Fachbeiträge & Kommentare zu Mehrwertsteuer

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Damit die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erhoben werden kann, hat der Unternehmer über die von ihm ausgeführten und an ihn erbrachten Leistungen Aufzeichnungen zu führen und die von ihm ausgeführten Umsätze zu erklären. Er hat hierzu insbesondere sowohl die vereinnahmten/vereinbarten als auch die verausgabten Entgelte zu erfassen und die Un...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 7 Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Bemessungsgrundlage

Ändert sich die Bemessungsgrundlage für einen an den Unternehmer ausgeführten Umsatz[1], hat der Leistungsempfänger den Vorsteuerabzug zu berichtigen.[2] Die erforderlichen Berichtigungen sind für den Besteuerungszeitraum vorzunehmen, in dem die Änderung der Bemessungsgrundlage eingetreten ist. Praxis-Beispiel Änderung der Bemessungsgrundlage Beispiel: Änderung der Bemessungsg...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 3 Änderung der Verhältnisse

Nutzungsänderung Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs wird nur erforderlich, wenn eine Änderung der für den ursprünglichen Vorsteuerabzug maßgebenden Verhältnisse eingetreten ist. Das ist dann der Fall, wenn sich durch die Änderung gegenüber der beim Leistungsbezug abgezogenen Vorsteuer ein höherer oder niedrigerer Vorsteuerabzug ergeben würde. Eine solche Auswirkung tritt z....mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1 Aufzeichnungspflichten

Aufzeichnungen Jeder Haus- und Grundeigentümer, der gemäß § 2 UStG als Unternehmer anzusehen ist, muss aus umsatzsteuerlichen Gründen Aufzeichnungen führen, wenn er auf die Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 9 Buchst. a oder § 4 Nr. 12 UStG freiwillig verzichtet hat. Wurde der Verzicht nicht ausgeübt, weil beispielsweise die Vermietung nur zu Wohnzwecken erfolgt, erübrigt si...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1 Allgemeines

Der Vorsteuerabzug richtet sich zunächst nach den Verhältnissen im Zeitpunkt des Leistungsbezugs.[1]Würde dieser Grundsatz uneingeschränkt gelten, hätte dies z. B. bei Erwerb eines Gebäudes, das zur Ausführung steuerpflichtiger Umsätze verwendet werden soll, den Abzug aller in Rechnung gestellten Vorsteuerbeträge zur Folge – selbst dann, wenn das Gebäude in einem späteren Ka...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Berichtigung des Vorsteuerabzugs

Zusammenfassung Überblick Das Recht zum Vorsteuerabzug entsteht bereits im Zeitpunkt des Leistungsbezugs oder im Fall der Voraus- oder Anzahlung im Zeitpunkt der Zahlung. Ist zu diesem Zeitpunkt die Verwendung des Gegenstands zur Ausführung steuerpflichtiger Umsätze beabsichtigt, ist der Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Aufzeichnungs-, und Erklärungspflichten

Zusammenfassung Überblick Damit die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erhoben werden kann, hat der Unternehmer über die von ihm ausgeführten und an ihn erbrachten Leistungen Aufzeichnungen zu führen und die von ihm ausgeführten Umsätze zu erklären. Er hat hierzu insbesondere sowohl die vereinnahmten/vereinbarten als auch die verausgabten Entgelte zu erfa...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5 Der Beginn und das Ende des Berichtigungszeitraums

Der Berichtigungszeitraum beginnt mit dem Tag der erstmaligen Nutzung (Verwendung) des Gebäudes. Dies ist nicht immer der Tag der Anschaffung oder Herstellung. Die Berechnung erfolgt nicht taggenau, sondern nach Monaten. Praxis-Beispiel Beginn des Berichtigungszeitraums Vermieter A erbaut ein Geschäftsgebäude. Dieses Gebäude soll zu 100 % umsatzsteuerpflichtig vermietet werden...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5.1 Besonderheit bei Grundstücken mit einer nur einmaligen Verwendung

Keine Begrenzung Wird das Grundstück nur zu einem einmaligen Umsatz verwandt, kommt es nicht zu einer Begrenzung des Berichtigungszeitraums. Hierbei handelt es sich regelmäßig um unbebaute Grundstücke oder Betriebsgebäude. Die Berichtigung ist bei solchen Grundstücken immer dann durchzuführen, wenn sich die ursprüngliche Verwendungsabsicht geändert hat.[1] Praxis-Beispiel Kauf...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Berichtigungszeitraum

Der § 15a UStG regelt mehrere unterschiedliche Berichtigungszeiträume. Im Zusammenhang mit einem Grundstück beträgt dieser Berichtigungszeitraum 10 Jahre. Dieser Berichtigungszeitraum gilt nicht nur für den Vorsteuerabzug auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, sondern auch für nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten.mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5.3 Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten

10 Jahre Fallen an dem Gebäude nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten an, so gilt auch hier ein eigener 10-jähriger Berichtigungszeitraum. Der Berichtigungszeitraum beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem das in seiner Form geänderte Wirtschaftsgut erstmalig zur Ausführung von Umsätzen verwendet wird.mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / Umsatzsteuer

1 Unterschiedliche Nutzung eines Geschäftswagens Ein dem Unternehmensvermögen zugeordneter Geschäftswagen[1] kann wie folgt genutzt werden:mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Das Recht zum Vorsteuerabzug entsteht bereits im Zeitpunkt des Leistungsbezugs oder im Fall der Voraus- oder Anzahlung im Zeitpunkt der Zahlung. Ist zu diesem Zeitpunkt die Verwendung des Gegenstands zur Ausführung steuerpflichtiger Umsätze beabsichtigt, ist der Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind (insbesondere e...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 8 Besondere Aufzeichnungspflichten zu § 15a UStG

Die Berichtigungen bzw. Berechnungsgrundlagen des § 15a UStG sind gesondert aufzuzeichnen.[1] Die Aufzeichnungen müssen ab dem Zeitpunkt geführt werden, ab dem der Vorsteuerabzug für das Objekt genommen worden ist. Hierzu ein Checkliste:mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Unternehmereigenschaft bei Verkauf eines Privatgrundstücks

Sachverhalt Bei dem polnischen Vorabentscheidungsersuchen ging es um die Unternehmereigenschaft anlässlich des Verkaufs eines Privatgrundstücks. Das Vorlagegericht fragte den EuGH: „1. Sind die Bestimmungen der Richtlinie [2006/112], insbesondere Art. 2 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 dieser Richtlinie, dahin auszulegen, dass eine Person, die eine Immobilie verkauft, die zuvor nicht ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 4 Geschäftsveräußerung im Ganzen – Beginn und Ende des Berichtigungszeitraums

Einritt in die Rechtsstellung Gerade, wenn einzelne vermietete Gebäude veräußert werden, kommt es regelmäßig vor, dass eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen gem. § 1 Abs. 1a UStG vorliegt. Hier ist zu beachten, dass der Käufer in diesem Fall in die Rechtsstellung des Verkäufers eintritt. D. h., der Berichtigungszeitraum des § 15a UStG wird nicht durch den Verka...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5.2 Berichtigungszeitraum für nachträgliche Einbauten und sonstige Leistungen

Nachträgliche Wirtschaftsgüter Aber nicht nur das Gebäude selbst unterliegt der Berichtigungspflicht nach § 15a UStG, sondern auch Wirtschaftsgüter die nachträglich in das Gebäude eingebracht werden sowie sonstige Leistungen an einem Gebäude.[1] Bei den in das Gebäude eingebrachten Wirtschaftsgütern beträgt der Berichtigungszeitraum dann ebenfalls 10 Jahre. Es sei denn, sie we...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6 Berichtigungsverfahren

Durchführung der Berichtigung Durch die Berichtigung des Vorsteuerabzugs soll der Vorsteuerabzug so ausgeglichen werden, dass er den tatsächlichen Nutzungsverhältnissen im Berichtigungszeitraum entspricht. Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs ist daher bei Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens grundsätzlich bei der Steuerfestsetzung eines jeden Kalenderjahres durchzuführen, i...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 4 Nichtwirtschaftliche Nutzung i. e. S. (z. B. bei Vereinen und juristischen Personen)

Nichtwirtschaftliche Tätigkeiten i. e. S. sind alle nichtunternehmerischen Tätigkeiten, die nicht unternehmensfremd (privat) sind, z. B.:[1] unentgeltliche Tätigkeiten eines Vereins, die aus ideellen Vereinszwecken verfolgt werden, hoheitliche Tätigkeiten juristischer Personen des öffentlichen Rechts, bloßes Erwerben, Halten und Veräußern von gesellschaftsrechtlichen Beteiligun...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 5 Spätere Veräußerung oder Entnahme eines insgesamt dem Unternehmen zugeordneten Geschäftswagens

Wird ein zu 100 % dem Unternehmen zugeordneter Geschäftswagen später veräußert oder entnommen, unterliegt die entgeltliche Lieferung bzw. die Wertabgabe nach § 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG zu 100 % der Umsatzsteuer. Bei einer nachfolgenden Ausfuhr kann die entgeltliche Lieferung steuerfrei sein nach § 4 Nr. 1 UStG; die unentgeltliche Wertabgabe (Entnahme) dagegen ist auch bei Ausfuh...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 1 Unterschiedliche Nutzung eines Geschäftswagens

Ein dem Unternehmensvermögen zugeordneter Geschäftswagen[1] kann wie folgt genutzt werden:mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.1.1 Unternehmerische Nutzung von 100 %

Wird ein angeschaffter Geschäftswagen zu 100 % unternehmerisch genutzt, gehört er zwingend zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen. Aus der Anschaffung und den laufenden Betriebskosten ist der volle Vorsteuerabzug zulässig (soweit der Geschäftswagen für zum Vorsteuerabzug berechtigende Ausgangsumsätze verwendet wird). Wird der Pkw später auch nichtunternehmerisch genutzt,...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.1.3 Unternehmerische Nutzung mindestens 10 % und weniger als 100 %

Wird ein erworbener Geschäftswagen teils unternehmerisch (mindestens zu 10 %) und teils nichtunternehmerisch genutzt, hat der Unternehmer ein Zuordnungswahlrecht.[1] Er kann den Geschäftswagen wie folgt zuordnen: insgesamt dem Unternehmen: ggf. erhält der Unternehmer aus der Anschaffung und den laufenden Betriebskosten etc. den vollen Vorsteuerabzug und muss zum Ausgleich jäh...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3 Unternehmensfremde (private) Nutzung eines vollständig dem Unternehmen zugeordneten Geschäftswagens durch den Unternehmer (oder seine Angehörigen)

Benutzt der Unternehmer ein voll dem Unternehmen zugeordnetes Fahrzeug auch nichtunternehmerisch (privat), erhält er aus der Anschaffung und den laufenden Betriebskosten den vollen Vorsteuerabzug (mit Ausnahme der nicht vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmer, z. B. Ärzte, Bausparkassen und Versicherungsvertreter). Der Begriff des Fahrzeugs umfasst auch Elektrofahrräder, die...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.1.2 Unternehmerische Nutzung unter 10 %

Wird ein Geschäftswagen zu weniger als 10 % unternehmerisch verwendet, kann er nicht dem Unternehmen zugeordnet werden (Zuordnungsverbot). Somit ist der Vorsteuerabzug aus der Anschaffung ausgeschlossen. Wird ein nicht dem Unternehmen zugeordnetes "Privatfahrzeug" gelegentlich dem Unternehmen überlassen, sind[1] die im Zusammenhang mit dem Betrieb und Wartung des Geschäftswage...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.1.1 1 %-Regelung mit 20 % Abschlag

Wendet der Unternehmer ertragsteuerlich die 1 %-Regelung des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG an, kann er von diesem Wert aus Vereinfachungsgründen auch umsatzsteuerlich ausgehen (soweit er dies möchte).[1] Für umsatzsteuerliche Zwecke erfolgt bei Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen keine pauschale Kürzung des inländischen Listenpreises für Fahrzeuge. Für die nicht mit Vorsteuern...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 7.1 Überlassung Personengesellschaft an Gesellschafter

Wird ein Pkw von einer Personengesellschaft an einen Gesellschafter überlassen, der diesen Pkw sowohl für Zwecke der Gesellschaft als auch für private Zwecke nutzt, erhält die Perso­nengesellschaft aus der Anschaffung und aus den laufenden Betriebskosten den vollen Vor­steuerabzug, sofern der Pkw insgesamt zum Unternehmen gehört. Wegen der Besteuerung der Überlassung zu priva...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 8 Auswirkungen der befristeten Steuersatzsenkung zum 1.7.2020

Die vom 1.7.2020 – 31.12.2020 befristete Senkung des Regelsteuersatzes von 19 % auf 16 % hatte keine Auswirkungen auf einen bereits vor dem 1.7.2020 (zum Zeitpunkt der Erstzulassung) ermittelten Bruttolistenpreis, der als Ausgangsgröße im Rahmen der 1 %-Regelung dient. Bei Fahrzeugen, die im Zeitraum 1.7.2020 – 31.12.2020 erstmals zugelassen wurden, musste für den Bruttolist...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.1 Angeschaffte Geschäftswagen

2.1.1 Unternehmerische Nutzung von 100 % Wird ein angeschaffter Geschäftswagen zu 100 % unternehmerisch genutzt, gehört er zwingend zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen. Aus der Anschaffung und den laufenden Betriebskosten ist der volle Vorsteuerabzug zulässig (soweit der Geschäftswagen für zum Vorsteuerabzug berechtigende Ausgangsumsätze verwendet wird). Wird der Pkw s...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.1 Zu mehr als 50 % betrieblich genutzte Fahrzeuge

3.1.1 1 %-Regelung mit 20 % Abschlag Wendet der Unternehmer ertragsteuerlich die 1 %-Regelung des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG an, kann er von diesem Wert aus Vereinfachungsgründen auch umsatzsteuerlich ausgehen (soweit er dies möchte).[1] Für umsatzsteuerliche Zwecke erfolgt bei Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen keine pauschale Kürzung des inländischen Listenpreises für Fa...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 7 Überlassung Geschäftswagen von Personengesellschaft an Gesellschafter und umgekehrt

7.1 Überlassung Personengesellschaft an Gesellschafter Wird ein Pkw von einer Personengesellschaft an einen Gesellschafter überlassen, der diesen Pkw sowohl für Zwecke der Gesellschaft als auch für private Zwecke nutzt, erhält die Perso­nengesellschaft aus der Anschaffung und aus den laufenden Betriebskosten den vollen Vor­steuerabzug, sofern der Pkw insgesamt zum Unternehmen...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 6 Überlassung Geschäftswagen an freie Mitarbeiter

Oft erhalten als freie Mitarbeiter beschäftigte Handelsvertreter von ihren Auftraggebern (statt einer Kostenerstattung auf Kilometerbasis) ein Fahrzeug kostenfrei zur Nutzung überlassen. Insoweit erhält der Auftraggeber aus der Anschaffung und aus den laufenden Betriebskosten den vollen Vorsteuerabzug, soweit er selbst zum Vorsteuerabzug berechtigende Ausgangsum­sätze tätigt...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2 Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmen

2.1 Angeschaffte Geschäftswagen 2.1.1 Unternehmerische Nutzung von 100 % Wird ein angeschaffter Geschäftswagen zu 100 % unternehmerisch genutzt, gehört er zwingend zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen. Aus der Anschaffung und den laufenden Betriebskosten ist der volle Vorsteuerabzug zulässig (soweit der Geschäftswagen für zum Vorsteuerabzug berechtigende Ausgangsumsätze...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.4 Privatnutzung bei zum Teil nichtunternehmerisch genutzten Fahrrädern

Nachstehendes gilt für Fahrräder einschließlich Elektrofahrräder, die verkehrsrechtlich als Fahrrad (keine Kennzeichen-, Versicherungs- oder Führerscheinpflicht) einzuordnen sind. Auch bei der Privatnutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Fahrrades bzw. der o. g. Elektrofahrräder durch den Unternehmer ist die ertragsteuerlichen Kürzung des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 6 EStG (Ans...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.1.4 Nichtwirtschaftliche Nutzung i. e. S. (z. B. bei Vereinen und juristischen Personen des öffentlichen Rechts)

Bei einer teilunternehmerischen Verwendung für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten i. e. S. gehört das Fahrzeug nur i. H. der beabsichtigten unternehmerischen Nutzung zum Unternehmen. Dementsprechend ist ein Vorsteuerabzug nur für den dem Unternehmen zugeordneten Anteil des Fahrzeugs zulässig, sofern kein Ausschlusstatbestand nach § 15 Abs. 1a und Abs. 2 i. V. m. Abs. 3 UStG vo...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.3 Kauf von Gebrauchsgegenständen für den Geschäftswagen

Werden zum Gebrauch des Fahrzeugs Gegenstände bezogen, die keine vertretbaren Sachen sind, gelten für diese die allgemeinen Zuordnungsgrundsätze. Aus Vereinfachungsgründen kann der Unternehmer jedoch auf das Verhältnis der unternehmerischen zur nichtunternehmerischen Nutzung des Fahrzeugs abstellen.[1] Praxis-Beispiel Kauf von Winterreifen Ein Unternehmer erwirbt einen Satz Wi...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.3 Schätzung des privaten Nutzungsanteils

Hier werden die der Besteuerung zu unterwerfenden Ausgaben analog der Fahrtenbuchmethode ermittelt. Jedoch wird der private Nutzungsanteil für Umsatzsteuerzwecke anhand geeigneter Unterlagen im Wege einer sachgerechten Schätzung ermittelt, wenn der Unternehmer die 1 %-Regelung nicht anwendet oder die pauschalen Wertansätze durch die sog. Kostendeckelung auf die nachgewiesenen...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 7.2 Überlassung Gesellschafter an Personengesellschaft

Der Gesellschafter wird durch die Pkw-Überlassung an seine Personengesellschaft zum Unternehmer, wenn die Überlassung gegen Sonderentgelt erfolgt.[1] Ggf. erhält der Gesellschafter aus der Anschaffung des Pkw den Vorsteuerabzug. Ist der Gesellschafter Kleinunternehmer, müsste er zur Erlangung des Vorsteuerabzugs zuerst zur Regelbesteuerung optieren (§ 19 Abs. 2 UStG). Ein Lei...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 2.2 Angemietete oder geleaste Geschäftswagen

Die auf die Miete, Mietsonderzahlung, Leasingraten und Unterhaltskosten eines angemieteten oder geleasten gemischt-genutzten Fahrzeugs entfallenden Vorsteuern sind grundsätzlich nach dem Verhältnis von unternehmerischer und nichtunternehmerischer Nutzung in einen abziehbaren und einen nichtabziehbaren Anteil aufzuteilen. Wird der Vorsteuerabzug so ermittelt, entfällt eine Be...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.2 Zu nicht mehr als 50 % betrieblich genutzte Kraftfahrzeuge

Wird das Fahrzeug zu nicht mehr als 50 % betrieblich genutzt, ist die Anwendung der 1 %-Regelung nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG ausgeschlossen; der nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG für ertragsteuerliche Zwecke ermittelte Nutzungsanteil grundsätzlich auch umsatzsteuerlich zugrunde zu legen [1]: Der derartig ermittelte geschätzte private Nutzungsanteil wird auf die vorsteuerbe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 2.8 Alternative Betriebsaufspaltung

Gerade im Hinblick auf die Grunderwerbsteuer kann die Betriebsaufspaltung ein entscheidender Vorteil im Vergleich zur reinen GmbH sein. Die weiteren Vorteile sind insbesondere: Reduzierung der Belastung mit Gewerbesteuer, Thesaurierungsbesteuerung bei der GmbH, Begünstigung des Besitzunternehmens bei der Erbschaftsteuer und Vorteile bei der Offenlegung. Um über die Betriebsaufspa...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 3.1.2 Fahrtenbuchregelung

Ermittelt der Unternehmer ertragsteuerlich den Privatnutzungsanteil durch ein ordnungsgemäßes [1] Fahrtenbuch [2], ist von diesem Wert auch umsatzsteuerlich auszugehen. In die Bemessungsgrundlage sind jedoch diejenigen Ausgaben nicht einzubeziehen, für die der Unternehmer keinen Vorsteuerabzug hatte (z. B. Kfz-Versicherung und -Steuer; Absetzung für Abnutzung, wenn das Fahrzeu...mehr

Urteilskommentierung aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Vorsteuerabzug bei Sachgründung einer GmbH

Leitsatz Wird eine Ein-Mann-GmbH durch Sacheinlage eines Pkw des Gründungsgesellschafters gegründet, kann der Gesellschaft der Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Pkw zustehen, auch wenn die diesbezügliche Rechnung an den Gründungsgesellschafter adressiert ist. Sachverhalt Gestritten wurde um den Vorsteuerabzug für den Erwerb eines im Rahmen der Sachgründung einer GmbH eingelegten Kraftfahrzeugs. Die klagende A-GmbH wurde durch ihre alleinige Gesellschafterin Frau A gegründet. Frau A war zuvor...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Wirtschaftskrise: Der Steue... / 3 Beratung im Falle drohender Insolvenz

Sie als Steuerberater erkennen aus den Posten der Finanzbuchhaltung oder bei der Vorbereitung des Jahresabschlusses für ihre Mandanten meist als erste eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Unternehmens. Ist diese bereits absehbar, tickt daher die Uhr, um letzte Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens einzuleiten. Wenn eine Insolvenz jedoch nicht mehr abzu...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / D. USt auf Umsätze, die Entnahmen sind (§ 12 Nr 3 Hs 1 EStG Alt 3)

Rn. 223 Stand: EL 180 – ET: 04/2025 Das Abzugsverbot für USt auf Umsätze, die Entnahmen sind (§ 12 Nr 3 Hs 1 EStG Alt 3) bezweckt die einkommensteuerliche Gleichstellung von Unternehmern und Nichtunternehmern. Nach § 3 Abs 1b UStG und § 3 Abs 9a UStG werden die Entnahme eines Gegenstands durch den Unternehmer für außerunternehmerische Zwecke, die Verwendung des Gegenstands zu...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 1.4 Grundlagen der Regelung in der MwStSystRL und in der Verordnung (EU) Nr. 904/2010

Rz. 40 Durch die Schaffung eines umsatzsteuerlichen Europäischen Binnenmarkts bedurfte es ab dem Jahr 1993 einer erheblichen Intensivierung der Zusammenarbeit der Finanzbehörden der EU-Mitgliedstaaten. Die Kontrolle der USt bei Leistungen über die Grenzen der Mitgliedstaaten war nach der Neuregelung aufgrund der weggefallenen Grenzkontrollen und des damit verbundenen Wegfall...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 11.2 Der innergemeinschaftliche Informationsaustausch nach der EU-Zusammenarbeitsverordnung

Rz. 179 Allgemein ist zunächst festzuhalten, dass es bei dem innergemeinschaftlichen Informationsaustausch und generell bei der Zusammenarbeit der Finanzbehörden um eine besondere Ausprägung der Amtshilfe für die Zwecke der grenzüberschreitenden Umsatzbesteuerung geht. Diese "Amtshilfe" kann zwar grundsätzlich auch in Strafverfahren in Anspruch genommen werden, dabei stehen ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 1.3 Übersicht der Regelung

Rz. 25 § 18a UStG stellt schon für sich allein gesehen eine Gesetzesvorschrift von beachtlichem Umfang dar; seit der Fassung zum 1.7.2010 beinhaltet die Vorschrift 12 z. T. sehr lange Absätze; die Druckfassung umfasst daher einige Seiten. Berücksichtigt man zusätzlich, dass auch die Art. 262 bis 272 MwStSystRL, die Abschn. 18a.1 bis 18a.5 UStAE zu beachten sind, dann handelt...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 11.1 Einführung

Rz. 172 Die ZM nach § 18a UStG stellt einen zentralen Bereich der nationalen Umsetzung der unionsrechtlichen Vorgaben zur Schaffung eines innergemeinschaftlichen Kontrollverfahrens bei der USt dar (Rz. 40ff.). Insoweit soll in diesem Zusammenhang mit einem Fokus auf die ZM ein Blick auf die bestehende Regelung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten erfo...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Maschinenstundensatzrechnun... / Schritt 6: Kalkulation von Aufträgen vornehmen

Ein Auftrag in Fertigungs- oder Handwerksbetrieben setzt sich i. d. R. aus den folgenden Positionen zusammen: Material und sonstige Einzelkosten; Arbeitszeiten; Maschinenzeiten; Gewinn; ggf. Nachlässe und/oder Skonto sowie gesetzlich gültige Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer sollte immer in die Preisberechnung einbezogen werden, wenn Produkte oder Leistungen an Privatkunden verkau...mehr