Fachbeiträge & Kommentare zu Wirtschaftsrecht

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ZAP 1/2017, Eskalationsklau... / 1. Gestaltung

Um eine Eskalationsklausel wirksam zu gestalten, muss sie hinreichend bestimmt bzw. bestimmbar sein und ein klares Pflichtenprogramm erkennen lassen. Es muss deutlich werden, welche Streitigkeiten von der Klausel erfasst sein sollen. Ausreichend und üblich ist eine Regelung, die sämtliche sich aus dem Hauptvertrag ergebenden Konflikte umfasst. Die Klausel muss festlegen, welc...mehr

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ZAP 16/2015, Anwaltspraxis / Neuerungen in der ReNoPat-Ausbildung

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres zum 1. August ist die novellierte Fassung der ReNoPat-Ausbildungsverordnung in Kraft getreten. Die Änderungen gehen auf einen Vorschlag der Bundesrechtsanwaltskammer aus dem Jahr 2007 zurück, in dem diese dem Bundesministerium der Justiz den Gesetzgebungsvorschlag mit der Intention unterbreitet hatte, die vier Ausbildungsberufe – Rechts...mehr

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ZAP 13/2015, Anwaltsmagazin / Personalia

Zum neuen Präsidenten des Deutschen Anwaltvereins wurde Rechtsanwalt und Notar Ulrich Schellenberg aus Berlin gewählt. Er löst RA Prof. Dr. Wolfgang Ewer ab, der nach sechsjähriger Amtszeit sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Schellenberg ist seit 1999 Mitglied des Vorstands des DAV, seit 2013 ist er auch Schatzmeister des Vereins. Seine anwaltliche Tätigkeit liegt im Ber...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / H. Literaturverzeichnis

Rn. 93 Stand: EL 23 – ET: 07/2016 Adler, Hans/Düring, Walther/Schmaltz, Kurt (1968), Rechnungslegung und Prüfung der Aktiengesellschaft. Handkommentar, Bd. I, Rechnungslegung – §§ 148 – 160, 311 – 313 AktG 1965, § 14 EG, bearbeitet von Schmaltz, Kurt u. a., 4. Aufl., Stuttgart 1968. Adler, Hans/Düring, Walther/Schmaltz, Kurt (1995), Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen....mehr

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Abkürzungsverzeichnis

(Die Gesetze sind im Text in der jeweils gültigen Fassung zitiert.)mehr

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ZErb 06/2016, Digitaler Nac... / 4

Auf einen Blick Das Prinzip der Universalsukzession gem. § 1922 BGB steht hinsichtlich des Übergangs digitaler Hinterlassenschaften in Konflikt mit datenschutz- und medienrechtlichen Vorschriften. Inwieweit diese Rechtsbereiche der Vererbbarkeit von Online-Verträgen und digitalen Inhalten tatsächlich entgegenstehen, ist weitgehend ungeklärt. § 27 Abs. 1 S. 2 BDSG ist jedenfa...mehr

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zerb 5/2016, Digitaler Nach... / 6

Auf einen Blick: Der digitale Nachlass erfährt aus erbrechtlicher Sicht keine Sonderbehandlung. Der Übergang digitaler Hinterlassenschaften eines Erblassers auf seine Erben bestimmt sich nach § 1922 BGB. Das erbrechtliche Prinzip der Universalsukzession steht gleichwohl in einem bisher weitgehend ungeklärten Spannungsverhältnis zu anderen Rechtsgrundsätzen und Bereichen. So s...mehr

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Zerb 4/2016, Zur Frage der ... / Anmerkung

Vor kurzem hat der BGH eine Entscheidung zu der Frage Vor kurzem hat der BGH eine Entscheidung zu der Frage getroffen, ob ein als Schenkungs-, Erb- und Pflichtteilsverzicht überschriebener Vertrag, aufgrund dessen ein Vater seiner Tochter Geldmittel für den Erwerb einer Immobilie übertragen hatte, wegen groben Undanks der Tochter widerrufen werden kann, wenn die Tochter in d...mehr

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Zerb 2/2016, Die Erbausschl... / 5

Auf einen Blick Das deutsche Erbrecht mit seinen recht strengen (materiell-rechtlichen) Anforderungen an eine Erbausschlagung gem. § 1945 Abs. 1 BGB bereitet bei grenzüberschreitenden Erbfällen erhebliche praktische Schwierigkeiten, wenn der Erbe die Erklärung in einem anderen Mitgliedstaat abgeben will. Erben, die im Ausland leben und eine ihnen angefallene, dem deutschen E...mehr

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Abkürzungsverzeichnis

(Die Gesetze sind im Text in der jeweils gültigen Fassung zitiert.)mehr

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Literaturverzeichnis / Kommentare

Bamberger/Roth (Hrsg.), Beck'scher Online-Kommentar BGB, Edition 27, Stand 1.5.2013 1.2.2013 Edition 33, Stand 1.11.2014 Bork/Jacoby/Schwab, FamFG, Kommentar zum Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, 2009 Calliess/Ruffert, EUV/AEUV, Das Verfassungsrecht der Europäischen Union mit Europäischer Grundrechtscharta, Komme...mehr

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zerb 6/2015, Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Band 10

Internationales Privatrecht I, Europäisches Kollisionsrecht, Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (Art. 1 – 24) Franz-Jürgen Säcker/Roland Rixecker/Hartmut Oetker (Hrsg.) Verlag C.H.Beck, 6. Aufl., München 2015, 2.795 Seiten, 259 EUR ISBN: 978-3-406-61470-5 Nirgends lässt sich die Entwicklung des IPR so eindrucksvoll nachvollziehen wie bei einem Vergleich der einzelnen...mehr

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Zerb 12/2014, Hausgesetzlic... / 8

Auf einen Blick Grundsätzlich bietet das Erbrecht eine solide Grundlage zur Gestaltung moderner hausgesetzlicher Ordnungen. Probleme für die Gestaltungspraxis ergeben sich jedoch aus offenen Fragen bezüglich des Umfangs und der Intensität der gerichtlichen Inhaltskontrolle von letztwilligen Verfügungen und Pflichtteilsverzichtsverträgen. Bis zur endgültigen Klärung dieser Fr...mehr

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Küting/Weber, Handbuch der ... / H. Literaturverzeichnis

Rn. 35 Stand: EL 17 – ET: 10/2013 Arbeitskreis Bilanzrecht der Hochschullehrer Rechtswissenschaft (2008), Stellungnahme zu dem Entwurf eines BilMoG: Grundkonzept und Aktivierungsfragen, in: BB 2008, S. 152 – 158. BGH-Urteil vom 06.12.1993, II ZR 102/93, in: BGHZ 124, ­S. 282 – 289. BGH-Urteil vom 30.01.1995, II ZR 42/94, in: DB 1995, ­S. 918 – 920. Biener, Herbert/Berneke, Wilhe...mehr

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ZErb 08/2013, Partei- und P... / 5 Auf einen Blick

Die Löschung aus dem Register führt zwar grundsätzlich zur Aufgabe des besonderen Status einer Gesellschaft als juristischer Person. Für gewisse Konstellationen lebt eine Gesellschaft auch nach ihrer Auflösung weiter. Im deutschen Recht geschieht dies nach der vorherrschenden Lehre vom Doppeltatbestand. Das französische Recht (ihm folgend z. B. auch Monaco) gebraucht in diese...mehr

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ZErb 09/2013, Ergänzung zu ZErb 8/2013

In der letzten Ausgabe wurde versehentlich das Literaturverzeichnis zum Aufsatz Ansässigkeiten und Abkommensvorteile liechtensteinischer Stiftungen, Anstalten, Treuunternehmen und Trusts unter dem neuen Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – Liechtenstein von Prof. Dr. iur. Dr. rer. pol. Olaf Gierhake nicht abgedruckt. Dies wird hiermit ergänzend nachgeholt. Wir bitten das...mehr

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ZErb 7/2013, Governance in Familienunternehmen

Tagungsbericht "Governance in Familienunternehmen" – unter diesem Titel nahm eine Veranstaltung des Alumni-Vereins Private Wealth Management e.V.[3], der aus dem Masterstudiengang "Unternehmensnachfolge, Erbrecht und Vermögen"[4] hervorgegangen ist, sowie des Bucerius Alumni e.V.[5] am 14. Juni 2013 die Führungsstrukturen von Familienunternehmen in den Blick. Zum Auftakt der ...mehr

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AGS 5/2013, Beck’sches Formularbuch Bürgerliches, Handels- und Wirtschaftsrecht. Herausgegeben von Dr. Michael Hoffmann-Becking und Dr. Peter Rawert, LL.M. 11. neu bearb. und erg. Aufl. 2013. Verlag C. H. Beck, München. XLIV, 2624 S. Mit CD-ROM. 119,00 EUR

Auch dieses Formularbuch ist neu aufgelegt worden. Es wendet sich an Richter, Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsjuristen, Steuerberater und auch Rechtspfleger. Auch hier haben sich seit der Vorauflage wichtige Änderungen ergeben. Des Weiteren war eine Fülle von neuer Rechtsprechung, vor allem im Mietrecht, im Erbrecht, Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht einzufügen. Auch ste...mehr

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Rechtsfolge verbotener Zahlungen an Aktionäre

Leitsatz Aktiengesellschaften dürfen ihren Aktionären nur den Bilanzgewinn ausschütten. Verstoßen sie hiergegen, haben die Aktionäre der Gesellschaft die erhaltene Zahlung dem Wert nach zurückzugewähren. Die Rechtsfolgen richten sich ausschließlich nach § 62 AktG. Sachverhalt Eine Aktiengesellschaft veräußerte 1995 sämtliche Geschäftsanteile an eine Aktionärin. In der Insolve...mehr

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ZErb 2/2013, Steuerfindungs... / Einführung

Das 44. Berliner Steuergespräch – moderiert von Herrn Prof. Dr. Roman Seer [3] – bot ein Forum zum Austausch zwischen Steuerwissenschaft, Steuerpraxis und -politik, an dem neben den zwei Referenten Herrn Prof. Dr. Marc Desens [4] und Herrn Prof. Dr. Lars Feld [5] auch Herr Johannes Höfer [6], Herr Prof Dr. Ferdinand Kirchhof [7] sowie Herr Christoph Lammersdorf [8] mitwirkten. In d...mehr

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zfs 11/2012, Gefährliche Ka... / C. Fazit

Die Rechtsprechung zum Schadensrecht im Karneval macht deutlich, wie sehr Verkehrssicherungspflichten zeit- und ortsabhängig sind. Der Veranstalter einer Karnevalsveranstaltung ist sicherlich gut beraten, wenn er, unabhängig von seiner Schadensersatzpflicht, zur Schadensvermeidung Warnhinweise und vorbeugende Instruktionen gegenüber den Teilnehmern erteilt. Die Teilnahme am K...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
FA kann eine Überweisung nicht von einem Kreditinstitut zurückfordern, welches der Steuerpflichtige als seine Bankverbindung angegeben hat

Leitsatz Für die Rückforderung einer an ein vom Steuerpflichtigen genanntes Kreditinstitut gerichteten Überweisung ist unbeachtlich, wie dieses Institut mit dem in Empfang genommenen Betrag verfahren ist; Leistungsempfänger und damit Rückgewährschuldner ist stets der Steuerpflichtige (Fortentwicklung der Rechtsprechung). Normenkette § 37 Abs. 2 AO, § 667 BGB, § 676f BGB a.F. ...mehr

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ZErb 7/2012, Aktuelles zur Unternehmensnachfolge

Tagungsbericht Der Alumni-Verein Private Wealth Management e.V.[2] des Masterstudiengangs "Unternehmensnachfolge, Erbrecht und Vermögen"[3] veranstaltete am 15.6.2012 ein Symposium zum Thema "Aktuelles zur Unternehmensnachfolge" in den Räumen der Kanzlei P + P Pöllath + Partners am Standort Berlin. Themen waren steuerrechtliche Aspekte der Unternehmensnachfolge, Gefahren aus...mehr

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ZErb 6/2012, Das Erbkollisi... / VI. Fazit

Die EU-ErbVO ist, aller Vorbehalte hinsichtlich der Rechtsetzungskompetenz Europas zum Trotz, nicht mehr aufzuhalten. Mit ihr wird u. a. das Erbkollisionsrecht der beteiligten Mitgliedstaaten harmonisiert. Künftig ist allein das Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Erblassers maßgeblich, wenn keine Rechtswahl getroffen wurde. Teilweise ist im aktuellen Entwurf ...mehr

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ZErb 1/2012, DBA-Politik de... / Einführung

Das 40. Berliner Steuergespräch – moderiert von Herrn Müller-Gatermann [3] – bot ein Forum zum Austausch über Stand und Entwicklung der deutschen DBA-Politik zwischen Steuerwissenschaft, Steuerpraxis und -politik, an dem neben den zwei Referenten Herrn Prof. Dr. Jürgen Lüdicke [4] und Herrn Michael Wichmann [5] auch Herr Prof. Dr. Moris Lehner [6], Herr Dr. Wolfgang Haas [7] sowi...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / Einführung

Die steuerwirksame Verrechnung von Verlusten mit positiven Einkünften ist Ausdruck des objektiven Nettoprinzips. Das deutsche Steuerrecht ist von zahlreichen Verlustverrechnungsbeschränkungen durchsetzt. Man findet einschlägige Normen nicht nur im Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuergesetz, sondern darüber hinaus auch im Außen-, Investment- und Umwandlungssteuergesetz...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 1/2012, DBA-Politik de... / C. Diskussionsbeiträge aus dem Auditorium

Prof. Dr. Eilers [10] führte aus, dass die deutsche Abkommenspolitik hinsichtlich der zahlreich vorhandenen Missbrauchsklauseln komplex und uneinheitlich sei. Vor dem Hintergrund einer rechtssicheren Anwendung müsse hinterfragt werden, ob Deutschland nicht eine Vereinheitlichung der Missbrauchsklauseln anstreben sollte. Nach Herrn Wichmann sei eine Vereinheitlichung der Missbr...mehr

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ZErb 04/2009, Bilanzrechtsm... / C. Diskussionsbeiträge aus dem Auditorium

Prof. Dr. Michael Schmitt [13] fragte nach den Hoffnungen, die der deutsche Steuergesetzgeber an die Idee der einheitlichen und konsolidierten Bemessungsgrundlage knüpfe. Diese seien in erster Linie wohl die Konsolidierung und ein einheitlicher Mindeststeuersatz. Wenn diese Ziele nicht erreicht würden, dann verliere das Projekt deutlich an Reiz. Deswegen müsse man sich auf da...mehr

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FF 02/2008, Verfahren vor e... /  1.2 Mediation

Neben diesen Stellen, die eine Streitschlichtung im tradierten Sinn versuchen, ist in den letzten Jahren noch die Mediation getreten, die im (digitalen) Brockhaus (2006) wie folgt definiert wird als Verfahren zur Regelung von Konflikten in Familie, Partnerschaft, Schule, Politik und Umwelt sowie in Wirtschaftsunternehmen beziehungsweise Organisationen. Der eingesetzte neutra...mehr

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ZErb 01/2010, Zugehörigkeit... / Anmerkung

1. Das OLG hat über die Rechtsfähigkeit der Stiftung zutreffend nach liechtensteinischem Recht befunden (dazu Hoffmann, in Richter/Wachter, Handbuch des internationalen Stiftungsrechts, S. 190 ff). Nach liechtensteinischem Recht beurteilt sich auch eine Durchbrechung der rechtlichen Selbstständigkeit der Stiftung, mithin ein Durchgriff, mit der Folge, dass das Stiftungsvermö...mehr

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FF 09/2009, Münsterische Sozialrechtstagung

„Die Reform des Versorgungsausgleichs – Herausforderung und Chancen für die Praxis“ am 4.12.2009 in Münster Veranstaltungsort: Deutsche Rentenversicherung Westfalen, Gartenstraße 194, 48125 Münster Eine der zentralen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Auflösung einer Ehe ist die Beantwortung der Frage, wie beiden früheren Ehegatten ein selbständiges Leben ermöglicht we...mehr

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AGS 03/2011, Anwaltsgebühre... / c) Vorangegangene Tätigkeit im Vergabeverfahren

Umstritten war, welche Gebühr entsteht, wenn der Anwalt sowohl im Vergabe- als auch im Nachprüfungsverfahren tätig wird. Nach einer Meinung erhielt er auch bei einer Vorbefassung für die spätere Tätigkeit im Nachprüfungsverfahren die Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV.[9] Die Gegenmeinung billigte dem Anwalt lediglich eine Geschäftsgebühr aus dem reduzierten Rahmen von Nr. 230...mehr

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ZErb 12/2010, Besteuerung d... / C. Diskussionsbeiträge aus dem Auditorium

Eigenthaler [12] wies darauf hin, dass die Verwaltung täglich Anträge auf verbindliche Auskünfte zu Fragen der Besteuerung von Personengesellschaften erhalte. Deren Bearbeitung binde Ressourcen in Finanzverwaltung und bei Beratern. Zudem sei ihre Erteilung seit einigen Jahren nicht mehr kostenlos. Er fragte Prof. Dr. Hennrichs, welche Widerstände er gegen sein Konzept erwarte...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Arbeitszimmer als Mittelpunkt der Gesamttätigkeit

Leitsatz Bei einem Hochschuldozenten mit freiberuflichen Nebentätigkeiten kann sich der Mittelpunkt der Gesamttätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer befinden, wenn ihm in der Hochschule kein Dienstzimmer zur Verfügung steht. Sachverhalt Die Steuerpflichtige war im Streitjahr 2004 als Professorin hauptamtlich in der eigenständigen Lehr- und Forschungseinheit "Verbundstudium BWL...mehr

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ZErb 07/2008, Die GmbH & Co... / 1. Einfache Vertragsgestaltung

Bei der beteiligungsidentischen GmbH & Co. KG bedarf es eines erheblichen kautelarjuristischen Aufwands, um die Gesellschaftsverträge von KG und Komplementär-GmbH durch Synchronklauseln etc. so zu verzahnen und zu harmonisieren, dass durch eine Änderung der Beteiligungsverhältnisse keine Interessenkonflikte oder sogar Blockierungsmöglichkeiten seitens der Komplementär-GmbH e...mehr

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ZErb 07/2008, Die GmbH & Co... / 3. Mindestanteilsgrößen unbeachtlich

Auch die Beteiligungsverhältnisse können einfacher an die Bedürfnisse des Mandanten angepasst werden, da es keine Mindestanteilsgrößen für die Anteile iSd § 5 Abs. 3 GmbHG gibt. Üblicherweise entsteht bei einem sich vergrößernden Gesellschafterkreis die Gefahr, dass die Vorgaben des § 5 Abs. 1 GmbHG (ein Geschäftsanteil muss mindestens 100 EUR betragen) und des § 5 Abs. 3 Gm...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Fortbildungsseminare für Steuerberater sind nicht als "Schul- oder Hochschulunterricht" umsatzsteuerfrei

Leitsatz 1. Die Durchführung von eintägigen Fortbildungsseminaren der Bundessteuerberaterkammer für Steuerberater durch einen selbstständigen Referenten gegen Entgelt ist umsatzsteuerpflichtig. 2. § 4 Nr. 21 Buchst. b UStG 1993 begünstigt nur die Träger privater Schulen und anderer allgemeinbildender oder berufsbildender Einrichtungen, nicht aber selbstständige Referenten, di...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Frotscher/Geurts, EStG Abkürzungsverzeichnis

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Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechtsbeistand als Aufsichtrat

Leitsatz Ein Beratungsvertrag zwischen einer Aktiengesellschaft und einer Anwalts-GbR, der ein Aufsichtsratsmitglied angehört, fällt in den Anwendungsbereich der §§ 113, 114 AktG, wenn dem Aufsichtsratsmitglied nicht nur ganz geringfügige Zuwendungen für die Beratungstätigkeit zufließen. Sachverhalt Der klagende Rechtsanwalt war ab 12.3.2002 Mitglied und Vorsitzender des Aufs...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Blersch/Goetsch/Haas, InsO,... / 1. Entstehungsgeschichte

Rn 1 Ziel der EuInsVO ist es, Insolvenzverfahren grundsätzlich eine EU-weite Wirkung zu verleihen. Die Verordnung bietet Lösungen für Kollisionen zwischen den einzelstaatlichen Rechtsordnungen und für Kompetenzkonflikte zwischen Gerichten verschiedener Mitgliedstaaten.[1] Deshalb wird sie auch zu Recht als "Meilenstein" auf dem Weg zu einem einheitlichen europäischen Wirtsch...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Vor § 34c EStG Steuerermäßi... / 2. § 34c EStG und EG-Recht

a) Anrechnung versus Freistellung Literatur CORDEWENER/SCHNITGER, Europarechtliche Vorgaben für die Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung, StuW 2006 (in Vorbereitung); DAUTZENBERG, Unternehmensbesteuerung im EG-Binnenmarkt, 1997, S. 688 ff.; DAUTZENBERG, Doppelbesteuerung und EG-Vertrag, DB 1994, 1542 ff.; FARMER, EC Law and National Rules on Direct Taxation, EC Tax...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Vor § 34c EStG Steuerermäßi... / 1. Doppelbesteuerung und EG-Recht

Literatur BASSLER, Zu den "Steuerspezifika" der Grundfreiheiten des EG-Vertrages, IStR 2005 (erscheint demnächst); BEUL, Beschränkung europäischer Niederlassungsfreiheit und Art. 220 EGV, IStR 1997, 1 ff.; CORDEWENER/SCHNITGER, Europarechtliche Vorgaben für die Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung, StuW 2006 (in Vorbereitung); CORDEWENER, Europäische Grundfreiheit...mehr

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ZAP 14/2023, Öffentliches Wirtschaftsrecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis – Teil 2: Erlaubnispflichtiges Gewerbe

Zusammenfassung Einführung: Im ersten Teil (ZAP 2023, 621) des zweiteiligen Beitrags zum öffentlichen Wirtschaftsrecht wurden zunächst die zentralen Begrifflichkeiten „Gewerbe”, „Zuverlässigkeit” und „Gewerbetreibender” näher erläutert, auf die auch im vorliegenden zweiten Teil regelmäßig abgestellt wird. Stand im ersten Teil des Beitrags insb. das erlaubnisfreie Gewerbe im Fo...mehr

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ZAP 12/2023, Öffentliches Wirtschaftsrecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis – Teil 1: Erlaubnisfreies Gewerbe

Zusammenfassung Einführung: Unter dem Begriff des öffentlichen Wirtschaftsrechts bzw. des Wirtschaftsverwaltungsrechts werden eine Vielzahl von verwandten Rechtsbereichen zusammenfasst. Dabei ist die Gewerbeordnung (GewO) , deren Ursprung bis ins Jahr 1869 zurückreicht, nicht nur historisch Ausgangspunkt der Überlegungen. Der vorliegende zweiteilige Beitrag stellt die zentrale...mehr

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ZAP 21/2021, Buchreport / 6 Wirtschaftsrecht/Urheber- und Medienrecht/Marken- und Wettbewerbsrecht

6.1 Schwarz (Hrsg.), Handbuch Filmrecht, 6. Aufl. 2021, C.H. Beck, 1.491 S., 169 EUR Das Handbuch Filmrecht ist in der 6. Auflage erschienen, rund zehn Jahre nach der Vorauflage. Das Autorenteam hatte neben den in diesem Zeitraum eingetretenen technischen und rechtlichen Veränderungen auch auf die Folgen der Corona-Pandemie einzugehen, die für die Filmbranche erhebliche, insb...mehr

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ZAP 8/2021, Buchreport / 9 Wirtschaftsrecht/Urheber- und Medienrecht/Marken- und Wettbewerbsrecht

9.1 Schmuck, Presserecht – kurz und bündig, 4. Aufl. 2020, R&W Fachmedien Recht und Wirtschaft, 415 S., 19,50 EUR Der Autor gibt in diesem Werk einen Überblick über das gesamte Presse- und Medienrecht, namentlich in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen, Internet und Social Media. Hierbei werden die Grundkenntnisse zu den Eckpfeilern dieses durchaus weitreichenden Rechtsgeb...mehr

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ZAP 21/2022, Buchreport / 7 Wirtschaftsrecht/Urheber- und Medienrecht/Marken- und Wettbewerbsrecht

7.1 Dörr/Kreile/Cole (Hrsg.), Medienrecht – Recht der elektronischen Massenmedien, R&W Fachmedien Recht und Wirtschaft, 3. Aufl. 2022, 620 S., 149 EUR Das Medienrecht gehört nicht zu den „klassischen” Rechtsgebieten, wie etwa das Familien-, das Erb-, das Miet- oder das Schuldrecht, sondern besteht als „themenspezifisches Sammelbecken” aus unterschiedlichen Einzelrechtsgebiete...mehr

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ZAP 21/2019, Buchreport / Wirtschaftsrecht/Urheber- und Medienrecht/Marken- und Wettbewerbsrecht

Berlit, Markenrecht, 11. Aufl. 2019, C.H.Beck, 419 S., 59 EUR Die aktualisierte Auflage des markenrechtlichen Standardwerks von Berlit bringt das Werk insbesondere auf den Stand des mit Wirkung zum 14.1.2019 in Kraft getretenen Markenrechtsmodernisierungsgesetzes (MaMoG). Das MaMoG dient der Umsetzung der Richtlinie (EU) 2015/2436 vom 16.12.2015 (MarkenrechtsRL). Die Markenre...mehr

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ZAP 8/2022, Buchreport / 6 Wirtschaftsrecht/Urheber- und Medienrecht/Marken- und Wettbewerbsrecht

6.1 Eichelberger/Wirth/Seifert, UrhG – Urheberrechtsgesetz, 4. Aufl. 2022, Nomos, 862 S., 98 EUR In der nunmehr vierten Auflage liegt der Handkommentar zum Urheberrecht vor. Enthalten ist neben dem UrhG auch das Verwertungsgesellschaftengesetz (VVG). Neu aufgenommen wurden insb. auch die Neuregelungen durch das Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG). Damit werden alle ...mehr

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ZAP 14/2023, Öffentliches W... / Zusammenfassung

Einführung: Im ersten Teil (ZAP 2023, 621) des zweiteiligen Beitrags zum öffentlichen Wirtschaftsrecht wurden zunächst die zentralen Begrifflichkeiten „Gewerbe”, „Zuverlässigkeit” und „Gewerbetreibender” näher erläutert, auf die auch im vorliegenden zweiten Teil regelmäßig abgestellt wird. Stand im ersten Teil des Beitrags insb. das erlaubnisfreie Gewerbe im Fokus der Betrach...mehr