Fachbeiträge & Kommentare zu Erste Hilfe

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fluorwasserstoff / 2 Gefahren

Fluorwasserstoff wird hauptsächlich über Atemwege und Haut aufgenommen. Mögliche Gesundheitsgefährdungen sind: wirkt ätzend auf Schleimhäute und Haut, reizt Atemwege, Augen und Haut, stört Stoffwechsel, Herz-Kreislauf- und Nervensystem, schädigt Knochen (erhöhte Bruchneigung, Versteifung des Skeletts), rheumaähnliche Beschwerden durch Veränderung der Knochenstruktur (Knochenfluor...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Warum muss eine Betriebsanw... / 1.1 Definition und Hintergrund

Betriebsanweisungen sind verbindliche Anordnungen und Verhaltensregeln des Arbeitgebers, die an die Mitarbeiter gerichtet sind. § 14 Gefahrstoffverordnung listet detailliert auf, welche Inhalte eine Betriebsanweisung mindestens aufweisen muss: Informationen über die am Arbeitsplatz vorhandenen oder entstehenden Gefahrstoffe, wie z. B. Bezeichnung der Gefahrstoffe, ihre Kennze...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Warum muss eine Betriebsanw... / 2 FAQ

1) Wo gibt es Hilfestellungen für die Erstellung von Betriebsanweisungen? Eine gute Quelle ist die TRGS 555 "Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten", die die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung konkretisiert und praktische Tipps gibt. Wie alle Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) gibt sie den Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen, hygie...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Warum werden Sicherheitsdat... / 1.1 Definition und Hintergrund

Der Lieferant gefährlicher Stoffe oder Gemische muss Sicherheitsdatenblätter erstellen bzw. den Anwendern zur Verfügung stellen. Die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter sind EU-weit gleich und in Art. 31 und Anhang II 1907/2006/EG (REACH-Verordnung) festgelegt. Demnach werden mit den Sicherheitsdatenblättern die "sicherheitsbezogenen Informationen über eingestufte Stoff...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 63 Wiedererteilung der Fa... / I. Erste-Hilfe-Kurs und Sehtest

Rz. 17 Grundsätzlich sind die gleichen Voraussetzungen wie bei der Ersterteilung zu erfüllen, d.h., dem Antrag sind zwei Passbilder und die Bescheinigung über einen bestandenen Sehtest beizufügen und die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs ist nachzuweisen (§ 21 Abs. 3 Nr. 2 FeV).mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Persönliche Schutzausrüstun... / Zusammenfassung

Überblick Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz wird dann eingesetzt, wenn keine anderen Absturzsicherungen verwendet werden können, wie z. B. Seitenschutz oder Fanggerüste. Die PSA soll Abstürze verhindern und dabei die Belastungen des Körpers möglichst gering halten. Der Auswahl und Verwendung von Persönlicher Schutzausrüstung kommt daher eine wichtige Bedeutung ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Persönliche Schutzausrüstun... / 4.3 Hängetrauma und Rettung

Beim Absturz einer Person kann diese längere Zeit hilf- und bewegungslos im Auffanggurt hängen. Dies kann zu einem Kreislaufschock führen. Der Rückstrom des Blutes aus den Beinen wird behindert. Dadurch kann eine große Menge des Blutes in den Beinen versacken. Die sog. Muskelpumpe fällt aus. Letztendlich kann diese Lage zu Sauerstoffmangel und damit zu Bewusstlosigkeit oder ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Gefahrstoffe in Betrieben –... / 3.1 Anweisungen für die betroffenen Mitarbeiter: Betriebsanweisung und Unterweisungen

Der Arbeitgeber muss unabhängig von der Menge an Gefahrstoffen in seinem Betrieb gem. § 14 GefStoffV arbeitsbereichs- und stoffbezogene Betriebsanweisungen erstellen. Diese sollen auf die Gefahren für die Mitarbeiter und die Umwelt hinweisen, die aus dem Umgang mit dem jeweiligen Gefahrstoff resultieren. Das heißt, sie müssen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung berücksic...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Gaststätten / 2.2 Organisatorisch

Gefährdungen ermitteln und Schutzmaßnahmen festlegen; Unterweisungen bei Neueinstellungen, Veränderungen im Aufgabenbereich, Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie sowie mind. einmal jährlich durchführen, u. a. anhand von Betriebsanleitungen sowie Arbeits- und Betriebsanweisungen. Auch ein Hautschutz- und Hygieneplan sollte Thema der Unterweisung sein; arb...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fremde im Betrieb / 4 Gegenüberstellung Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (Zeitarbeit)

Tab. 3 zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen Werkverträgen und Arbeitnehmerüberlassungsverträgen.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fremde im Betrieb / 3.3.1 Verleiher

Leiharbeitsunternehmen (Verleiher) haben das Ziel, Kunden auf Anfrage geeignetes Personal auf Zeit zur Verfügung zu stellen. Die Kundenanforderungen an das Personal können dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Viele Zeitarbeitsunternehmen haben sich daher auf spezielle Bereiche wie kaufmännische Mitarbeiter oder gewerbliche Mitarbeiter spezialisiert. Es ist daher hilfreich, ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fremde im Betrieb / 3 Einsatz von Leiharbeitern (Arbeitnehmerüberlassung)

Viele Unternehmen greifen immer häufiger auf sog. "Leiharbeitnehmer" oder "Leiharbeiter" zurück, weil es werden: zusätzliche Mitarbeiter benötigt, um Produktionsspitzen bearbeiten zu können; für eine unbestimmte Zeit für Aufträge oder Projekte Mitarbeiter so lange benötigt bis die Aufträge erledigt sind; Mitarbeiter für Krankheitsvertretungen etc. benötigt; Mitarbeiter gesucht, ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Altlastensanierung: Gefahre... / 3.6.2 Beispiele für Organisatorische Schutzmaßnahmen

Planung der Baustelle Bestellung des/der Koordinatoren, Erstellen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes, Erstellen des Arbeits- und Sicherheitsplanes, Erstellen der Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisungen, Einbeziehen eines Arbeitsmediziners. Personaleinsatz Planen des Einsatzes qualifizierter Arbeitskräfte und Aufsichtführender, Planen und Durchführen der erforderlich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Tankwart (Professiogramm) / 6 Aufgaben des Betriebsarztes

Beim Installieren und Betreiben von Tankstellen und Gasfüllanlagen ist hinsichtlich der Betreuung seitens des Betriebsarztes auf folgende Aspekte zu achten: Unterstützung des Arbeitgebers bei der Durchführung einer Gefährdungs- und Belastungsanalyse zur Ermittlung von Schwerpunkten der arbeitsmedizinischen Betreuung, Einbeziehen des Biomonitorings und Information der Beschäfti...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Tankwart (Professiogramm) / 7 Gefährdungsermittlung und -beurteilung anhand von Beispielen

Praxis-Tipp Spalten ergänzen Ergänzen Sie die 2 zusätzlichen Spalten "Erledigt bis" und "Kontrolle der Wirksamkeit" bei Durchführung der Gefährdungsermittlung und -beurteilung.mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 5.1.7 Unzulässigkeit zweckfremder Ausgaben und unverhältnismäßig hoher Vergütungen (§ 55 Abs 1 Nr 3 AO)

Tz. 77 Stand: EL 98 – ET: 02/2020 Allgemeines: Nach § 55 Abs 1 Nr 3 AO darf die Kö keine Pers durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Die Vorschrift entspr etwa der in § 55 Abs 1 Nr 1 S 2 AO für die Mitglieder getroffenen Regelung. Die Ausführungen in Tz 71 zu § 55 Abs 1 Nr 1 S 2 AO gelten daher entspr. Die Vorschrift betrifft uE eb...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 95 Anspruch / 2.9 Sozialversicherungs-/Steuerrecht

Rz. 31 Das versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis besteht nämlich während des Bezugs von Kug weiter, § 24 Abs. 1 und 2 sowie § 27 Abs. 2 Nr. 2. Dies gilt auch bei Kurzarbeit mit vollständigem Arbeitsausfall, der sog. "Kurzarbeit-Null" (Kühl, in: Brand, SGB III, § 95 Rz. 6). In der Arbeitslosenversicherung unterliegt das erzielte Arbeitsentgelt der Beitragspflicht m...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Verkehrssicherung im Wohnun... / 6.2 Aufzüge

Betriebssicherheit von Aufzugsanlagen Seit dem Inkrafttreten der neuen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) am 1. Juni 2015 gelten für Betreiber von Aufzugsanlagen strenge Regelungen. Zwar richtet sich die BetrSichV in erster Linie an Arbeitgeber. Da diese jedoch Regelungen für "Aufzugsanlagen im Sinne der Richtlinie 2014/33/EU des Europäischen Parlaments und des Rates v...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nebentätigkeit / 1.2.1 Tätigkeit als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder vergleichbare Tätigkeit

Gemeinsames Merkmal der Tätigkeit als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder eine vergleichbare Tätigkeit ist eine pädagogische Ausrichtung.[1] In diese Gruppe fällt z. B. die Tätigkeit von Sporttrainern, Sport- und Jugendwarten, Mannschaftsbetreuern in Sportvereinen, Kinderbetreuern, Jugendleitern, Schulweghelfern, Chorleitern, Orchesterdirigenten, die Lehr- und ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Sicherheitsdatenblatt / 2 Inhalt

Folgende Angaben müssen im Sicherheitsdatenblatt enthalten sein (Art. 31 1907/2006/EG): Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemisches und des Unternehmens; Mögliche Gefahren Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen Erste-Hilfe-Maßnahmen Maßnahmen zur Brandbekämpfung Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung Handhabung und Lagerung; Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Persönliche Absturzschutzau... / Zusammenfassung

Begriff Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen (Rettungsausrüstungen) sind Rettungssysteme, die den Benutzer bzw. den zu Rettenden während des Rettungsvorgangs gegen Absturz schützen. Sie bestehen mind. aus einer Körperhaltevorrichtung (z. B. einem Rettungsgurt) und einem Befestigungssystem, die mit einer zuverlässigen Verankerung verbunden wer...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Zuständigkeit der gewer... / 2.1 Die materielle Zuständigkeit

Unter der materiellen Zuständigkeit der Berufsgenossenschaften versteht man das Recht und die Pflicht, bestimmte Aufgaben wahrzunehmen. Wichtigste Aufgabe ist es, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhindern (Prävention) sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen sowie Rehabilitation und Entschädigung.mehr

Lexikonbeitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 2. Umsatzsteuerliche Behandlung

Tz. 2 Stand: EL 114 – ET: 12/2019 Die Umsätze, die durch die Beförderung von kranken und verletzten Personen mit Fahrzeugen (Kraft-, Luft- und Wasserfahrzeugen), die hierfür eine besondere Einrichtung haben, erzielt werden, sind nach § 4 Nr. 17 Buchst. b UStG (Anhang 5) steuerbefreit. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Umsatzsteuerbefreiung ist z. B., dass die Krankenf...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 6 Kennzeichnung und Aufbewahrung

Der Aufbewahrungsort von Erste-Hilfe-Material wie dem Verbandkasten, muss nach ASR A1.3 "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung" durch ein weißes Kreuz auf quadratischem grünem Feld mit weißer Umrandung (Rettungszeichen E003 "Erste Hilfe") gekennzeichnet werden. Besonders in Fluren empfiehlt es sich, in den Raum hineinragende Rettungszeichen zu verwenden, die auf Er...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 3.3 Kfz-Verbandkasten

Für Tätigkeiten im Außendienst, insbesondere für die Mitführung von Erste-Hilfe-Material in Werkstattwagen und Einsatzfahrzeugen, kann zur Wahrnehmung der Ersten Hilfe auch der Kraftwagen-Verbandkasten nach DIN 13164 verwendet werden.[1] Die Verpflichtung zum Mitführen von Erste-Hilfe-Materialien in einem Kraftfahrzeug ergibt sich aus § 35h Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / Zusammenfassung

Begriff In einem Verbandkasten befindet sich das notwendige Material, das bei einer Hilfeleistung bei Unfall, Vergiftung oder Erkrankung im Betrieb benötigt wird. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Regelungen zum Verbandkasten sind enthalten im Medizinproduktegesetz (MPG), § 4 ASR A4.3 "Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe", DIN 13157 "Erste-Hilf...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 2 Größe

Für den Bereich der Betriebe haben sich 2 verschiedene Verbandkästen herausgebildet, der kleine und der große Verbandkasten. Der Unterschied zwischen beiden Verbandkästen besteht lediglich in der Menge der enthaltenen Erste-Hilfe-Materialien. Grundsätzlich entspricht der Inhalt eines großen Verbandkastens genau dem Inhalt von 2 kleinen Verbandkästen. Welcher Verbandkasten im ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 5 Verbrauchsmaterial

Das Material, das im Zuge der Versorgung von Verletzungen verbraucht worden ist, muss unverzüglich wieder in den Verbandkasten neu eingelegt werden, um auch weiterhin eine effektive Erste Hilfe sicherstellen zu können.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 3.2 Großer Verbandkasten

Folgendes Material gehört zur Grundausstattung des großen Betriebsverbandkastens (DIN 13169): 2× Heftpflaster DIN 13019 – A 5 × 2,5 16× Wundschnellverband DIN 13019 – E 10 × 6 8× Fingerkuppenverband 8× Fingerverband 120 mm × 20 mm 8× Pflasterstrip 25 mm × 72 mm 2× Verbandpäckchen DIN 13151 – K 6× Verbandpäckchen DIN 13151 – M 2× Verbandpäckchen DIN 13151 – G 2× Verbandtuch DIN 13152 ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 3.1 Kleiner Verbandkasten

Folgendes Material gehört zur Grundausstattung des kleinen Betriebsverbandkastens (DIN 13157): 5× Heftpflaster DIN 13019 – A 5 × 2,5 8× Wundschnellverband DIN 13019 – E 10 × 6 4× Fingerkuppenverband 4× Fingerverband 120 mm × 20 mm 4× Pflasterstrip 25 mm × 72 mm 1× Verbandpäckchen DIN 13151 – K 3× Verbandpäckchen DIN 13151 – M 1× Verbandpäckchen DIN 13151 – G 1× Verbandtuch DIN 13152 ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Sicherheitsbeauftragter / 1 Aufgaben und Tätigkeiten

Der Unternehmer trägt die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Da er die Aufgaben, die sich daraus ergeben, i. Allg. nicht alleine bewältigen kann, wird er u. a. vom Betriebsarzt und der Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstützt, in Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten auch von Sicherheitsbeauftragten. Der Sicherheitsbeauftragte unterstützt ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe)

Zusammenfassung Begriff Mithilfe des Notrufes werden bei einem Unfall, bei einer akuten Erkrankung sowie bei Vergiftungen schnellstmöglich der Rettungsdienst, ggf. mit Notarzt zur Unterstützung an den Notfallort gerufen, um dort den Betroffenen adäquat versorgen zu können und ihn ggf. in ein Krankenhaus zu bringen. Davon abzugrenzen ist der Notruf bei einem Brand zur Anforderu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2 Notrufbestandteile

Zu einem vollständigen Notruf gehören verschiedene Fragestellungen, die unter den sog. 5 W zusammengefasst werden. 2.1 Wo? Unter der Fragestellung: "Wo ist es passiert?" versteht man eine genaue Beschreibung der Örtlichkeit, an der der Notfall eingetreten ist. Dazu gehören u. a. folgende Angaben: Ort, Straße, Hausnummer, Etage, Raum-/Zimmernummer, Autobahnauffahrt/-abfahrt, Kilom...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2.2 Was ist passiert?

Unter der Fragestellung: "Was ist passiert?" fasst man kurz und knapp zusammen, um welche Art Notfall es sich handelt, z. B. "ein Auto ist in den Graben gefahren".mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2.4 Welche Art der Verletzungen?

Hier beschreibt man kurz, welche Verletzungen am Betroffenen sichtbar sind, bzw. welche Beschwerden der Verletzte selbst angibt.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 1 Notrufnummer

In Deutschland gilt die bundesweit einheitliche Notrufnummer 112. Sie ist mittlerweile auch europaweit einheitlich.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 4 Übertragung der Anruferdaten

Alle Telekommunikationsdienstleister sind verpflichtet, nach Eingang des Notrufes auch die Informationen zum Anruferstandort zu übermitteln.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / Zusammenfassung

Begriff Mithilfe des Notrufes werden bei einem Unfall, bei einer akuten Erkrankung sowie bei Vergiftungen schnellstmöglich der Rettungsdienst, ggf. mit Notarzt zur Unterstützung an den Notfallort gerufen, um dort den Betroffenen adäquat versorgen zu können und ihn ggf. in ein Krankenhaus zu bringen. Davon abzugrenzen ist der Notruf bei einem Brand zur Anforderung der Feuerweh...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 3 Kostenfreiheit der 112

Der Notruf muss innerhalb Deutschlands, aber auch mit der europaweiten Notrufnummer kostenfrei erreicht werden können. Dies ist bei Anrufen mit dem Mobiltelefon sowie dem Festnetzanschluss gegeben. Auch aus einem Münz- oder Kartenfernsprecher kann ein Notruf abgesetzt werden, ohne Bargeld oder eine Telefonkarte einstecken zu müssen.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 5 Identifizierung/Ortung

Um eine ordnungsgemäße Notrufabwicklung gewährleisten zu können, müssen die Anruferdaten und der Anruferstandort übertragen werden. Dies stellt sich beim Anruf über das Festnetz nicht als problematisch dar. Anders war dies bei Notrufen, die über das Mobiltelefon getätigt wurden. Seit dem 1.9.2009 ist es daher nicht mehr möglich, einen Notruf über ein Mobiltelefon abzusetzen, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2.1 Wo?

Unter der Fragestellung: "Wo ist es passiert?" versteht man eine genaue Beschreibung der Örtlichkeit, an der der Notfall eingetreten ist. Dazu gehören u. a. folgende Angaben: Ort, Straße, Hausnummer, Etage, Raum-/Zimmernummer, Autobahnauffahrt/-abfahrt, Kilometerstein. "Wo ist es passiert?" ist auch immer die wichtigste Angabe des Notrufs.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2.5 Warten auf Rückfragen

Hier werden durch die Rettungsleitstelle entsprechend Nachfragen gestellt, falls irgendetwas nicht verständlich gewesen sein sollte. Achtung Ende des Gesprächs Das Gespräch wird immer durch die Rettungsleitstelle beendet!mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notruf (Erste Hilfe) / 2.3 Wie viele Verletzte?

Hier gibt man möglichst die genaue Anzahl der verletzten Personen an. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man die genaue Anzahl der Verletzten und Betroffenen auch überschauen kann. Schwierig gestaltet sich die Angabe der genauen Anzahl z. B. bei Bus- und Zugunglücken.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Rettungskette / 1.2 Weitere Maßnahmen

Das zweite Glied der Rettungskette sind die sog. "weiteren Maßnahmen". Dazu gehören Maßnahmen wie Verbinden kleinerer, nicht lebensbedrohlicher Wunden, Versorgen von Brüchen, Betreuung der Verletzten. Die weiteren Maßnahmen dienen dazu, den Betroffenen bis zur weiteren Behandlung durch den Rettungsdienst adäquat weiterversorgen zu können. Die Glieder Sofortmaßnahmen und weitere M...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Notfall / 2 Notfallmaßnahmen

Notfallmaßnahmen sind all die Maßnahmen, die bei einer Vergiftung, bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung durch den Ersthelfer durchgeführt werden, um einen lebensbedrohlichen oder gesundheitsgefährdenden Zustand vom Betroffenen abzuwenden. Eine direkte Vorbereitung auf die verschiedenen Notfälle kann kaum gewährleistet werden. Dennoch kann man in einem Lehrgang Erste ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Flurförderzeuge / 7 Sicherheitsunterweisungen für den Fahrer

In jedem Betrieb, in dem Stapler und andere Flurförderzeuge unterwegs sind, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Daher sind Unterweisungen für alle Mitarbeiter in den betroffenen Arbeitsbereichen eine Notwendigkeit und rechtlich gesehen auch eine Pflicht. Besondere Wichtigkeit haben die Unterweisungen in Hinsicht auf Flurförderzeuge vor allem für die Fahrer. Für sie stellt die...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Rettungskette / 2 Aufbau der Rettungskette

Häufig wird die Rettungskette als eine Art Treppe dargestellt, bei der ganz unten die Sofortmaßnahmen und ganz oben das Krankenhaus dargestellt sind. Diese Darstellung der Rettungskette verdeutlicht die Qualifikationen des Personals, das Hilfe leistet. Die beiden ersten Glieder, die die Erste Hilfe bilden, sollten allerdings nicht außer Betracht gelassen werden. Zum einen ist ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Sicherheits- und Gesundheit... / 1.1 Sicherheitszeichen

Sicherheitszeichen sind Zeichen mit Sicherheitsaussage und können sein: Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen, Rettungszeichen, Brandschutzzeichen.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ersthelfer / 2.2 Fortbildung

Um eine effektive Erste Hilfe im Betrieb sicherstellen zu können, müssen die betrieblichen Ersthelfer entsprechend ihrer Tätigkeit regelmäßig fortgebildet werden. Dazu wird von den Bildungseinrichtungen ein spezielles Erste-Hilfe-Training angeboten, in dem die wichtigsten Maßnahmen (z. B. die Wiederbelebung in der Einhelfer- und der Zweihelfermethode) nochmals wiederholt und ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ersthelfer / 5 Konsequenzen bei Verstößen

Das Nichtvorhandensein von Ersthelfern stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Im Falle einer Kontrolle durch den technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaften können bei Verstößen gegen die Pflicht, Ersthelfer vorzuweisen verschiedene "Sanktionen" erhoben werden. Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 EUR Erhöhung der Beitragssätze durch den Anstieg des betrieblichen Risikos...mehr