Fachbeiträge & Kommentare zu Resilienz

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Arbeit 4.0: Betriebsärzte b... / 3.4 Diversity Management

Wir leben in einer immer heterogeneren Gesellschaft – ob in Bezug auf Herkunft, Lebensentwürfe oder Weltanschauung. Diese Vielfalt im Betrieb zu nutzen, ist nicht nur eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung, sondern auch wirtschaftliche Notwendigkeit. Wer auf Diversität setzt, hat deren Chancen im Blick: mehr Kreativität im Team, bessere Lösungen und Produkte, ein Abbil...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.2 Die 7 Säulen der Resilienz

2.2.1 Modell nach Ursula Nuber Ein Resilienzmodell, das in Deutschland eine weite Verbreitung gefunden hat – und manchmal als das einzige existierende Modell dargestellt wird – sind die "7 Säulen der Resilienz", von Ursula Nuber zusammengestellt[1]: Optimismus: Grundlage jeder Krisen- und Konfliktbewältigung ist der Glaube daran, dass Krisen zeitlich begrenzt und überwindbar s...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.1 Faktoren der Resilienz

In verschiedenen Studien an Kindern und Jugendlichen wurden wichtige Resilienzfaktoren gefunden. Dazu gehören u. a. Halt in festen emotionalen Beziehungen, Übernahme von Verantwortung, die Fähigkeit, offen auf andere zuzugehen. In allen psychologischen Resilienzmodellen werden sowohl äußere Kraftquellen und Schutzfaktoren, als auch innere genannt. Bei den äußeren Schutzfaktoren ...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / Zusammenfassung

Begriff Mit dem Begriff Resilienz wird im psychologischen Sinne die Widerstandsfähigkeit von Menschen gegenüber Belastungen, andauerndem Stress und Veränderungen oder Traumata bezeichnet. Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Krisensituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu erholen. Bislang gibt es kein einheitliches Verständnis davon, welche Eigenschaften oder Verhal...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 1.2 Bedeutung in der Psychologie

Seit einigen Jahrzehnten wird der Begriff auch in der Psychologie (und anderen Disziplinen) verwendet. Zuerst wurde der Begriff vorwiegend auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bezogen. So führte die Psychologin Emmy Werner Anfang der 1950er-Jahre Forschungen auf Hawaii zur Entwicklung von Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen durch. Sie versuchte, diejeni...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 1.1 Herkunft des Begriffs

Der Begriff Resilienz leitet sich vom lateinischen Verb resilire ab, das so viel wie zurückspringen oder abprallen bedeutet. Ursprünglich wurde der Begriff Resilienz in der Physik, insbesondere in der Werkstoffkunde, verwendet. Hier ist damit die Eigenschaft eines Werkstoffs gemeint, nach einer Verformung durch Druck und Belastung von außen wieder in die ursprüngliche Form zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2 Resilienzkonzepte

Dem Begriff Resilienz liegt kein einheitliches psychologisches Konzept zugrunde. Verschiedene Forscher und Experten arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten, die sich zwar teilweise überschneiden, aber jeweils andere Faktoren umfassen oder die Wichtigkeit der einzelnen Faktoren anders gewichten. Wichtig für die praktische Arbeit in der Resilienzförderung ist aber, ein Konzep...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.2.1 Modell nach Ursula Nuber

Ein Resilienzmodell, das in Deutschland eine weite Verbreitung gefunden hat – und manchmal als das einzige existierende Modell dargestellt wird – sind die "7 Säulen der Resilienz", von Ursula Nuber zusammengestellt[1]: Optimismus: Grundlage jeder Krisen- und Konfliktbewältigung ist der Glaube daran, dass Krisen zeitlich begrenzt und überwindbar sind. Optimismus beinhaltet auc...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.3 Die 10 Schritte der American Psychological Association

Nach den Terroranschlägen des 9.11.2001 hat der amerikanische Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen APA unter dem Titel "The Road to Resilience" einen Handlungsleitfaden herausgebracht. Mit dessen Hilfe sollte es u. a. den traumatisierten Menschen ermöglicht werden, dieses Ereignis und zukünftige Krisen besser zu bewältigen. Diese 10 Schritte werden zum Resilienz-A...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.5 Meta-Analyse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat im Jahr 2012 einen Überblick über den Stand der Resilienzforschung herausgegeben. Darin wurden die nachweislich wirksamen Schutzfaktoren für die Psyche des Menschen vorgestellt und ihre Wirkstärke beurteilt. Als stärkste Schutzfaktoren gelten hiernach "Soziale Unterstützung" und "Vertrauen in die eigene Kompetenz". Eine mi...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.2.2 Modell nach Karen Reivich und Andres Shatté

Ein stark auf verhaltenstherapeutischen Grundlagen basierendes Modell aus den USA benennt ebenfalls 7 Resilienzfaktoren. Den Autoren geht es insbesondere um eine bewusste Veränderung innerer Einstellungen: Regulierung der Emotionen: Negative Gefühle so steuern können, dass ein rationales Problemlösen möglich wird. Impulskontrolle: Fähigkeit, sich nicht ablenken zu lassen, sond...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Resilienz / 2.4 Das Resilienzmodell von Al Siebert

Der amerikanische Psychologe Al Siebert hat ebenfalls ein Resilienzmodell entwickelt, dessen Besonderheit ein stufenweiser Aufbau ist. Er stellt nicht alle Faktoren nebeneinander, sondern unterscheidet eine Grundstufe mit Basisfertigkeiten und -verhaltensweisen, die sich erlernen lassen. Darüber stellt er eine Aufbaustufe, die fortgeschrittenere Fähigkeiten und Einstellungen...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Stress / 3.3 Veränderung von Bewertung, Bewältigung und Stressfolgen

Da das Gefühl einer Stressbelastung häufig durch die Bewertung der Situation entsteht, kann es sinnvoll sein, sich diese Bewertungsmuster zu verdeutlichen und durch besser geeignete zu ersetzen. Dazu gehört auch, sich Hilfsmöglichkeiten bewusst zu machen und sie bei Bedarf auch zu nützen, z. B. Zeitpläne neu zu priorisieren oder Aufgaben auch wieder abgeben zu können. Im Sin...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM: Nachhaltige Gestaltung... / 2.4 Aufbau und Betreuung des BGM

Der Aufbau und die Betreuung des Gesundheitsmanagements und damit die Koordination und das Monitoring erfolgen durch das Team des Gesundheitsmanagements sowie durch die Unterstützung von Studierenden. Die Einbindung von Studierenden hat sich bis heute als lohnendes Modell der Strukturbildung erwiesen. Für viele Unternehmen stellen gerade die fehlenden finanziellen und persone...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
BGM: Gesundheitsmanagement ... / 3 BGM-Praxis der Volksbank Ulm-Biberach eG

Die Unternehmensführung der Volksbank Ulm-Biberach eG hat sich im Jahr 2012 einstimmig für die Implementierung eines BGM entschieden. Seither tagen regelmäßig der Lenkungsausschuss sowie der Arbeitskreis Gesundheit. In letzterem wirken Vertreter der regionalen Standorte mit. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren haben sie die Aufgabe, die Anliegen und Angebote in die Re...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Generationsübergreifende Zu... / 5.2 Adaptionskompetenzen

Die Adaptionskompetenzen beinhalten: Eine Ambiguitätstoleranz, d. h. ein selbstbewusster Umgang mit Unsicherheit. Eine Polychronizität, um mehrere Aufgaben gleichzeitig im Blick halten. Ein gutes Stress Mindet, das mit einer gute Abgrenzung einhergeht. Dieses anspruchsvolle Bündel an Führungskompetenzen im Führungsalltag zu verankern, macht großen Sinn, wenn Ansprüche, Haltungen...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 4k... / 1.2.3 Umsetzung der Regelungsempfehlung der OECD i. R. d. ATAD II

Rz. 26 Die Veröffentlichung der Abschlussberichte stellte nicht das Ende des BEPS-Prozesses, sondern lediglich ein Etappenziel dar.[1] Mit der Veröffentlichung der Abschlussberichte hat die Implementierungsphase der Maßnahmen begonnen. Während die EU rechtlich verbindlich für ihre Mitgliedsstaaten auf Grundlage des Art. 288 AEUV Verordnungen, Richtlinien und Beschlüsse erlas...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Management in der Li... / 1.3 Erfassung versus Steuerung: Die drei Reifegradstufen des Carbon Managements

In der Praxis lässt sich der Umgang von Unternehmen mit CO2-Emissionen typischerweise in drei Reifegradstufen einteilen. In der ersten Phase liegt der Fokus vor allem auf Bewusstseinschaffen und Datenerfassung entlang der Lieferkette. Emissionsdaten werden erfasst und dokumentiert, und zwar häufig mit dem Ziel, regulatorische Anforderungen wie die CSRD, CBAM oder EU-Taxonomie...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Herausforderungen des Führu... / 3 Führung im Spannungsfeld von Empowerment und Kostendruck

Welche Zielkonflikte entstehen und wie Führungskräfte sie bewusst gestalten können Der Einsatz von KI, steigende Personalkosten und Unsicherheit auf den Märkten verschärfen bestehende Spannungsfelder in Organisationen. Führungskräfte stehen heute mehr denn je im Zentrum eines echten Spagats: Sie sollen Mitarbeiter befähigen und Entwicklung fördern, gleichzeitig aber Wirtschaf...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking als Kompass un... / Literaturtipps

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Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum HGB / 2.54 Informationstechnik

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Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3 Erkenntnis – Vom Messen zum Verstehen

Zahlen sagen etwas über die Oberfläche eines Systems. Sie zeigen, dass Bewegung stattgefunden hat, aber nicht, warum sie stattgefunden hat oder in welche Richtung sie führt. In diesem Unterschied zwischen Beschreibung und Erklärung liegt der entscheidende Übergang von Transparenz zu Erkenntnis. Organisationen, die verstehen wollen, warum sie erfolgreich oder träge sind, müss...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum HGB / 2.56 Integrierte Berichterstattung

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Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 5.5 Responsible AI – Ethik als Organisationssystem

Verantwortliche KI-Nutzung entsteht nicht durch Richtlinien allein, sondern durch Strukturen. Responsible AI ist kein Projekt, sondern eine dauerhafte Governance-Architektur mit klaren Rollen, Prozessen und Prüfmechanismen. Ein belastbares Modell umfasst vier Ebenen: Strategisch: Der Vorstand oder das AI Ethics Board definiert Leitprinzipien und Risikokategorien. Taktisch: Poli...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 12 Governance: Praktiken ... / 3 C8 – Umsatzerlöse aus bestimmten Tätigkeiten und Ausnahme von EU-Referenzwerten (VSME.63 f.)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 4 Allgemeine Informatione... / 2.1 C1 – Strategie: Geschäftsmodell und Nachhaltigkeit – Zugehörige Initiativen (VSME.47)

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 1 Systematik und strategischer Kontext

Rz. 1 Das Zusatzmodul C4 des VSME-Standards stellt einen zentralen Baustein für die systematische Identifikation, Bewertung und Offenlegung klimabedingter Risiken dar. Anders als die retrospektive THG-Berichterstattung in Modul B3 oder die zukunftsorientierten Reduktionsziele in C3 fokussiert C4 auf die prospektive Risikoanalyse und die daraus resultierenden strategischen un...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 2 Ziele, Struktur und Gru... / 1 Ziele des VSME-Standards

Rz. 1 Der VSME-Standard stellt in erster Linie auf die Bereitstellung von Nachhaltigkeitsinformationen durch kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) ab; der mögliche Anwendungsbereich erstreckt sich somit auf alle Unternehmen, die nicht bereits einer Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung durch die CSRD unterliegen. Die Bereitstellung von Informationen nach dem...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 2.4 Praktische Umsetzung und Berechnungsbeispiel

Rz. 39 Ein detailliertes Beispiel illustriert die systematische Quantifizierung klimabedingter Risiken für ein mittelständisches Produktionsunternehmen im Bereich Maschinenbau. Integriertes Praxis-Beispiel: mittelständischer Maschinenbauer Das Unternehmen mit 250 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von 45 Mio. EUR und Hauptproduktion in Süddeutschland weist spezifische Charakte...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 5 Energie und Treibhausga... / 1.3.2 Energieverbrauch und Energiemanagement nach VSME.29

Rz. 65 Der Energieverbrauch stellt einen der bedeutendsten Treiber klimabezogener Auswirkungen von Unternehmen dar und bildet die methodische Grundlage für die Berechnung der Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen.[1] VSME.29 adressiert diese zentrale Verbindung zwischen Energienutzung und Klimafolgen, indem er Unternehmen verpflichtet, ihren gesamten Energieverbrauch t...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
§ 6 Klimarisiken / 2.2 C4-Aspekt 1: Klimabedingte Gefahren und klimabedingte Übergangsereignisse (VSME.57)

Rz. 6 VSME.57 richtet sich gezielt an Unternehmen, die klimabedingte Gefahren und klimabedingte Übergangsereignisse ermittelt haben, aus denen sich bei Bruttobetrachtung klimabedingte Risiken für das Unternehmen ergeben. Diese präzise Definition des Anwendungsbereichs folgt dem Grundsatz der Wesentlichkeit und stellt sicher, dass nur tatsächlich identifizierte und als releva...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit entlang der ... / 5.3 Internationale und globale Lösung erstrebenswert

Insofern erscheint eine internationale bzw. globale Lösung mit verpflichtenden Regelungen erstrebenswert, die einen Basiskonsens sozialer und ökologischer Werte und Normen repräsentieren, an die sich alle Akteure in der Lieferkette zu halten haben. Smart Mix aus Sorgfaltspflicht und Freiwilligkeit Wenngleich die Umsetzung eines umfassenden und global verbindlichen Regelwerks m...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Management Reporting zwisch... / 2 Handlungsfelder für ein modernes Management Reporting

Die Transformation des Management Reportings erfordert eine klare Fokussierung auf zentrale Handlungsfelder. Diese reichen von der Definition eines konsistenten Steuerungsmodells über die Etablierung moderner Datenplattformen bis hin zur Nutzung von KI und der organisatorischen Verankerung. Wesentliche Schwerpunkte und Herausforderungen seien im Folgenden skizziert:[1] Steuer...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / 1 Change-Kommunikation

In einer von Digitalisierung, Marktumbrüchen und gesellschaftlichem Wandel geprägten Arbeitswelt gelten Change-Prozesse und Krisen nicht mehr als Ausnahmen sondern als Normalzustand.[1] Längst gilt das „Nichts ist beständiger als der Wandel“[2] auf vielen Ebenen: Technologische Innovation, Fachkräftemangel, neue Geschäftsmodelle und globale Unsicherheiten verlangen von Organ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / 5.1 Kommunikationsanforderungen in Change-Prozessen und Krisen

Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je nach Auslöser und Dynamik: Akute Krisen erfordern schnelle, transparente und handlungsorientierte Kommunikation. Orientierungslosigkeit kann hier unmittelbare Folgen für Arbeitsfähigkeit, Sicherheit oder Reputation haben. Daher müssen HR und Führungskräfte schnell informieren, Unklarheiten adressieren und Sicherheit geben. In d...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / 9 Fazit & Empfehlungen

Krisen, Change-Prozesse und permanenter Wandel prägen den Alltag in Organisationen. Kommunikation entscheidet dabei maßgeblich darüber, ob Wandel Orientierung und Vertrauen schafft – oder zu Verunsicherung, Ablehnung und Reaktanz führt. HR kommt in dieser Entwicklung eine doppelte Rolle zu: Als strategische Rahmengeberin gestaltet sie Strukturen, Routinen und Tools, die wirks...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / 2 Wandel als Dauerzustand

Organisationen und ihre Mitarbeiter stehen heute unter konstantem Anpassungsdruck. Die Gleichzeitigkeit technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche führt zu einer Überlagerung verschiedener Veränderungszyklen – häufig noch bevor vorherige abgeschlossen sind. Dieses permanente Change-Management erzeugt eine hohe Komplexität und Unsicherheit, die sowohl s...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / 5.3.1 Wahrnehmung, Ambiguität, Resonanz

Neben der inhaltlichen Qualität der Kommunikation verdienen insbesondere die nachfolgenden drei Aspekte besondere Beachtung: Wahrnehmungsfilter: Menschen nehmen Botschaften nie neutral auf, sondern filtern sie durch individuelle Erwartungen, Emotionen und Vorerfahrungen. In Change-Prozessen werden dadurch Risiken, Chancen und Ambivalenzen oftmals subjektiv verzerrt bewertet. ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Kommunikation in Krisen und... / Zusammenfassung

Überblick Permanenter Wandel und Krisen prägen den Unternehmensalltag, diese wollen gestaltet und positiv begleitet werden. Um Ängste, Unsicherheit und Demotivation weitestgehend zu minimieren, muss Change- und Krisenkommunikation daher den Prinzipien Klarheit, Transparenz und Empathie folgen. Sie sichern Vertrauen, Akzeptanz und Resilienz. HR und Führungskräfte übernehmen d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 1C Strategieanbindung der... / 2.1 Strategieklärung

Rz. 22 Zu Beginn der Strategieklärung empfiehlt es sich, zunächst ein grundlegendes Verständnis für die Logik der Transformation einer spezifischen Branche in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen.[1] Dies unterstützt die Bewertung der aktuellen strategischen Ausrichtung sowie die Ableitung strategischer Handlungsfelder und kann in drei Stufen erfolgen (Abb. 7 in Rz 24). Als Er...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 6 ESRS E1 – Klimawandel / 2.5.8 ESRS E1-9 – Erwartete finanzielle Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen

Rz. 100 Die Angabepflicht ESRS E1-9 erweitert die Informationen zu den aktuellen finanziellen Effekten gem. ESRS 2 SBM-3 (ESRS 2.48(d)). Sie erfordert Angaben einerseits über die erwarteten finanziellen Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken, andererseits über wesentliche klimabezogene Chancen, von denen das Unternehmen profitieren könnte. Das Hauptziel...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.3.4 ESRS E2-6 – Erwartete finanzielle Effekte durch wesentliche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Rz. 102 Angabepflicht ESRS E2-6 sieht die Offenlegung der erwarteten finanziellen Effekte von wesentlichen verschmutzungsbezogenen Risiken und Chancen vor (ESRS E2.36). Die im Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Themenstandards angegebenen Titel der Offenlegungspflicht weichen von der im Standard verwendeten Formulierung ab. Folgende drei Formulierungen treten auf: Erwartete fin...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.2.1 ESRS E2-1 – Konzepte im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Rz. 45 Angabepflicht ESRS E2-1 sieht die Beschreibung der Konzepte vor, die adressieren, wie das Unternehmen mit seinen wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Vermeidung und Verminderung der Verschmutzung umgeht und wie es diese managt. Ziel dieser Angabepflicht ist es, ein Verständnis dafür zu ermöglichen, inwieweit das Unternehmen über Konze...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 1C Strategieanbindung der... / Vorbemerkung

Die EU hat Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt ihrer wirtschaftlichen Agenda gestellt. Es wird angestrebt, wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Integrität und sozialer Verantwortung zu verbinden. Realwirtschaftliche Unternehmen und ihre Innovationskraft spielen eine entscheidende Rolle. Angesichts der globalen politischen, ökologischen und sozialen Entwicklungen is...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 9 ESRS E4 – Biologische V... / 2.2.1 ESRS E4-1 – Übergangsplan und Berücksichtigung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell

Rz. 17 Das berichtende Unternehmen hat die Auswirkungen, Abhängigkeiten, Risiken und Chancen auf und von biologischer Vielfalt und Ökosystemen offenzulegen, die sich aus der Unternehmensstrategie ergeben oder zu einer Anpassung der Unternehmensstrategie und des Geschäftsmodells führen (ESRS E4.11). Bei Erfüllung der Angabepflichten nach ESRS E4.11 muss das Unternehmen zusätz...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 10 ESRS E5 – Ressourcennu... / 2.1 ESRS 2 – Allgemeine Angaben

Rz. 24 Gem. ESRS E5.11 müssen die Unternehmen, i. V. m. ESRS 2 IRO-1, das Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft beschreiben, insbes. hinsichtlich der Ressourcenzuflüsse, Ressourcenabflüsse und Abfälle. Folgende Informationen sind zu geben: ob das Unternehmen seine Ver...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 1C Strategieanbindung der... / 2.2 Strategieumsetzung

Rz. 37 Der Erfolg eines Unternehmens basiert auf zwei wesentlichen Faktoren: den richtigen Strategien und einer effektiven Umsetzung. Mit strategischen Ansätzen für mehr Nachhaltigkeit und Resilienz (Rz 30 ff.) kann ein Unternehmen Wettbewerbsvorteile schaffen und damit eine "Strategie-Prämie" realisieren. Darüber hinaus ist die Umsetzungskompetenz eine Quelle für Wettbewerb...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.1.3 Phase 3: Bewerten

Rz. 41 In Phase 3 "Bewerten" prüft das Unternehmen die Bewertung der wesentlichen Risiken und Chancen durch: Identifizierung von Übergangsrisiken und -chancen im eigenen Betrieb und in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette nach den Kategorien: Politik und Recht: z. B. Einführung von Vorschriften, Sanktionen und Rechtsstreitigkeiten (z. B. bei Fahrlässigkeit gegenüber...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 10 ESRS E5 – Ressourcennu... / 1.1 Zielsetzung und Inhalt

Rz. 1 ESRS E5 adressiert i. R. d. Umweltstandards die Teilbereiche Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft und insbes. den Übergang hin zum Verzicht auf die Gewinnung nicht erneuerbarer Ressourcen und die Anwendung von Verfahren zur Vermeidung des Abfallaufkommens, einschl. der durch Abfälle verursachten Umweltverschmutzung (ESRS E2.7(d), ESRS E4.5(d)). Daraus kann abgelei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 10 ESRS E5 – Ressourcennu... / 2.3.4 ESRS E5-6 – Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Rz. 131 ESRS E5 beinhaltet auch Angaben zu erwarteten finanziellen Effekten aufgrund wesentlicher Risiken und Chancen, die sich aus Auswirkungen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft ergeben (ESRS E5.41). Diese Angaben ergänzen die nach ESRS 2.48(d) erforderlichen Angaben zu den aktuellen finanziellen Effekten der wesentlichen Risiken und Chancen auf ...mehr