Fachbeiträge & Kommentare zu Nachhaltigkeit

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ABC der Nachhaltigkeit / OpEx

Bei OpEx (operational expenditures) handelt es sich um laufende Betriebsausgaben, die i. V. m. taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten (eigenen oder zugekauften) stehen (s. Taxonomie-Verordnung).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / CapEx

Bei CapEx (capital expenditures) handelt es sich um Investitionsausgaben, die i. V. m. taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten (eigenen oder zugekauften) stehen (s. Taxonomie-Verordnung).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / DNK

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) wurde 2010 vom RNE veröffentlicht. Er ist ein "Transparenzstandard", der "in 20 Kriterien und in einer Auswahl von quantifizierbaren Leistungsindikatoren Nachhaltigkeitsleistungen in transparenter und vergleichbarer Form, der sogenannten DNK-Erklärung (beschreibt)"[1].mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Net-Negative-Emissionen

Net-Negative-Emissionen beziehen sich auf den Zustand, in dem mehr Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt werden als durch menschliche Aktivitäten emittiert werden. Es geht also über das Ziel der Net-Zero-Emissionen hinaus und zielt darauf ab, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre aktiv zu reduzieren.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / EmpCo-Richtlinie

Die EmpCo-Richtlinie der EU (Empowering Consumers for the Green Transition, EU 2024/825) zielt darauf ab, Verbraucher vor Greenwashing zu schützen. Umweltaussagen wie "klimaneutral" oder "umweltfreundlich" dürfen nur noch unter Angabe von Nachweisen genutzt werden. Sie gilt ab dem 27.9.2026 und ist in Deutschland durch das "Dritte Gesetz zur Änderung des UWG" umgesetzt.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / SBTi

Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine Initiative von CDP, UNGC, WRI und WWF, die Methoden und Kriterien für effektiven Klimaschutz in Unternehmen entwickelt und Unternehmensziele validiert (https://sciencebasedtargets.org/).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Stakeholder-Dialog

Form des kommunikativen Austauschs mit den Anspruchsgruppen oder deren einzelnen Mitgliedern. Der Dialog kann als kontinuierlicher Prozess oder anlassbezogen erfolgen. Für die Dialogformen bestehen in Abhängigkeit von der Anspruchsgruppe vielfältige Möglichkeiten, die allgemein auf sämtliche Anspruchsgruppen gerichtet sein können, wie z. B. Umfragen, oder spezifisch erfolgen...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / IPCC

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein wissenschaftliches Gremium der UN. Es bewertet insbes. den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zum Klimawandel. Die ESRS nehmen explizit Bezug auf das IPCC. Dessen Berichte sind inhaltliche Grundlage für Klimaziele, Klimaszenarioanalysen und Risikoeinschätzungen.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Doppelte Wesentlichkeit (Outside-in und Inside-out)

Das Konzept der doppelten Wesentlichkeit besagt, dass Themen als wesentlich anzusehen sind, wenn sie mit Blick von außen auf das Unternehmen als relevant anzusehen sind (Outside-in-Perspektive) oder als Auswirkungen aus der Tätigkeit des Unternehmens heraus auf nichtfinanzielle Belange als materiell einzustufen sind (Inside-out-Perspektive).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / UNGC

United Nations Global Compact (UNGC) ist die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen. Mitglieder der Initiative sollen ihre Strategie und ihre Geschäftstätigkeiten an den 10Prinzipien des UNGC zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention ausrichten und strategische Maßnahmen ergreifen, um umfassende gesellschaftliche Ziele wie die UN ...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Diversity

Diversity ist das Vorhandensein von Unterschieden, zu denen Rasse, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, sozioökonomischer Status, Sprache, (Un-)Fähigkeiten, Alter, religiöses Engagement oder politische Einstellung gehören können.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ISO 14064 Treibhausgasbilanzierung

Die ISO 14064 ist eine Norm für die Quantifizierung, Berichterstattung und Verifizierung von THG-Emissionen. Ähnlich wie das GHG Protokoll hilft sie Unternehmen, ihren CO2-Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint, CCF) zu messen, zu reduzieren und zu berichten. Die ISO 14064 gliedert sich in drei Kategorien: ISO 14064-1 für THG-Bilanzierung auf Unternehmensebene, ISO 14064-2 m...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ISO 50001 Energiemanagement

Die ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme. Er unterstützt Unternehmen dabei, durch systematisches Energiemanagement die Energieeffizienz zu steigern und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Damit trägt die Norm zum Umwelt- und Klimaschutz bei.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Wesentlichkeit

Grundsatz, dass die Aufstellung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung auf die relevanten Themen und Inhalte auszurichten ist (s. zur Bestimmung dieser Themen Wesentlichkeitsanalyse).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / EU-Aktionsplan für nachhaltiges Finanzwesen

Durch den im März 2018 von der EU-Kommission veröffentlichten Aktionsplan soll eine Umlenkung der Kapitalströme hin zu nachhaltigen Investitionen erfolgen. Ein wesentlicher Baustein ist die Taxonomie-Verordnung (s. Taxonomie-Verordnung).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Equity

Equity ist der Prozess der Fairness; die Politik, die man einführen würde, um sicherzustellen, dass Prozesse und Verfahren Gerechtigkeit und Unparteilichkeit fördern. Es geht nicht darum, dass jeder das Gleiche bekommt ("one size fits all"), sondern darum, dass jedes Individuum durch passende Maßnahmen unterstützt wird.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / SDGs

Die Sustainable Development Goals (SDGs) wurden 2015 beschlossen und lösen die Millennium Development Goals (MDGs) aus dem Jahr 2000 ab. Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung sind eine gemeinsame Orientierungshilfe für die Regierungen weltweit, aber auch die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Hinreichende Sicherheit

Bei der hinreichenden Sicherheit (reasonable assurance) handelt es sich um eine Prüfungstiefe zur Erlangung eines Prüfungsurteils durch einen externen Prüfer, die derzeit noch selten i. R. v. Beauftragungen zur Prüfung von gesetzlichen oder freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattungen vereinbart wird. Die Prüfungshandlungen sind deutlich umfangreicher als bei einer begren...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Biodiversität

Biodiversität, oder biologische Vielfalt, bezieht sich auf die Gesamtheit der Vielfalt aller lebenden Organismen auf der Erde, von Mikroorganismen bis hin zu Pflanzen und Tieren. Es umfasst auch die Vielfalt der Lebensräume, in denen diese Organismen leben. Die Biodiversität ist von entscheidender Bedeutung für das Gleichgewicht der Ökosysteme. Sie stellt die Grundlage für v...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Green Bonds

Bei Green Bonds handelt es sich um Wertpapiere, die zur Kapitalbeschaffung für Aktivitäten zur Verringerung bzw. Verhinderung von Umwelt- bzw. Klimaschäden dienen. Green Bonds unterscheiden sich in ihrer Ausgestaltung nach Struktur, Risiko und Rendite nicht von "herkömmlichen" Anleihen. Im Einzelfall ist die Ausgestaltung der Anleihe an "grüne" Ziele gekoppelt, wie bspw. ein...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / TNFD

Die Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) soll Unternehmen und Finanzinstitutionen unterstützen, naturraumbezogene Risiken und Abhängigkeiten (etwa Biodiversitätsverlust und Wasserknappheit) zu identifizieren, zu bewerten und offenzulegen. Ihre Empfehlungen gewinnen zunehmend an Bedeutung für Unternehmen, die Transparenz über ihre Naturkapitalrisiken schaf...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / CO2-Preis

Ein CO2-Preis, auch bekannt als Carbon Pricing, ist ein wirtschaftliches Instrument zur Regulierung von Treibhausgasemissionen, insbes. von CO2-Emissionen, die wesentlich zum Klimawandel beitragen. Es wird durch die Festlegung eines Preises pro Tonne CO2-Äquivalent (CO2e) auf die Emissionen von Unternehmen oder Verbrauchern angewendet, um die externen Kosten von Treibhausgas...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Lieferkette

Wertschöpfungsnetzwerk von Unternehmen, das durch die Material-, Informations- und Geld-/Finanzflüsse, durch welche die einzelnen Akteure miteinander verbunden sind, entsteht. Da Lieferketten oftmals nicht lineare Strukturen aufweisen, ist insbes. eine durchgängige Rückverfolgbarkeit eine große Herausforderung.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Emissionshandelssystem (ETS)

Ein Emissionshandelssystem (Emissions Trading Scheme – ETS) ist ein Marktmechanismus, bei dem Unternehmen eine begrenzte Anzahl von Emissionsrechten erhalten und diese untereinander handeln können. Unternehmen, die ihre Emissionen senken, können ihre überschüssigen Emissionsrechte verkaufen, während Unternehmen, die ihre Emissionen nicht senken können, Emissionsrechte von an...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Due Diligence

Due Diligence bezieht sich im Nachhaltigkeitskontext auf die Verantwortung von Unternehmen, Risiken für Menschenrechte, Umwelt und Korruption in ihren Lieferketten zu identifizieren und zu minimieren (Sorgfaltspflicht). Dies ist oft durch Gesetze geregelt (s. a. CSDDD und LkSG). Es erfordert transparente Berichterstattung und Präventionsmaßnahmen.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Net-Zero-Ziel

Net-Zero bezieht sich auf den Zustand, in dem die Menge an Treibhausgasemissionen, die in die Atmosphäre ausgestoßen werden, auf null reduziert oder ausgeglichen wird, so dass keine neuen Netto-Emissionen entstehen. Dies bedeutet, dass zwar noch Emissionen freigesetzt werden können, aber diese müssen durch entsprechende Maßnahmen (z. B. Aufforstung) ausgeglichen werden.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Offenlegungsverordnung

Die im März 2021 in Kraft getretene SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) ist Teil des EU-Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen. Mit der SFDR werden an Finanzmarktakteure erhöhte Transparenzanforderungen für nachhaltige Finanzprodukte gestellt und verstärkte Sorgfaltspflichten eingeführt.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Begrenzte Sicherheit

Bei der begrenzten Sicherheit (limited assurance) handelt es sich um eine Prüfungstiefe zur Erlangung eines Prüfungsurteils durch einen externen Prüfer, die häufig bei Beauftragungen zur Prüfung von gesetzlichen oder freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattungen vereinbart wird. Die Prüfungshandlungen sind weniger umfangreich als bei einer hinreichenden Sicherheit (s. Hinr...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Corporate Citizenship

Corporate Citizenship beschreibt das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen über ihre wirtschaftlichen Aktivitäten hinaus. Es umfasst freiwillige Beiträge zu sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten, auch und gerade um das Gemeinwohl zu fördern.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Multi-Stakeholder-Prozess

Ein Multi-Stakeholder-Prozess ist ein partizipativer Ansatz, der darauf abzielt, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessengruppen (s. a. Stakeholder) zu fördern, um gemeinsame Ziele zu erreichen.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / EMAS

EMAS – Eco-Management and Audit Scheme – ist ein Umweltmanagementsystem der EU zur Verbesserung der Umweltleistung von Organisationen. EMAS-zertifizierte Organisationen dokumentieren ihre Fortschritte in einem Umweltbericht.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Supply Chain Visibility

Supply Chain Visibility (SCV) bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens, die Bewegungen von Waren, Rohstoffen und Komponenten in seiner Lieferkette zu verfolgen und zu überwachen. Eine vollständige SCV ermöglicht es einem Unternehmen, den Verbleib von Produkten und Materialien von der Quelle bis zum Endkunden nachzuverfolgen.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Rahmenwerke

Sollkonzept zur Aufstellung von Nachhaltigkeitsberichterstattungen. Rahmenwerke sind geprägt von Berichtsprinzipien oder -grundsätzen, die bei der Berichtsaufstellung zu beachten sind. Von den Rahmenwerken ist regelmäßig "Guidance" abzugrenzen, die lediglich als Hilfestellung dienen soll und keine Berichtsanforderungen beinhaltet.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / CDP

Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, die im Jahr 2000 in London gegründet wurde. Ziel des CDP ist ein globales Offenlegungssystem von Umweltdaten für Investoren, Unternehmen, Städte, Staaten und Regionen (www.cdp.net/en/).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / GHG Protocol

Das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ist ein weltweiter anerkannter Standard für die Messung und das Management von Treibhausgasemissionen (THG) von Unternehmen und deren Wertschöpfungsketten. Es bietet Unternehmen eine Anleitung, wie sie ihre Treibhausgasemissionen quantifizieren und über diese berichten können.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Stakeholder

Alle internen und externen Anspruchsgruppen eines Unternehmens, die von dessen Tätigkeiten gegenwärtig oder zukünftig direkt oder indirekt betroffen sind. Dazu zählen u. a. Eigentümer (Shareholder), Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Kreditgeber, Staat, Gesellschaft. Die Interessen einzelner Anspruchsgruppen können sich stark unterscheiden.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Taxonomie-Verordnung

Die Taxonomie-Verordnung ist ein zentraler Baustein des EU-Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen, mit der ein Klassifikationssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten eingeführt wurde. Von der Taxonomie-Verordnung betroffene Unternehmen werden insbes. verpflichtet, über grüne Umsatzerlöse, Investitionen sowie Betriebsausgaben zu berichten (s. CapEx, OpEx).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ILO

Die International Labour Organization (ILO) ist eine UN-Organisation, die sich insbes. für die Einhaltung internationaler Arbeitsstandards einsetzt. Sie entwickelt und überwacht Normen zu Themen wie etwa Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung. Im Kontext der ESRS bilden die ILO-Übereinkommen das normative Fundament und sind explizit in mehrere ESRS eingebettet. Unter...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ISO 14090 Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Die ISO 14090 ist eine Norm für das Management der Klimawandelanpassung. Sie unterstützt kontinuierliche Lern- und Verbesserungsprozesse und umfasst fünf Schritte: Vorplanung, Bewertung der Auswirkungen des Klimawandels (Risiken und Chancen), Anpassungsplanung, Umsetzung, Monitoring und Evaluierung, Berichterstattung und Kommunikation. Ergänzend zur ISO 14090 bietet die ISO ...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ISO 14001 Umweltmanagementsystem

Die ISO 14001 legt die Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, mit dem Organisationen ihre Umweltleistungen verbessern, rechtliche Verpflichtungen erfüllen und Umweltziele erreichen können. Der Fokus der Norm liegt in der Festlegung eigener Umwelt(verbesserungs-)ziele und der Erreichung und Überwachung dieser – sie legt jedoch keine absoluten Anforderungen für die ...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / ISO 26000 Leitfaden gesellschaftliche Verantwortung

Die DIN ISO 26000 ist ein internationaler Leitfaden, der Organisationen und Unternehmen eine Orientierungshilfe zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bietet. Sie berücksichtigt die Themen Organisationsführung, faire Betriebs- und Geschäftspraktiken, Menschenrechte, Konsumentenanliegen, Arbeitspraktiken, Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft und Umwelt....mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette stellt die Stufen der Herstellung von Produkten oder Erbringung von Dienstleistungen als eine geordnete Reihe von Tätigkeiten dar. Sie reicht vom Ausgangsmaterial bis zur Verwendung.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Wesentlichkeitsanalyse

Verfahren zur Bestimmung relevanter ökologischer, ökonomischer und sozialer Themen und Inhalte einer Nachhaltigkeitsberichterstattung unter Einbeziehung der Unternehmens- und Stakeholder-Perspektive (s. Doppelte Wesentlichkeit).mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / SA8000

SA8000 (Social Accountability 8000) ist ein international anerkannter Sozialstandard und ein Zertifizierungssystem, das von der Organisation Social Accountability International (SAI) entwickelt wurde. SA8000 ist ein Instrument, um ESRS-Anforderungen insbes. rund um Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und Lieferkettensorgfalt strukturiert zu adressieren. Eine SA8000-Zertifizie...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Die UN Guiding Principles on Business and Human Rights (UNGPs) sind ein globales Rahmenwerk, das die Verantwortung von Unternehmen im Bereich der Menschenrechte definiert. Für die ESRS-Berichterstattung sind sie zentrale Referenznormen, Bezugnahmen gibt es sowohl in den übergreifenden ESRS als auch in themenspezifischen Standards.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Bedeutsamste Leistungsindikatoren

Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren nach dem Grundsatz der Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung (management approach). Von einer Steuerungsrelevanz ist auszugehen, wenn die Unternehmensleitung nichtfinanzielle Aspekte des Unternehmens in ihrem Geschäftsmodell verankert, Zielgrößen erfasst und deren Realisierung überwacht. Die Steuerungsrelevanz wird zudem durch...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / TCFD

Die Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) wurde 2015 durch das Financial Stability Board gegründet. Sie veröffentlichte im Jahr 2017 Empfehlungen als Rahmen für die Entwicklung klimabezogener Finanzinformationen in bestehender Berichterstattung und formuliert Chancen sowie Risiken des Klimawandels in Governance, Strategie, Risikomanagement und Berichters...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / CO2-Fußabdruck (carbon footprint)

Der CO2-Fußabdruck ist eine Maßeinheit für die Menge an Treibhausgasemissionen, die ein Individuum, eine Organisation oder ein Unternehmen durch seine Aktivitäten verursacht. Der CO2-Fußabdruck wird i. d. R. in Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) oder äquivalenten Einheiten (CO2e) gemessen und umfasst alle Treibhausgasemissionen, die direkt oder indirekt durch eine Aktivität veru...mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Lieferkettenmanagement

Das Lieferkettenmanagement, auch Supply Chain Management genannt, umfasst alle Aufgaben, Funktionen und Prozesse der Wertschöpfung, insbes. Produktion, Beschaffung, Logistik und Bestandsführung, Qualitätsmanagement usw., und geht daher deutlich über eine rein funktionale Betrachtung hinaus.mehr

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ABC der Nachhaltigkeit / Environmental Management System (EMS)

Ein Environmental Management System (EMS) ist ein System, das von Unternehmen, Regierungsbehörden oder anderen Organisationen eingerichtet wird, um ihre Umweltauswirkungen zu managen, zu überwachen und zu verbessern. Es ist ein strukturierter Ansatz und umfasst i. d. R. folgende Schritte: Planung, Umsetzung, Überprüfung, Verbesserung.mehr