Fachbeiträge & Kommentare zu Erste Hilfe

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Erste Hilfe / 2.2.1 Ärztliche Hilfe und Durchgangsarzt

Nach dem Eintreten eines Notfalls muss der Arbeitgeber für sofortige Erste Hilfe sorgen. Die Arbeit muss dazu unterbrochen werden. Da die Erstversorgung niemals einen Arzt ersetzt, ist der Unternehmer verpflichtet, die fachmedizinische Hilfe sicherzustellen. Von den Berufsgenossenschaften beauftragte Ärzte, die für die Beurteilung von Verletzungen besonders fachkundig sind, w...mehr

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Erste Hilfe / 3.1.5 Die Rettungskette

Die Aufeinanderfolge der einzelnen Hilfsmaßnahmen wird durch die Rettungskette (Abb. 1) bestimmt. Sie ermöglicht ein systematisches Vorgehen. Jedes Kettenglied repräsentiert dabei eine Gruppe von Hilfeleistungen, die nach Prioritäten geordnet sind. Abb. 1: Die Rettungskette gibt den Ablauf der Hilfe an Im Rahmen der Sofortmaßnahmen werden zunächst die erforderlichen Sicherungs...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.4.2 Amputationsverletzungen

Amputationsverletzungen sind völlige oder teilweise Abtrennungen eines Körperteils. Von derartigen Verletzungen sind hauptsächlich die Arme und Beine bzw. Finger betroffen. Bei rascher Hilfe und korrekter Versorgung des abgetrennten Körperteils (Amputat) und des Betroffenen können heutzutage abgetrennte Extremitäten wieder "angenäht" werden. Die Suche nach dem Amputat darf j...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.5.3 Erkennen

Was für eine Art eines diabetischen Notfalls vorliegt, wird anhand markanter Merkmale ersichtlich (Tab. 8). Ta...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.6.1 Ursachen

Setzt man den Körper ungeschützt längere Zeit niedrigen Umgebungstemperaturen aus, besteht die Gefahr, dass die Körperkerntemperatur anhaltend unter 37 °C absinkt. Wetterfaktoren (Wind und Feuchtigkeit) bzw. Kreislaufprobleme wirken wie ein Katalysator und verstärken die Auskühlung. Erfrierungen schmerzen zunächst, die Schmerzen lassen jedoch später nach. Deshalb bleiben sie...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.7.1 Ursachen

Einige feste, flüssige oder gasförmige chemische Verbindungen haben eine zerstörende Wirkung auf das menschliche Gewebe. Dies können sowohl Säuren als auch Laugen (Basen) sein.mehr

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Erste Hilfe / 3.4.1.2 Gefahren

Wie bei den Atmungsstörungen besteht die Gefahr einer Minderversorgung der Zellen mit Sauerstoff. Speziell das Gehirn nimmt ab ca. 3 Minuten ohne Sauerstoff dauerhaften Schaden. Es droht der Tod.mehr

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Erste Hilfe / 3.4.2 Schock – Was ist das?

Bei einem Schock handelt es sich um eine Beeinträchtigung des Kreislaufs. Aufgrund eines schädigenden Einflusses besteht eine Ungleichheit zwischen dem benötigten und dem tatsächlich vorhandenen Blutvolumen. In der Folge kommt es zu einem reduzierten Sauerstoffangebot, das zur Beeinträchtigung der Organ-, Zell- und Gehirnfunktionen führt. So führen häufig nicht die Verletzun...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.1.2 Erkennen

Die meisten Herzinfarkte werden von markanten Beschwerden begleitet, die nicht immer vorhanden und nicht immer intensiv ausgeprägt sind: Angst, flacher, schneller Puls, blasses Gesicht, häufig Unruhe, Atemnot, kalter Schweiß, ausstrahlender Schmerz in den Brustbereich, insbes. in den linken Arm, in den Kiefer, teilweise auch in den Oberbauch- bzw. Rückenbereich. In seltenen Fällen k...mehr

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Erste Hilfe / 3.4.4.1 Erkennen

An den Stromein- und -austrittstellen entstehen Brandwunden, bei Hochspannung sogar innere Verbrennungen. Die Muskulatur verkrampft sich heftig. Deshalb löst sich der Betroffene häufig nicht von der Spannungsquelle. Auch die Atemmuskulatur verkrampft, das Unfallopfer erstickt. Bereits kleine Stromeinwirkungen (speziell Wechselstrom) stören das Reizleitungssystem des Herzens ...mehr

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Erste Hilfe / 3.1.4 Universelle Hilfsmaßnahmen: LEBEN praktizieren

Eine Reihe von Hilfsmaßnahmen ist immer richtig und in den meisten Notfällen auch notwendig. Sie werden unter dem Begriff LEBEN zusammengefasst: Lebensfunktionen prüfen: Bewusstsein, Atmung, ggf. Puls Emotionale Betreuung: Reden, Trösten Beobachten des Betroffenen: Veränderung des Zustands Erhalt der Körperwärme: Wärmen, Zudecken, Decke unterlegen Notruf/Hilfe holen: Rettungsdien...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.2.1 Ursachen

Ein Schlaganfall kann grundsätzlich folgende Ursachen haben: akute Durchblutungsstörungen (z. B. Gefäßverschluss, Hirnblutung, Blutgerinnsel, plötzlicher Abfall des Blutdrucks), Verletzung, Entzündung, Tumore.mehr

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Erste Hilfe / 3.5.1 Entstehung von Verletzungen

Wunden entstehen durch: äußere Gewalteinwirkung (z. B. Schnitt-, Stich-, Quetschwunden), offene Knochenbrüche, thermische Einflüsse (Hitze bzw. Kälte), Verätzungen durch Chemikalien, Erkrankungen.mehr

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Erste Hilfe / 3.2.1 Ursachen

Eine Bewusstlosigkeit kann folgende Gründe haben: Gewalteinwirkung auf den Kopf, Sonnenstich, epileptischer Anfall, Schlaganfall, bestimmte Vergiftungen (z. B. durch Reizgase, Lösungsmittel). Eine Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr zum Gehirn führt bereits nach wenigen Sekunden zum Ausfall des Bewusstseins.mehr

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Erste Hilfe / 3.6.2.3 Gefahren

Das Gehirn führt neben kognitiven Leistungen auch Kontroll- sowie Steuerungsfunktionen durch. Jede Körperregion und jedes Organ wird dabei von einem bestimmten Hirnareal gesteuert. Kommt es zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Funktionsausfall des Gehirns, sind davon auch die angebundenen Körpergebiete betroffen. Aufgrund seiner energieintensiven Arbeit benötigt das Hirn...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.3.2 Erkennen

Asthmatiker haben Luftnot. Sie verspüren eine Brustenge, bei der es dem Betroffenen schwer fällt, die in der Lunge befindliche Luft auszuatmen. Dabei ist ein pfeifendes Geräusch zu hören. Andere Anzeichen sind Angst, Unruhe und kalter Schweiß auf der Haut. Der Betroffene hat einen Hustenanfall, bei dem u. U. ein zäher Schleim ausgeschieden wird.mehr

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Erste Hilfe / 3.3.2 Gefahren

Durch die gestörte Atmung wird das Blut entweder gar nicht oder nur vermindert mit Sauerstoff angereichert. Die Zellen können ihre speziellen Funktionen nicht erfüllen. Gleichzeitig wird Kohlendioxid nicht mehr im ausreichenden Maße vom Organismus ausgeschieden. Vor allem das Gehirn ist sehr anfällig bei einer Minderversorgung mit Sauerstoff.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Erste Hilfe / 5 Dokumentation

Jede Verletzung und Erkrankung im Betrieb sowie die Hilfeleistung, die in deren Zusammenhang durchgeführt wurde, muss dokumentiert werden. Praktischerweise erfolgt die Dokumentation im Meldeblock, das sich bestenfalls in unmittelbarer Nähe des Verbandkastens befindet. Wichtig Aufbewahrungsfrist Die Dokumentation ist 5 Jahre aufzubewahren.mehr

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Erste Hilfe / 3.5.5.3 Verbrennungsfläche

Das prozentuale Ausmaß der hitzegeschädigten Körperoberfläche kann man mithilfe von 2 Methoden genauer erfassen. Die Handfläche des Brandopfers entspricht ca. 1 % seiner Körperfläche (Handflächenregel). Würde die Hand z. B. 8 Mal die Brandwunde bedecken, so sind ca. 8 % verbrannt. Bei der Neunerregel erfolgt die Abschätzung anhand von vorgegebenen Werten für die unterschiedl...mehr

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Erste Hilfe / 3.3.3.1 Atemnot

Bei einer Atemnot atmet der Betroffene zwar noch, doch die Atmung ist angestrengt und schwerfällig. Pfeifen und Röcheln treten auf. Die betroffene Person ist auffallend unruhig bzw. ängstlich. Bei einer weit fortgeschrittenen Atemnot tritt eine typische Blaufärbung der Lippen, des Fingernagelbetts und der Ohrläppchen ein. Je nach Schwere der Atemnot ist der Betroffene noch b...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.4.1 Ursachen

Normalerweise sendet das Gehirn genau dosierte elektrische Impulse für bestimmte Aktionen (z. B. Bewegungsvorgänge) aus. Bei einem Epileptiker ist dieser Prozess gelegentlich gestört. Es kommt zu spontanen, starken Nervenimpulsen, die sich vor allem im typischen Muskelzucken äußern. Diese Bewegungen unterliegen nicht der bewussten Kontrolle.mehr

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Erste Hilfe / 3.6.5 Diabetische Notfälle

Unter dem Ausdruck Diabetes mellitus werden Störungen des Zuckerstoffwechsels zusammengefasst, die zu einer dauerhaften Erhöhung des Blutzuckerspiegels führen. Umgangssprachlich wird sie deshalb Zuckerkrankheit genannt. 3.6.5.1 Ursachen Es werden 2 Hauptformen unterschieden: Typ I-Diabetes wird auch jugendlicher Diabetes genannt, da er meist bereits in der Jugend entsteht. Die ...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.5.1 Ursachen

Verbrennungen und Verbrühungen entstehen bei Temperaturen über 50 °C durch Feuer, heiße (glühende) Objekte, Gase, elektrischen Strom, Strahlung (z. B. Radioaktivität) oder starke mechanische Reibung.mehr

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Erste Hilfe / 3.6.4.3 Gefahren

Verletzung durch den unerwarteten Sturz; die Verletzungsgefahr steigt, wenn sich der Epileptiker während der Krampfphase an umstehenden Gegenständen verletzen kann; während des Anfalls kann sich der Betroffene Bisswunden im Mund (Wangeninnenseite, Zunge) zuziehen, die eine Erstickungsgefahr darstellen; nach Abklingen des Krampfanfalls werden viele Epileptiker bewusstlos. Eine B...mehr

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Erste Hilfe / 2.1.7 Rettungsgeräte

Der Unternehmer muss nach § 25 Abs. 3 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" Rettungsgeräte bereithalten. Rettungsgeräte sind Hilfsmittel (z. B. Löschdecke, Atemschutzgeräte, Schneidewerkzeuge, Sprungtücher, Augenduschen), die zur Beseitigung von Gefahren und zur Rettung aus Gefahrenbereichen eingesetzt werden. Eine vorherige Einweisung des Personals in die Handhabung ist erfo...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.5.4 Gefahren

Neben den grundsätzlichen Risiken einer Diabeteserkrankung gibt es bei diabetischen Notfällen immer die Gefahr einer Bewusstlosigkeit und das damit verbundene Risiko der Atemwegsblockade durch Fremdkörper.mehr

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Erste Hilfe / 3.4.1.1 Ursachen

Zu einem Kreislaufstillstand kommt es insbes. bei folgenden Ursachen: Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen), Unfälle mit elektrischem Strom, Schock (z. B. durch starke Blutungen oder große Verbrennungen), starke Vergiftungen, Störungen der Atmung durch Gase oder Fremdkörper.mehr

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Erste Hilfe / 2.1.9 Aufklärung über Unfall- und Gesundheitsrisiken

Der Unternehmer muss seine Beschäftigten bereits vor Antritt der Arbeit über denkbare Unfall- und Gesundheitsgefahren aufklären. Er muss sie zudem über Einrichtungen und Maßnahmen der Gefahrenabwendung informieren (§ 81 Abs. 1 BetrVerfG i. V. m. §§ 4, 9, 12 ArbSchG).mehr

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Erste Hilfe / 2.1.11 Bestellung von Betriebsärzten

Der Unternehmer muss gem. § 2 ASiG und DGUV-V 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" einen Betriebsarzt bestellen, der ihn u. a. bei der Organisation der Ersten Hilfe berät und bei der Unterweisung der Ersthelfer bzw. Betriebssanitäter unterstützt. Durch Ausbildung, Erfahrung und Kenntnisse der unternehmensspezifischen Unfall- und Gesundheitsgefahren ist der ...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.6.2 Erkennen

Erste Anzeichen sind: Gefühllosigkeit, Schmerzen, steife Gliedmaßen (Zehen, Finger, Hände und Füße), Müdigkeit, bläuliche Verfärbung der Lippen und des Nagelbetts, bei fortgeschrittenen Kälteschäden: zuerst bläulich bis rot, später weiß und im Endstadium schwarz.mehr

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Erste Hilfe / 3.3 Störungen der Atmung

Mit der Atmung wird lebenswichtiger Sauerstoff über die Lungen aufgenommen und gleichzeitig Kohlendioxid ausgeschieden. Die Atemfrequenz ist dabei abhängig vom Maß der körperlichen Belastung. Die Atemluft besteht vorwiegend aus Stickstoff (78 %), Sauerstoff (21 %) und einigen Restgasen (1 %). Bei jedem Atemzug werden nur ca. 5 % Sauerstoff verbraucht. Die Ausatemluft enthält...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.8.2 Arten von Brüchen

Es gibt 2 Arten von Frakturen – den geschlossenen und den offenen Bruch. Letzterer ist durch das Herausragen von Knochenenden aus einer Wunde gekennzeichnet; Muskeln, Blutgefäße, Sehnen usw. können ebenfalls geschädigt sein. Bei geschlossenen Knochenbrüchen ist keine Wunde vorhanden.mehr

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Erste Hilfe / 3.4.3.3 Gefahren

Die Risiken liegen in der Störung der Lebensfunktionen (Bewusstsein, Atmung, Kreislauf). Aber auch dauerhafte Schäden an Organen, wie Leber, Nieren und Gehirn, können zurückbleiben. Folgende Faktoren sind für das Ausmaß von Vergiftungen entscheidend: Einwirkzeit der Substanz, Art des Gifts, Menge sowie Konzentration (z. B. Lösungsverhältnis), Wirkungsweise, Alter, Gewicht und Wid...mehr

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Erste Hilfe / 3.4.4 Unfälle mit elektrischem Strom

Fließt elektrischer Strom (Gleich- oder Wechselstrom) durch den menschlichen Körper, wird dieser Bestandteil des Stromkreises. Das Ausmaß der Stromschädigung wird durch unterschiedliche Faktoren bestimmt: Isolierung bzw. Leitfähigkeit der Körperoberfläche, z. B. leitet feuchte Haut den Strom besser; Ein- und Austrittstellen (Kontaktstellen) des Stroms am Körper bzw. Weg des St...mehr

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Erste Hilfe / 3.1.3 Anforderungen an Ersthelfer

Die meisten Notfälle sind bei weitem nicht so spektakulär wie oftmals dargestellt. Trotzdem stellt jeder Notfall mehr oder weniger hohe psychische und körperliche Ansprüche an den Ersthelfer. Jeder Ersthelfer sollte versuchen, die folgenden Anforderungen zu beherzigen: Ruhe bewahren, Überblick verschaffen, Überlegen, wie man helfen kann, notwendigen Eigenschutz beachten, Schaulus...mehr

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Erste Hilfe / 3.1.7 Rettung aus Gefahrenbereich: Rettungsgriff

Der Rettungsgriff (Abb. 2) ermöglicht den Transport eines Verletzten aus einem Gefahrenbereich. Dazu wird der Oberkörper des Betroffenen vorsichtig aufgerichtet. Anschließend fährt der Helfer mit beiden Händen unter die Achselhöhlen des Betroffenen und ergreift einen Arm. Der Arm wird so umfasst, dass beide Daumen nach vorn gerichtet sind. Das verringert das Risiko einer Fra...mehr

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Erste Hilfe / 3.4.4.2 Gefahren

Neben der Störung der Herztätigkeit (z. B. Kammerflimmern, ein Zustand, bei dem kein Blut gefördert wird) treten auch Verbrennungen, Muskelverkrampfungen bzw. Bewusstseinstrübungen auf.mehr

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Erste Hilfe / 3.1.8.1 Anwendung der Rettungsfolie

In jedem Verbandkasten ist eine Rettungsfolie enthalten, mit der man den Verletzten wärmen oder indirekt kühlen kann. Die Folie verfügt dazu über 2 verschiedenfarbige Seiten – eine goldene und eine silberne. Wie die Rettungsdecke angewendet wird, kann Abb. 3 entnommen werden. Abb. 3: Anwendung der Rettungsdeckemehr

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Erste Hilfe / 3.2 Beeinträchtigungen des Bewusstseins

Das Bewusstsein lässt die verschiedenen Bereiche des Nervensystems ungestört zusammenarbeiten, wodurch u. a. jeder seine Umwelt mithilfe der Sinne wahrnimmt. Man kann riechen, schmecken, hören, sehen und fühlen und auf schädliche Einflüsse (z. B. Hitze, Kälte, Gerüche) reagieren. Ist das Bewusstsein vorhanden, funktionieren darüber hinaus Denk- und Merkfähigkeit. Bei Bewusst...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.2.2 Erkennen

Die folgenden klassischen Anzeichen eines Schlaganfalls treten nicht immer zusammen auf: plötzliche Lähmung einer Körperhälfte, Sehstörungen, Blindheit (auf einem Auge), herabhängender Mundwinkel, herabhängendes Augenlid, Schluckbeschwerden, Gehstörungen, Schwindel, Übelkeit, Verlust der Kontrolle über die Harnblase, Kopfschmerzen, Betroffene werden oftmals für betrunken gehalten.mehr

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Erste Hilfe / 3.6.3.1 Ursachen

Häufige Ursache ist eine Allergie: eine Überempfindlichkeit gegen Stoffe (Allergene), wie z. B. Staub, Pollen, Schimmelpilze, Mehl oder Holzstaub. Daneben führt aber auch das sog. nichtallergische Asthma – eine Form, die im Verlauf einer Atemwegserkrankung entsteht – zu einem Anfall.mehr

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Erste Hilfe / 3.2.2 Gefahren

Bei Bewusstlosigkeit verlieren die Muskeln ihre Spannung und die Schutzreflexe erlöschen. Die erschlaffte Zunge kann die äußeren Atemwege blockieren: der Atemstrom wird unterbrochen. Zudem können Fremdkörper (Gebiss, Kaugummi) oder Flüssigkeiten (Erbrochenes, Speichel, Blut, Magensaft) eingeatmet werden und zum Ersticken führen. Aber auch die Speiseröhrenmuskulatur kann ersch...mehr

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Erste Hilfe / 3.3.1 Ursachen

Mehrere Ursachen können zu einer Atemnot oder einem Atemstillstand führen: Rückenlage bei einer anhaltenden Bewusstlosigkeit, Verletzung der Lunge (z. B. durch Brustkorbverletzungen), Erkrankungen (z. B. Asthma, Herzerkrankung), Vergiftungen (z. B. Lösungsmittel, Kohlenmonoxid), Fremdkörper in der Luft- oder Speiseröhre, Ertrinken, allergische Reaktion, Insektenstich im Hals-Rachen-...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.3.3 Gefahren

Infolge der gestörten Ausatmung ist es dem Asthmatiker nicht möglich, frische Luft einzuatmen. Dadurch kommt es zur Atemnot bzw. zum Sauerstoffmangel. Eine besonders schwere und manchmal tödliche Erscheinung ist der Status asthmaticus, ein länger anhaltender Anfall, der trotz medikamentöser Behandlung nicht vorübergeht.mehr

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Erste Hilfe / 1.3 Unfallversicherungsschutz eines Ersthelfers

Personen, die bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten oder einen Anderen aus einer erheblichen Gefahr für seine Gesundheit retten, zählen zum Versichertenkreis der Unfallversicherung (§ 2 Abs. 1 Nr. 13a SGB VII). Das gilt nach § 2 Abs. 1 Nr. 12 SGB VII auch für Personen, die an Ausbildungsveranstaltungen von Unternehmen zur Hilfe bei Unglücksfällen tei...mehr

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Erste Hilfe / 2.1 Prävention

Die Prävention umfasst alle organisatorischen und personellen Maßnahmen eines Unternehmens, die bereits im Vorfeld eines möglichen Unglücksfalles zu ergreifen sind (§ 24 Abs. 1 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention"). 2.1.1 Meldeeinrichtungen Erste Hilfe ersetzt nicht die ärztliche Behandlung. Nur durch die Bereitstellung von frei zugänglichen und funktionsfähigen Notrufmeldern ...mehr

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Erste Hilfe / 3.5.5.4 Gefahren

Neben der Zerstörung der Haut und darunterliegender Gewebsschichten treten bei schweren Verbrennungen Flüssigkeitsverluste auf, die u. a. zum Schock führen. Der Schock wird zusätzlich durch Schmerzen intensiviert. Atmet der Betroffene Flammen, heiße Dämpfe oder Verbrennungsgase ein, kann es zu Atemnot oder -stillstand kommen. Die verbrannte bzw. verbrühte Hautfläche ist anfä...mehr

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Erste Hilfe / 3.6.4.2 Erkennen

Ein Anfall ist i. d. R. leicht zu erkennen. Kurz vor dem Anfall kann es zu einem kurzen Aufschrei oder Stöhnen kommen. Der Betroffene fällt zu Boden und seine Gliedmaßen (Beine, Arme) fangen an zu verkrampfen. Manchmal tritt Schaum aus dem Mund, der rötlich gefärbt sein kann. Dabei handelt es sich um Speichel, der evtl. Blut enthält. Die Augen sind starr geöffnet.mehr

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Erste Hilfe / 3.6.5.1 Ursachen

Es werden 2 Hauptformen unterschieden: Typ I-Diabetes wird auch jugendlicher Diabetes genannt, da er meist bereits in der Jugend entsteht. Die insulinproduzierenden Zellen werden zerstört. Diabetiker dieses Typs müssen sich regelmäßig Insulin spritzen, damit der Körper den Blutzucker verwerten kann. Als Folge falscher Ernährungsgewohnheiten entsteht, zumeist bei älteren Leuten...mehr

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Erste Hilfe / 2.1.2 Organisatorische Maßnahmen

Der Arbeitgeber muss Kenntnis von der Anzahl und dem Aufenthalt seiner Mitarbeiter haben. Vor allem in großen, weitläufigen Betrieben darf kein Arbeitnehmer längere Zeit allein und unbeaufsichtigt arbeiten. Bei einem Unglücksfall wäre kein Helfer anwesend. Der Rettungsdienst muss einen ungehinderten Zugang zum Notfallort haben. Die innerbetrieblichen Verkehrswege dürfen nicht...mehr