Rn. 2
Stand: EL 190 – ET: 07/2026
§ 33a EStG ist durch das StNeuOG v 16.12.1954, BStBl I 1954, 575 in das EStG eingeführt worden. Wegen der Rechtsentwicklung bis zum Jahr 1995 wird auf die detaillierten Ausführungen von Hufeld in K/S/M, § 33a EStG Rz A 35 ff (09/2014) hingewiesen.
Rn. 3
Stand: EL 190 – ET: 07/2026
Das JStG 1996 v 11.10.1995, BStBl I 1995, 438 hat § 33a EStG mit Wirkung ab dem VZ 1996 dahin eingeschränkt, dass nach § 33a Abs 1 S 1 und 2 EStG nur noch solche Aufwendungen abgezogen werden können, die der StPfl für eine unterhaltsberechtigte oder dieser gleichgestellten Person erbringt (BT-Drs 13/1686, 42).
Der Höchstbetrag für den Abzug wurde in § 33a Abs 1 S 1 und 2 EStG erhöht, gleichzeitig wurde jedoch der Betrag der eigenen Einkünfte und Bezüge der unterhaltenen Person, der anrechnungsfrei bleibt, abgesenkt. Die in § 33a Abs 1 EStG enthaltene Staffelung der Höchstbeträge entfiel, da sie infolge der Änderung des § 32 EStG gegenstandslos geworden war. In § 33a Abs 2 S 1 EStG erfolgte die redaktionelle Anpassung an den Systemwechsel im Kindergeldrecht, sodass es nunmehr auch darauf ankommt, ob der StPfl für das Kind Kindergeld erhält.
Das JStG 1997 v 21.12.1996, BStBl I 1996, 1523 hat den Kindbegriff in § 33a Abs 3 S 1 Nr 1 Buchst b EStG an den in § 32 Abs 6 S 6 EStG (nunmehr S 7) angepasst.
Das StEntlG 1999/2000/2002 v 24.03.1999, BStBl I 1999, 304, hat den Abzugshöchstbetrag nach § 33a Abs 1 S 1 und 4 EStG auf den tariflichen Grundfreibetrag erhöht (DM 13 020 für den VZ 1999 und DM 13 500 für den VZ 2000).
Das FamFördG v 22.12.1999, BStBl I 2000, 4 hat § 33a EStG redaktionell an die bei § 32 EStG erfolgten Änderungen angepasst. § 33a Abs 2 S 5 regelt mit Wirkung ab dem VZ 1996, dass ein Kind höchstens zu zwei StPfl in einem Kindschaftsverhältnis stehen kann. Nach