Alexandra Pung
, Torsten Werner
Tz. 52
Stand: EL 115 – ET: 09/2024
Es gelten die für Kap-Ges maßgebenden Einkommensermittlungsvorschriften (s R 7.1 KStR 2022 und s Rn 53 des Schr des BMF v 10.11.2021, BStBl I 2021, 2212).
Nach § 8 Abs 2 KStG erzielt eine unbeschr stpfl optierende Gesellschaft ausschließlich Eink aus Gew.
Alle nicht durch das Gesellschaftsverhältnis veranlassten Vermögensmehrungen sind das Einkommen erhöhende BE und Vermögensminderungen das Einkommen mindernde BA, da es eine außerbetriebliche Sphäre nicht gibt. GlA s Rn 53 und Rn 80 des Schr des BMF v 10.11.2021 (BStBl I 2021, 2212); s Schiffers/Jacobsen (DStZ 2021, 348, 353); s Frotscher (in F/D, Erstkommentierung KöMoG 2021; § 1a KStG Rn 56); s Wacker/Krüger/Levedag/Loschelder (Beihefter zu DStR 41/2021, 10, 15); und s Schiffers (DStZ 2021, 530, 534).
Die Regelungen zur vGA und zur verdeckten Einlage (§ 8 Abs 3 S 2 und 3 KStG, s Rn 69 des Schr des BMF v 10.11.2021, BStBl I 2021, 2212) sowie die allg Abzugsbeschränkungen (insbes § 4 Abs 5 EStG; §§ 4h, 4j, 4k EStG; § 8a KStG; § 8c KStG; § 8d KStG; § 9 S 1 Nr 2 KStG; sowie § 10 KStG) sind zu beachten. Ebenso s Rn 53 und s Rn 80 des Schr des BMF v 10.11.2021 (BStBl I 2021, 2212).
Auf von der optierenden Gesellschaft gehaltene Beteiligungen an Kö ist § 8b KStG anwendbar. § 8b Abs 9 KStG ist jedoch mangels Anwendbarkeit der MT-RiLi (s Tz 23) nicht anwendbar. Ebenso s Rn 52 des Schr des BMF v 10.11.2021 (BStBl I 2021, 2212).
Ebenfalls hierzu s Schiffers/Jacobsen (DStZ 2021, 348, 353), s Zapf (BB 2021, 2775, 2779) und s Brühl/Weiss (DStR 2021, 945, 947).
Fraglich ist, ob bei Anwendung des § 3a EStG für die Prüfung des § 3a Abs 2 EStG auf die zivil- und hr-lichen Gegebenheiten oder auf das StR abzustellen ist. Auswirkungen ergeben sich hinsichtlich der Frage, ob das Vermögen der bei der Pers-Ges vorh...