Fachbeiträge & Kommentare zu Gemeinkosten

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Handelswarenkalkulation / 4 Wie geht man bei der Absatzkalkulation vor?

Die Absatzkalkulation hat die Aufgabe, den Verkaufspreis so festzulegen, dass der Händler nicht mit Verlust arbeitet. Es sind also alle Kosten, Preisverluste, der Gewinn und die Umsatzsteuer in der Kalkulation zu berücksichtigen. Bei allen Verfahren der Absatzkalkulation kann das nachstehende Schema Anwendung finden:mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Handelswarenkalkulation / 7 Welche Bedeutung hat die Teilkostenkalkulation im Handel?

In der heutigen Zeit, die von schnellen Entscheidungen bestimmt ist, wird immer häufiger von der Dringlichkeit der Umsetzung einer Teilkostenkalkulation im Handel gesprochen. Das Grundprinzip ist ähnlich dem der Industrie, nur dass im Handel der Anteil variabler Gemeinkosten an den gesamten Gemeinkosten erfahrungsgemäß niedrig und schwer zu bestimmen ist. Die variablen Gemei...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zuschlagskalkulation / 3 Differenzierende Zuschlagskalkulation

Hierbei wird versucht, die Gemeinkosten jeweils differenziert den sie "auslösenden" Bereichen zuzurechnen, um dem Verursachungsprinzip so weit als möglich gerecht zu werden. Gemein- und auch Einzelkosten entstehen in der Regel in folgenden Bereichen, auch Hauptkostenstellen genannt: Material Fertigung Verwaltung Vertrieb Bei der tieferen Gliederung dieser Hauptkostenstellen kommt ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulation: Wann welches K... / 3.4 Kalkulation mit Prozesskosten

Der zunehmende Gemeinkostenanteil, der bei wachsenden Unternehmen normal ist, führt bei Anwendung traditioneller Kalkulationsverfahren zu Ungenauigkeiten, ja Fehlern, die für ein Unternehmen schwerwiegende Folgen haben können. Die Einbeziehung der Gemeinkosten über Umlageschlüssel kann dazu führen, sich selbst aus dem Markt zu kalkulieren, weil einfach zu hohe Gemeinkosten d...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zuschlagskalkulation / Zusammenfassung

Begriff Die Zuschlagskalkulation ist ein Kostenrechnungsverfahren, das in Betrieben, die verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Arbeitsabläufen in Einzel- oder Serienfertigung herstellen, angewandt wird. Sie findet dann Verwendung, wenn verschiedene Erzeugnisse mit unterschiedlichen Kosten, verursacht durch Material und unterschiedliche Fertigungsverfahren im gleichen B...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Teilkostenrechnung / 4 Wie ist die Vorgehensweise der Teilkostenrechnung?

Die Kostenaufspaltung erfolgt jeweils pro Kostenart. Dies ist bei einigen Kosten sehr einfach, bei anderen recht aufwändig. So ist z. B. das Fertigungsmaterial eine variable Größe, die Miete für die Fertigungsgebäude hingegen ist fix. Doch die meisten Kostenarten sind nicht so einfach zuzuordnen. Selbst die Fertigungslöhne können problematisch werden. Nur wenn eine echte Lei...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Herstellkosten / 2 Wie berechnen sich die Herstellkosten in der Kalkulation?

Die Kalkulation übernimmt eine wichtige Funktion bei der Festlegung der Verkaufspreise. Obwohl immer öfter der Markt die Preise bestimmt, können die Kalkulationen des Kostenrechners wichtige Informationen liefern. Sie sind auch ein Maßstab für die Entwicklung der Kosten im Unternehmen. Die Herstellkosten als Bestandteil dieser Kalkulation spielen dabei eine wichtige Rolle. Wi...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership – m... / 3.3 Prozesskostenrechnung

Die Prozesskostenrechnung (im engl. Activity-Based Costing) ist eine Vollkostenrechnung. Sie ermittelt auf Basis der Wertstrom-Analyse wichtige Teil- und Hauptprozesse der Leistungserstellung. Für diese Teil- und Hauptprozesse werden Bezugsgrößen, sog. Cost Driver, mit dem Ziel ermittelt, eine verursachungsgerechte Verteilung von Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenträger, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zuschlagskalkulation / 1 Überblick über die Zuschlagskalkulation

Bei der Durchführung der Zuschlagskalkulation – Kostenträgerrechnung – werden die Einzelkosten des Produkts direkt erfasst und die ihm nicht direkt zurechenbaren Gemeinkosten als prozentualer Zuschlag auf die Einzelkosten verrechnet. Man muss darauf hinweisen, dass die Zuschlagskalkulation zunehmend durch aussagefähigere Verfahren, wie Maschinenstundensatz- beziehungsweise Ar...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zuschlagskalkulation / 2 Summarische Zuschlagskalkulation

Die summarische Zuschlagskalkulation ist ein einfaches, ungenaues Rechenverfahren, das nur in Betrieben mit geringen Gemeinkosten zur Anwendung kommen soll. Eine Kostenstellenrechnung ist nicht erforderlich. Das Prinzip der Kostenverursachung bleibt unberücksichtigt. Zwei Verfahren werden unterschieden: Kumulative Zuschlagskalkulation und die Elektive Zuschlagskalkulation 2.1 Kumu...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Maschinenstundensatzrechnung / Einführung

Der Maschinenstundensatz ist der Wert an Fertigungsgemeinkosten, der sich aus der Division der Summe der Gemeinkosten der Maschine mit der Laufzeit dieser Maschine ergibt. Mit der Ermittlung von Maschinenstundensätzen wird die Kostenrechnung genauer, Schwankungen der Istkosten können durch das Zugrundelegen von Plankosten aufgefangen werden.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozesskostenrechnung: Durc... / 2 Durchführung der Prozessanalyse

Die Prozessanalyse ist notwendige Voraussetzung, um später ein funktionsfähiges Prozessmanagement, z. B. in Form einer prozessbasierten Kalkulation, darauf aufsetzen zu können. Im Wesentlichen umfasst die Prozessanalyse fünf Schritte: Erfassung der Gemeinkosten über Kostenstellen Durchführung einer Tätigkeitsanalyse Bestimmung von Kostentreibern und Bildung von kostenstellenübe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership – m... / 4.3 Kosten nach Vertragsabschluss

Die Kosten, die für ein Unternehmen nach Vertragsabschluss anfallen bzw. ab dem Zeitpunkt, ab dem das Beschaffungsobjekt vom Unternehmen genutzt wird, werden in der Unternehmenspraxis oft vernachlässigt. Dies gilt auch, wenn diese einen erheblichen Teil des Gesamtkostenblocks ausmachen. Der Zeitraum, in dem diese Kosten anfallen und zu berücksichtigen sind, erstreckt sich da...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulation: Wann welches K... / 2.5 Handelskalkulation

Die Kalkulation der Verkaufspreis ist eine der wesentlichen Aufgaben im Handel. Die Kalkulation ist entscheidend für den später erzielbaren Bruttoertrag und nach Abzug der sonstigen Kosten für den Gewinn. Aus diesen Gründen muss die Kalkulation im Handel mit einer laufenden Überprüfung einhergehen. Gegebenenfalls muss die Kalkulation an veränderte Gegebenheiten angepasst wer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kalkulation: Wann welches K... / 3.1 Junge Unternehmen

In einem frisch gegründeten Unternehmen – ein Einmannbetrieb – werden die Kosten summarisch erfasst und der erwarteten Leistung gegenübergestellt. Eine einfache Divisionskalkulation reicht aus. Die Daten ergeben sich aus dem Businessplan, der Grundlage der Gründung war. Möglicherweise gibt es vergleichbare Leistungen bereits im Markt. Dann orientiert sich der Preis am Marktp...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vollkostenrechnung / 4 Welchen Nutzen bietet die Vollkostenrechnung?

Wendet man die Vollkostenrechnung nur für die Zwecke an, für die sie konzipiert ist, hat sie durchaus ihre Berechtigung. Die Vollkostenrechnung hat die langfristige Perspektive im Blick: Auf Dauer müssen alle Kosten eines Unternehmens gedeckt werden. Alle verkauften Produkte zusammen müssen die Fixkosten tragen. Dieser Aspekt darf nicht unterschätzt werden, weil man unter gro...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozesskostenrechnung: Durc... / 1 Was ist die Prozesskostenrechnung?

Die Prozesskostenrechnung zielt darauf ab, Gemeinkostenbereiche prozessorientiert zu erfassen, um diese transparent und damit steuerbar zu machen. Ziel ist es, die tatsächlichen Kosten eines Geschäftsprozesses zu ermitteln, Ineffizienzen im Gemeinkostenbereich und im Prozessablauf zu erkennen, um damit Einsparpotenziale aufzudecken und Kosten zu senken. Des Weiteren ist die...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozesskostenrechnung: Durc... / 2.1 Ausgangsbasis Kostenstellen

Ausgangsbasis für die Durchführung einer Prozessanalyse ist das Vorhandensein einer funktionsfähigen und aussagekräftigen Kostenstellenrechnung, über welche die Gemeinkosten vollständig erfasst werden. Je detaillierter die vorhandene Kostenstellenrechnung bereits ist, desto genauer lässt sich die Prozessanalyse folglich auch durchführen. Allerdings ist es in der Praxis, insb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozesskostenrechnung: Durc... / 2.3 Bestimmung der Kostentreiber

Kostentreiber charakterisieren den Output einer Aktivität oder eines Prozesses. Sie geben Auskunft darüber, warum Kosten anfallen und spielen deshalb eine dominante Rolle in Bezug auf die Kostenbeeinflussung bei Prozessen und Aktivitäten. Kostentreiber dienen dazu, Aktivitäten und Prozesse mengenmäßig zu erfassen. Kostentreiber Ein Kostentreiber für die Aktivität Warenannahme...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership – m... / 1 Status quo im Einkauf

Der Einkauf bestimmt den Unternehmenserfolg nachhaltig mit Die vergangene Finanz- und Wirtschaftskrise hat bei Klein-, Mittel- und Großbetrieben teilweise zu deutlichen Absatzrückgängen geführt. Diesen globalen Abhängigkeiten und dem verstärkten Wettbewerb begegnen die Unternehmen intern mit vielfältigen Spar- und Effizienzsteigerungsprogrammen. Vielfach ist dabei jedoch zu b...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozesskostenrechnung: Durc... / Einführung

"Was kostet ein Bestellvorgang?" Mit herkömmlichen Kostenrechnungs- und Kalkulationsmethoden können Sie diese Frage normalerweise nicht richtig beantworten, da bei diesen Methoden die entstehenden Gemeinkosten nur pauschal über Zuschlagssätze verrechnet werden, was zu großen Fehlern und Ungenauigkeiten führen kann. Man ist bei der Beantwortung der Frage nach den genauen Kost...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Materialkosten / 3 Gemeinkostenmaterial

Nicht zu verwechseln mit den Materialgemeinkosten ist der Begriff des Gemeinkostenmaterials. Hierunter werden die Materialien verstanden, die den Kostenträgern nicht direkt zurechenbar sind. Meist handelt es sich um Betriebsstoffe, die nur übergeordneten Einheiten, wie Kostenstellen, Abteilungen oder Gebäuden, zugeordnet werden können. Aus Vereinfachungsgründen werden oft auc...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Materialkosten / 5 Materialkosten in der Kostenträgerrechnung

Im letzten Schritt werden die angefallenen Kosten auf die einzelnen Produkte oder Dienstleistungen, die in der Kostenrechnung als Kostenträger bezeichnet werden, verteilt. Für die Zuordnung der Einzelkosten ergeben sich dabei keine Schwierigkeiten, da Einzelkosten gemäß Definition unmittelbar den Kostenträgern zugerechnet werden können. Die Verrechnung der Gemeinkosten auf d...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vollkostenrechnung / 1 Welchen Zweck verfolgt die Vollkostenrechnung?

Hauptzweck der Vollkostenrechnung war von Anfang an die Kalkulation mit dem Ziel der Preisbildung für Produkte, für die kein Marktpreis besteht. Die relativ einfache Rechnung und plausible Zuordnung von Kosten sollte den Preis rechtfertigen. Dieses Vorgehen eignet sich insbesondere zur Ermittlung des Angebotspreises bei Einzelfertigung. Das zweite Ziel neben der Kalkulation d...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vollkostenrechnung / 3 Welche Grundannahmen liegen der Vollkostenrechnung zugrunde?

Als Hauptzweck dieses Kostenrechnungsmodells wurde die Preiskalkulation genannt. Der Preis ergibt sich nun aus den Selbstkosten und einem Gewinnzuschlag. Diese Preisermittlung und -rechtfertigung geht von folgenden Grundannahmen aus: Die Menge hergestellter und verkaufter Produkte (zuerst nur auf Istkostenbasis aufgebaut) ist bekannt. Alle Produkte zusammen tragen die Gemeinko...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Eigenfertigung oder Fremdbezug / 7 Wie entscheidet man bei Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen?

Darüber hinaus stellt sich häufig die Frage, ob es sich lohnt, Erweiterungs- oder Ersatzinvestitionen vorzunehmen oder ob auf Fremdbezug zurückgegriffen werden soll. In diesen Fällen ist es meist sinnvoll, die Fixkosten in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen, zumindest wenn auf der neuen bzw. auszutauschenden Anlage keine anderen Produkte hergestellt werden können. Wie...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 173 Au... / 3.5 Änderung kraft Sachzusammenhangs

Rz. 222 Die Änderbarkeit zugunsten des Stpfl. ist auch bei grob schuldhaftem Verhalten des Stpfl. nicht eingeschränkt, wenn die dem Stpfl. günstigen Tatsachen oder Beweismittel in einem mittelbaren oder unmittelbaren Zusammenhang stehen mit nachträglich bekannt gewordenen Tatsachen oder Beweismitteln, die zu einer höheren Steuer führen. Da die Veranlagung in einem solchen Fa...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG § 26 ... / 2.3 Ausländische Einkünfte

Rz. 64 Für die Anrechnung ausl. Steuer müssen ausl. Einkünfte vorliegen, die aus demselben Staat stammen, in dem die Steuer erhoben wurde. Die Regelung stellt eine sogenannte "per-country-limitation" dar, da Anrechnungspotenzial zwischen verschiedenen ausl. Staaten nicht übertragen werden kann. Insoweit wird auch von der Steuerobjektidentität gesprochen. Stammen die ausl. Ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Variantenmanagement: Nur we... / 2.1 Verursachungsgerechte Verrechnung variantenabhängiger Gemeinkosten

Traditionelle Zuschlagskalkulation ungenau Traditionell und noch immer weit verbreitet findet die Verteilung der Gemeinkosten über prozentuale Zuschlagssätze auf Basis der Einzelkosten statt. Diese Zuschlagssatzrechnung ist aber gerade mit Blick auf die Bewertung einzelner Produktvarianten sehr ungenau, da sie den Zusammenhang zwischen Gemeinkosten und Produktvielfalt nicht h...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Variantenmanagement: Nur we... / 4 Wirkungsweise einer "Typ-Mengen-orientierten Gemeinkostenkalkulation" (TMOGK)

Aufgrund dieser typspezifischen Verteilung der variantenabhängigen Kosten einerseits und der mengenbasierten Verrechnung andererseits kann man auch von einer "Typ-Mengen-orientierten Gemeinkostenrechnung (TMOGK)" sprechen. Dadurch wird den eingangs gestellten Forderungen nach mehr Transparenz und Verursachungsgerechtigkeit in mehrfacher Hinsicht entsprochen. Kosteneinsparpote...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Variantenmanagement: Nur we... / 3 Konzeption einer Variantenkalkulation

Über Stücklisten und Arbeitspläne lassen sich die Einzelkosten, die durch ein Produkt bzw. eine Produktvariante entstehen, klar nachvollziehen und eindeutig zuordnen. Bei den allgemeinen Kosten eines Unternehmens ist hingegen die Kausalität zwischen Kostenanfall und Produktvielfalt nicht unmittelbar erkennbar. Zur Lösung dieser Probleme wurden in Literatur und Praxis verschi...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Hilfs- und Betriebsstoffe / 2 Wie gehen Hilfs- und Betriebsstoffe in die Kostenträgerrechnung ein?

Betriebsstoffe werden von Maschinen und in Produktionsprozessen verbraucht. Mit seltenen Ausnahmen (nur ein Produkt auf einer Maschine und proportionaler Verbrauch) sind die Schmierstoffe, Öle und sonstigen Materialien damit Gemeinkosten und können keinem Kostenträger direkt zugeordnet werden. Bei Hilfsstoffen kann durchaus eine Verbindung zwischen der Produktionsmenge und de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Variantenmanagement: Nur we... / 2 Notwendigkeit einer Variantenkalkulation

Einfache Berechnung der Einzelkosten Die exakten Kosten eines Produkts bzw. einer Produktvariante zu ermitteln ist Aufgabe der Kalkulation. Hierzu werden zunächst die Kosten (Einzelkosten) ermittelt, die auf Basis von Stücklisten und Arbeitsplänen einzelnen Produkten eindeutig zugeordnet werden können. Durch Multiplikation der Materialeinsatzmenge mit dem Materialeinstandspre...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmensmodell "QUATTRO... / Zusammenfassung

Im Teil 5 der Serie wird nach dem Gemeinkosten- und dem Produktkostencontrolling das Vertriebscontrolling anhand des bereits vorgestellten Excel-Modells "QUATTRO" beschrieben. Ergebniscontrolling in Form der Deckungsbeitragsrechnung bildet die Informationsbasis für strategische Entscheidungen auf Produkt-, Kunden- und Profit-Center-Ebene. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Hilfs- und Betriebsstoffe / 3 Wie gehen Hilfs- und Betriebsstoffe in die Kostenstellenrechnung ein?

Damit sind große Teile der Hilfs- und Betriebsstoffkosten Gemeinkosten. Diese werden über die Kostenstellen und die Zuschlagssätze in der Kalkulation der Produkte berücksichtigt. Die Zuordnung zu den einzelnen Verbrauchern erfolgt auf zwei Wegen: Die Entnahme der Hilfs- und Betriebsstoffe aus dem Lager wird durch Entnahmescheine festgehalten. Darauf wird die Kostenstelle noti...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Variantenmanagement: Nur we... / Zusammenfassung

In der Krise sehen viele Unternehmen in der Ausweitung der Produktpalette eine Möglichkeit, Marktanteile und Umsätze zu halten. Doch Produktvielfalt zählt zu den wichtigsten Ursachen betrieblicher Komplexität und damit als Ursache für Ineffizienz und Ineffektivität im Unternehmen. Denn der durch die Vielfalt ausgelöste Nutzen wird oftmals durch die entstehenden Aufwendungen ü...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Rückstellung, Nachbetreuung... / 3.3 Die Nachbetreuungsverpflichtung ist mit den Einzelkosten und den Gemeinkosten zu bewerten

Für die Höhe der Rückstellung ist der jeweilige Zeitaufwand pro Vertrag und Jahr von entscheidender Bedeutung. Zur Darlegung des voraussichtlichen Zeitaufwands ist gem. dem BFH-Urteil vom 12.12.2013 im Einzelnen notwendig: Die genaue Beschreibung der einzelnen Betreuungstätigkeiten. Die Darstellung muss das Finanzamt in die Lage versetzen, anhand der rechtlichen Anforderungen...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Anschaffungskosten / 3 Umfang der ­Anschaffungskosten

Zu den Anschaffungskosten gehören der Anschaffungspreis, korrigiert um Anschaffungspreisänderungen, die Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Außerdem gehören zu den Anschaffungskosten alle in zeitlichem und sachlichem Zusammenhang mit der Anschaffung entstandenen Aufwendungen. Dies ist in erster Linie der Kaufpreis (Rechnungsbetrag). Zusätzlich r...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 8 Privates Baurecht / VI. Bauzeitverlängerung

Rz. 60 Häufig werden Bauverträge nicht innerhalb der vertraglich vorgesehenen Frist abgewickelt. Eine Unternehmerinsolvenz kann den Zeitplan ebenso durcheinander werfen wie ein Vergabeverfahren. Die übliche HOAI-Vergütung bezieht sich nur auf die anrechenbaren Kosten und enthält keine zeitliche Komponente. Der Architekt schuldet jedoch auch dann, wenn es zu zeitlichen Verzög...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 24 Kartellrecht / III. Anmerkungen zum Muster

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Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Stundenverrechnungssätz... / b) Die rechtliche Beurteilung

Rz. 96 Das Berufungsgericht führte im Wesentlichen aus: Der Bundesgerichtshof lasse zu, dass, wenn bei einer Beschädigung einer Sache der Geschädigte die Sache im eigenen Betrieb reparieren lasse, dieser neben dem Lohn- und Materialaufwand auch anteilige Gemeinkosten – außer Unternehmergewinn – geltend machen könne. Der Bundesgerichtshof habe jedoch klargestellt, dass der Ges...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / [Ohne Titel]

Tz. 260 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Zur Ermittlung des VG gem § 17 Abs 2 EStG sind dem Veräußerungserlös die AK der Anteile gegenüberzustellen. Es spielt dabei grds keine Rolle, ob im Zeitpunkt des jeweiligen Anteilserwerbs bereits eine Beteiligung iSd § 17 EStG bestand (s Tz 250 ff). Zu den AK zählt alles, was der Erwerber aufwenden muss, um das WG zu erlangen (s Urt des BFH v...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rechtsbeziehungen zwischen ... / 4.2 Unentgeltliche Leistungen

Oft erbringt die Personengesellschaft für ihre Gesellschafter Dienst- oder Werkleistungen, die sie auch gegenüber Dritten erbringt, ohne Berechnung eines Entgelts, also unentgeltlich. In diesem Fall liegt eine Entnahme des betreffenden Gesellschafters vor, sog. Leistungsentnahme. Leistungsentnahmen sind nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt Dienstleistungen des Unternehmens an ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Das IGC Controlling-Prozess... / 3.2.2 Forecast

Ziele Forecasting stellt eine planerische Tätigkeit dar und hat intensive Wechselwirkungen mit der operativen Planung und Budgetierung. Ziel des Forecasts ist es, frühzeitig Informationen über zukünftig zu erwartende Abweichungen von der Planung zu liefern, zielgerichtete Maßnahmen zur Schließung von Ziellücken zu entwickeln sowie ggf. schnelle Anpassungen der Umsatz-, Koste...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Advanced Analytics und Cent... / 4.3 Kosten- und Ergebnisrechnung

Angleichung der Kostenrechnung an die Centerstruktur Der Trend hin zu Centersteuerung und Advanced Analytics hat auch seine Spuren in der Kosten- und Ergebnisrechnung hinterlassen. Die Etablierung einer Centersteuerung wirkt sich direkt auf die Kostenstellenstruktur aus. Diese hat sich unmittelbar den geänderten Organisationseinheiten/Centern anzugleichen. Die Verrechnung, so...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Rand- und Rahmenbedingungen... / 6 Das betriebswirtschaftliche 1 × 1: Die Ermittlung von Stundensätzen

Eine genaue Zeiterfassung ist der Ausgangspunkt für die Bestimmung von Stundensätzen. Dabei wird ermittelt, wie viele Arbeitsstunden überhaupt – z. B. nach Abzug von Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen oder anderen Ausfallzeiten – zur Verfügung stehen. Die verbleibende Stundenanzahl kann dann auf einzelne Projekte bzw. Aufträge verteilt werden. Das unten stehende Beispiel zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rückstellungen / 3.2 Steuerliche Bewertungsgrundsätze und Besonderheiten

Rückstellungen sind steuerlich grundsätzlich mit ihrem Nennwert anzusetzen. Sachleistungsverpflichtungen sind nach objektiven Gesichtspunkten zu schätzen und steuerlich nach dem Gesetzeswortlaut nur mit den Einzelkosten und den angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten zu bewerten. Der BFH legt die Vorschrift dahingehend aus, dass Vollkosten anzusetzen sind. Diese Rec...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6b... / 5.2 Veräußerungskosten

Rz. 75 Veräußerungskosten sind die Aufwendungen, die in unmittelbarer sachlicher Beziehung zu dem Veräußerungsgeschäft stehen, also alle durch die Veräußerung unmittelbar veranlassten Kosten, wie z. B. Notariatskosten, Maklerprovisionen, Grundbuchgebühren, Reise-, Beratungs-, Gutachterkosten, und die durch den Veräußerungsvorgang selbst entstehenden Verkehrsteuern, wie GrESt...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Betriebsabrechnungsbogen / 2 Wie ist die Vorgehensweise bei der Erstellung eines einstufigen Betriebsabrechnungsbogens?

Zunächst wird eine Aufstellung sämtlicher Gemeinkostenarten eines Betriebes vorgenommen. Diese wird im BAB in die linke Spalte übernommen. Unter Umständen ist auch eine Einteilung der Kostenarten in teilfixe und fixe Kosten sinnvoll. In der nächsten Spalte wird jetzt für jede Kostenart die Verteilungsgrundlage festgelegt, entweder direkt per Beleg oder indirekt durch Verwendu...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kostenmanagement / 5.3 Gemeinkostenwertanalyse

Unter Gemeinkosten sind dabei alle nicht den Produkten direkt zurechenbaren Kosten zu verstehen. Die Gemeinkosten sind im wesentlichen deckungsgleich mit den Fixkosten (Bereitschaftskosten, Strukturkosten). Mit den Gemeinkosten stehen andererseits die Kosten der indirekten Bereiche sowie der Verwaltungs- und Vertriebsbereich im Vordergrund. Bekannt geworden ist die Gemeinkost...mehr