Fachbeiträge & Kommentare zu Lieferant

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Sicherheitsdatenblatt / 3 Bedeutung für den Hersteller, Inverkehrbringer bzw. Importeur

Sicherheitsdatenblätter müssen von einer fach- bzw. sachkundigen Person erstellt und regelmäßig aktualisiert werden. Dies soll gewährleisten, dass sie fachlich richtig und vollständig sind (vgl. § 5 Abs. 1 GefStoffV). Anforderungen an die Sachkunde regelt Anhang II 1907/2006/EG: Die sachkundige Person muss "die besonderen Erfordernisse und Kenntnisse des Verwenderkreises" be... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Änderung der Bemessungsgrun... / 2.2 Änderung bei Rückgewähr in Leistungsketten

Eine Änderung der Bemessungsgrundlage kann sich auch innerhalb einer Leistungskette ergeben, bei der aber einzelne Glieder der Kette übersprungen werden.[1] Ein solcher Fall liegt insbesondere vor, wenn der leistende Unternehmer nicht seinem direkten Abnehmer, sondern einem Endabnehmer (Unternehmer oder Nichtunternehmer) einer Leistungskette einen Preisnachlass (z. B. durch ... mehr

Buchungssatz aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Abschreibung, Arten und Ber... / 9.4 So wird beim Umlaufvermögen der Teilwert ermittelt

Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens, insbesondere Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren, werden durch eine Inventur erfasst. Die so erfassten Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen.[1] Ist der Teilwert am Bilanzstichtag aufgrund einer voraussichtlich dauernd... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 8.4.2 Durchführung des Wechsels der Gewinnermittlungsart

Rz. 531 Geht der Stpfl. von der Einnahme-Überschussrechnung zum Betriebsvermögensvergleich über, hat er auf den Zeitpunkt des Wechsels eine Anfangsbilanz aufzustellen. Diese Anfangsbilanz ist eine "Übergangsbilanz", in der aktives Betriebsvermögen und Schulden erstmals zu erfassen sind.[1] Die einzelnen Wirtschaftsgüter sind dabei mit den Werten anzusetzen, mit denen sie zu ... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Verpackungskosten / 9 Rückstellungen für Leergut beim Getränkehändler

Bilanzsteuerrechtlich erwirbt ein Getränkehändler an diesen Behältnissen kein Eigentum, wenn er von einem Abfüller Getränke mit der Verpflichtung erhält, die mitgelieferten Behältnisse (Flaschen und Kisten) zurückzugeben. Das Eigentum verbleibt beim Abfüller. Aus diesen Gründen kann das Pfandleergut auch nicht als Teil des Warenvorrats behandelt werden. Dem Getränkehändler s... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 3.5.9 Wertpapiere und Beteiligungen

Rz. 215 Wertpapiere gehören zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie ausschließlich für betriebliche Zwecke genutzt werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der An- und Verkauf von Wertpapieren Gegenstand des Betriebs des Stpfl. ist (Umlaufvermögen). Sie sind auch notwendiges Betriebsvermögen, wenn sie die Gegenleistung für eine betriebliche Leistung darstellen. Der Um... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 3.5.10 Versicherungen

Rz. 222 Versicherungen gehören zum Betriebsvermögen, wenn sie betrieblich veranlasst sind, also ein betriebliches Risiko abdecken; sie gehören zum Privatvermögen, wenn sie Vorsorge für ein privates Risiko treffen. Nicht entscheidend ist, welche Aufwendungen oder Schäden bei Eintritt des Versicherungsfalls vom Versicherer zu ersetzen sind. Stammt das versicherte Risiko aus de... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 18 ABC der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben

Rz. 905 Da der Begriff der betrieblichen Veranlassung bei Betriebsausgaben und Werbungskosten identisch ist, können Aufwendungen gleichermaßen Betriebsausgaben und Werbungskosten sein. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher auf das umfangreiche ABC der Werbungskosten (mit Verweisungen zu den jeweiligen Darstellungen) in § 9 EStG Rz. 265verwiesen. Im Folgenden sind nur ... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Operative Planung: Angemess... / 1 Einführung

Ende März 2025 zeigte sich an den weltweiten Börsenmärkten ein regelrechtes Auf und Ab. Grund dafür waren die Ankündigungen des amerikanischen Präsidenten über geplante Änderungen in der Zollpolitik. Auch deutsche und europäische Unternehmen spürten diese Unsicherheit: Unter welchen Bedingungen werden zukünftige Verträge mit US-Lieferanten und -Kunden abgeschlossen? Wer träg... mehr

Lexikonbeitrag aus Controlling Office
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Verbindlichkeiten / Zusammenfassung

Begriff Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen eines Schuldners gegenüber einem Gläubiger und können in Geld oder in geldwerten Sachleistungen bestehen. In der Bilanz bezeichnet man als Verbindlichkeiten alle noch offenen Verpflichtungen des Unternehmers gegenüber Lieferanten oder sonstigen Gläubigern, bei denen der Zahlungsausgleich noch nicht erfolgte. Entstehung, Bewertung ... mehr

Lexikonbeitrag aus Controlling Office
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Verbindlichkeiten / 1 Überblick

Verbindlichkeiten werden in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen. Sie sind dem Grund, der Höhe und der Fälligkeit nach genau bestimmt und müssen selbstständig bewertet werden. Sie sind zu unterscheiden von Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gehören nur dann zum Betriebsvermögen, wenn sie durch den Betrieb veranlasst sind. Es kommt also dara... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
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Corporate Social Responsibi... / 5.2 Identifikation von relevanten Stakeholdern für die Personalarbeit

Wie oben ausgeführt, ist ein zentraler Baustein des CSR-Managements die Identifikation von relevanten Stakeholdern und deren berechtigten Interessen. Wichtige interne Stakeholder für die Personalarbeit sind zunächst alle Unternehmensmitglieder mit ihren verschiedenen Voraussetzungen (z. B. Herkunft, Bildung, Geschlecht), Funktionen und Aufgaben (z. B. Vorstand, Geschäftsführ... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Umsatzsteuer in der Buchhal... / 3.1.3 Innergemeinschaftlicher Erwerb/Dreiecksgeschäfte

Beim innergemeinschaftlichen Erwerb im Inland löst die Buchung der Rechnung in der Kreditorenbuchhaltung die Erfassung der Umsatzsteuer auf den innergemeinschaftlichen Erwerb (Erwerbsteuer) mit dem jeweiligen deutschen Steuersatz und ggf. den Vorsteuerabzug dieser Erwerbsteuer aus. Die Rechnung über eine an den Unternehmer ausgeführte steuerfreie innergemeinschaftliche Liefer... mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
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Überblick zur Ökodesign-Ver... / 5.3 Technische Standards und Infrastruktur

Die Umsetzung und Skalierung des digitalen Produktpasses erfordert eine belastbare technologische Grundlage. Aktuelle Pilotprojekte und Brancheninitiativen wie die des ZVEI zeigen, dass sich insbesondere drei technische Dimensionen als entscheidend erweisen: strukturierte Datenmodelle, interoperable Schnittstellen und vertrauenswürdige Identifikationssysteme. Im Zentrum steht... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Entfernungspauschale für Fa... / 2.5.2 Umwegstrecken

Umwegstrecken, die der Arbeitnehmer auf der Fahrt zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte fährt, beeinträchtigen grundsätzlich nicht den Charakter als Fahrt zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte, wenn Zweck der Fahrt das Aufsuchen der Tätigkeitsstätte bleibt.[1] Umwegstrecken, die ein Arbeitnehmer aus privaten Gründen fährt, bleiben bei der Berechnung der Entfernung auße... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Entfernungspauschale für Fa... / 2.5.6 Zusammentreffen mit Auswärtstätigkeiten

Fährt ein Arbeitnehmer morgens von seiner Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte, besucht er anschließend im Auftrag des Arbeitgebers Kunden oder Lieferanten, um nach Erledigung der dienstlichen Obliegenheiten unmittelbar nach Hause zurückzufahren, ist die Gesamtstrecke wie folgt aufzuteilen: Für die morgendliche Fahrt zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte ist die halbe gesetzli... mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
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Überblick zur Ökodesign-Ver... / 7.3 Dekarbonisierung als Differenzierungsfaktor – aber Scope 3 bleibt komplex

Alle vier analysierten Unternehmen verfolgen ambitionierte Klimaziele und dokumentieren ihre Fortschritte transparent – ein starkes Signal dafür, dass Dekarbonisierung zunehmend als strategischer Differenzierungsfaktor im Wettbewerb verstanden wird. Gleichzeitig zeigt sich: Die eigentliche Hürde liegt nicht im Bereich der direkten Emissionen (Scope 1 und 2), sondern in der k... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Umsatzsteuer in der Buchhal... / 3.1 Eingangsrechnungen: Vorsteuerabzug prüfen

Im kreditorischen Bereich der Buchhaltung sind die unterschiedlichen Eingangsrechnungen und, falls erforderlich, auch zusätzliche Unterlagen über den Geschäftsvorfall (Aufträge, Verträge, Lieferscheine, Frachtbriefe etc.) auf die umsatzsteuerliche Behandlung hin zu untersuchen, um eine zutreffende Buchung auszulösen. Die erforderlichen Zahlen für die Umsatzsteuer-Voranmeldun... mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
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Überblick zur Ökodesign-Ver... / 7.2 Digitalisierung als Möglichmacher – und Engpass zugleich

Die Digitalisierung gilt als ein zentraler Hebel für die Umsetzung der Verordnung, insbesondere im Hinblick auf den verpflichtenden digitalen Produktpass (DPP). Die Analyse der vier Fallstudien zeigt, dass Unternehmen derzeit in sehr unterschiedlichen Reifegraden auf die Einführung eines DPP vorbereitet sind. Hilti ist im industriellen B2B-Kontext am weitesten fortgeschritte... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / 2.1 Folgen unterschiedlich "strenger" Grenzwerte

Schon bisher führen unterschiedliche herkömmliche Luftgrenzwerte aus verschiedenen Quellen in der Praxis häufig zur Verwirrung, z. B. bei unterschiedlichen Luftgrenzwerten in der DFG-MAK-Werte-Liste einerseits und der TRGS 900 andererseits oder bei unterschiedlichen Luftgrenzwerten in der TRGS 900 einerseits und den Grenzwertlisten der EG/EU (Richtlinien 2000/39/EG, 2006/15/EG... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Derived No-Effect Level (DNEL) / 1 Verpflichtung nach REACH

Nach Art. 14 der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) muss der Hersteller oder Importeur (Lieferant) für jeden registrierungspflichtigen Stoff, den er in Mengen von mehr als 10 t pro Jahr in Verkehr bringen will, eine Stoffsicherheitsbeurteilung (Chemical Safety Assessment – CSA) erstellen. Diese Beurteilung muss im Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report – CSR) dokumenti... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Derived No-Effect Level (DNEL) / 2 Ziel von DNEL

Menschen sollten keinen Stoffkonzentrationen oberhalb des jeweils zutreffenden DNEL ausgesetzt werden. Bestandteil der Stoffsicherheitsbeurteilung ist die Angabe von Schutzmaßnahmen, deren Anwendung dazu führen soll, dass die Beschäftigten bei der jeweiligen Tätigkeit, die (End)Verbraucher von chemischen Produkten bzw. Erzeugnissen bei deren Verwendung oder die Umwelt nicht ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / 3 Zusammenfassung

In den nächsten Jahren werden Hersteller und Importeure von Chemikalien weitere von ihnen in Verkehr gebrachte Stoffe (und Gemische) beurteilen und den nachgeschalteten Anwendern entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen empfehlen. Als Maßstab für die Wirksamkeit dieser Maßnahmen können DNELs dienen. Die empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen sind gegenüber den nachgeschalteten Anwend... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / 1.2 Rechtliche Funktion von DNEL

DNELs (und PNECs) hingegen sind Instrumente, mit denen die Lieferanten (Hersteller und Importeure) ihre Chemikalien hinsichtlich der Verwendung bei der Weiterverarbeitung, des Gebrauchs von Endprodukten oder für die Umwelt bewerten. Diese Bewertung dient als Maßstab für die Ableitung von Schutzmaßnahmen, bei deren Einhaltung die Lieferanten die Verwendung der Chemikalien in ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / 2.4 Lösungsvorschlag

In der Diskussion um herkömmliche Grenzwerte und DNELs kristallisierte sich in der Konferenz eine Zukunftsperspektive heraus, die letztendlich konsensfähig zu sein schien: Beide "Grenzwerttypen" haben ihre Berechtigung: Die große Zahl (mehrere tausend!) von DNELs werden herkömmliche Grenzwerte niemals erreichen können. In all den Fällen, in denen es keine herkömmlich abgeleit... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / 2.3 Braucht der Arbeitsschutz überhaupt Grenzwerte?

Außerdem wurde in der Konferenz auch die Meinung vertreten, der Arbeitsschutz benötige überhaupt keine Grenzwerte, da nur in einem verschwindend geringen Teil (weniger als 3 %) von Betrieben überhaupt gemessen würde und von daher Arbeitsplatzgrenzwerte in der Praxis unbedeutend seien. Dem wurde entgegengehalten, dass die Lieferanten für ihre Gefährdungsbeurteilung ermitteln m... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Anwendung von DNEL in der P... / Zusammenfassung

Überblick Seit mit der Gefahrstoffverordnung vom 23.12.2004 ca. die Hälfte aller früheren MAK- und TRK-Werte zurückgezogen wurde, fehlten der Praxis Bezugsgrößen für zahlreiche Stoffe, anhand derer die Gefährlichkeit oder Ungefährlichkeit von Arbeitsplatzsituationen beurteilt werden kann. Diese Funktion sollten die DNELs (Derived No Effect Level) – zumindest teilweise – über... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Elemente der CLP-Veror... / 1 Einstufung in Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien

Die Einstufung erfolgt nach GHS/CLP in Gefahrenklassen, die meist wieder in mehrere Gefahrenkategorien unterteilt werden. Die Gefahrenklassen entsprechen den früheren Gefahrenmerkmalen. Die Unterteilung in Gefahrenkategorien kann man mit den früheren Abstufungen, wie etwa "hoch entzündlich – leicht entzündlich – entzündlich" oder "sehr giftig – giftig – gesundheitsschädlich"... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Elemente der CLP-Veror... / 2.5 Stoffverzeichnisse

Das frühere EG-Recht kannte 2 Arten der Einstufung und Kennzeichnung: Legaleinstufung nach Anhang I 67/548/EWG, Einstufung und Kennzeichnung nach dem Definitionsprinzip (Anhang VI 67/548/EWG). Auch die CLP-Verordnung enthält in Anhang VI ein Verzeichnis mit Legaleinstufungen, die jetzt als "harmonisierte Einstufung" bezeichnet werden. Darüber hinaus gibt es ein Einstufungs- und... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Elemente der CLP-Veror... / 1.2.1 Akute Toxizität

Einstufung von Stoffen Bei den Einstufungskriterien für die akute Toxizität ergeben sich gegenüber den früheren Einstufungs- und Kennzeichnungsregeln der EG Verschiebungen, die zu einer Änderung der Einstufung und damit auch der Kennzeichnung führen können. Praxis-Beispiel Einstufungsgrenzen bei akuter Toxizität Stoffe mit einer LD50 (LD = Letale Dosis) von 200–300 mg/kg (oral)... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.1.5 Titel V: Harmonisierung der Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis

Schaffung des Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnisses Kap. 1 von Titel V (Art. 36 bis 38) erläutert Hintergründe und die Verfahrensweise bei der Schaffung dieses Verzeichnisses. Stoffe, die früher im Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG enthalten waren, wurden i. d. R. hinsichtlich aller ihrer gefährlichen Eigenschaften eingestuft. Ausgenommen davon waren die etwa 700 Mine... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.2.6 Anhang VI: Harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung für bestimmte gefährliche Stoffe

Anhang VI umfasst 3 Teile: Teil 1: Einführung zur Liste der harmonisierten Einstufungen und Kennzeichnungen, Teil 2: Dossiers für harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung, Teil 3: Harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung – Tabellen. Erläuterungen zu den Tabellen Teil 1 dieses Anhangs erläutert die Einträge bei den einzelnen Stoffen sowie die Kürzel (Codes), die bei den Einträ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.1.1 Titel I: Allgemeines

Titel I "Allgemeines" (Art. 1 bis 4) enthält neben Angaben zum Zweck und Geltungsbereich der Verordnung die Begriffsbestimmungen sowie allgemeine Bestimmungen zu den Einstufungs-, Kennzeichnungs- und Verpackungspflichten. Der Geltungsbereich der CLP-Verordnung ist nahezu identisch mit dem der früheren Stoff- und Zubereitungsrichtlinie. Die Verordnung gilt für alle chemischen ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.1.7 Titel VII: Allgemeine und Schlussvorschriften

Dieser Titel (Art. 48 bis 62) regelt: jegliche Werbung für als gefährlich eingestufte Stoffe oder Gemische darf nur unter Angabe der Gefahreneigenschaften in der Werbung erfolgen; Lieferanten müssen sämtliche Informationen aufbewahren, die dort im Zusammenhang mit der Einstufung und Kennzeichnung anfallen; die Aufgaben der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) im Zusammenhang ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
aaaasdasda
GHS: Elemente der CLP-Veror... / 3 Informationen für die gesundheitliche Notversorgung

Mit der Verordnung (EU) Nr. 2017/542 vom 22.03.2017 wurde ein neuer Anhang VIII „Harmonisierte Informationen für die gesundheitliche Notversorgung und für vorbeugende Maßnahmen“ in die CLP-Verordnung eingefügt. Davor galt eine Meldepflicht nach § 16e Chemikaliengesetz für gefährliche Gemische und Biozidprodukte und gemäß § 10 Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) für Wasch... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.2.7 Anhang VII: Tabelle für die Umwandlung einer Einstufung gemäß Richtlinie 67/548/EWG in eine Einstufung gemäß dieser Verordnung

Dieser Anhang enthält eine Tabelle, die die Umwandlung der Einstufung eines Stoffes oder Gemisches nach der früheren EG-Stoffrichtlinie oder der Zubereitungsrichtlinie in die entsprechende Einstufung gemäß CLP-Verordnung erleichtern soll. Wenn Daten für einen Stoff oder ein Gemisch zur Verfügung stehen, müssen Lieferanten eine Bewertung gemäß den Artikeln 9 bis 13 (Titel II ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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GHS: Umsetzung durch die CL... / 4.1.2 Titel II: Gefahreneinstufung

Titel II "Gefahreneinstufung" (Art. 5 bis 16) regelt die Ermittlung und Prüfung von Informationen sowie die Bewertung der Gefahreneigenschaften und die Entscheidung über die Einstufung und Kennzeichnung. Informationsquellen Um zu überprüfen, ob von einem Stoff Gefahren ausgehen, muss der Inverkehrbringer folgende Informationsquellen heranziehen: Daten aus Prüfungen, z. B. nach ... mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Liquidität: Maßnahmen zur V... / 5.3 Warnsignale aus der Praxis

Insolvenzen bei Kunden und in beschränktem Maße auch bei Lieferanten können zu einer Gefährdung des eigenen Unternehmens führen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich um wesentliche Kunden oder Lieferanten (A-Kunden bzw. A-Lieferanten gemäß der durchgeführten ABC-Analyse) handelt. Daher sind die (wichtigen) Kunden und Lieferanten eingehend zu beobachten. Auch dort kommen... mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Liquidität: Maßnahmen zur V... / 2.3.1 Debitorenumschlagshäufigkeit

Um zu besseren Erkenntnissen zu gelangen, werden gleitende Mittelwerte verwendet. Dabei werden der monatliche Endbestand der Debitoren sowie der monatliche Umsatz ermittelt. Die Werte von 3 aufeinander folgenden Monaten werden addiert und daraus der durchschnittliche Wert gebildet. Die durchschnittliche Debitorenumschlagshäufigkeit ergibt sich sodann aus der Formel: mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
aaaasdasda
Liquidität: Maßnahmen zur V... / 5.1 Liquiditätstipps: Tipps für die Praxis

Die grundsätzliche Strategie zur Verbesserung der Liquidität des Unternehmens bedeutet: Einzahlungen erhöhen und/oder schneller erhalten, Auszahlungen mindern und/oder verschieben. Folgende Maßnahmen sollten in jedem Unternehmen ergriffen werden. Sie sind allerdings nicht alle in jedem Unternehmen nicht immer auch sofort umsetzbar. Einige der Maßnahmen erhöhen sofort die Liquid... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Beratungskosten / 1.2 Gerichtskosten: Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Gerichtskosten als Betriebsausgaben gebucht werden dürfen

Gerichtskosten fallen an bei Anträgen auf Erlass eines Mahnbescheids [1] oder bei Erhebung einer Klage an oder nach Beendigung eines Prozesses, in dem die beklagte Partei unterlegen ist. Die Höhe der Gerichtskosten richtet sich nach dem Streitwert.[2] Gerichtskosten sind Betriebsausgaben, wenn der Freiberufler bzw. Gewerbetreibende Forderungen oder andere Ansprüche aus seiner ber... mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Aufzeichnungspflichten im B... / 6.1 Wareneingang: Eigenes Buch muss geführt werden

Besondere Aufzeichnungen sind (u. U.) für den Wareneingang vorgeschrieben.[1] Der Wareneingang umfasst alle Handelswaren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (unabhängig davon, ob sie zur Herstellung von Fertigprodukten oder Weiterveräußerung verwendet werden), Waren zur Be- oder Verarbeitung.[2] Dabei ist es unerheblich, ob die Waren für eigene oder fremde Rechnung[3] angeschafft we... mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Liquidität: Maßnahmen zur V... / 2.3.3 ABC-Analyse der Kunden

Ein weiteres Hilfsmittel zur Analyse der Debitoren bietet die ABC-Analyse. Eine Einteilung nach unterschiedlichen Analysekriterien ist möglich, beispielsweise wie folgt: Die Einteilung in 3 Klassen ist jedoch nicht zwingend erforderlich und kann durchaus ... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
aaaasdasda
Report aus Brüssel (USTB 20... / 3. Sicherheitsmaßnahmen für Europa (SAFE)

Die Kommission hat am 19.3.2025 den Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festlegung des Instruments "Sicherheitsmaßnahmen für Europa" (SAFE) durch die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie vorgelegt (vgl. https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-7306-2025-INIT/de/pdf). Hintergrund ist der seit Anfang 2025 drastisch verschlechterte sicherheitspolitisc... mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
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Nachhaltigkeit in KMU: Umse... / 6.2 Nachhaltige Unternehmenskultur kreieren

Die Unternehmenskultur bildet das Fundament einer jeden Organisation. Sie spiegelt Werte, Verhaltensweisen und Praktiken wider, die im Alltag des Unternehmens gelebt werden. Unternehmenskultur ist das unsichtbare Band, das die Denk- und Verhaltensweisen der Mitarbeitenden in einem Unternehmen vereint. Es umfasst Glaubenssätze, Normen, symbolische Elemente und Management-Prax... mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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Zollwert – Grenzüberschreitende Geschäfte zwischen verbundenen Unternehmen

Leitsatz 1. Art. 78 Abs. 1 des Zollkodex (ZK) / Art. 48 des Zollkodex der Union (UZK) ermöglicht den Zollbehörden, nach der Überlassung der Waren von Amts wegen oder auf Antrag des Anmelders eine Überprüfung der Anmeldung vorzunehmen. 2. Ist die Frage einer Preisbeeinflussung bei verbundenen Unternehmen zwischen den Beteiligten streitig, muss das Finanzgericht die zugrunde liegenden Tatsachen feststellen und würdigen. 3. Ist der Preis bei Geschäften zwischen verbundenen Unternehmen ursprünglich zu...Art. 29 ZKArt. 70 UZK mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Gasflaschen / 7 Prüfung

Druckgasflaschen müssen alle 10 Jahre (Anhang 2 Abschn. 4 BetrSichV) überprüft werden. Die Prüfung veranlasst der Lieferant. Sind Flaschen beschädigt, dürfen sie nicht mehr eingesetzt werden und sollten an den Lieferanten zurückgegeben werden. mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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Betriebsausgaben-ABC / Anlaufkosten

Kosten, die vor Betriebseröffnung anfallen, werden als Anlaufkosten bezeichnet und als Betriebsausgaben angesetzt, sofern sie betrieblich veranlasst sind und nicht der Aktivierung unterliegen. Typische Beispiele hierfür sind Aufwendungen für die Planung, Werbung, Anmietung der Räumlichkeiten, Auswahl der Lieferanten und Kunden, Organisationsaufbau.[1] mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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Betriebsausgaben-ABC / Kundschaftsessen und -trinken

Aufwendungen für Kundschaftsessen und -trinken zur Pflege bestehender Kundenkontakte und Akquisition von neuen Geschäftsfreunden sind nur bei konkret betrieblicher Veranlassung als Betriebsausgaben abzugsfähig, z. B. bei Besuch des Inhabers einer Gastwirtschaft, der auch Geschäftsfreund ist. Voraussetzung ist, dass die private Veranlassung unbedeutend ist und die betrieblich... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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LkSG: Hürden bei Vertragskl... / 2.2 Allgemeiner Verhaltenskodex: risikobasierte Clusterung der Lieferanten

Letztlich muss es einem Unternehmen aber auch weiterhin erlaubt sein, seinen Lieferanten einen allgemeinen Verhaltenskodex (Code of Conduct) vorzugeben. Es ist nicht ersichtlich, dass der Gesetzgeber diese in der Praxis bereits zuvor etablierte Vorgehensweise beenden bzw. als rechtlich unwirksam erklären wollte. Dies wäre für die Durchsetzung von menschenrechtskonformem Verh... mehr