Entscheidungsstichwort (Thema)
Ersuchen um Vorabentscheidung: Oberlandesgericht Düsseldorf et Bundesgerichtshof. Deutschland. Wettbewerb. Unternehmen. Krankenkassen. Kartelle. Auslegung der Artikel 81 EG, 82 EG und 86 EG. Entscheidungen von Zusammenschlüssen von Krankenkassen, mit denen Höchstbeträge für die Kostenübernahme für Arzneimittel festgesetzt werden
Beteiligte
AOK-Bundesverband u.a
Bundesknappschaft
AOK Bundesverband
Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK)
Bundesverband der Innungskrankenkassen
Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen
Verband der Angestelltenkrankenkassen eV
Verband der Arbeiter-Ersatzkassen
See-Krankenkasse
Mundipharma GmbH
Ichthyol-Gesellschaft Cordes, Hermani & Co
Intersan, Institut für pharmazeutische und klinische Forschung GmbH
Gödecke GmbH
Tenor
Zusammenschlüsse von Krankenkassen wie der AOK Bundesverband, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK), der Bundesverband der Innungskrankenkassen, der Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, der Verband der Angestelltenkrankenkassen e. V., der Verband der Arbeiter-Ersatzkassen, die Bundesknappschaft und die SeeKrankenkasse sind keine Unternehmen oder Unternehmensvereinigungen im Sinne des Artikels 81 EG, wenn sie Festbeträge festsetzen, bis zu deren Erreichen die Krankenkassen die Kosten von Arzneimitteln übernehmen.
Tatbestand
In den verbundenen Rechtssachen C-264/01, C-306/01, C-354/01 und C-355/01
betreffend dem Gerichtshof nach Artikel 234 EG vom Oberlandesgericht Düsseldorf und vom Bundesgerichtshof in den bei diesen anhängigen Rechtsstreitigkeiten
AOK Bundesverband,
Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK),
Bundesverband der Innungskrankenkassen,
Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen,
Verband der Angestelltenkrankenkassen e. V.,