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Erste Hilfe / 3.5.6 Kälteschäden

Steffen Pluntke
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3.5.6.1 Ursachen

Setzt man den Körper ungeschützt längere Zeit niedrigen Umgebungstemperaturen aus, besteht die Gefahr, dass die Körperkerntemperatur anhaltend unter 37 °C absinkt. Wetterfaktoren (Wind und Feuchtigkeit) bzw. Kreislaufprobleme wirken wie ein Katalysator und verstärken die Auskühlung. Erfrierungen schmerzen zunächst, die Schmerzen lassen jedoch später nach. Deshalb bleiben sie häufig unbemerkt. Auslöser von Erfrierungen können Gase, kalte Gegenstände, tiefe Temperaturen und kaltes Wasser sein.

3.5.6.2 Erkennen

Erste Anzeichen sind:

  • Gefühllosigkeit, Schmerzen,
  • steife Gliedmaßen (Zehen, Finger, Hände und Füße),
  • Müdigkeit,
  • bläuliche Verfärbung der Lippen und des Nagelbetts,
  • bei fortgeschrittenen Kälteschäden: zuerst bläulich bis rot, später weiß und im Endstadium schwarz.

3.5.6.3 Erste-Hilfe-Leistung

Der Frierende muss zunächst aus der kalten Umgebung in einen warmen Raum (oder zumindest windstillen Ort) gebracht werden. Dann öffnet man alle beengenden Kleider und Schuhe. Zum Wärmen muss man u. a. auch die Decke unter den Betroffenen legen. Ist die Ursache der Unterkühlung kaltes Wasser, müssen nasse Kleidungsstücke entfernt werden.

Erfrorene Gliedmaßen werden nicht bewegt bzw. nicht mit Warmwasser, einem Heizkissen oder einer Wärmflasche aufgewärmt. Erfrierungsblasen dürfen nicht geöffnet werden, sie werden nur mit einem Verband bedeckt.

Zuckerhaltiger, heißer Tee wärmt von innen und liefert gleichzeitig Energie. Alkoholische Getränke sowie Nikotin haben keine wärmende Wirkung, sie kühlen den Körper eher noch aus.

 
Achtung

Unterkühlte Gliedmaßen

Massiert man unterkühlte Gliedmaßen, so wird das dortige kalte Blut in den Körperstamm getrieben, wo es weitere Schäden verursacht oder gar zum Tod führt. Dieses Phänomen wird als Bergungstod bezeichnet; es tritt u. a. bei der Rettung von Verunglückten aus Lawinen auf.

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