Fachbeiträge & Kommentare zu Umsatz

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsveräußerung / 1.2 Betriebsveräußerer verpachtet Betriebsgrundstücke an Betriebsfortführer

Eine Geschäftsveräußerung im Ganzen setzt voraus, dass das übertragene Unternehmensvermögen als hinreichendes Ganzes die Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit ermöglicht. Hierfür kann die Übertragung aller wesentlichen Grundlagen ein Indiz sein.[1] Umsatzsteuerlich liegt aber eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung auch dann vor, wenn der bisherige Unternehmer das Bet...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsveräußerung / 1.6 Mehrstufige Geschäftsveräußerung durch eine "Gruppe" an eine andere "Gruppe"

Die für die Geschäftsveräußerung notwendige Fortführung der Geschäftstätigkeit muss bei einer im engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang stehenden mehrstufigen Übertragung nur dem Grunde nach, nicht aber auch höchstpersönlich beim jeweiligen Erwerber vorliegen. Vielmehr muss nach Auffassung des BFH die notwendige Absicht zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit bei ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsveräußerung / 1.7 Leistungsbezug durch Vorgründungsgesellschaft oder Gesellschafter: Übertragung an neugegründete Kapitalgesellschaft

Bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) tätigen die zukünftigen Gesellschafter oft bereits Investitionen im Hinblick auf den zukünftigen Geschäftsbetrieb der Kapitalgesellschaft. Erfolgt dies zeitlich vor Abschluss des Gesellschaftsvertrags, handelt es sich insoweit um eine rechtlich selbstständige Personengesellschaft (sog. Vorgründungsgesellschaft). Die späte...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / cc) ... für lokale Umsätze

Nach aktueller Rechtslage bestehen – zumindest in Deutschland – keine der ZM vergleichbaren Meldepflichten für entgeltliche Umsätze zwischen Steuerpflichtigen[83] (B2B-Umsätze) im Inland. Die Einführung einer digitalen Meldepflicht für solche Ausgangsumsätze wird den Mitgliedstaaten ab dem 1.1.2028 grundsätzlich ermöglicht.[84] Ferner können die Mitgliedstaaten eine solche d...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / aa) ... für innergemeinschaftliche Umsätze

Nach derzeitiger Rechtslage sieht die MwStSystRL nur eine Meldepflicht im Rahmen der sog. ZM vor.[47] Die Mitgliedstaaten müssen schon seit Beginn des Binnenmarkts – statt der früheren Grenzkontrollen – nach Art. 262 ff. MwStSystRL [48] mit einer ZM von den jeweils in ihrem Hoheitsgebiet ansässigen Unternehmern bestimmte Daten zu innergemeinschaftlichen Lieferungen und Dreiec...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / bb) Änderungen im Rahmen der vierten Stufe zum 1.1.2028

Im Rahmen der vierten und finalen Stufe der Maßnahmen soll es zum 1.1.2028 zu erneuten Änderungen im Bereich der Rechnungstellung kommen. Diese Änderungen bilden dann die Grundlage für die neuen Mehrwertsteuermeldepflichten für grenzüberschreitende Umsätze, welche die bisherige ZM ersetzen sollen. Zusätzlich werden auch für den Leistungsempfänger umfassende Meldepflichten ei...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / a) Einführung einer digitalen Meldepflicht – elektronischen Rechnungstellung

Keine Gleichwertigkeit mehr von elektronischer Rechnung und Papierrechnung: Durch die Einführung digitaler Meldepflichten durch die (vierte Stufe der) geplanten Maßnahmen ab dem 1.1.2028 möchte die Europäische Kommission die Meldepflichten[7] modernisieren. Um dies zu erreichen, wird die bisherige umsatzsteuerrechtliche Gleichwertigkeit von elektronischer Rechnung und Papier...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / [Ohne Titel]

RA Michael Connemann, LL.M. / RA Jochen Meyer-Burow, LL.M.[*] Die Europäische Kommission hat am 8.12.2022 eine Vielzahl von Maßnahmen zur "Mehrwertsteuer im Digitalen Zeitalter" vorgeschlagen, um das aktuelle Mehrwertsteuersystem der EU zu modernisieren und den Mehrwertsteuerbetrug einzudämmen. Diese beiden vorgenannten Anliegen sollen im Wesentlichen durch die Verwirklichung...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
EuGH erinnert die Finanzbeh... / 2. Erörterung des Urteils im Einzelnen

Insgesamt fügt sich das Urteil "Aquila" in eine Reihe von früheren Urteilen des EuGH ein, der in mittlerweile gefestigter Rechtsprechung die Notwendigkeit der Bekämpfung von Umsatzsteuerhinterziehungen und den weiten Anwendungsbereich des Verlustes des Vorsteuerabzugs bei einer möglichen Kenntnis des beteiligten Unternehmers bestätigt hat. Diese Rechtsprechung wurde vom deut...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / a) Ausgangslage

In seiner aktuellen Fassung sieht die MwStSystRL keine verpflichtende elektronische Übermittlung von Mehrwertsteuererklärungen vor.[12] Darüber hinaus ist grundsätzlich nur vorgesehen, dass in den Mehrwertsteuererklärungen jeweils nur ein Gesamtbetrag pro Umsatzart und Meldezeitraum zu deklarieren ist.[13] Gleiches gilt für die ZM, in welcher ebenso nur aggregierte Werte pro...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / aa) Änderungen im Rahmen der ersten Stufe zum 1.1.2024

Nach aktueller Rechtslage ist der Begriff "elektronische Rechnung" als eine Rechnung definiert, welche die nach der MwStSystRL erforderlichen Angaben enthält und in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird.[18] Ferner muss der Rechnungsempfänger der Verwendung der elektronischen Rechnung zustimmen.[19] Neue Definition der "elektronischen Rechnung": Bereits m...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Vorschläge der Europäischen... / 4. Zusammenfassung

Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur ViDA zielen u.a. darauf ab, schrittweise bis 2028 transaktionsbasierte digitale Meldepflichten (in nahezu Echtzeit) einzuführen, die auf einer verpflichtenden elektronischen Rechnungstellung nach einem neuen einheitlichen Format basieren. Diese Maßnahmen sollen neben der Betrugsbekämpfung einer Verminderung der Kosten für Umsatz...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Europaparlament unterstützt Pläne für europäisches Lieferkettengesetz

Zusammenfassung Am 1.6.2023 hat das Europaparlament mit großer Mehrheit seine Position für die kommenden Verhandlungen über die geplante Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) festgelegt. Dabei hat es sich gegenüber dem Richtlinienvorschlag der EU Kommission in weiten Teilen für Verschärfungen ausgesprochen. Diese hatte am 23.2.2022 ihren Vorschlag für eine...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.2 Steuerfreie Umsätze

Es gibt keine speziellen Umsatzsteuerbefreiungen für Vereine. Jedoch sind im Umsatzsteuergesetz bestimmte Umsätze, die sehr häufig von Vereinen ausgeübt werden, allgemein von der Umsatzsteuer befreit. Auf eine Umsatzsteuerbefreiung kann nicht verzichtet werden, mit Ausnahme von bestimmten Grundstücksumsätzen. Sind die Ausgangsumsätze umsatzsteuerfrei, können die damit zusamm...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.6 Vorsteuerpauschalierung

Ein Verein, dessen steuerpflichtiger Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr nicht den Betrag von 45.000 Euro, überschritten hat, kann als abziehbare Vorsteuern einen Durchschnittssatz von 7 % des steuerpflichtigen Umsatzes abziehen. Ein weiterer Vorsteuerabzug ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme der Pauschalierung bedarf einer ausdrücklichen Erklärung des Vereins bis zum...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.7 Anmeldungsschema

Die an das Finanzamt abzuführende Umsatzsteuer hat der Verein nach folgendem Schema selbst zu errechnen:mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.5 Vorsteuern

Den Vorsteuerabzug kann der Verein aus Leistungen in Anspruch nehmen, soweit diese im Zusammenhang mit steuerpflichtigen Umsätzen anfallen. Soweit Aufwendungen dem nichtunternehmerischen Bereich zuzuordnen sind, sind die Vorsteuern vom Abzug ausgeschlossen. Der Verein entscheidet selbst, ob die Leistung für sein Unternehmen oder für den nichtunternehmerischen Bereich bezogen ...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.1 Kleinunternehmer

Wenn der Verein nur gelegentlich oder im geringen Umfang Leistungen im unternehmerischen Bereich erbringt, tritt nicht sofort Umsatzsteuerpflicht ein. Erst wenn die steuerpflichtigen Umsätze die Grenze von 22.000 Euro in einem Kalenderjahr übersteigen, besteht ab dem folgenden Jahr Umsatzsteuerpflicht nach den allgemeinen Regeln. Ansonsten gilt der Verein als Kleinunternehme...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Darstellung und Präsentatio... / 2.1 Gruppen- und Abteilungskassen einbinden

Führen Gruppen und/oder Abteilungen, die rechtlich dem Verein zuzuordnen sind, eigene Kassen, müssen diese in den steuerrechtlichen Abschluss des Vereins eingebunden werden, das heißt, Gruppen und/oder Abteilungen haben keine eigenen, separaten Freibeträge. Nur der Gesamtverein kann über einen Freibetrag insgesamt verfügen.mehr

Beitrag aus der verein wissen
Bearbeitung und Durchführun... / 7.2 Einbinden und Auswerten der Daten einer Untergliederung

Zur Vorlage bei der Mitgliederversammlung stellen der Verein und die einzelnen Abteilungen ihre Zahlen jeweils gesondert zusammen. Für steuerliche Zwecke müssen die Daten des Vereins und seiner Untergliederungen zusammengefasst werden. Praxis-Beispielmehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2 Umsatzsteuer

Lieferungen und sonstige Leistungen, die der Verein als Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seiner unternehmerischen Sphäre ausführt, unterliegen der Umsatzsteuer. Grundlage ist somit die Ausführung eines Leistungsaustausches. Der Leistungsaustausch umfasst alles, was Gegenstand einer Leistung im Rechtsverkehr sein kann. Achtung Ein Leistungsaustausch liegt auch bei...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 3.2 Ausfüllen der Umsatzsteuervoranmeldung

Nach dem Aufruf des Programms "ElsterOnline" und der Auswahl "Umsatzsteuer-Voranmeldung" wird auf dem Monitor der Voranmeldungsvordruck angezeigt. Eintragungen können direkt am PC erfolgen. Die Umsätze werden jeweils in vollen Euro ohne Cent eingetragen. Das Elster-Programm errechnet automatisch die Mehrwertsteuer. Achtung Sie sollten die Mehrwertsteuer (Konto steuerpflichtige...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 2.3 Steuersätze

Der Regelsatz der Umsatzsteuer beträgt 19 %, für bestimmte Leistungen (bspw. Lieferung von Lebensmitteln, Übertragung von Urheberrechten) wird ein ermäßigter Steuersatz von 7 % erhoben. Umsätze von gemeinnützigen Organisationen im Zweckbetrieb und in der Vermögensverwaltung unterliegen, soweit sie nicht steuerfrei sind, in der Regel dem ermäßigten Steuersatz von 7 %. Hinweis D...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 3 Umsatzsteuer-Voranmeldungen

Ein Verein mit umsatzsteuerpflichtigen Erlösen muss Umsatzsteuervoranmeldungen beim Finanzamt einreichen, wenn bestimmte Grenzen überschritten werden. Auch diese Erklärungen sind mittels ElsterOnline einzureichen (vgl. Abschnitt 1.1). Grundsätzlich sind die Umsatzsteuer-Voranmeldungen vierteljährlich abzugeben. Doch wenn die Summe der Vorauszahlungen im Vorjahr mehr als 7.500...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Bearbeitung und Durchführun... / 3 Rechenschaft gegenüber den Mitgliedern

Der Vorstand des Vereins unterliegt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) der Rechenschaftspflicht gegenüber der Mitgliederversammlung. Zur Erfüllung der Auskunftsverpflichtung werden eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und der Ausgaben sowie die Führung eines Bestandsverzeichnisses des Vermögens verlangt. Das Bestandsverzeichnis muss alle Vermögenswerte und Verbi...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Steuererklärungen im Verein / 4 Umsatzsteuererklärung

Auch wenn der Verein laufend Umsatzsteuer-Voranmeldungen beim Finanzamt eingereicht hat, ist nach Ablauf des Jahres, zusammen mit den anderen Steuererklärungen des Vereins, eine (Jahres-) Umsatzsteuererklärung abzugeben. Wie die Voranmeldungen müssen auch die Daten der Umsatzsteuererklärung elektronisch übermittelt werden (vgl. Abschnitt 1.1). In die Umsatzsteuererklärung werd...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Bearbeitung und Durchführun... / 4.2 Bilanzierung oder Überschussrechnung

Ertragsteuerlich ermitteln Vereine ihren Gewinn regelmäßig in Form einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Hierbei werden Einnahmen und Ausgaben im Zeitpunkt der Zahlung aufgezeichnet und ausgewiesen. Dies sollte immer mittels doppelter Buchführung erfolgen. Zulässig ist für Vereine ebenso die Gewinnermittlung anhand des Betriebsvermögensvergleichs. Dies gilt uneingeschränkt fü...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Darstellung und Präsentatio... / 2.2 Den steuerrechtlichen Abschluss konsolidieren und nach Bereichen aufgliedern

Die Zahlen der Gruppen und Abteilungen werden in die steuerrechtliche Rechnungslegung des Vereins integriert. Nachfolgend werden die einzelnen steuerrechtlichen Bereiche dargestellt:mehr

Beitrag aus der verein wissen
Darstellung und Präsentatio... / 2 Darstellung des steuerrechtlichen Jahresabschlusses – darauf kommt es an!

Im Rahmen der Steuererklärungspflichten verlangt das Finanzamt auch die Übersendung des Jahresabschlusses, gegliedert nach den steuerrechtlichen Bereichen. Gemeinnützige Organisationen müssen die Einnahmen und Ausgaben einem der steuerrechtlichen Bereiche zuordnen. Diese Zuordnung dient zugleich als Grundlage für die umsatz- und ertragssteuerrechtliche Betrachtung. Es sind di...mehr

Lexikonbeitrag aus Controlling Office
Mietereinbauten / 3 Übergabe des Mietereinbaus

Wird ein Mietereinbau unentgeltlich oder umsatzsteuerfrei übergeben, muss ein möglicherweise geltend gemachter Vorsteuerabzug berichtigt werden, sofern der maßgebliche Vorsteuerberichtigungszeitraum noch nicht abgelaufen ist. Ertragsteuerliche Abwägungen dergestalt, ob Mietereinbauten als Scheinbestandteile zu beurteilen sind oder ob es sich um wirtschaftliches Eigentum hande...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Freiberuflersozietät/Partne... / 3.2 Abfärbewirkung bei teilweiser gewerblicher Tätigkeit

Bei einzelberuflich tätigen Freiberuflern werden nebeneinander erbrachte Leistungen i. S. d. § 18 Abs. 1 Nr. 1 oder 3 EStG und gewerbliche Tätigkeiten i. S. d. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG (notfalls durch Schätzung) getrennt, wenn sie nicht ausnahmsweise völlig untrennbar verflochten sind und deshalb insgesamt entweder Einkünfte i. S. d. § 18 EStG (wenn die gewerblichen Lei...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Freiberuflersozietät/Partne... / 5 Apparate- und Laborgemeinschaften

Die Tätigkeit solcher Gemeinschaften besteht normalerweise darin, medizinische Einrichtungen und Apparate zentral zu beschaffen und den Mitgliedern für deren Praxen zur Verfügung zu stellen. Ferner werden durch die Laborgemeinschaften für die Mitglieder Labor- und Röntgenuntersuchungen sowie weitere medizinische Leistungen durchgeführt. Hierzu kann die Labor- oder Apparatege...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Freiberuflersozietät/Partne... / 3.1 Keine Buchführungspflicht

Eine GbR oder Partnerschaftsgesellschaft ist kraft ihrer Rechtsform nicht zur Buchführung verpflichtet. Anders als bei Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) besteht für eine GbR oder Partnerschaftsgesellschaft aufgrund ihrer Rechtsform keine Buchführungspflicht. Eine Buchführungspflicht ergibt sich für eine Sozietät zwischen Angehörigen der freien Berufe auch nicht aus der...mehr

Lexikonbeitrag aus Controlling Office
Mietereinbauten / 4.4 Weiterlieferung des Mietereinbaus an den Verpächter

Aus Sicht einer Weiterlieferung kann der Pächter den Vorsteuerabzug grundsätzlich nur geltend machen, wenn er den Mietereinbau an den Verpächter steuerpflichtig weiterliefert. Dies bedingt eine Rechnung mit gesondertem Umsatzsteuerausweis. Kommt der Mieter für die Kosten des Einbaus auf und wird am Ende der Miet- bzw. Pachtzeit der Einbau nicht entfernt, ist der Mieter grunds...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Freiberuflersozietät/Partne... / 7.1 Leistungen eines Gesellschafters an die Gesellschaft

Solche Geschäftsführerleistungen sind grundsätzlich umsatzsteuerbar, wenn sie mit einem Sonderentgelt – und nicht durch Beteiligung am Gewinn und Verlust – vergütet werden. Hierbei kommt es jedoch nicht auf die gesellschaftsrechtliche Vereinbarung, sondern auf die tatsächliche Ausführung des Leistungsaustauschs an. Handelt es sich objektiv um einen Leistungsaustausch, ist di...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Übertragung von Unternehmen... / [Ohne Titel]

Dr. Dario Arconada Valbuena, LL.M., RA/FASt / Dipl.-Finw. Thomas Rennar[*] Das immanente Krisenumfeld hat nahezu sämtliche Kernmärkte ins Schwanken gebracht. Zahlreiche Unternehmen haben insoweit mit starken Umsatz- und Gewinneinbrüchen bzw. hohen Verlustepisoden zu kämpfen. Der M&A-Markt scheint daher ein wichtiger Krisenkompensator zur Ergebnisverbesserung – gerade im gehob...mehr

Kommentar aus SGB Office Professional
Sauer, SGB II § 67 Vereinfa... / 2.1 Überblick

Rz. 20 Die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II sichert den Lebensunterhalt, wenn keine vorrangigen Hilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund COVID-19 greifen (vgl. die Gesetzesbegründung zum Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2). Diese Leistungen sollen demnach schnell und unbürokra...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nachhaltigkeitscontrolling:... / 3 Fazit und Ausblick

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Controlling wirken viele externe und interne Kräfte auf den Controller. Es ist eine wichtige Aufgabe der Führungskraft, klar zu planen und zu priorisieren. Kommen die verschiedenen Projekte und Prozessverbesserungen erst einmal in Bewegung, gilt es konstante Messpunkte zu setzen im Sinne von Plan – Do – Check – Act. Dabei ist es aus Führ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Teilwert in der Steuerbilanz / 3.1 Unterstellung einer Betriebsveräußerung

Rz. 5 Jeder Bewertung haftet ein Unsicherheitsmoment an. Ganz besonders gilt dies für den Ansatz des Teilwerts. Der Teilwert gilt zwar als ein objektiver Wert (vgl. Rz. 1), da er aber nur mithilfe der Unterstellung der Veräußerung des gesamten Betriebs ermittelt werden kann, sind subjektive Momente gar nicht auszuschließen. Soweit sich, wie in der Regel, ein Schätzungsrahmen...mehr

Beitrag aus Controlling Office
CSRD: Vier-Punkte-Plan zur ... / 5.3 Exkurs: Prinzip der doppelten Wesentlichkeit

Die CSRD folgt hier dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit, die auf den zwei Perspektiven "Inside-Out" und "Outside-In" abstellt (siehe Abb. 2). Abb. 2: Das Konzept der doppelten Wesentlichkeit Damit sind sowohl die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft als auch die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsaspekten auf die Unternehmenstätigkeit zu betrachten...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Teilwert in der Steuerbilanz / 5.7 Teilwert eines Geschäftswerts

Rz. 47 Sowohl nach Handels- wie auch nach Steuerrecht darf ein Geschäftswert nur aktiviert werden, wenn er entgeltlich erworben worden ist (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB, § 5 Abs. 2 EStG). Dies entspricht dem Prinzip der Vorsicht, da die Herstellungskosten originärer Geschäftswerte kaum mit hinreichender Genauigkeit festgestellt werden können und sonst Missbräuchen Tür und Tor geö...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kommissionsgeschäfte in Buc... / 4.2 Untergang der Kommissionsware

Rz. 50 Eine umsatzsteuerrelevante Lieferung kommt nicht zustande, wenn das Kommissionsgut vor der Lieferung des Kommissionärs an den Dritten untergeht.[1] Soweit in einem solchen Fall ein Schaden durch eine Versicherungsleistung gedeckt wird, handelt es sich nicht um ein Entgelt für einen steuerbaren Umsatz. Umsatzsteuerliche Nachteile, die sich insbesondere bei Pauschalland...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Sponsoring: Problem- und Zw... / 1.1 Sponsoringarten

Sponsoring kann sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen. Die wichtigsten sind gemeinnützige Bereiche wie Sport, Kunst und Kultur, Soziales, Umwelt- und Denkmalschutz. Eine Sonderform ist Medien- und Programmsponsoring, durch die Fernsehübertragungen oder Rundfunksendungen gesponsert werden. Beim Sportsponsoring [1] sind die Unternehmen in der Lage, ökonomische Ziele zu err...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Sponsoring: Problem- und Zw... / 2.1 Betriebsausgabenabzug

Zu den Betriebsausgaben gehören wie erwähnt auch die Aufwendungen von Sponsoren zur Förderung von Personen oder Organisationen in sportlichen, kulturellen oder ähnlichen gesellschaftlichen Bereichen, wenn der Sponsor wirtschaftliche Vorteile, die insbesondere auch in der Sicherung oder Erhöhung des unternehmerischen Ansehens liegen können, für sein Unternehmen erstrebt oder ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Zuschüsse / 2 Zuschuss als Entgelt von dritter Seite ("unechter" Zuschuss)

Zuschüsse, die nicht von der öffentlichen Hand kommen, dürften in aller Regel als "unechte" Zuschüsse zu qualifizieren sein und sind damit steuerbar und – in Abhängigkeit von der bezuschussten Leistung – zumeist auch steuerpflichtig. Empfänger derartiger Zuschusszahlungen ist stets der leistende Unternehmer und es gibt einen kausalen Zusammenhang mit dessen Leistung. Der Zusc...mehr

Lexikonbeitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / II. Verzicht auf Umsatzsteuerbefreiungen

Tz. 2 Stand: EL 132 – ET: 06/2023 Die Umsatzsteuerbefreiungen sind in § 4 UStG (Anhang 5) geregelt. Danach sind eine Vielzahl von steuerbegünstigen Tätigkeiten, wie beispielsweise Krankenhausleistungen (§ 4 Nr. 14b UStG); Leistungen von Wohlfahrtsverbänden (§ 4 Nr. 18 UStG); Bildungstätigkeiten (§ 4 Nr. 22 Buchst. a UStG); kulturelle und sportliche Tätigkeiten (§ 4 Nr. 22 Buchst. ...mehr

Beitrag aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Christian Orth, Rechnungsle... / bb. Angaben zu Leistungsindikatoren (KPI) von Nicht-Finanzunternehmen

Tz. 71 Stand: EL 50 – ET: 06/2023 Anhang I des Offenlegungsakts spezifiziert die Berichtspflichten in Bezug auf die drei Leistungsindikatoren bzw. KPI als quantitative Angaben. Zur Bestimmung des Umsatzanteils (Umsatz-KPI) wird der Teil des Nettoumsatzes mit Waren oder Dienstleistungen, einschließlich immaterieller Güter, die mit taxonomiekonformen Wirtschaftsaktivitäten verbu...mehr

Lexikonbeitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 1. Allgemeines

Tz. 7 Stand: EL 132 – ET: 06/2023 Ein Kleinunternehmer (auch als Miniunternehmer bezeichnet) unterliegt grundsätzlich nicht der Umsatzsteuer, wenn (ab dem Veranlagungszeitraum [VZ] 2020) der von ihm erzielte Umsatz des vorangegangenen Kalenderjahres 22 000 EUR (bis einschl. VZ 2019: 17 500 EUR) nicht überschritten hat und der Umsatz des laufenden Kalenderjahres 50 000 EUR vor...mehr

Beitrag aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 2. Prognosebericht

Tz. 74 Stand: EL 50 – ET: 06/2023 Im Prognosebericht ist gem. § 315 Abs. 1 Satz 4 HGB über die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns zu berichten. Die Konzernleitung muss Prognosen zum künftigen Geschäftsverlauf und zur Lage des Konzerns abgeben. Darüber hinaus hat sie diese im Konzernlagebericht zu beurteilen und zu erläutern (vgl. DRS 20.118). Die Sachverhalte sind also...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 1. Dauervermietung

Tz. 9 Stand: EL 132 – ET: 06/2023 Wird die Tennishalle auf längere Dauer (> sechs Monate) in der Form einer Gesamtvermietung an Mitglieder oder Nichtmitglieder vom betreibenden Verein vermietet, sind die Einnahmen für ertragsteuerliche Zwecke im Tätigkeitsbereich Vermögensverwaltung zu erfassen und genießen Ertragsteuerfreiheit (s. AEAO zu § 67a AO TZ 11 und 12, Anhang 2). Tz...mehr