Fachbeiträge & Kommentare zu Pension

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Renten / 13.3 Renten aus privaten Unfallversicherungen

Im Gegensatz zu den Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung, die steuerfrei sind, werden Renten aus einer privaten Unfallversicherung mit dem Ertragsanteil nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG versteuert. Das gilt auch, wenn die Unfallrente nach den Versicherungsbedingungen eine bestimmte Minderung der Erwerbsfähigkeit voraussetzt.[1] Meist hande... mehr

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Renten / 14.5 Renten für Erb- und Pflichtteilsverzicht

Verzichtet ein zur gesetzlichen Erbfolge Berufener auf seinen künftigen Erbteil und Pflichtteil und erhält er hierfür an Stelle eines Einmalbetrags der Höhe nach begrenzte wiederkehrende Zahlungen, sind diese bei ihm nicht als wiederkehrende Leistungen [1] steuerbar. Die Zahlungen beruhen nicht auf einer Gegenleistung für die Überlassung von Kapital oder für eine Nutzung, son... mehr

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Renten / 9.1 Grundsätzliches zur nachgelagerten Besteuerung

Für die Besteuerung der Renten, die der nachgelagerten Besteuerung unterliegen, gelten folgende Grundsätze: Alle Rentenarten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, aus der landwirtschaftlichen Alterskasse oder aus berufsständischen Versorgungswerken sowie die privaten Basisrenten (Rürup-Rente) werden seit 2005 steuerlich gleich behandelt und als sonstige Einkünfte nach § 22... mehr

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Renten / 9.5 Folgerenten aus derselben Versicherung

Folgen nach dem 31.12.2004 Renten aus derselben Versicherung einander nach, wird für die spätere Rente bei der Ermittlung des für den Besteuerungsanteil maßgeblichen Prozentsatzes nicht der tatsächliche Beginn der Folgerente herangezogen, sondern es wird ein fiktiver Rentenbeginn ermittelt. Der für die spätere Rente maßgebende Prozentsatz richtet sich nach dem Jahr, das sich... mehr

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Renten / Zusammenfassung

Überblick Renten zählen grundsätzlich zu den sonstigen Einkünften nach § 22 EStG. Die steuerliche Behandlung variiert jedoch, da der Gesetzgeber zwischen mehreren Rentenarten unterscheidet: Nachgelagert besteuerte Leibrenten und andere Leistungen aus der Basisversorgung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG): Hierzu zählen Renten aus der gesetzlichen Rentenversic... mehr

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Renten / 10.5 Wechsel der Rentenart

Erhält ein Steuerpflichtiger nach Wegfall einer Rente eine andere Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, z. B. eine Altersrente nach vorheriger Erwerbsminderungsrente, wird für die neue Rente (Altersrente) ein neuer Rentenfreibetrag ermittelt. Der Prozentsatz zur Ermittlung des Besteuerungsanteils der unmittelbar nachfolgenden Rente richtet sich aber nach dem Jahr, d... mehr

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Renten / 9.2.2 Kriterien für die Ermittlung des steuerpflichtigen Rentenanteils

Maßgebend für die Höhe des steuerpflichtigen Anteils einer Rente ist das Kalenderjahr des Rentenbeginns und der in diesem Jahr geltende Prozentsatz.[1] Das Jahr des Rentenbeginns entscheidet über die Höhe des Besteuerungsanteils. Je später die Rente beginnt, desto höher ist der Prozentsatz und damit der Besteuerungsanteil der Rente. Nach aktueller Rechtslage beträgt er im Ja... mehr

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Renten

Zusammenfassung Überblick Renten zählen grundsätzlich zu den sonstigen Einkünften nach § 22 EStG. Die steuerliche Behandlung variiert jedoch, da der Gesetzgeber zwischen mehreren Rentenarten unterscheidet: Nachgelagert besteuerte Leibrenten und andere Leistungen aus der Basisversorgung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG): Hierzu zählen Renten aus der gesetzlich... mehr

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Renten / 7 Rentenart abhängig von der Rentenlaufzeit

Je nach Laufzeit der Rente gibt es 2 verschiedene Rentenarten: die Leibrente und die abgekürzte Leibrente. "Leibrenten" sind Renten, die bis zum Lebensende des Bezugsberechtigten gezahlt werden. Sie enden immer mit dem Tod des Rentenempfängers. Die Altersrenten und zum großen Teil auch die Witwenrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind solche Leibrenten. Leibrenten g... mehr

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Renten / 10.3 Rentenbeginn ab 2005

Bei Rentenbeginn ab 2005 beträgt der prozentuale Besteuerungsanteil – wie für Bestandsrenten – 50 %. Der Rentenfreibetrag wird bei ab 2005 beginnenden Renten aber erst ab dem Jahr ermittelt, das auf das Jahr des ersten Rentenbezugs folgt.[1] Das gilt auch für Renten, die am 1.1.2005 beginnen. Da die meisten Rentner im ersten Jahr ihres Rentenbezugs ihre Rente nur für einen T... mehr

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Renten / 14.3 Private Unterhaltsrenten

Eine private Unterhaltsrente, die nach § 12 Nr. 2 EStG beim Geber nicht abziehbar und beim Empfänger nicht zu versteuern ist, liegt vor, wenn zwischen Personen eine Rente vereinbart wird, und zwar entweder ohne jegliche Gegenleistung oder wenn der Barwert der wiederkehrenden Leistungen mehr als doppelt so hoch ist wie der Wert des übertragenen Vermögens.[1] Praxis-Beispiel Priv... mehr

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Renten / 8.1 Zuflussprinzip

Renten gehören – unabhängig davon, ob sie mit dem Besteuerungsanteil nachgelagert oder mit dem Ertragsanteil versteuert werden – zu den sonstigen Einkünften gem. § 22 EStG. Die Besteuerung von Renten erfolgt im Zuflusszeitpunkt [1], nicht im Jahr, für das die Rente bestimmt ist. Das gilt auch für Rentennachzahlungen für frühere Jahre. In diesem Fall wird der gesamte Nachzahlun... mehr

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Renten / 11.3.1 Grundsätzliches

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet nicht nur Versicherten Schutz im Alter oder bei verminderter Erwerbsfähigkeit, sondern gewährt auch Hinterbliebenen im Fall des Todes des Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen Ersatz für den fehlenden Unterhalt. Renten wegen Todes (Hinterbliebenenrenten) sind die kleine Witwen- bzw. Witwerrente, die große Witwen- bzw. Witwerren... mehr

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Renten / 11.3.3 Waisenrente

Kinder haben nach dem Tod eines Elternteils Anspruch auf Halb- oder Vollwaisenrente, wenn die in § 48 SGB VI geregelten persönlichen Voraussetzungen und die Erfüllung der allgemeinen Wartezeit des verstorbenen Elternteils vorliegen. Der Anspruch besteht grundsätzlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres; er verlängert sich längstens bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres... mehr

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Renten / 9.3 Begriff "Jahr des Rentenbeginns" und Bedeutung für den Besteuerungsanteil

Das – für die Höhe des Besteuerungsanteils maßgebliche – "Jahr des Rentenbeginns" ist das Jahr, in dem der Rentenanspruch entstanden ist, also seine Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.[1] Entscheidend ist hierbei nicht, wann die Rente erstmals ausgezahlt wird, sondern wann der Anspruch dem Grunde nach entsteht. Diese Beurteilung entspricht der älteren Rechtsprechung.[2] Di... mehr

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Renten / 11.3.2 Witwen-/Witwerrente

Bezog der bzw. die Verstorbene selbst bereits eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, gilt die anschließende Hinterbliebenenrente (Witwen-/Witwerrente, Waisenrente) als Folgerente aus derselben Versicherung i. S. d. § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 8 EStG.[1] Für diese Folgerente ist ein – günstigeres – fiktives Jahr des Rentenbeginns zu ermittel... mehr

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Renten / 11.2.1 Grundsätzliches

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit haben die Aufgabe, Einkommen zu ersetzen, wenn die Erwerbsfähigkeit des Versicherten infolge einer Krankheit oder eines Unfalls in einem bestimmten Maß eingeschränkt oder weggefallen ist. Diese Renten werden längstens bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze (Vollendung des 65. bzw. 67. Lebensjahres) gezahlt, da dann die Regelaltersr... mehr

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Literaturauswertung zum HGB / 2.11 Betriebliche Altersvorsorge

Hamacher, Rückstellungsbildung im Zusammenhang mit einem Vorruhestandsmodell, DB 23–24/2026, S. 1442; Posch, Der Korrekturposten Pensionsaufwand nach § 25 MinStG, Ubg 5/2026, S. 254; S... mehr

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Renten / 11.2 Gesetzliche Erwerbsminderungsrenten

11.2.1 Grundsätzliches Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit haben die Aufgabe, Einkommen zu ersetzen, wenn die Erwerbsfähigkeit des Versicherten infolge einer Krankheit oder eines Unfalls in einem bestimmten Maß eingeschränkt oder weggefallen ist. Diese Renten werden längstens bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze (Vollendung des 65. bzw. 67. Lebensjahres) gezahlt, da... mehr

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Renten / 11.3 Hinterbliebenenrenten

11.3.1 Grundsätzliches Die gesetzliche Rentenversicherung bietet nicht nur Versicherten Schutz im Alter oder bei verminderter Erwerbsfähigkeit, sondern gewährt auch Hinterbliebenen im Fall des Todes des Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen Ersatz für den fehlenden Unterhalt. Renten wegen Todes (Hinterbliebenenrenten) sind die kleine Witwen- bzw. Witwerrente, die große ... mehr

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Renten / 12.2 Öffnungsklausel

12.2.1 Allgemeines Die nachgelagerte Besteuerung kann im Einzelfall bei Selbstständigen, die in der Vergangenheit hohe Beiträge in ein berufsständisches Versorgungswerk eingezahlt haben, zu einer ungerechten Überbesteuerung führen. Deshalb kann auf Antrag ein Teil der Leibrente der günstigeren Ertragsanteilsbesteuerung unterworfen werden, sog. Öffnungsklausel.[1] Eine einheit... mehr

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Renten / 14.2 Private Versorgungsrenten oder dauernde Lasten

14.2.1 Übergabeverträge bis 31.12.2007 – steuerlich privilegierte Altfälle Um private Versorgungsrenten oder dauernde Lasten handelt es sich bei Renten im Zusammenhang mit einer Vermögensübertragung, wenn die Rente nicht als Gegenleistung, z. B. für ein übernommenes Haus, sondern unter Versorgungsgesichtspunkten gezahlt wird. Immobilienübertragungen gegen private Versorgungsl... mehr

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Renten / 11.3.4 Abfindung und Wiederaufleben einer Witwen-/Witwerrente

Wer eine Witwen-/Witwerrente bezieht und wieder heiratet, erhält keine Hinterbliebenenrente mehr. Es besteht dann aber Anspruch auf eine Rentenabfindung. Bei erster Wiederheirat wird die laufende Witwen- oder Witwerrente mit dem 24–fachen Monatsbetrag abgefunden; maßgeblich ist grundsätzlich der Durchschnitt der in den letzten 12 Kalendermonaten gezahlten Rente.[1] Witwen- u... mehr

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Renten / 12.2.5 Besteuerungsbeispiel zur Öffnungsklausel

Die Besteuerung wird anhand des folgenden konkreten Rechenfalls erläutert. Praxis-Beispiel Besteuerung von berufsständischen Versorgungsbezügen bei Anwendung der Öffnungsklausel A war früher als selbstständige Zahnärztin tätig. Sie ist am 20.5.1939 geboren. Seit dem 1.6.2004 ist sie im Ruhestand. Sie erhält von der Versorgungsanstalt der Landeszahnärztekammer Versorgungsbezüge... mehr

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Renten / 14.2.1 Übergabeverträge bis 31.12.2007 – steuerlich privilegierte Altfälle

Um private Versorgungsrenten oder dauernde Lasten handelt es sich bei Renten im Zusammenhang mit einer Vermögensübertragung, wenn die Rente nicht als Gegenleistung, z. B. für ein übernommenes Haus, sondern unter Versorgungsgesichtspunkten gezahlt wird. Immobilienübertragungen gegen private Versorgungsleistungen genießen noch eine steuerrechtliche Privilegierung, wenn der Übe... mehr

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Renten / 11.2.3 Umwandlung einer Erwerbsminderungsrente in eine Altersrente

Eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird spätestens nach Vollendung des 65. bzw. 67. Lebensjahres des Berechtigten in die Regelaltersrente umgewandelt. Dann gilt Folgendes: Für die Altersrente wird der Rentenfreibetrag neu festgesetzt. Es kommt die Sonderregelung des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 8 EStG zur Anwendung, die für Renten gilt, die nach dem ... mehr

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Renten / 8.2 Werbungskosten

Zur Ermittlung der steuerpflichtigen Renteneinkünfte sind vom steuerpflichtigen Teil die mit der Rente zusammenhängenden Werbungskosten abzusetzen. Unabhängig davon, ob mit dem Besteuerungsanteil nachgelagert oder mit dem Ertragsanteil besteuert wird, wird vom steuerpflichtigen Teil der Rente mindestens der Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 EUR abgezogen.[1] Der Pauschbetr... mehr

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Renten / 2.1 Neuer Übergangszeitraum bis 2058 ab Veranlagungszeitraum 2023

Das Kernelement der seit 1.1.2005 geltenden "neuen" Rentenbesteuerung ist der schrittweise Übergang zur nachgelagerten Besteuerung der Basisversorgung.[1] Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken und gleichgestellten Systemen in der Ansparphase zu einer steuerlichen Entlastung führen und... mehr

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Renten / 3 Besteuerung als "Sonstige Einkünfte"

Renten unterliegen als "Sonstige Einkünfte" [1] der Einkommensbesteuerung, soweit sie nicht zu den in § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 EStG bezeichneten vorrangigen Einkunftsarten (z. B. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, Gewerbebetrieb, Kapitalvermögen) gehören.[2] Obwohl Renten – in der Übergangsphase teilweise und danach voll – steuerpflichtig sind, kommt es vielfach dennoch... mehr

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Renten / 14.4.2 Sonstige nicht steuerbare Schadensersatzrenten

Als sonstige nicht einkommensteuerbare Schadensersatzrenten kommen auch in Betracht: Mehrbedarfsrenten gem. § 843 Abs. 1 Alt. 2. BGB: Renten zum Ausgleich vermehrter Bedürfnisse, z. B. für Mehrkosten, die dem Geschädigten durch die Verletzung entstehen, z. B. für das Halten eines Pkw, für erforderliche Begleitpersonen, für einen Rollstuhl, Diät usw. sind weder als Leibrente n... mehr

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Renten / 11.1 Altersrenten

Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden geleistet wegen Alters, verminderter Erwerbsfähigkeit oder Todes. Altersrenten werden prinzipiell ab dem Monat geleistet, zu dessen Beginn – also am entsprechenden Monatsersten – alle Bedingungen für ihre Zahlung erfüllt sind. Seit April 2004 werden Renten für Neurentner am Monatsende ausgezahlt, für alle bisherigen Rentner b... mehr

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Renten / 11.2.4 Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug von erstattungspflichtigem Krankengeld

Wird ein von einem Arbeitnehmer bezogenes Krankengeld rückwirkend wegen Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente aufgehoben, muss die Rentenversicherung der Krankenkasse das gezahlte Krankengeld erstatten (Erfüllungsfiktion).[1] Das führt zu steuerlichen Problemen, wenn verschiedene Veranlagungszeiträume betroffen sind. Denn das Krankengeld ist als Lohnersatzleistung[2] steu... mehr

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Renten / 10.2 Rentenbeginn vor 2005

Für die Ermittlung des Rentenfreibetrags ist prinzipiell die Rente des Jahres zugrunde zu legen, das "dem Jahr des Rentenbeginns folgt".[1] Das führt bei Bestandsrenten mit Rentenbeginn vor 2005 zu Problemen, weil das Folgejahr des Rentenbeginns (z. B. bei Rentenbeginn 2003) vor dem Inkrafttreten des AltEinkG ab 2005 liegt. Für diese Jahre existiert noch kein Besteuerungsant... mehr

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Renten / 14.1 Private Veräußerungsrenten

Eine private Veräußerungs- bzw. Erwerbsrente – auch Gegenleistungsrente genannt – stellt die Gegenleistung für den Verkauf bzw. den Erwerb eines Wirtschaftsguts des Privatvermögens oder Betriebsvermögens dar, wobei Leistung und Gegenleistung nach kaufmännischen Gesichtspunkten gegeneinander abgewogen worden sind. Private Veräußerungsrenten können auch zwischen nahen Angehöri... mehr

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Renten / 2 Prinzip der nachgelagerten Besteuerung der Basisversorgung

2.1 Neuer Übergangszeitraum bis 2058 ab Veranlagungszeitraum 2023 Das Kernelement der seit 1.1.2005 geltenden "neuen" Rentenbesteuerung ist der schrittweise Übergang zur nachgelagerten Besteuerung der Basisversorgung.[1] Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken und gleichgestellten System... mehr

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Renten / 11.2.2 Verlängerung einer Erwerbsminderungsrente

Erwerbsminderungsrenten werden grundsätzlich befristet gezahlt. Wird eine solche Rente wegen derselben Krankheit nach Ablauf der zeitlichen Befristung verlängert oder wiederholt bewilligt und schließen sich die Bezugszeiten unmittelbar aneinander an, ist steuerlich nicht von mehreren abgekürzten Leibrenten auszugehen. Nach Ansicht des BFH[1] liegt eine einzige abgekürzte Lei... mehr

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Renten / 14.4 Besonderheiten bei Schadensersatzrenten

Wenn ein Mensch z. B. durch einen Unfall oder eine ärztliche Fehlbehandlung zu Schaden kommt oder getötet wird, werden häufig Schadensersatzrenten nach den §§ 842 ff. BGB gewährt. Die steuerliche Behandlung ist davon abhängig, wofür die Rente gezahlt wird. Die Steuerbarkeit von Schadensersatzleistungen hängt davon ab, ob eine Zuordnung zu einer konkreten Einkunftsquelle des ... mehr

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Renten / 12.2.4 Ermittlung des mit dem Ertragsanteil zu besteuernden Rentenanteils

Der Teil der Leibrente, der auf Beiträgen oberhalb des Höchstbeitrags beruht, ist vom Versorgungsträger nach denselben Grundsätzen zu ermitteln wie in Leistungsfällen, bei denen keine Beiträge oberhalb des Höchstbeitrags geleistet wurden. D.-h., es wird ermittelt, welcher Anteil der gesamten Anwartschaft auf den jeweiligen Beitragsjahren beruht. Abweichend hiervon lässt die F... mehr

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Renten / 14.4.1 Steuerbarer Ersatz für entgangene Einnahmen – Verdienstausfallschaden

Eine Rente, die als Ersatz für entgangene oder entgehende steuerbare und steuerpflichtige Einnahmen aus einer Berufstätigkeit (sog. Verdienstausfall) aufgrund der verminderten Erwerbsfähigkeit gezahlt wird, rechnet steuerlich zu den Entschädigungen i. S. d. § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG. Sie wird behandelt wie die Einkünfte, an deren Stelle sie tritt.[1] Je nach Lage des Einzelf... mehr

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Renten / 12.1 Grundsätze

Für Renten aus berufsständischen Versorgungswerken gelten dieselben Regeln wie für Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sie werden seit 2005 nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG mit dem jeweiligen Besteuerungsanteil nachgelagert besteuert. Das BMF[1] hat eine Liste der berufsständischen Versorgungseinrichtungen veröffentlicht, die Leistungen erbr... mehr

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Renten / 12.2.1 Allgemeines

Die nachgelagerte Besteuerung kann im Einzelfall bei Selbstständigen, die in der Vergangenheit hohe Beiträge in ein berufsständisches Versorgungswerk eingezahlt haben, zu einer ungerechten Überbesteuerung führen. Deshalb kann auf Antrag ein Teil der Leibrente der günstigeren Ertragsanteilsbesteuerung unterworfen werden, sog. Öffnungsklausel.[1] Eine einheitliche Rente wird d... mehr

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Renten / 1 Elektronische Rentenbezugsmitteilungen an die zentrale Stelle

Renten auszahlende Stellen – wie die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, die landwirtschaftliche Alters­kassen, berufsständische Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen, Pensionsfonds und Versicherungsunternehmen – müssen die für die Besteuerung wichtigen Daten jedes Jahr nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an eine zentrale Stelle bei ... mehr

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Renten / 12.2.2 Höchstbeitrag

Für die Prüfung, ob Beiträge oberhalb des Betrags des Höchstbeitrags gezahlt wurden, ist prinzipiell der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung der An­gestellten und Arbeiter (West) im Jahr der Zahlung ­heranzuziehen. Höchstbeitrag ist die Summe des Arbeitgeberanteils und des Arbeitnehmeranteils zur jeweiligen gesetzlichen Rentenversicherung.[1] Für die Jahresbetr... mehr

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Renten / 9.6 Rentennachzahlungen

Nach § 22 EStG werden Leibrenten und andere Leistungen, insbesondere Altersrenten aus der Basisversorgung, mit einem Besteuerungsanteil besteuert, der vom Jahr des erstmaligen Rentenbezugs (sog. Kohorte) abhängt. Fließen einem Steuerpflichtigen Nachzahlungen für mehrere Jahre zu, werden diese mit dem für diese Rentenkohorte geltenden Besteuerungsanteil erfasst, unabhängig da... mehr

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Renten / 12.2.3 Nachweis

Der Steuerpflichtige muss einmalig nachweisen, dass er über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren vor dem 1.1.2005 Beiträge oberhalb des Höchstbeitrags geleistet hat. Der Nachweis ist durch Bescheinigungen der einzelnen Versorgungsträger zu erbringen, die Angaben über die in den einzelnen Jahren geleisteten Beiträge enthalten müssen.[1] Wichtig Bescheinigungspflicht des Ver... mehr

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Renten / 13.2 Berufsunfähigkeitsrenten

Rentenzahlungen aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung oder aus einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung werden – anders als Erwerbsminderungsrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung[1] – steuerlich als abgekürzte Leibrenten behandelt, die mit dem Ertragsanteil nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb Satz 4 EStG i. V. m. § 55 Abs. 2 EStDV besteu... mehr

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Renten / 11.4 Rentenempfänger mit Wohnsitz im Ausland

Natürliche Personen, die in Deutschland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, aber bestimmte inländische Einkünfte nach § 49 Abs. 1 EStG beziehen, sind mit diesen Einkünften beschränkt einkommensteuerpflichtig.[1] Seit dem Veranlagungszeitraum 2005 zählen auch aus Deutschland stammende Renteneinkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung i. S. d. ... mehr

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Renten / 8 Ermittlung der Renteneinkünfte

8.1 Zuflussprinzip Renten gehören – unabhängig davon, ob sie mit dem Besteuerungsanteil nachgelagert oder mit dem Ertragsanteil versteuert werden – zu den sonstigen Einkünften gem. § 22 EStG. Die Besteuerung von Renten erfolgt im Zuflusszeitpunkt [1], nicht im Jahr, für das die Rente bestimmt ist. Das gilt auch für Rentennachzahlungen für frühere Jahre. In diesem Fall wird der ... mehr

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Renten / 10 Rentenfreibetrag

10.1 Aufteilung der Rente in der Übergangsphase Der prozentuale Besteuerungsanteil nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG teilt die Jahresrente in der Übergangsphase bis einschließlich 2057 in 2 Teile auf, und zwar in den Teil der Jahresrente, der versteuert werden muss (Besteuerungsanteil), und in den Teil der Jahresrente, der steuerfrei bleibt (Rentenfreibetra... mehr

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Renten / 2.2 Keine vorläufigen Steuerfestsetzungen mehr

Die Finanzbehörden waren früher angewiesen, einen Vorläufigkeitsvermerk nach § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AO im Rahmen der verfahrensrechtlichen Möglichkeiten allen Steuerbescheiden seit 2005 beizufügen, in denen eine Leibrente oder eine andere Leistung aus der Basisversorgung nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG erfasst wird. Die Finanzverwaltung[1] hat wegen ... mehr