Fachbeiträge & Kommentare zu Geschäftsführung

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gesellschafter: Rechte... / 2.2 Entnahmen und Vorabausschüttungen

Im Gegensatz zur Aktiengesellschaft ist es bei der GmbH durchaus möglich, im Voraus Abschlagszahlungen auf den Gewinn zu erhalten. Diese Gewinnvorschüsse setzen aber voraus, dass im Augenblick der Ausschüttung auch damit gerechnet werden kann, dass die Gesellschaft bis zum Ende des Geschäftsjahres einen entsprechenden Gewinn erwirtschaftet. In jedem Fall ist zusätzlich das ...mehr

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GmbH-Gesellschafter: Haftun... / 1.1 Haftung bei Verletzung der Treuepflicht

Die Treuepflicht beherrscht jedes Gesellschaftsverhältnis und bildet eine wichtige Richtschnur für das Handeln der Gesellschaft, der Gesellschafter und der Geschäftsführer. Ein Gesellschaftsverhältnis beruht auf einer engen persönlichen Verbundenheit und besonderem gegenseitigen Vertrauen, so dass erhöhte Sorgfaltspflichten zwischen den Organen und Gesellschaftern, aber auch...mehr

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GmbH-Gesellschafter: Rechte... / 2.4.2 Stimmverbote

Erwähnenswert sind ferner noch Stimmverbote, die einzelne Gesellschafter treffen. Eine gesetzliche Regelung findet sich in § 47 Abs. 4 GmbHG. Diese Bestimmung ist allerdings nicht abschließend. Zusammengefasst lassen sich folgende Stimmverbote feststellen: Ein Gesellschafter darf bei Beschlüssen nicht mitstimmen, durch die er entlastet werden soll; dies ist für Gesellschafter...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle Grundsatzentscheid... / aa) Stellung des Beteiligten im Unternehmen

In der Beratungspraxis erweist sich dabei die Stellung des Beteiligten im Unternehmen des Geschäftsinhabers als entscheidend. Pro Mitunternehmerschaft: Nach der Rechtsprechung des BFH kann die Geschäftsführung bei der Gesellschaft, die Inhaberin des Handelsgewerbes ist, eine zur Kompensation geeignete Initiative vermitteln: Der Geschäftsführer wird über die Geschäftsinhaberi...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Zwischenberichterstattung n... / 4.3 Erklärung der Geschäftsführung (Bilanzeid)

Rz. 45 Gem. § 117 WpHG i. V. m. § 115 Abs. 2 Nr. 3 WpHG hat ein Halbjahresfinanzbericht wie ein Jahresfinanzbericht[1] eine den Vorgaben des § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB und des § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB entsprechende Erklärung zu enthalten. Handelt es sich beim Emittenten um ein zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtetes Mutterunternehmen, ist die Versicherung der ges...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Zwischenberichterstattung n... / 1.2 Anlässe

Rz. 3 Eine Zwischenberichterstattung ist gesetzlich, insbesondere bei sogenannten Inlandsemittenten erforderlich. Das sind Unternehmen, die Aktien oder Schuldtitel i. S. d. § 2 Abs. 1 WpHG begeben und Emittenten sind, für die die Bundesrepublik Deutschland der Herkunftsstaat ist., Eine Ausnahme bilden Emittenten, deren Wertpapiere nicht im Inland, sondern lediglich in einem ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Zwischenberichterstattung n... / 1.3 Regelmäßige versus anlassbezogene externe Rechnungslegung

Rz. 6 Die regelmäßige externe Rechnungslegung von kapitalmarktorientierten Gesellschaften umfasst insbesondere den (Konzern-)Jahresabschluss, einschließlich (Konzern-)Lagebericht[1], die (Konzern-)Kapitalflussrechnung[2], die Eigenkapitalveränderungsrechnung[3], die Segmentberichterstattung[4] sowie die periodische Zwischenberichterstattung. Hinzu kommen noch weitere Bericht...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Faktischer Verwalter: Pflic... / 5 Hinweis

Problemüberblick Im Fall geht es um die Frage, welche Pflichten einen faktischen Verwalter treffen und wie er der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer haftet. Faktischer Verwalter Personen können in manchen Belangen als Amtsträger angesprochen werden, obwohl sie es nicht sind ("faktische" Verwalter; "Scheinverwalter"). Dieses kommt vor allem in Betracht, wenn eine Person als Amt...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Geschäftsführer: Anste... / 2.2 Geschäftsführungsbefugnis

Von der Vertretungsbefugnis zu unterscheiden ist die Geschäftsführung. Darunter versteht man das "Dürfen im Innenverhältnis", also die Befugnisse des Geschäftsführers gegenüber der Gesellschaft, Entscheidungen in bestimmten Geschäftsbereichen zu treffen. Die Vertretungsbefugnis ist in der erteilten Form als Allein- oder Gesamtvertretungsbefugnis im Außenverhältnis unbeschrän...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Verschmelzung: Die Fusion v... / 2.4 Vorbereitung der Gesellschafterversammlungen

Nach der Ausarbeitung des Verschmelzungsvertrags bzw. nach dessen Abschluss müssen die Geschäftsführung beider Gesellschaften die jeweilige Gesellschafterversammlung vorbereiten, auf der der Verschmelzung zugestimmt werden soll. Hierfür müssen die Geschäftsführer jeweils einen Verschmelzungsbericht anfertigen. Die Geschäftsführer beider Gesellschaften können auch einen gemei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gründung: Was ist zu b... / 2.2 Zulässigkeit der Rechtsform

Eine GmbH ist nahezu für jeden Zweck zugelassen, es gibt nur wenige Ausnahmen. Möchten sich z. B. Freiberufler in der GmbH zusammenschließen, ist zunächst zu klären, ob die GmbH für diese Rechtsform zugelassen ist. Mittlerweile wird die GmbH soweit bekannt für alle Freiberufler von der Architekten- über die Rechtsanwalts-GmbH bis hin zur Praxis-GmbH für Ärzte zugelassen. Dab...mehr

Buchungssatz aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Jahresabschluss, Ergebnisve... / 7.2 Teilweise Ergebnisverwendung

Auch ohne die Verpflichtung zur Bildung gesetzlicher Rücklagen, können die Gesellschafter der GmbH sowie die Geschäftsführung gleichwohl bereits durch in der Satzung (Gesellschaftsvertrag) oder einem Gesellschafterbeschluss der GmbH verbindlich zu einer Ergebnisverwendung verpflichtet werden. Dies kann dazu führen, dass auch eine GmbH bereits im Rahmen der Jahresabschlussfes...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Verschmelzung: Die Fusion v... / 6 Verschmelzung einer GmbH auf eine GmbH & Co. KG

Wird eine GmbH auf eine GmbH & Co. KG verschmolzen, müssen die bisherigen GmbH-Gesellschafter entweder Kommanditisten oder Komplementäre der KG werden. Komplementäre haften unbeschränkt und persönlich mit ihrem gesamten Vermögen. Deshalb kommt diese Stellung allenfalls für Gesellschafter der übertragenden GmbH in Betracht, die ihrerseits in der Rechtsform der GmbH firmieren....mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Verschmelzung: Die Fusion v... / 2.2.3 Zeitpunkt des erstmaligen Gewinnanspruchs

Der Verschmelzungsvertrag gibt den Zeitpunkt an, ab dem die neuen Gesellschafter Gewinnansprüche erhalten. Außerdem ist ein davon gegebenenfalls abweichender Verschmelzungsstichtag zu benennen. Ab dem Verschmelzungsstichtag gelten alle Handlungen der übertragenden Rechtsträger als für Rechnung des übernehmenden Rechtsträgers vorgenommen. Sonderrechte, die der übernehmende Re...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gründung: Was ist zu b... / 2.4 Häufige Ergänzungen der Satzung

In der Praxis werden in die Satzung außerdem folgende Punkte oft aufgenommen: ergänzende Regelungen über die Einberufung von Gesellschafterversammlungen, die Fassung von Beschlüssen auf der Gesellschafterversammlung, Bestimmungen zur Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer, Regelungen über die Frage, wie bei Veränderungen im Gesellschafterbestand zu verfah...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Verschmelzung: Die Fusion v... / Einführung

Welcher Unternehmer kennt diese Situation nicht: Mit einem Partner lassen sich ggf. neue Absatzmärkte erschließen und Potenziale ausschöpfen. Es gibt viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit, von der losen Kooperation bis zur gesellschaftsrechtlichen "Ehe" in Form einer Fusion. Die Verschmelzung (Fusion) bietet den Beteiligten die Möglichkeit, ihre bisher in mehreren Unternehm...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbliche Einkünfte / 6.1.1 Tatbestandsmerkmale einer gewerblich geprägten Personengesellschaft

Nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG "gilt" als Gewerbebetrieb in vollem Umfang die mit Einkünfteerzielungsabsicht unternommene Betätigung einer Personengesellschaft, die keine Tätigkeit i. S. d. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ausübt und bei der ausschließlich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften persönlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Ges...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbliche Einkünfte / 6.1.2 Wegfall der gewerblichen Prägung führt zu einer Betriebsaufgabe

Entfällt eine dieser tatbestandlichen Voraussetzungen einer gewerblich geprägten Personengesellschaft, führt dieser Rechtsvorgang zu einer Betriebsaufgabe nach § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG.[1] Sofern also ein Kommanditist zum Geschäftsführer der KG berufen wird, geht die gewerbliche Prägung gem. § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG verloren. Etwas anderes gilt, wenn ein Kommanditist als Geschä...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Das Württemberger Testament... / 5. Entlassung des Testamentsvollstreckers – Maßstäbe und Fallgruppen

Gemäß § 2227 Abs. 1 BGB kann das Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker auf Antrag entlassen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Die Entlassung eines Testamentsvollstreckers setzt nach § 2227 BGB beispielhaft eine grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung voraus. Der Begriff des wichtigen Grundes ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Ei...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbliche Einkünfte / 6.1.3 Gewerbliche Prägung einer Einheits-GmbH & Co. KG

Bei einer sog. Einheits-GmbH & Co. KG ist die KG Alleingesellschafterin ihrer Komplementär-GmbH.[1] Die Kommanditisten sind also mittelbar über die KG an der GmbH beteiligt. Die Gesellschafterrechte an der GmbH werden durch die KG ausgeübt – und damit letztlich durch die Kommanditisten. Gerade diese "Einheit" führte früher zur Frage, ob die Kommanditisten dadurch Geschäftsfü...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbliche Einkünfte / 6.2.2 Betriebsverpachtung durch eine GmbH & Co. KG

Problematisch ist, wenn eine GmbH & Co. KG ihren Betrieb im Ganzen verpachtet. Praxis-Beispiel GmbH & Co. KG verpachtet ihren Gewerbebetrieb A ist einziger Kommanditist der X-GmbH & Co. KG (KG) und zugleich alleiniger Gesellschafter der Komplementär-GmbH, die allein zur Geschäftsführung der KG befugt ist (sog. Ein-Personen-GmbH & Co. KG). Die KG hat bis zum 31.12.2025 auf eige...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 05/2026, Fehlende Erbs... / 2 Anmerkung

Das OLG Naumburg befasst sich in dieser Entscheidung mit dem Vorliegen eines wichtigen Grundes für die Entlassung des Testamentsvollstreckers i.S.d. § 2227 BGB im Zusammenhang mit der Erbschaftsteuer. Das OLG ist der Auffassung, dass ein wichtiger Grund in der Nichtentrichtung der Erbschaftsteuer liegt und bestätigt damit seine bisherige Auffassung.[1] Dies verdient Zustimmun...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 3.1.3.2 Der "faktische" Geschäftsleiter

Rn 15 Unter einem "faktischen" Geschäftsleiter (i.e.S.) versteht die h.M. jemanden (meist einen Gesellschafter), der – ohne zum Geschäftsleiter bestellt worden zu sein – mit Einverständnis der Gesellschafter "wie" ein Mitglied des Vertretungsorgans auftritt. Es kann nur eine natürliche Person "faktischer" Geschäftsleiter (i.e.S.) eine natürliche Person sein.[36] Wann jemand ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 05/2026, Fehlende Erbs... / 1 Gründe

I. Die Erblasserin verstarb kinderlos und verwitwet. Nach ihrem Tode eröffnete das Nachlassgericht insgesamt 30 Schriftstücke der Erblasserin als Verfügungen von Todes wegen (vgl. Beiakte 40 IV 988/17). Mit Beschl. v. 1.11.2018 hat das Nachlassgericht den Beteiligten zu 7) zum Testamentsvollstrecker ernannt und bestimmt, dass er das Amt gemeinschaftlich mit der Beteiligten zu ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 5.2 Pflicht zur Klärung der Krise

Rn 29 Den Geschäftsleiter trifft die Pflicht zur Klärung der Krisensituation. Dabei stehen ihm verschiedene Handlungsalternativen offen, von denen die Antragstellung nur eine ist.[82] Der Geschäftsleiter kann auch Sanierungsverhandlungen mit den Gläubigern und/oder den Gesellschaftern führen.[83] Die verschiedenen Optionen hat er gegenüber der Gesellschaft mit der Pflicht ei...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Dokumentierte Informationen / 4 Struktur

Wie ein Unternehmen seine dokumentierten Informationen aufbaut, ist ihm überlassen. Pflichtelemente sind die Inkraftsetzung und Verbindlichkeitserklärung durch die Geschäftsführung sowie die Identifizierbarkeit und Zuordenbarkeit jedes Dokumentes. Praxis-Beispiel Beispielhafte Dokumentationsstruktur (Dokumentenpyramide) 1. Übergeordnete Dokumente (gelten i. d. R. für das gesam...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Baumert/Beth/Thönissen, Ber... / Ausgangslage

Rn 1 § 15b regelt rechtformübergreifend die persönliche Haftung von antragspflichtigen Mitgliedern der Vertretungsorganen juristischer Personen und nach § 15b Abs. 6 auch für Geschäftsleiter von Gesellschaften ohne persönlich haftenden Gesellschafter, für Zahlungen, die nach Eintritt der Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit: § 17, Überschuldung: § 19) vorgenommen werden. Zuvo...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Dokumentierte Informationen / 2 Intention der dokumentierten Informationen (z. B. Managementhandbuch)

Dokumentierte Informationen (z. B. in Form eines Handbuchs) stellen allgemein eine geordnete Sammlung von Informationen dar. Als systematisch gegliedertes Nachschlagewerk (Wissensspeicher) dient sie dem Benutzer als "Gebrauchsanleitung" und ist Teil der gemeinsamen Wissensbasis eines Unternehmens. Benutzer sind die Führungskräfte, die Akteure im Arbeitsschutz und die weitere...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 05/2026, Fehlende Erbs... / Leitsatz

1. Die unterlassene Entrichtung der Erbschaftsteuer stellt grundsätzlich eine grobe Pflichtverletzung des Testamentsvollstreckers dar. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Testamentsvollstrecker bereits seit viereinhalb Jahren im Amt ist und gleichwohl die Erbschaftsteuererklärung noch immer nicht vollständig abgegeben hat. 2. Ist der Testamentsvollstrecker über Monate lang vo...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Einführung BewG / II. Änderungen durch das Gesetz zur Abwehr von Steuervermeidung und unfairem Wettbewerb und zur Änderung weiterer Gesetze v. 25.6.2021

Rz. 372 [Autor/Stand] Mit Art. 9 Nr. 2 des Gesetzes zur Abwehr von Steuervermeidung und unfairem Wettbewerb und zur Änderung weiterer Gesetze v. 25.6.2021[2] wurde § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Satz 1 BewG erneut geändert: Die Worte "wenn sie ihrer Tätigkeit nach einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 oder des § 18 Absatz 4 Satz 2 (EStG) entsprechen, Gesells...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 10 Literatur

Rn 99 Altmeppen, Probleme der Konkursverschleppungshaftung, ZIP 1997, 1173; Altmeppen/Wilhelm, Quotenschaden, Individualschaden und Klagebefugnis bei der Verschleppung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der GmbH, NJW 1999, 673; Berger, Insolvenzantragspflicht bei Führungslosigkeit der Gesellschaft nach § 15a Abs. 3 InsO, ZInsO 2009, 1977; Bitter, Haftung von Beratern ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikoprävention durch inte... / 2 Alignment zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern sicherstellen

Insbesondere in inhabergeführten oder familiengeprägten Unternehmen ist die Konsensbildung innerhalb des Gesellschafterkreises und zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern entscheidend. Unterschiedliche Zielvorstellungen, Zeithorizonte, Renditeerwartungen und Risikoneigungen können zu divergierenden Steuerungssignalen sowie zu Konflikten innerhalb des Gesellschafterkrei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagement bei Großpr... / 4 Frühwarnsysteme: Kulturverbunden, ohne Kennzahlen

Sie brauchen keine komplexe Software, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. Drei einfache Instrumente, die Sie ohnehin nutzen, reichen aus. Terminplan mit kritischem Pfad Der Terminplan zeigt nicht nur, wann was passieren soll, sondern auch, welche Vorgänge kritisch sind, also keinen Puffer haben. Visualisieren Sie: Kritischer Pfad: Die Kette von Aufgaben, die bei ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagement bei Großpr... / 3 Zusammenarbeit und Kultur: Haupthebel im Risikomanagement

Die meisten Risiken entstehen nicht aus technischem Versagen, sondern aus unklaren Verantwortlichkeiten, verspäteter Kommunikation oder fehlenden Entscheidungswegen. Gute Zusammenarbeit senkt Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung von Risiken oft stärker als jedes Tool. Rollen und Verantwortlichkeiten: Klarheit schafft Sicherheit Legen Sie zu Projektbeginn fest, wer welche...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagement bei Großpr... / 5 Einbau leicht gemacht: Schnelle Integration in bestehende Workflows

Sie haben bereits Liquiditätsplanung in Excel, Budget-Prozessen und Projektbesprechungen. Risikomanagement muss nicht neu "aufgesetzt" werden, Sie fädeln es in Ihre bestehenden Abläufe ein. Integration in die Liquiditätsplanung Erweitern Sie Ihre Liquiditätsplanung um eine Spalte "Risikopuffer" oder "Szenario". Für jeden größeren Zahlungsstrom (Baurate, Lieferantenrechnung, Mi...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikoprävention durch inte... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag skizziert wesentliche Aspekte der Risikoprävention für mittelständische Unternehmen. Er zeigt, wie diese durch ein Alignment zwischen Gesellschaftern und Geschäftsführung, einer zukunftsorientierten Anpassung des Geschäftsmodells sowie einer adäquaten Steuerung von Rentabilität und Liquidität in einem integrierten Steuerungssystem zur Risikoprävention u...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagement bei Großpr... / 1 Wenn aus dem Baufortschritt ein Liquiditätsengpass wird

Ein typischer Fall: Ein Großprojekt, ob gemischt genutztes Quartier, neue Produktionsanlage oder unternehmensweites IT-System, startet mit präzise ausgearbeitetem Termin- und Kostenplan. Doch dann verzögert sich eine Genehmigung, ein Zulieferer liefert nicht, oder der Generalunternehmer meldet Mehrkosten an. Plötzlich stehen Sie vor der Frage: Reicht unsere Liquidität? Was h...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagement bei Großpr... / 6 Daten & Verzahnung: weg von Insellösungen

Risikomanagement funktioniert nur, wenn Ihre Daten aus Planung, Liquidität und Reporting zusammenpassen. Vermeiden Sie, dass die Projektleitung in einem Tool arbeitet, das Controlling in einem anderen und die Geschäftsführung in einem dritten. Einfache Datenflüsse Definieren Sie eine verlässliche Datenquelle für: Terminplan: Ein Werkzeug (z. B. Balkenplan im Projektmanagement-T...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikoprävention durch inte... / 4 Aufbau eines integrierten Unternehmenssteuerungssystems

Ein effektives Frühwarnsystem stellt eine zentrale Voraussetzung für eine risikopräventive Unternehmensführung dar. Betrachtet man Risiken als potenzielle Ursachen für Planabweichungen, können viele risikobezogene Aufgaben – insbesondere Identifikation, Bewertung und kontinuierliche Überwachung – effektiv in das System der integrierten Unternehmenssteuerung eingebunden werde...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Implementierung und Umsetzu... / 2.1 Commitment des Managements einholen

Am Ende steht und fällt die Umsetzung mit dem Top Management-Buy-in: Steht das Management hinter dem Thema und treibt es auch aktiv und glaubwürdig voran, auch gegen Widerstände in der Organisation? Je nach Größe des Unternehmens kann ein Entscheidungsgremium zu Nachhaltigkeit hilfreich sein, das relevante Entscheidungen trifft, mitträgt und in der Umsetzung unterstützt. Die...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.3 ESRS 2 GOV-1 – Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Rz. 31 In Art. 19a Abs. 2 Buchst. c) der geänderten CSRD ist weiterhin geregelt, dass berichtspflichtige Unternehmen in ihren Nachhaltigkeitsbericht eine Beschreibung der Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane in Bezug auf Nachhaltigkeitsfragen sowie ihres Fachwissens und ihrer Fähigkeiten in Bezug auf die Erfüllung dieser Rolle oder des Zugangs dieser Organe...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.7 ESRS 2 GOV-5 – Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Rz. 71 In den Nachhaltigkeitsbericht ist auch eine Beschreibung der wichtigsten Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems des Unternehmens in Bezug auf das Verfahren der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufzunehmen (ESRS 2.34). Ausweislich des ESRS 2.BC39 erkannte der SRB der EFRAG (§ 1 Rz 31 ff.) an, dass Informationen über die internen Kontroll...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, KStG § 9 A... / 1.2.2 Verhältnis zu den Vorschriften des KStG

Rz. 8c § 8 Abs. 3 Satz 1 KStG: § 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG bildet eine Ausnahmevorschrift zu § 8 Abs. 3 Satz 1 KStG, wonach Ausschüttungen, die der Einkommensverwendung zugeordnet werden, den Gewinn der Gesellschaft grds. nicht mindern dürfen.[1] § 8 Abs. 3 Satz 1 KStG dient dem Zweck sicherzustellen, dass Gewinne nicht der Besteuerung entzogen werden. Im Anwendungsbereich des § 9...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.6 ESRS 2 GOV-4 – Erklärung zur Sorgfaltspflicht

Rz. 69 Nach ESRS 2 GOV-4 haben Unternehmen eine Übersicht über die in ihrer Nachhaltigkeitserklärung enthaltenen Informationen über das Verfahren zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht (sog. Due-Diligence-Prozess) offenzulegen. Ziel dieser Offenlegungspflicht ist es, das Verständnis über die Verfahren des Unternehmens zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht in Bezug auf Nachhaltigke...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, KStG § 9 A... / 3.4.4 Kritik an der Neuregelung des § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG

Rz. 42 Die Neuregelung des § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG durch das Gesetz v. 8.4.2010[1] gibt Anlass zu Kritik hinsichtlich ihrer Europarechtskonformität.[2] Rz. 43 Aus europarechtlicher Sicht ist zweifelhaft, ob die Nichtabziehbarkeit von Zuwendungen an Empfänger in Drittstaaten außerhalb der EU und des EWR-Raums mit der Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 AEUV vereinbar ist.[3] De...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, KStG § 9 A... / 2 Gewinnanteile des persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA oder vergleichbaren Kapitalgesellschaft (Abs. 1 Nr. 1)

Rz. 9 Die KGaA ist nach § 278 Abs. 1 AktG eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter) und die übrigen an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionär...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, KStG § 9 A... / 3.1.2 Zur Systematik des Abzugs von Zuwendungen im Körperschaftsteuerrecht

Rz. 23 Die in Abs. 1 Nr. 2 enthaltenen Vorschriften zum Abzug von Zuwendungen (Spenden und Mitgliedsbeiträgen) im KSt-Recht orientieren sich weitgehend an den Regelungen des § 10b EStG im ESt-Recht. Vor diesem Hintergrund wird § 50 EStDV für Zuwendungen nach dem 31.12.2007 auch im KSt-Recht entsprechend angewendet.[1] Nach R 8.1 Abs. 1 Nr. 2 KStR wird § 50 EStDV von der in §...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 3.2 ESRS 2 MDR-P – Konzepte für den Umgang mit wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten

Rz. 132 Ziel von ESRS 2 MDR-P ist es, ein Verständnis für die Konzepte (policies) zu vermitteln, die das berichtspflichtige Unternehmen verfolgt, um tatsächliche und potenzielle Auswirkungen zu verhindern, zu mindern und zu beheben, mit Risiken umzugehen und Chancen zu nutzen. Hierfür sind die wichtigsten Inhalte von Konzepten zu beschreiben, einschl. (ESRS 2.65(a) und (b)):...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Jahresabschlusskompetenz / 4 Jahresabschlusskompetenz bei Kommanditgesellschaften

Rz. 17 Eine Kommanditgesellschaft (KG) ist eine im Handelsgesetzbuch einzeln geregelte Abwandlung der offenen Handelsgesellschaft.[1] Bei ihr muss mindestens ein Gesellschafter – der Komplementär – den Gläubigern der Gesellschaft unbegrenzt persönlich haften. Der Komplementär ist gemäß § 161 Abs. 2 HGB i. V. m. § 125 Abs. 1 HGB mit der Geschäftsführung betraut. Daneben ist m...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Arbeitszeitmanagement: Schl... / 3.2 Prozess-Schritte zur Arbeitszeitmodifikation

1. Schritt: Gespräch mit der Geschäftsführung und/oder der Personalleitung Der Entwicklungsprozess startet idealerweise mit einem Gespräch zwischen Arbeitszeitberatung und Geschäftsführung bzw. Personalleitung. Ferner sollen von Anfang an die Mitarbeitervertretung sowie relevante Fachbereichsleitungen beteiligt sein. Die Vorgehensweise wird mit der Arbeitszeitberatung abgesti...mehr