Mögliche Rechtsformen für R... / 2.2.4 Fazit

Zwar hat die Konzentration der Haftung auf jenen, der für den schadenverursachenden Auftrag verantwortlich ist, erheblichen Vorteil gegenüber der Gesamthaftung der GbR. Dennoch erweist sich in der Praxis der Beweis, beim Auftrag nicht beteiligt gewesen zu sein, oft als schwierig. Trotz der genannten Abgrenzungsprobleme ist die Partnerschaft nicht zuletzt aufgrund deren posit...mehr

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Mögliche Rechtsformen für R... / 1.5 Partnerschaft mit beschränkter Haftung und LLP

Mit der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkender Berufshaftung ( PartGmbB) besteht seit 2013 eine deutsche Alternative zur LLP. Diese Rechtsform hält aufgrund einer geänderten Art der Haftungsbeschränkung neue Perspektiven in der Wahl der Rechtsform parat: Für Berufsausübungsfehler haftet nur die PartGmbB. Zu beachten ist nach wie vor jedoch die gesamtschuldnerische, pe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO § 80 Bev... / 2 Gesetzliche Vollmachtsvermutung i. S. v. § 80 Abs. 2 AO

Rz. 42 Zugunsten der Angehörigen der steuerberatenden Berufe wird nach § 80 Abs. 2 AO eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung vermutet. Diese gesetzliche Vollmachtsvermutung gilt hierbei ausschließlich für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Partnerschaftsgesellschaften, deren...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO § 80a El... / 1.3 Gesetzliche Vollmachtsvermutung für Kammerangehörige

Rz. 11 § 80a Abs. 2 S. 1 AO enthält eine gesetzliche Vermutung zugunsten von Personen und Gesellschaften i. S. d. § 3 StBerG. Zu deren Gunsten wird eine Bevollmächtigung im Ausmaß des elektronisch übermittelten Datensatzes vermutet. Personen und Gesellschaften i. S. d. § 3 StBerG sind Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwäl...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO § 80 Bev... / 7.2.1 Befugnis zur Hilfeleistung

Rz. 64 Zur unbeschränkten geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen sind befugt: § 3 Nr. 1 StBerG: Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, § 3 Nr. 2 StBerG: Partnerschaftsgesellschaften, deren Partner ausschließlich die in Nr. 1 genannten Personen sind, § 3 Nr. 3 StBerG: St...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abwahl der Abgeltungssteuer

Leitsatz Bei einer Beteiligung an einer GmbH von mindestens 1 %, aber weniger als 25 %, ist die geforderte berufliche Tätigkeit für die GmbH nicht anzunehmen, wenn der Gesellschafter der GmbH diese Tätigkeit als Partner einer Steuerberater-Partnerschaftsgesellschaft erbringt. Sachverhalt Ein Steuerberater hatte sich mit 6 % an der GmbH beteiligt, deren steuerliche Angelegenhe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Kraft Zurechnung des Feststellungsgegenstands

Rz. 10 Nach hier vertretener Auffassung kommt es insoweit auf die jeweils aktuelle Zivilrechtslage an (s. § 154 BewG Anm. 9 ff.). Eine Veränderung der Eigentumsverhältnisse bzw. jeder Rechtsträgerwechsel tangiert deshalb stets die Rechtsbehelfsbefugnis des Einspruchsführers/Klägers – wenn sie nur aus § 154 Abs. 1 Nr. 1 BewG und nicht auch aus Nr. 2 u./o. Nr. 3 ableitbar ist...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.3 Möglichkeiten des Formwechsels

Stellt man lediglich auf die in der Praxis bedeutsamen Fälle des Formwechels von Kapital- und Personengesellschaften ab, ergeben sich folgende Möglichkeiten: Wichtig Besonderheiten bei Personengesellschaften Zu beachten ist, dass eine Personenhande...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.4.5 Umwandlungsbeschluss

Für den Formwechsel ist ein Beschluss der Gesellschafter des formwechselnden Rechtsträgers erforderlich, der in einer Gesellschafterversammlung gefasst werden und notariell beurkundet werden muss. Bei der Einberufung der erforderlichen Gesellschafterversammlungen muss nach § 216 bzw. § 230 UmwG auf den zu beschließenden Formwechsel hingewiesen werden. Der Inhalt des Umwandlu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.1 Identitätswahrender Charakter des Formwechsels

Als weitere Umwandlungsmöglichkeit sieht das Umwandlungsgesetz schließlich den Formwechsel gem. § 190 UmwG vor. Neben den Formwechsel von Kapitalgesellschaften untereinander (z. B. Formwechsel einer GmbH in eine AG), treten die ebenfalls als Formwechsel geregelten Vorgänge der Umwandlung von Kapitalgesellschaften in eine Personenhandelsgesellschaft, eine Partnerschaftsgesell...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.4 Spaltungsprüfung

Der Spaltungs- und Übertragungsvertrag oder sein Entwurf ist durch einen oder mehrere sachverständige Prüfer (Spaltungsprüfer) zu prüfen. Die in der Regelung des § 9 Abs. 2 UmwG für die Verschmelzung vorgesehene Ausnahme von der Prüfung gilt ausdrücklich nicht für die Spaltung. Dies resultiert aus der Tatsache, dass es bei der Auf- und Abspaltung stets zu einem Anteilstausch...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.2 Einbezogene Rechtsträger

In § 191 Abs. 1 UmwG wird bestimmt, welche Rechtsträger ihre Form wechseln dürfen. Es sind dies: Personengesellschaften (OHG, KG einschl. GmbH & Co. KG), Partnerschaftsgesellschaften, Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, KGaA), eingetragene Genossenschaften, rechtsfähige Vereine, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Rechtst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.2 Verschmelzungsfähige Rechtsträger

Als verschmelzungsfähige Rechtsträger (d. h. als übertragende, übernehmende oder neue Rechtsträger) kommen nach § 3 UmwG u. a. in Betracht: Personengesellschaften (OHG, KG einschl. GmbH & Co. KG), Partnerschaftsgesellschaften, Kapitalgesellschaften ( GmbH, AG, KGaA), eingetragene Genossenschaften, eingetragene Vereine, genossenschaftliche Prüfungsverbände, Versicherungsvereine auf ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.4.2 Verschmelzungsvertrag

Zur Durchführung einer Verschmelzung muss zwischen den beteiligten Gesellschaften ein Verschmelzungsvertrag geschlossen werden. Zu diesem Zweck müssen in der Vorbereitungsphase der Verschmelzung die Vertretungsorgane der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger einen schriftlichen Entwurf des Vertrags aufstellen. Der Mindestinhalt des Verschmelzungsvertrags ergibt sich a...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.4.4 Verschmelzungsprüfung

Der Verschmelzungsvertrag unterliegt grundsätzlich einer Prüfung durch einen oder mehrere sachverständige Verschmelzungsprüfer. Auf die Prüfung kann nach § 9 Abs. 3 UmwG in notariell beurkundeter Form verzichtet werden, wenn alle Anteilsinhaber aller beteiligten Rechtsträger auf seine Erstattung verzichten oder sich alle Anteile des übertragenden Rechtsträgers in der Hand des ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.3 Verschmelzungsmöglichkeiten

Verschmelzungen können auch rechtsformübergreifend zwischen Personenhandelsgesellschaften bzw. Partnerschaftsgesellschaften und Kapitalgesellschaften vorgenommen werden. Die früher nach § 1 Abs. 2 Satz 1 UmwG a. F. unzulässige Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft, an der eine Kapitalgesellschaft beteiligt ist, wie z. B. GmbH & Co. KG, ist seit 19...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.4.5 Beschlüsse über den Verschmelzungsvertrag

Der Verschmelzungsvertrag wird nur wirksam, wenn die Anteilsinhaber aller an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger diesem durch einen notariell beurkundeten Verschmelzungsbeschluss zustimmen. Der Verschmelzungsbeschluss kann nur in einer Gesellschafterversammlung gefasst werden und bedarf grundsätzlich einer Mehrheit von mindestens 75 % der abgegebenen Stimmen. Bei Perso...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.5 Zustimmungsbeschlüsse

Damit der Spaltungs- und Übertragungsvertrag wirksam wird, müssen die Gesellschafter aller beteiligten Gesellschaften diesem zustimmen. Der entsprechende Beschluss ist in einer Gesellschafterversammlung zu fassen. Hierfür ist grundsätzlich eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich. Soweit an einer Spaltung Personenhandelsgesellschaften oder Partnerschaftsges...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.2 Begriff und Arten der Spaltung

Begriff Unter dem Begriff der Spaltung versteht man einen Vorgang, bei dem das Vermögen einer Gesellschaft (Ursprungsgesellschaft) auf mindestens 2 Nachfolgegesellschaften aufgeteilt wird. Der ehemals einheitliche Betrieb wird von den Nachfolgegesellschaften jeweils in reduziertem Umfang fortgeführt. Das zweite charakteristische Merkmal einer Spaltung besteht darin, dass die G...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungssteuerrecht / 3.4 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Personenunternehmen

Der Vermögensübergang von einer Personen-, Partnerschaftsgesellschaft oder einer natürlichen Person auf eine andere Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft ist in § 24 UmwStG geregelt und erfasst folgende Fälle: Verschmelzung unter ausschließlicher Beteiligung von Personengesellschaften. Abspaltung einer Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft auf Personen- bzw. Partnersch...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungssteuerrecht / 3.1 Vermögensübergang einer Kapitalgesellschaft auf Personenunternehmen

Der Vermögensübergang einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft oder auf eine natürliche Person wird in den §§ 3 – 9 UmwStG und § 18 UmwStG behandelt. Hierunter fallen also die folgenden gesellschaftsrechtlichen Vorgänge: Verschmelzung von Kapitalgesellschaften auf Personengesellschaften, Partnerschaftsgesellschaften und auf den Alleingesellschafter, Formwechsel ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungssteuerrecht / 3.3 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Kapitalgesellschaft

Der Übergang von Unternehmensteilen (Betrieb bzw. Teilbetrieb) einer Personen-, einer Partnerschaftsgesellschaft oder eines Einzelunternehmers auf eine bestehende oder neu zu gründende Kapitalgesellschaft wird – ebenso wie die Übertragung eines Mitunternehmeranteils oder Teil eines Mitunternehmeranteils – als Einbringung nach den §§ 20, 22 und 23 UmwStG behandelt. Die steuer...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Umwandlungssteuerrecht / 2. Beziehungen zum Umwandlungsgesetz

Das UmwStG weist eine wesentliche Beziehung zum UmwG auf. Dennoch sind zum einen nicht alle im UmwG geregelten Umwandlungsvarianten auch im UmwStG geregelt. Andererseits sind auch Umstrukturierungen, die nicht im UmwG geregelt sind, Gegenstand des UmwStG. Die wichtigsten der im UmwStG geregelten Umwandlungsvarianten ergeben sich zusammenfassend aus Abb. 2:mehr