Tz. 269
Stand: EL 123 – ET: 06/2026
§ 3c (Abs 2) EStG enthält in seinen S 2ff mit Wirkung für nach dem 31.12.2014 beginnende Wj eine dem § 8b Abs 3 S 4 ff KStG entspr Regelung. Wegen der Rechtslage für Wj, die vor dem 01.01.2015 beginnen, s Urt des BFH v 18.04.2012 (BStBl II 2013, 791 und 785) sowie v 11.10.2012 (BFH/NV 2013, 518), weiter s Schr des BMF v 23.10.2013 (BStBl I 2013, 1269).
Tz. 270
Stand: EL 123 – ET: 06/2026
Wenn man die durch die Neuregelung des § 8b Abs 3 S 4 ff KStG angestrebte Gleichbehandlung von EK und FK für systematisch erforderlich hält, müsste dies uE nicht nur für die Ebene des AE, sondern auch für die Ebene der das FK aufnehmenden Kö gelten. Dies hätte zur Folge, dass zB bei einem der Abschr der Forderung nachfolgenden Forderungsverzicht (s Tz 250) auf der Ebene der Kö auch iHd nicht werthaltigen Teils eine Einkommenserhöhung nicht stattfinden dürfte und ein Zugang im stlichen Einlagekto erfolgen müsste. Solche Regelungen sind jedoch nicht vorgesehen. Ebenfalls hierzu s Neumann/Stimpel (GmbHR 2008, 57, 63), s Schmidt/Mielke (Ubg 2009, 395, 396), s Häuselmann (BB 2008, 20, 22), s Gosch (in Gosch, 4. Aufl, § 8b Rn 279h) und s Janssen (GmbHR 2008, 699, 700). Stellt man isoliert nur auf der Ebene des AE die FK-Gewährung mit der EK-Gewährung gleich, wird der Fall der Darlehensgewährung im Ergebnis stlich schlechter behandelt als der Fall der Einlagengewährung. Dies führt im Ergebnis dazu, dass ggf EK- gegenüber FK-Finanzierungen vorteilhafter sind (s Gocke/Hötzel, in FS Herzig, CH Beck Vlg 2010, 89, 108 und s Schmidt/Mielke, Ubg 2009, 395, 398). Demgegenüber gehen Bildstein/Dallwitz (DStR 2009, 1177, 1182) davon aus, dass die Fremdfinanzierung nach wie vor mehr stliche Möglichkeiten als eine EK-Finanzierung bietet.
UE kann die drohende wirtsch Doppelbe...