Fachbeiträge & Kommentare zu Arbeitssicherheit

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Betriebliche Gesundheitsför... / Zusammenfassung

Begriff Mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sollen die mit der Beschäftigung verbundenen gesundheitlichen Beanspruchungen und Belastungen der Beschäftigten abgemildert und die Arbeitskraft erhalten werden. Sie umfasst dabei Maßnahmen, die sowohl auf das Verhalten der Beschäftigten abzielen als auch auf die Gestaltung der Arbeitstätigkeit sowie der Arbeitsbedingu...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Bildschirmarbeit / 3.1 Anwendungsbereich

Die ArbStättV gilt für alle Bildschirmarbeitsplätze mit Ausnahme der in § 1 Abs. 5 ArbStättV aufgeführten. Nach § 1 Abs. 5 ArbStättV gilt der Anhang Nr. 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" nicht für Bedienerplätze von Maschinen oder Fahrerplätze von Fahrzeugen mit Bildschirmgeräten, tragbare Bildschirmgeräte für die ortsveränderliche Verwendung, die nicht...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Schwarzarbeit / 2 Prüfungen

Die Behörden der Zollverwaltung prüfen u. a. nach § 2 SchwarzArbG die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten des Arbeitgebers[1], im Zusammenhang mit Dienst- und Werkleistungen den Missbrauch von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und III sowie dem Altersteilzeitgesetz (AltTZG), ob die Angaben des Arbeitgebers, die für die Sozialleistungen nach SGB...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Warum gelten bei Alleinarbe... / 1.3 Verantwortung von Arbeitgeber und weiteren Funktionsträgern

Zu den Grundpflichten des Arbeitgebers gehört, Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Dazu müssen Gefährdungen am Arbeitsplatz vermieden bzw. verringert werden (§ 4 ArbSchG). Für Alleinarbeit gilt: "Wird eine gefährliche Arbeit von einer Person allein ausgeführt, so hat der Unternehmer über die allgemeinen Schutzmaßnahmen hinaus für geeignete technische...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 15 ESRS S4 – Verbraucher ... / 1.3 Datenpunkte aus anderen EU-Rechtsakten

Rz. 26 ESRS S4 ist vorbehaltlich der Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse in ESRS 2 anzuwenden (ESRS S4.5). Allerdings werden einige der im Standard vorgesehenen und unter dem Wesentlichkeitsvorbehalt stehenden Datenpunkte nach anderen EU-Rechtsakten für jeweils dort bestimmte Unternehmen vorgeschrieben. Nach der Aufstellung in ESRS 2, App. B betrifft dies die in Tab. 3 dar...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.1.4 Phase 4: Vorbereiten

Rz. 42 Phase 4 umfasst die Offenlegung der verschmutzungsbezogenen Risiken und Chancen. Die Analyse i. R. d. ESRS sollte lediglich die ersten drei Phasen umfassen, da sich die Offenlegung aus den Vorgaben der ESRS ergibt, nicht der TNFD. Daraus ergibt sich auch, dass die ESRS keine weiteren Erläuterungen zur vierten Phase enthalten. Dennoch sei erwähnt, welche weiteren Aspek...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Warum gelten bei Alleinarbe... / 1.1 Definition und Hintergrund

Alleinarbeiten sind Tätigkeiten an Einzelarbeitsplätzen (EAP), "die von einer Person allein außerhalb Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen ausgeführt werden" (Abschn. 2 Pkt. 17 DGUV-R 112-139). Alleinarbeit kann kurzzeitig, ortsgebunden oder ortsungebunden ausgeübt werden. Alleinarbeit ist grundsätzlich zulässig. Gefährliche Arbeiten sollten jedoch grundsätzlich nicht von ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.3.1 ESRS E2-3 – Ziele im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Rz. 59 Angabepflicht ESRS E2-3 sieht die Offenlegung von Zielen in Bezug auf Verschmutzung vor. Zielsetzung dieser Offenlegungsanforderung ist es, ein Verständnis der Ziele zu ermöglichen, die das Unternehmen zur Unterstützung seiner umweltbezogenen Konzepte und zur Bewältigung seiner wesentlichen umweltbezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen gesetzt hat (ESRS E2.20 f.)....mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
BR-Beteiligungsrechte: Beru... / 3.6 Sonstige betriebliche Bildungsmaßnahmen

Der Begriff der sonstigen Bildungsmaßnahme gewinnt seinen konkreten Inhalt aus der Abgrenzung einerseits zu den mitbestimmungspflichtigen Berufsbildungsmaßnahmen und andererseits gegenüber der bloßen Einweisung im Sinne des § 81 Abs. 1 Satz 1 BetrVG, mit der der Arbeitgeber den Arbeitnehmer über die Aufgabe und Verantwortung, die Art seiner Tätigkeit und ihre Einordnung in d...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 1 Der "Faktor Mensch" in der Arbeitssicherheit

Analysiert man Unfälle und Beinahe-Unfälle genauer, zeigt sich, dass die meisten Vorkommnisse nicht auf technische Mängel oder ein der Arbeitsausführung nicht förderliches Umfeld zurückzuführen sind. Sie werden häufiger durch organisatorische Unzulänglichkeiten, aber v. a. durch unangemessene oder unpassende Verhaltensweisen verursacht. Dies lässt sich auch statistisch beleg...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssicherheit

Zusammenfassung Überblick Die Arbeitsschutzakteure haben in den vergangenen Jahren gute und erfolgreiche Arbeit bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen geleistet. Die meisten Menschen können heute sicher arbeiten, ohne Gesundheitsgefahren befürchten zu müssen. Dennoch ereignen sich nach wie vor sicherheitskritische Zwischenfälle oder es passieren Unfälle....mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Forst- und Waldarbeit / 5 Wichtiges Instrument im forstlichen Arbeitsschutz: Zertifizierungen

Auch im Wald greifen einschlägige staatliche Arbeitsschutzvorschriften, wie das Arbeitsschutzgesetz oder die Betriebssicherheitsverordnung sowie das Regelwerk der Unfallversicherungsträger zur sicheren Waldarbeit. Wer im Wald beschäftigt ist oder als Dienstleister Waldarbeiten ausführt, ist i. d. R. über die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 4.1 Universelle Motive

Universelle Motive sind Motive, die viele Menschen teilen. Dazu gehören physiologische Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Ich-Bedürfnisse sowie der Wunsch nach Selbstverwirklichung (Abb. 4). Abb. 4: Die Bedürfnispyramide von Maslow Das Wissen um die universellen und individuellen Motive von Menschen kann man sich auch in der Arbeitssicherheit zunutz...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.7 Beeinflussung von Verhalten

Eine Verhaltensbeeinflussung bzw. -veränderung kann bewirkt werden, indem die Vor- und Nachteile von arbeitssicherem und sicherheitswidrigem Verhalten herausgestellt und erlebbar gemacht werden oder – anders gesagt – indem erwünschtes Verhalten gezielt "belohnt" und unerwünschtes Verhalten gezielt "behindert" wird. 2 Strategien machen arbeitssicheres Verhalten wahrscheinlich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.4 Nicht-Müssen – Untersagen

Öfter als man glaubt wird sicherheitswidriges Verhalten sehenden Auges vom Vorgesetzten geduldet, da er sich in einem Interessenkonflikt befindet. Auf der einen Seite ist er für die Arbeitssicherheit verantwortlich, andererseits muss er Sorge dafür tragen, dass "der Laden läuft". Das bedeutet i. d. R. schnelle Arbeitsausführung, reibungslose Abläufe und keine Komplikationen....mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 4.2 Grenzen der Motivation

Mit Motivation kann man zwar viel, aber nicht alles erreichen. Motivation hört dort auf, wo Mitarbeiter physisch und psychisch überfordert sind. Wenn kritische Situationen nicht wahrgenommen, in ihrem Gefahrenpotenzial nicht richtig eingeschätzt oder falsche Schlussfolgerungen gezogen werden, kann mit Motivation nichts bewirkt werden. Dann müssen andere Maßnahmen ergriffen w...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / Zusammenfassung

Überblick Die Arbeitsschutzakteure haben in den vergangenen Jahren gute und erfolgreiche Arbeit bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen geleistet. Die meisten Menschen können heute sicher arbeiten, ohne Gesundheitsgefahren befürchten zu müssen. Dennoch ereignen sich nach wie vor sicherheitskritische Zwischenfälle oder es passieren Unfälle. Wenn es also n...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.5 Nicht-Dürfen – Erlauben

In einem Interessenkonflikt befindet sich auch der Mitarbeiter. Nicht-Dürfen bedeutet, dass auch Mitarbeiter neben Sicherheitsvorschriften andere handlungsleitende Aspekte in ihre Überlegungen einbeziehen: Eine Störung an einer Maschine hätte u. U. den Stillstand der ganzen Anlage zur Folge, sodass vorschriftswidrig eine gefährliche Art der Störungsbeseitigung gewählt wird. ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.1 Nicht-Sehen – Wahrnehmen

Die Wahrnehmung von Situationen, die zutreffende Interpretation von Situationsaspekten sowie die Ableitung adäquater Handlungen sind Voraussetzung für sicheres Handeln. Es zeigt sich häufig in der (Arbeitsschutz-)Praxis, dass man sich in Situationen, die man als gefährlich einstuft, meist vorsichtig verhält. Für je ungefährlicher man eine Situation einschätzt, desto sorglose...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 4.1 Prozessplanung und Controlling

Im Betriebsalltag ist die mangelnde Kontrolle der Fremdfirmen ein sicherheitsrelevantes Problem. Da kommen Arbeiter von Auftragsfirmen in den Betrieb, die keine auftragsspezifische Gefährdungsbeurteilung kennen und nicht entsprechend unterwiesen wurden. Häufig wissen sie nicht, wer ihr Koordinator vor Ort ist, führen mangelnde oder keine Schutzausrüstung mit, setzen unzureic...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 4.2 Information

Einer der häufig auftretenden Mängel in der Praxis ist der unzulängliche Informationsfluss zwischen den Beteiligten. Oft geben bereits die Koordinatoren die entsprechenden Instruktionen über Art, Umfang oder Ort der durchzuführenden Arbeiten nicht oder nur unvollständig weiter. Besonders die Betroffenen vor Ort – Bereichsführungskräfte, Sicherheitsbeauftragte und Mitarbeiter...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 7 Schulung und Training

Vorbildliche Firmen haben zudem erkannt, dass ohne gesonderte Schulungsmaßnahmen selten eine wirkliche Reduzierung der Unfallgeschehnisse mit Partnerfirmen erreicht werden kann. Zu den üblichen Unterweisungsaktivitäten führt man deshalb auch regelmäßige jährliche Unterweisungen durch, an denen verantwortliche Geschäftsführer, Bauleiter, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und M...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 2 Wie kommt es überhaupt zu (Arbeits-)Unfällen?

Bei der Analyse von Unfallursachen und sicherheitskritischen Zwischenfällen hat man 3 Bereiche identifiziert, denen diese Vorkommnisse zugeordnet werden können: die Technik, die Organisation und/oder die Person. Diese Triade wird als T-O-P-System bezeichnet. Zu den technischen Ursachen, die Unfälle hervorrufen oder begünstigen, zählen veraltete Maschinen, mangelnde Schutzvorr...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.3 Nicht-Können – Trainieren

Fehlen Fertigkeiten, sind diese am besten vor Ort am Arbeitsplatz zu vermitteln. Gerade neue Mitarbeiter werden mit einer Fülle an Informationen konfrontiert, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Ein wertschätzender Umgang miteinander erlaubt auch ein erneutes Nachfragen, wenn etwas nicht verstanden wurde. Es dauert seine Zeit, bis man sich eingearbeitet hat, wobei dar...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3 Der Mensch in der Arbeitswelt

Den menschlichen Anteil an Unfällen und Störfällen kann man zurückführen auf eine fehlerhafte Wahrnehmung der Situation, ungenügendes Wissen und mangelhaftes Können, Dulden von sicherheitswidrigem Verhalten durch den Führungsverantwortlichen, unausgesprochene Verhaltenserwartungen an die Mitarbeiter seitens des Betriebs, fehlende Motivation. Plakativ lässt sich dies umschreiben mi...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.2 Nicht-Wissen – Informieren

Fehlt das Wissen, um die Gefährlichkeit im Umgang mit Gefahrstoffen, Maschinen oder Fahrzeugen, müssen Informationen vermittelt werden, z. B. im Rahmen einer Sicherheitsunterweisung oder noch besser eines Sicherheitsgesprächs. Sicherheitsunterweisungen und Sicherheitsgespräche sollen anschaulich, methodisch-didaktisch gut aufbereitet und interessant gestaltet werden. Nur so ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 4 Motivation: Was treibt uns an – Zuckerbrot oder Peitsche?

Neben der Lernpsychologie hat auch die Motivationspsychologie viel dazu beigetragen, Verhalten von Menschen zu verstehen. Lernen ist immer mit der Motivstruktur einer Person verbunden. Die Befriedigung von Wünschen, Zielen, Bedürfnissen oder die Realisierung von Werthaltungen, Überzeugungen und grundsätzlichen Ansichten – denn nichts anderes sind Motive – bestimmen zu einem ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Forst- und Waldarbeit / 4 Der Beitrag nicht-staatlicher Organisationen zum Arbeitsschutz

Einige nicht-staatliche Organisationen haben durch ihre Arbeit wertvollen Anteil an Verbesserungen im forstlichen Arbeitsschutz, so das oben bereits erwähnte KWF. Das zentrale Anliegen des KWF ist es, innovative Entwicklungen, mit denen der Arbeitsplatz im Wald sicherer gemacht werden kann, anzuregen, zu begleiten, hinsichtlich ihrer Wirkung zu untersuchen und zum Abschluss ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Forst- und Waldarbeit / 2 Unfallprävention in der Forstwirtschaft

Im Zentrum der präventiven Maßnahmen standen bislang – neben der Verbesserung technischer Features an Arbeitsmitteln, Arbeitsgeräten und persönlichen Schutzausrüstungen – in erster Linie Qualifizierungen, die den Forstwirt dazu befähigen und motivieren sollten, moderne Verfahren in Holzernte und Holzbringung sicher anzuwenden. Trotz aller Bemühungen in diese Richtungen stagn...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeitsschutz (BBS) als Best Practice im Umgang mit Fremd- und Partnerfirmen

Zusammenfassung Überblick Betriebe haben die gesetzliche wie moralische Verpflichtung, alle erforderlichen Maßnahmen zur Unfallverhütung und Abwendung von Gesundheitsgefahren durchzuführen. Diese Schutzpflicht besteht uneingeschränkt für alle Personen, die sich auf einem Betriebsgelände befinden. Besonders häufig sind Mitarbeiter von Fremd- bzw. Partnerfirmen hiervon betroffe...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeitsschutz (BBS) im Umgang mit Fremd-/Partnerfirmen

Zusammenfassung Überblick "Mitarbeiter von Fremdfirmen? Vergessen Sie´s! Das ist vogelwild, wie die hier arbeiten." So direkt oder manchmal etwas zurückhaltender reagieren Belegschaften immer wieder auf das Thema bei Seminaren zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihren Betrieben. In der Tat vernachlässigen viele Unternehmen den wachsamen und konsequenten Umgang mit Mitarbeit...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 2.1 Authentizität: Die Gerechtigkeitsfrage

Mitarbeiter haben eine hohe Sensibilität dafür, wie authentisch eine Unternehmensleitung den Arbeitsschutz repräsentiert. Je höher der Duldungsgrad gegenüber Fremdfirmen bezüglich der Verletzung oder Missachtung ihrer Arbeitsschutzpflichten im Betrieb ist, desto stärker die Gerechtigkeitsfrage: "Wieso wir und die nicht!?" Die Durchsetzung von Best-Practice-Arbeitsschutz bei F...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Forst- und Waldarbeit / Zusammenfassung

Überblick Waldarbeiten gehören zu den gefährlichsten Arbeiten, nur in der Baubranche und im Bergbau ereignen sich noch mehr Unfälle als bei der Arbeit in der Forstwirtschaft. Im Jahresdurchschnitt von 2010 bis 2016 ereigneten sich jährlich rund 6.000 meldepflichtige Unfälle bei Wald- und Forstarbeiten in Deutschland, dabei gingen durchschnittlich 31 pro Jahr sogar tödlich au...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Psychologie der Arbeitssich... / 3.6 Nicht-Wollen – Motivieren

Ein großes Thema, welches an die Psychologie herangetragen wird, ist die Frage nach der Motivation. Motivation ist wiederum eng mit dem Erwerb neuer oder dem Beibehalten alter Verhaltensweisen verknüpft. Ein Abstecher in die Lernpsychologie macht deutlich, wie Verhalten gelernt wird. Alle menschlichen Verhaltensweisen folgen bestimmten Mechanismen: Hat ein bestimmtes Verhalte...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 1.4 Kontrolle

Best-Practice im Umgang mit Partnerfirmen braucht vor allem hinreichende Kontrolle vor Ort und Konsequenz bei Nichteinhaltung der Vereinbarungen. Durch entsprechend gute Umsetzung der in Abschn. 1.1 bis 1.3 genannten Punkte ist eine wirksame Überprüfung des Arbeitsschutzes bei Fremdfirmen dauerhaft gewährleistet. Gemäß dem Grundsatz "Fremde wie eigene Mitarbeiter behandeln" s...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 2 Commitment der Unternehmensführung

Eine ernsthafte Verbesserung der herrschenden Arbeitsschutzkultur im Umgang mit Fremdfirmenmitarbeitern setzt ein klares, unmissverständliches Votum der Unternehmensleitung voraus. Firmen mit Best Practice setzen hier schon den ersten Meilenstein: Mit der Zielvorgabe "Wir behandeln Fremde genauso wie eigene Mitarbeiter" hat es ein großes deutsches Energieunternehmen auf den ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 1 Aufwand

1.1 Die vorhandenen Gefährdungsbeurteilungen nutzen und ergänzen Der Gesetzgeber weist die Unternehmen an, Gefährdungsbeurteilungen für die jeweiligen Tätigkeitsbereiche ihrer Mitarbeiter zu machen. Dies gilt im Falle eines Auftraggeber-/Auftragnehmerverhältnisses für beide Parteien gleichermaßen. Diese sind für den jeweiligen Einsatz der Fremdfirmenmitarbeiter nur dann durch ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 2 Nutzen

2.1 Authentizität: Die Gerechtigkeitsfrage Mitarbeiter haben eine hohe Sensibilität dafür, wie authentisch eine Unternehmensleitung den Arbeitsschutz repräsentiert. Je höher der Duldungsgrad gegenüber Fremdfirmen bezüglich der Verletzung oder Missachtung ihrer Arbeitsschutzpflichten im Betrieb ist, desto stärker die Gerechtigkeitsfrage: "Wieso wir und die nicht!?" Die Durchset...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / Zusammenfassung

Überblick "Mitarbeiter von Fremdfirmen? Vergessen Sie´s! Das ist vogelwild, wie die hier arbeiten." So direkt oder manchmal etwas zurückhaltender reagieren Belegschaften immer wieder auf das Thema bei Seminaren zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihren Betrieben. In der Tat vernachlässigen viele Unternehmen den wachsamen und konsequenten Umgang mit Mitarbeitern von Koopera...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 5.2 Konsequenzen

Best Practice im Umgang mit Partnerfirmen braucht vor allem wirksame Kontrolle vor Ort und Konsequenz bei Nichteinhaltung der Vereinbarungen. Mitarbeiter des Auftraggebers haben gegenüber Fremdfirmenmitarbeitern zwar keine direkte disziplinarische Gewalt – die geht immer nur von deren Vorgesetzten aus –, sie können aber jederzeit bei unsicherem Arbeiten oder Gefahr im Verzug...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 6 Beobachtung und Sicherheitsgespräch

Die mit Abstand häufigsten Unfallursachen liegen bekanntlich im mangelnden Bewusstsein der Mitarbeiter für ihre Gefährdungen am Arbeitsplatz und den daraus resultierenden unsicheren Verhaltensweisen. Der Beeinflussung von Verhalten und Einstellung im Arbeitsschutz kommt daher eine herausragende Bedeutung zu, will man das Unfallgeschehen signifikant reduzieren und Verletzunge...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Forst- und Waldarbeit / 8 Fazit: Sicherheit durch Kommunikation

Die hohen Unfallzahlen im Forst bestätigen jedes Jahr wieder, wie gefährlich die Waldarbeit ist. Viele der bisherigen Bemühungen, die Unfallzahlen zu senken, brachten zwar Teilerfolge, können aber nicht als großer Durchbruch bezeichnet werden. Dennoch ist deutlich zu erkennen, dass immer mehr Forstbetriebe den Schritt zu einer Präventionskultur vollziehen bzw. vollziehen wol...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 5 Hindernisse/Herausforderungen in der praktischen Umsetzung

Gemäß der primären Verantwortung des Auftragnehmers für die Arbeitsschutzbelange, haben seine Führungskräfte vor Ort auch für die entsprechende Umsetzung zu sorgen. Hier treten schon mal erste Hindernisse auf, wenn entsandte Mitarbeiter nicht oder ungenügend der deutschen Sprache mächtig sind. Bereits in der Auftragnehmererklärung sollte sichergestellt werden, dass ein Führu...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 8 Wesentliche Maßnahmen im Überblick

Die wesentlichen Maßnahmen von Best-Practice-Unternehmen hier nochmals in der Übersicht: klares Management-Commitment "Wir behandeln Fremde wie Eigene!" Eindeutigkeit der Mitverantwortung nach dem "Hausherrenprinzip" bei allen Werksangehörigen Installation eines Fremdfirmenmanagements im Rahmen des eigenen Arbeitsschutzmanagementsystems klare Prozessregeln und transparente Infor...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / Zusammenfassung

Überblick Betriebe haben die gesetzliche wie moralische Verpflichtung, alle erforderlichen Maßnahmen zur Unfallverhütung und Abwendung von Gesundheitsgefahren durchzuführen. Diese Schutzpflicht besteht uneingeschränkt für alle Personen, die sich auf einem Betriebsgelände befinden. Besonders häufig sind Mitarbeiter von Fremd- bzw. Partnerfirmen hiervon betroffen. Um eine wirku...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 3 Die Herausforderung

Auch bei Unfällen der Fremdfirmenmitarbeiter zeigt sich das gleiche Entstehungsmuster, wie wir es in den Betrieben inzwischen signifikant beobachten. Nur noch ein geringer Teil der Unfälle hat technische Gründe (< 10 %). Den weitaus größten Anteil bilden organisations- und verhaltensbedingte Ursachen. Die amerikanischen Unfallforscher Heinrich und Bird konnten mit ihren umfan...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 1.2 Innerbetriebliche Organisation fit machen

Die entsprechende Betriebsverordnung ist der Eckpfeiler eines funktionierenden Fremdfirmen-Managements. Hier wird geregelt: Art und Umfang der Auftragnehmererklärung, Art und Umfang der betriebsspezifischen Gefährdungsbeurteilung, Art, Umfang und Verantwortlichkeiten zur Unterweisung, Pflichten des Auftragnehmers bzgl. der Sicherstellung seiner gesetzlichen Arbeitsschutzaufgaben...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 1 Gesetzlicher Auftrag

Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. In § 8 ArbSchG und in Kap. 2 (§§ 2–14) DGUV-V 1 werden die Aufgaben und Pflichten des Unternehmers umfassend beschrieben. Danach steht ein Unternehmer immer in der Verantwortung, alle erforderlichen Maßnahmen zur Unfallverhütung oder Abwendung von Gesundheitsgefahren zu treffen. Diese Schutzpflicht besteht ausdrücklich auch für Perso...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 2.2 Rechtssicherheit

Die Verpflichtungen des Unternehmers, für die zum Schutz von Betriebsfremden innerhalb seines Betriebsgeländes erforderlichen Maßnahmen zu sorgen, ergeben sich insbesondere aus §§ 1, 5 und 6 DGUV-Vorschrift 1. Diese Betreiberverantwortung bleibt unumstößlich bestehen. Im Ernstfall (Unfallereignisse mit schweren Verletzungsfolgen oder gar tödlichem Ausgang) wird also immer auc...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Verhaltensbasierter Arbeits... / 6.3 Schlüsselschritte im Sicherheitsgespräch

Für ein effektives Sicherheitsgespräch mit Fremdfirmenmitarbeitern lassen sich 10 Schlüsselschritte definieren: Verhalten von Menschen beobachten. Sich vorstellen und im Gespräch die Befangenheit abbauen. Menschen den Grund nennen, warum man sie anspricht. Nach der genaueren Tätigkeit und Auftragnehmererklärung/Auftragsbescheinigung fragen. Sicheres, richtiges Verhalten loben. Off...mehr