Die Maut selbst unterliegt nicht der Umsatzsteuer. Damit kann der "mautpflichtige" Unternehmer keine Vorsteuer aus der Maut ziehen. Gleichwohl wird die Maut (ebenso wie die Kfz-Steuer bzw. -Versicherung) in die Kalkulation des Fuhrunternehmers einbezogen und dem Kunden in Form des Beförderungsentgelts in Rechnung gestellt.[1] Dieser Rechnungsbetrag unterliegt – wie bisher – voll der Umsatzsteuer. Eine Eins-zu-eins-Weiterberechnung der Maut an den Kunden ohne Umsatzsteuerausweis ist nicht möglich. Es sei denn, die Beförderungsleistung selbst ist von der Umsatzsteuer befreit.[2]

Die Maut ist auch kein durchlaufender Posten.[3] Sowohl Eigentümer oder Halter als auch Mieter oder Leasingnehmer müssen die Maut nicht als Mittelsperson, sondern in Erfüllung eigener Pflichten bezahlen.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge