Fachbeiträge & Kommentare zu Mehrwertsteuer

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2.2 Ausstellung von E-Rechnungen

Art der Vermietung Die Verpflichtung zur Ausstellung von E-Rechnungen hängt von der Art der Vermietung ab: Umsatzsteuerfreie Wohnraumvermietung: Vermieter, die langfristig Wohnraum an Privatpersonen vermieten, sind von der Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen ausgenommen, da es sich um Leistungen im B2C-Bereich handelt. Umsatzsteuerpflichtige Vermietung: Vermieter, die zur ...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5 Umfang des Unternehmens

Was gehört zum Unternehmen? Das Unternehmen umfasst die gesamte unternehmerische Tätigkeit des Unternehmers.[1] Ein Unternehmer kann daher immer nur ein einziges Unternehmen haben, das allerdings aus mehreren Betrieben bestehen kann. In diesem Fall ist für alle Betriebe nur eine Steueranmeldung abzugeben. Praxis-Beispiel Umfang des Unternehmens Der selbstständige Malermeister M...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6.2 Verzicht auf die Anwendung des § 19 Abs. 1 UStG

Nullbesteuerung u. U. ungünstiger als Regelbesteuerung Die Nullbesteuerung nach § 19 Abs. 1 UStG wird sich im Allgemeinen nur dann günstig für den Unternehmer auswirken, wenn er Umsätze an Endverbraucher tätigt und nur geringe Vorleistungen anderer Unternehmer in Anspruch nimmt. Führt er jedoch seine Umsätze an andere, vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer aus, so ist die Nu...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Rechnungsausstellungs- und Aufbewahrungspflichten

Zusammenfassung Überblick Der Unternehmer – auch der Kleiunternehmer – ist verpflichtet, bei Leistungen an andere Unternehmer Rechnungen auszustellen. Bei Werklieferungen oder bei sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück besteht die Pflicht zur Ausstellung einer Rechnung auch gegenüber Nichtunternehmern. Seit dem 1.1.2025 wurde die E-Rechnungspflicht eingefüh...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Der Unternehmer

Zusammenfassung Überblick Grundsätzlich unterliegen nur Umsätze von Unternehmern der Umsatzsteuer. Der Unternehmer ist in der Regel auch der Steuerschuldner.[1] Er ist zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet und zum Vorsteuerabzug berechtigt. Unternehmer können natürliche Personen sein, aber auch juristische Personen (z. B. eine GmbH, eine AG oder ein Verein) o...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Grundsätzlich unterliegen nur Umsätze von Unternehmern der Umsatzsteuer. Der Unternehmer ist in der Regel auch der Steuerschuldner.[1] Er ist zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet und zum Vorsteuerabzug berechtigt. Unternehmer können natürliche Personen sein, aber auch juristische Personen (z. B. eine GmbH, eine AG oder ein Verein) oder sonstige Pe...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1 Rechnungsausstellungs- und Aufbewahrungspflichten

Leistungen an andere Unternehmer Führt ein Unternehmer eine Lieferung oder sonstige Leistung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person aus, die nicht Unternehmer ist, so ist er verpflichtet, innerhalb von 6 Monaten eine Rechnung auszustellen. Die Rechnung muss die Pflichtangaben des § 14 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 UStG [1] enthalten. Die Pflic...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2.1 Empfang von E-Rechnungen

Steuerfreie Umsätze Unabhängig davon, ob Vermieter umsatzsteuerpflichtig sind oder steuerfreie Vermietungen durchführen (z. B. Wohnraumvermietungen), müssen sie in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Ein einfaches E-Mail-Postfach reicht hierfür grundsätzlich aus. Verweigern Vermieter die Annahme einer E-Rechnung oder sind technisch nicht in der Lage, diese zu empfangen,...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 E-Rechnungspflicht für den Vermieter

Private und gewerbliche Vermieter Seit dem 1. Januar 2025 sind Vermieter in Deutschland verpflichtet, elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) empfangen und verarbeiten zu können. Diese Regelung betrifft sowohl private als auch gewerbliche Vermieter, da sie als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes gelten. 2.1 Empfang von E-Rechnungen Steuerfreie Umsätze Unabhängig davon...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2.4 Archivierung von E-Rechnungen

Voraussetzungen E-Rechnungen müssen so archiviert werden, dass ihre Authentizität, Unversehrtheit und Lesbarkeit während der gesamten gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gewährleistet sind. Das heißt: Unveränderlichkeit: Die elektronischen Daten dürfen nach der Archivierung nicht unbemerkt geändert werden können. Jede Änderung – sofern überhaupt zulässig – muss protokolliert werde...mehr

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Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Der Unternehmer – auch der Kleiunternehmer – ist verpflichtet, bei Leistungen an andere Unternehmer Rechnungen auszustellen. Bei Werklieferungen oder bei sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück besteht die Pflicht zur Ausstellung einer Rechnung auch gegenüber Nichtunternehmern. Seit dem 1.1.2025 wurde die E-Rechnungspflicht eingeführt. Diese triff...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Beginn und Ende der Unternehmereigenschaft

Vorbereitungshandlungen Die Unternehmereigenschaft beginnt nicht erst mit der Ausführung des ersten Umsatzes, sondern bereits mit den entsprechenden Vorbereitungshandlungen, welche die Absicht, unternehmerisch tätig zu werden, nach außen erkennbar zum Ausdruck bringen.[1] Praxis-Beispiel Beginn der Unternehmereigenschaft Der Arbeitnehmer A erwirbt am 31.3.2025 ein unbebautes Gr...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2.3 Formate von E-Rechnungen

In Deutschland sind 2 Formate für E-Rechnungen verbreitet: XRechnung: Ein strukturierter XML-Datensatz, der maschinell ausgelesen werden kann. ZUGFeRD: Eine hybride Rechnung, die sowohl einen maschinenlesbaren XML-Datensatz als auch ein menschenlesbares PDF-Dokument enthält. PDF-Formate Wichtig ist, dass einfache PDF-Dateien ab 2025 nicht mehr als ordnungsgemäße elektronische Re...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 4 Besonderheit Bruchteilsgemeinschaften

Bruchteilsgemeinschaften Entgegen der Ausführungen des Abschn. 2.1. Abs. 2 S. 2 UStAE können nach der aktuellen BFH-Rechtsprechung Bruchteilsgemeinschaften keine Unternehmer sein.[1] Zivilrechtlich und umsatzsteuerrechtlich erbringt jeder Gemeinschafter der Bruchteilsgemeinschaft anteilig eine Leistung. Steuerschuldner der Bruchteilsgemeinschaft wird der Gemeinschafter, der al...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.1.5 Buchung von Sonderzahlungen

Sonderzahlungen des Leasingnehmers sind (bei Zuordnung des Leasinggegenstands zum Leasingnehmer) ebenfalls nach der Zinsstaffelmethode auf die Grundmietzeit (bzw. noch ausstehende Laufzeit) zu verteilen. Damit erfolgt die Zuordnung im gleichen Verhältnis wie die Verteilung des gesamten Zins- und Kostenanteils. Eine lineare Verteilung ist in diesem Fall nicht sachgerecht. Pra...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 7.1 Buchung der Leasingrate

Im Fall der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand zum Leasinggeber ist der Leasingvertrag wirtschaftlich als Mietvertrag anzusehen und der Leasingnehmer ist daher weder rechtlicher noch wirtschaftlicher Eigentümer. Dementsprechend erfasst der Leasingnehmer den Leasinggegenstand nicht in seiner Bilanz. Auf der Passivseite seiner Bilanz weist der Leasing...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.3 Buchhalterische Abbildung unter Anwendung der Barwertmethode

Die bislang dargestellte buchhalterische Behandlung beruht auf der Ermittlung des Zins- und Kostenanteils als Differenz zwischen Anschaffungskosten des Leasinggebers (=Anschaffungskosten des Leasingnehmers) und der Summe aller Leasingraten. Eine Kaufoption wurde nicht in die Verbindlichkeit eingerechnet und die Ermittlung des jährlichen Zinsanteils wurde mittels der Zinsstaf...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Mieterstrom als eigenständige Hauptleistung

Überblick Die Lieferung von Mieterstrom ist eine eigenständige Hauptleistung, sodass Vermieter beim Kauf einer Photovoltaikanlage die Vorsteuer abziehen können. So hat das Finanzgericht Münster entschieden. Das FG Münster hat entschieden, dass die Lieferung von Strom an Mieter nicht als unselbstständige Nebenleistung zur umsatzsteuerfreien Wohnraumvermietung zu betrachten is...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Intrastat-Meldungen: Was be... / 4 Besonderheit: Unternehmensinterner Versand zur weiteren Verarbeitung

Lässt ein Auftraggeber aus der EU Waren in Deutschland be- oder verarbeiten und anschließend im In- oder Ausland weiterverkaufen, ohne dass sie zuvor an ihn zurückgesandt wurden, ist er zur steuerlichen Registrierung in Deutschland verpflichtet. Die Veredelung der Ware führt zu einer Verlagerung von seiner ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf seine deutsche U...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 6.3 Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand bei Teilamortisationsverträgen bei sonstigen Vertragsmodellen

Die in den Leasingerlassen geregelten Vertragsformen decken nicht alle Formen von Leasingverträgen ab. Bei der Beurteilung von Vertragsmodellen, die nicht in den Leasingerlassen geregelt sind, ist die Zuordnung des Leasinggegenstands nach "allgemeinen Grundsätzen" zu treffen. D.h. der zivilrechtliche Eigentümer ist dann nicht als wirtschaftlicher Eigentümer anzusehen, wenn ei...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Pkw-Leasing – Buchung der Leasingkosten

Herr Huber hat am 1.8.01 einen Firmen-Pkw geleast. Der Vertrag läuft über eine feste Grundmietzeit. Wirtschaftlich ist der Pkw dem Leasinggeber zuzuordnen,[1] der den Pkw in seiner Bilanz erfasst. Der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung beträgt 40.200 EUR. Herr Huber handelt einen Rabatt aus, sodass dem Leasingvertrag ein Bruttokaufpreis von 37.120 EUR zugrunde...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 7.2 Buchung von Sonderzahlungen

Sonderzahlungen des Leasingnehmers zu Beginn des Leasingverhältnisses sind Auszahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit (Zeitraum des Leasingvertrags) nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eine Sonderzahlung wird geleistet, um die laufenden (linearen) Leasingzahlungen während der Grundmietzeit zu reduzieren. Daher ist für geleistete Sonderzahlungen ein aktiver Rechnungsabg...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Intrastat-Meldungen: Was be... / Zusammenfassung

Überblick Die Intrahandelsstatistik erfasst den tatsächlichen Warenverkehr – also Versendungen und Wareneingänge – zwischen Deutschland und den anderen EU-Mitgliedstaaten. Unternehmer müssen deshalb sog. Intrastat-Meldungen abgeben. Diese müssen elektronisch übermittelt werden. Allerdings sind die Schwellenwerte für meldepflichtige Unternehmen recht hoch. Außerdem sind besti...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 7.3 Buchung bei Ausübung einer Kaufoption

Im Falle der Ausübung einer Kaufoption durch den Leasingnehmer am Ende der Grundmietzeit kommt es zu einem Veräußerungsgeschäft beim Leasinggeber und einem Anschaffungsgeschäft beim Leasingnehmer. Gleiches gilt, wenn der Leasinggeber ein Andienungsrecht ausübt und demzufolge der Leasingnehmer den Leasinggenstand am Ende der Grundmietzeit zwangsweise erwerben muss. Praxis-Beis...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Tax Compliance Management S... / 3.2 Ausgestaltung – die Grundelemente

Grundlegende Voraussetzung eines funktionsfähigen und effizienten Tax Compliance Management Systems ist, dass der gesamte Prozess unternehmensweit bekannt gemacht wird, nachvollziehbar ist und dokumentiert ist.[1] In der Praxis haben sich die folgenden vier Komponenten des TCMS etabliert, die sich auch als auf den Bereich der Steuern ausgestaltetes Subsystem der Governance Sy...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 8.2 Buchhalterische Abbildung unter Anwendung der Zinsstaffelmethode und Erfassung der Leasingverbindlichkeit in Höhe der gesamten Leasingraten

In Literatur und Praxis ist noch eine alternative buchhalterische Abbildung der Buchungen beim Leasingnehmer anzutreffen.[1] Der Unterschied zur dargestellten Buchungsmethodik besteht darin, dass die Leasingverbindlichkeit in Höhe der gesamten Leasingraten ausgewiesen wird. Diese alternative Buchungstechnik soll anhand des vorherigen Beispiels "Buchung eines Vollamortisation...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis Professional
Zwangsverwaltung (Miete) / 7 Steuerliche Pflichten des Zwangsverwalters

Der Zwangsverwalter gilt hinsichtlich der Verwaltung der Immobilie als Vermögensverwalter i. S. v. § 34 Abs. 3 AO. Als solcher hat er neben dem Grundstückseigentümer die steuerlichen Pflichten[1] zu erfüllen. Wichtig Auf Miet- und Pachteinnahmen des zwangsverwalteten Grundstücks begrenzt Die steuerlichen Pflichten des Zwangsverwalters sind in gegenständlicher und zeitlicher Hi...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 3 Höhe der Umsatzsteuer (Steuersatz)

Allgemeiner Steuersatz Die Umsatzsteuer beträgt für jeden steuerpflichtigen Umsatz grundsätzlich 19 % der Bemessungsgrundlage.[1] Ermäßigter Steuersatz Der allgemeine Steuersatz erfährt zahlreiche Ausnahmen. Führt der Unternehmer eine der in § 12 Abs. 2 UStG genannten Leistungen aus, ermäßigt sich die Umsatzsteuer auf 7 % der Bemessungsgrundlage. Dem ermäßigten Steuersatz unter...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Bemessungsgrundlage und Höhe der Umsatzsteuer

Zusammenfassung Überblick Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist bei Lieferungen und sonstigen Leistungen das Entgelt. Entgelt ist alles das, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Bei der Entnahme von Gegenständen ist Bemessungsgrundlage der aktuelle Einkaufspreis, bei der Nutzungsentnahme (Leistungseigenverbrauch) – z. B. Pkw-Nutzung oder T...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz

Überblick Mit der Umsatzsteuer werden Lieferungen und Leistungen besteuert, die von Unternehmern gegen Entgelt erbracht werden. Anders als die Einkommensteuer, die für die Besteuerung einen vom Steuerpflichtigen erwirtschafteten Überschuss bzw. Gewinn voraussetzt, wird bei der Umsatzsteuer der Verbrauch bzw. die Leistung besteuert. Für den Unternehmer ist die Umsatzsteuer g...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 9 Auswirkungen der Steuerfreiheit

Gesamtumsatz Wenn eine Steuerbefreiung eingreift, hat das zunächst Auswirkungen auf den Gesamtumsatz. Das Umsatzsteuergesetz sieht für bestimmte Vorschriften, deren Anwendung von dem Erreichen einer Umsatzgröße abhängig ist, die Ermittlung eines Gesamtumsatzes vor. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um die Vorschriften über die Ist-Besteuerung[1] und die Kleinunternehmerbes...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1 Allgemeines

Steuerpflichtige Umsätze Ist der Umsatz steuerbar[1] und kommt die Anwendung einer Befreiungsvorschrift nicht in Betracht[2] oder hat der Unternehmer zulässigerweise auf die Anwendung einer Befreiungsvorschrift verzichtet[3], hat dies die Steuerpflicht der vom Unternehmer erbrachten Leistungen zur Folge. Für den Unternehmer bedeutet dies, dass er für diese Leistung Umsatzsteu...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1.2 Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben

Bemessungsgrundlage beim Entnahmeeigenverbrauch In den Fällen der Entnahme von Gegenständen (aus einem Betriebsvermögen), z. B. eines Gebäudes, eines Betriebs-Pkw[1], bemisst sich die Umsatzsteuer nach dem aktuellen Einkaufspreis zuzüglich Nebenkosten oder mangels eines Einkaufspreises (z. B. bei eigener Herstellung) nach den aktuellen Selbstkosten.[2] Bemessungsgrundlage beim...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Änderung der Bemessungsgrundlage

Nachträgliche Änderungen bei Rabatten, Skonti etc. Sowohl bei der Sollversteuerung als auch bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten[1] kommt es vor, dass sich die umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage nachträglich, also nach dem Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld, ändert. Nachträglich in diesem Sinn sind Änderungen nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in de...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1.1 Bemessungsgrundlage bei Lieferungen und sonstigen Leistungen

Die Höhe der Umsatzsteuer wird bei Lieferungen und sonstigen Leistungen nach dem Entgelt bemessen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Umsatzsteuer nach vereinnahmten oder vereinbarten Entgelten versteuert wird.[1] Bemessungsgrundlage: Entgelt Entgelt ist gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 UStG alles, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Sofern es sic...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 8 Andere Befreiungsvorschriften (insbesondere Art. 67 NATO-ZAbK)

Neben den vorbeschriebenen Tatbeständen enthält der Katalog des § 4 UStG weitere Befreiungen, die jedoch für den Bereich des Haus- und Grundbesitzes regelmäßig ohne große Bedeutung sind. Befreiungen nach dem NATO-Truppenstatut Das Abkommen, das die Parteien des Nordatlantik-Vertrags über die Rechtsstellung ihrer Truppen geschlossen haben[1], enthält in Art. 67 des Zusatzabkom...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Bitte beachten Sie! Nicht jeder steuerbare Umsatz ist letztlich auch mit Umsatzsteuer belastet. Eine Belastung mit Umsatzsteuer tritt ein, wenn keine Steuerbefreiung eingreift. Die nicht steuerbefreiten Umsätze werden umsatzsteuerlich als "steuerpflichtig" bezeichnet. Befreiungen Das Umsatzsteuergesetz enthält in § 4 einen umfangreichen Katalog von Steuerbefreiungen. ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / Zusammenfassung

Überblick Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist bei Lieferungen und sonstigen Leistungen das Entgelt. Entgelt ist alles das, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Bei der Entnahme von Gegenständen ist Bemessungsgrundlage der aktuelle Einkaufspreis, bei der Nutzungsentnahme (Leistungseigenverbrauch) – z. B. Pkw-Nutzung oder Telefonnutzung –...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz: Die steuerfreien Umsätze

Zusammenfassung Überblick Bitte beachten Sie! Nicht jeder steuerbare Umsatz ist letztlich auch mit Umsatzsteuer belastet. Eine Belastung mit Umsatzsteuer tritt ein, wenn keine Steuerbefreiung eingreift. Die nicht steuerbefreiten Umsätze werden umsatzsteuerlich als "steuerpflichtig" bezeichnet. Befreiungen Das Umsatzsteuergesetz enthält in § 4 einen umfangreichen Katalog von Steu...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 5 Dingliche Nutzungsrechte

Eingetragene Nutzungsrechte Unter die Befreiungsvorschrift des § 4 Nr. 12 Buchst. c UStG fallen die Bestellung, Übertragung und die Überlassung aller dinglichen Nutzungsrechte an Grundstücken. Erfasst werden insbesondere der Nießbrauch [1], Grunddienstbarkeiten [2], beschränkte persönliche Dienstbarkeiten [3] sowie Dauerwohnrechte und Dauernutzungsrechte.[4] Daher ist z. B. die...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 7 Lieferung und unentgeltliche Abgabe bestimmter Gegenstände

Nach § 4 Nr. 28 UStG sind steuerbefreit die Lieferung von Gegenständen, für die der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1a Nr. 1 ausgeschlossen ist; die Lieferung von Gegenständen durch Unternehmer mit ausschließlich steuerfreien Umsätzen nach § 4 Nr. 8 bis 27 UStG, wenn diese Gegenstände zuvor ausschließlich für die nach § 4 Nr. 8 bis 27 UStG steuerfreie Tätigkeit verwendet wurden....mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1 Veräußerung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten

Keine Doppelbelastung Nach § 4 Nr. 9a UStG sind die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen – also grunderwerbsteuerbar sind – von der Umsatzsteuer befreit. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Bestellung von Erbbaurechten (BFH-Urteil v. 28.11.1967, II 1/64; BFH-Urteil v. 28.11.1967, II R 37/66) Übertragung von Erbbaurechten (BFH-Urteil v. 5.12.1979, II R 1...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Überlassung von Grundstücken zur Nutzung

Vermietung und Verpachtung, Nutzungsüberlassung etc. Nach § 4 Nr. 12 Buchstabe a bis c UStG sind folgende Vermietungen steuerbefreit: Vermietung und Verpachtung von Grundstücken: Hierunter fällt die Überlassung von unbebauten Grundstücken, bebauten Grundstücken (z. B. Wohn- oder Geschäftsgebäuden) sowie landwirtschaftlichen Flächen. Vermietung und Verpachtung von Berechtigungen...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1.3 Mindestbemessungsgrundlage

Umsätze an nahe stehende Personen und an das Personal Grundsätzlich steht es einem Unternehmer frei, seine Leistungen am Markt auch unterhalb seiner eigenen Kosten oder Aufwendungen anzubieten. Das Umsatzsteuerrecht unterscheidet jedoch lediglich zwischen entgeltlichen und unentgeltlichen Leistungen, sodass jede Leistung, für die eine Gegenleistung erbracht wird, automatisch ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 4 Kaufanwartschaftsverhältnisse

Nach § 4 Nr. 12 Buchst. b UStG ist die Überlassung von Grundstücken und Grundstücksteilen zur Nutzung aufgrund eines Kauf- oder Kaufanwartschaftsverhältnisses steuerfrei. In einem Kauf(anwartschafts)vertrag können die Partien vereinbaren, dass dem Kaufanwärter das Grundstück bis zur Auflassung zur Nutzung überlassen wird. Vielfach liegt zwischen der Auflassung und der Eintra...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 6 Leistungen der Wohnungseigentümergemeinschaften

Nicht steuerpflichtig Im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wird zwischen dem Sondereigentum der einzelnen und dem gemeinschaftlichen Eigentum aller Wohnungs- und Teileigentümer (§ 1 WEG) unterschieden. Zu dem gemeinschaftlichen Eigentum rechnet das Grundstück sowie die Teile, Anlagen und Einrichtungen eines Gebäudes, die nicht nach den Grundbucheintragungen im Sondereigentum eine...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 3 Ausnahmen von der Steuerbefreiung

Beispiel Nach § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG sind bestimmte Vermietungs- und Verpachtungsumsätze von der Steuerfreiheit ausgenommen. Es handelt sich hierbei um die Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereitgehalten werden, die Vermietung von Parkplätzen, die kurzfristige Vermietung auf Campingplätzen, die Vermietung von Betriebsvorrichtu...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 2 Erklärungspflichten

Was ist zu beachten? Jeder Unternehmer ist grundsätzlich zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Umsatzsteuer(jahres)erklärungen verpflichtet: Nimmt der Unternehmer seine Tätigkeit auf, sind im laufenden und folgenden Kalenderjahr monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Dies gilt unabhängig von der Höhe der Umsätze und betrifft auch den Kleinunternehmer. Werden...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 17 Umsatzsteuer bei Einbringung in eine Kapitalgesellschaft

Wird ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft eingebracht, ist die einbringende Person i. d. R. ein Unternehmer nach § 2 Abs. 1 UStG. Werden im Rahmen der Einbringung Gegenstände aus dem bisherigen Unter­nehmens­vermögen des Einbringenden in die Kapitalgesellschaft durch Sacheinlage eingebracht , vollzieht sich dies im Rahmen eines tau...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 4.4 Umsatzsteuer

Umsatzsteuerrechtlich gilt in Bezug auf die Rückbeziehung Folgendes: Eine Rückbeziehung ist für Zwecke der Umsatzsteuer nicht möglich. Folglich kommt es zwangsläufig zu einer abweichenden Zurechnung der Erträge aus Sicht der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer und der Umsatzsteuer. Somit ist Schuldner der Umsatzsteuer im Rückbeziehungszeitraum das bisherige Einzelunternehmen b...mehr