2.1 Commitment des Managements einholen
Am Ende steht und fällt die Umsetzung mit dem Top Management-Buy-in: Steht das Management hinter dem Thema und treibt es auch aktiv und glaubwürdig voran, auch gegen Widerstände in der Organisation? Je nach Größe des Unternehmens kann ein Entscheidungsgremium zu Nachhaltigkeit hilfreich sein, das relevante Entscheidungen trifft, mitträgt und in der Umsetzung unterstützt. Dieses kann bspw. aus der Geschäftsführung bestehen oder den relevanten Entscheidungsträgern für Nachhaltigkeit über die Organisation hinweg (z. B. CEO, HR Vorstand, Einkaufsvorstand).
2.2 Verantwortlichkeiten definieren
Die strategische Verantwortung für Nachhaltigkeit sollte bei einem dedizierten Nachhaltigkeitsteam liegen, das die relevante Expertise zu bspw. Strategie, Reporting oder einem fachspezifischen Thema mitbringt. Zudem braucht es Experten bzw. Counterparts in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen, wie bspw. Controlling/Accounting, Einkauf, HR, Gebäudemanagement usw., die die Umsetzung der Strategie begleiten und auch fachlich unterstützen. Grundsätzlich gibt es fast keinen Fachbereich, zu dem keine Überschneidungen bestehen. Die Aufgabe des Nachhaltigkeitsteams ist also ein Querschnittsaufgabe, die nur gemeinsam mit den relevanten Funktionen passieren kann.
2.3 Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmensprozesse verankern
Zudem ist es wichtig, für die eingangs beschriebene Nachhaltigkeitsstrategie "smarte" Ziele festzulegen und den Fortschritt regelmäßig zu messen und zu überprüfen. Nachhaltigkeitskriterien und Ziele sollten dann in die wichtigsten Prozesse des Unternehmens integriert werden. Das können Planungsprozesse sein, Einkaufsprozesse oder andere bereichsspezifische Prozesse. Daneben sollten diese Ziele auch in die individuellen Ziele des Managements integriert werden bzw. – wo sinnvoll – bonusrelevant sein.
2.4 Nachhaltigkeitsreporting aufbauen
Um die Zielerreichung im Rahmen der Strategie nachverfolgen zu können...