Fachbeiträge & Kommentare zu Versorgung

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 9 Vorrangi... / 2.2 Prüfung zur Beeinflussung von Sozialleistungen (Abs. 1)

Rz. 9 Abs. 1 stellt unter Berücksichtigung der sozialpolitischen Zielvorgaben der §§ 3 und 4 klar, dass eine Prüfung der Notwendigkeit von Teilhabeleistungen immer dann zu erfolgen hat, wenn ein Mensch mit Behinderung oder drohenden Behinderung im Zusammenhang mit der Behinderung (vgl. § 2 Abs. 1) eine Sozialleistung (§ 11 SGB I) beantragt oder erhält. Dabei ist unbedeutend,...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 8 Wunsch- ... / 2.1.2 Unwirtschaftliche Wünsche

Rz. 8 Die Wünsche des Leistungsberechtigten haben da ihre Grenzen, wo sie zu nicht vertretbaren finanziellen Mehrbelastungen des Rehabilitationsträgers führen (vgl. BSG, Urteil v. 28.5.2003, B 3 KR 30/02 R). Die Rehabilitationsträger haben darauf zu achten, dass ihre Leistungen dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechen (vgl. z. B. § 69 Abs. 2 SGB IV). D...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 38 Verträg... / 2.2 Verpflichtung zum Abschluss von Verträgen (Abs. 1)

Rz. 8 Nach § 36 Abs. 1 sind die Rehabilitationsträger dazu verpflichtet, die zur Ausübung von Rehabilitationsleistungen erforderlichen Rehabilitationsdienste und -einrichtungen in ausreichender Zahl und Qualität zur Verfügung zu stellen. Zur Erreichung dieser beiden Ziele verpflichtet § 38 Abs. 1 die Rehabilitationsträger zum Abschluss von Verträgen mit Rehabilitationsdienste...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 8 Wunsch- ... / 2.2 Wahlrecht (Abs. 2 Satz 1 und 2)

Rz. 9 Nach § 8 Abs. 2 Satz 1 hat der Rehabilitand die Möglichkeit, anstelle einer Sachleistung zur Teilhabe eine Geldleistung zu wählen. Voraussetzung für die Umwandlung einer Sachleistung in die Geldleistung ist, dass der Leistungsberechtigte bei dem Rehabilitationsträger ausdrücklich einen Antrag auf die Umwandlung der Sachleistung stellt, dass die Teilhabeleistung nicht in ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 3 Vorrang ... / 2.1 Grundbegriffe der Prävention

Rz. 8 § 3 trägt die Überschrift "Vorrang von Prävention". Unter Prävention versteht man alle medizinischen und sozialen Anstrengungen, die Gesundheit zu fördern (health promotion) und Krankheit und Unfälle sowie deren Folgen- hierzu zählen auch Behinderungen – zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern. Die Prävention i. S. d. § 3 soll dazu beitragen, bereits im Frühstadium s...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 73 Reiseko... / 2.3.1 Überblick

Rz. 33 Die längere Abwesenheit des Rehabilitanden von zu Hause beeinflusst i. d. R. erheblich die Psyche des Rehabilitanden und somit letztendlich auch den Rehabilitations-/Teilhabeerfolg. Um diesen nicht zu gefährden, bestimmen Abs. 2 und 3, dass der Rehabilitand 2 Familienheimfahrten im Monat erhält. Hinsichtlich der einzelnen Anspruchsvoraussetzungen und des Beginns des An...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 38 Verträg... / 2.9 Mustervertrag der Deutschen Rentenversicherung Bund für Verträge mit Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation

Rz. 27 Anmerkung: An dieser Stelle wird der Text des Basisvertrages der Deutschen Rentenversicherung zur Ausführung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (Stand: 4.6.2013)aufgeführt. Die tatsächlichen Verträge der DRV orientieren sich an diesem Mustertext. Der Autor hat diesen Text um die die ab 1.1.2018 geltenden Vorschriften in Klammern ergänzt. Präambel Dieser Ver...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 74 Haushal... / 2.8.1.2 Verwandte und Verschwägerte ab dem 3. Grad

Rz. 26 Grundsätzlich gehören alle Kosten, die dem Rehabilitanden aufgrund der Selbstbeschaffung der Ersatzkraft entstehen, zu den erstattungsfähigen Aufwendungen. Die Aufwendungen sind in angemessener Höhe – und für eine angemessene Stundenzahl je Einsatztag – zu erstatten. Als angemessen werden bei einem achtstündigen Einsatz die (durch Quittung etc.) nachgewiesenen Aufwendu...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 44 Stufenw... / 2.5.3 Hintergründe der Rechtsprechung des BSG zur stufenweisen Wiedereingliederung

Rz. 17k Bezüglich der Grundsätze aus den Urteilen des BSG (Urteile v. 29.1.2008, B 5a/5 R 26/07 R; v. 5.2.2009, B 13 R 27/08 R; v. 20.10.2009, B 5 R 44/08 R und B 5 R 22/08 R) wird auf Rz. 17 verwiesen. Im Einzelnen gilt Folgendes: Die vorrangige Zuständigkeit des Rentenversicherungsträgers gegenüber der Krankenkasse begründet nicht § 40 Abs. 4 SGB V, sondern § 4 Abs. 2 Satz ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 29 Persönl... / 2.5.2.1 Arbeitgebermodell

Rz. 19 Beim Arbeitgebermodell wird der Budgetnehmer selbst wie ein Arbeitgeber tätig, indem er selbst Arbeitnehmer einstellt, damit er seinen Teilhabebedarf i. S. d. §§ 4 und 5 befriedigen kann. Das bedeutet, dass er auch alle Rechte (Weisungsbefugnis) und Pflichten, die ein Arbeitgeber hat (Zahlung von Lohn/Gehalt, Abführung der Beiträge zur Sozialversicherung usw.), besitz...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 31 Leistun... / 2.3 Vorrangige trägerspezifische Gesetze und Regelungen des über- und zwischenstaatlichen Rechts

Rz. 12 Wegen § 7 gilt § 31 nur, sofern wegen der Teilhabeleistung keine rehabilitationsträgerspezifischen Vorschriften gelten (vgl. Rz. 12a) und wenn das über- und zwischenstaatliche Recht gegenüber § 31 nicht vorrangig ist (§ 30 Abs. 2 SGB I; vgl. Rz. 13 ff.). Zu a) Rz. 12a Entsprechende Regelungen, die den anspruchsberechtigen Personenkreis nach § 31 tangieren können, existier...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 152 Festst... / 2.1 Feststellung der Behinderung

Rz. 3 Die Vorschrift befasst sich mit dem Verfahren zur Feststellung einer Behinderung und des Grades einer Behinderung und bestimmt die für die Feststellungen zuständigen Behörden. Zuständig sind grundsätzlich die für die Durchführung des BVG zuständigen Behörden, also die Versorgungsämter. Das bestimmt Satz 1. Mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung sc...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 7 Vorbehal... / 2.1 Grundsätze zur Anwendung von Leistungsvorschriften

Rz. 3 § 7 ist für alle Rehabilitationsträger i. S. d. § 6 anzuwenden. Ist die Zuständigkeit des jeweiligen Rehabilitationsträgers zu einer Leistungsgruppe (§ 5) gegeben, richtet sich die grundsätzliche Abgrenzung der Leistungszuständigkeit zwischen den Rehabilitationsträgern nach den jeweiligen rehabilitationsträgerspezifischen Vorschriften. Das bedeutet: Die Voraussetzungen ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 37 Qualitä... / 2.5 Zertifizierungsverfahren (Abs. 2 Satz 2)

Rz. 26 Mit Wirkung vom 1.4.2007 wurde eingeführt, dass sich stationäre Rehabilitationseinrichtungen nicht nur an einem Qualitätsmanagement, sondern auch an einem Zertifizierungsverfahren beteiligen müssen (vgl. Rz. 1). Für ambulante Rehabilitationseinrichtungen gilt das Zertifizierungsverfahren dagegen nicht; sie müssen keines der beiden Verfahren durchführen. Zu den stationä...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 55 Unterst... / 2.5.1 Inhalt

Rz. 61 Abs. 6 Satz 1 verpflichtet die Rehabilitationsträger i. S. d. § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 (also die Bundesagentur für Arbeit, die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung und der Kriegsopferfürsorge und -versorgung) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH), im Rahmen der Bundesarbeitsgemei...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Schell, SGB IX § 228 Unentg... / 2.2.2.2 Kostenfreie Wertmarke

Rz. 16 Nach Abs. 4 Satz 1 wird eine Wertmarke zur Inanspruchnahme der unentgeltlichen Beförderung kostenfrei, also ohne Eigenbeteiligung an schwerbehinderte Menschen, die blind oder hilflos i. S. d. § 33 b EStG sind (Abs. 1 Nr. 1), ausgegeben. Die Zugehörigkeit zu diesen Personenkreisen wird im Ausweis mit dem Merkzeichen "Bl" (§ 3 Abs. 1 Nr. 3 der Schwerbehinderten-Ausweisv...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5 Versorgung von Verletzungen

3.5.1 Entstehung von Verletzungen Wunden entstehen durch: äußere Gewalteinwirkung (z. B. Schnitt-, Stich-, Quetschwunden), offene Knochenbrüche, thermische Einflüsse (Hitze bzw. Kälte), Verätzungen durch Chemikalien, Erkrankungen. 3.5.2 Gefahren Verliert ein Erwachsener etwa 20 % seines Blutes (ca. ein Liter), kommt es zum Schock, der sich durch die in Abschn. 3.4.2 aufgeführten Mer...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.3 Grundsätze der Wundversorgung

Die Versorgung von Wunden muss unter Beachtung wichtiger Grundsätze und Verbote erfolgen, die dazu beitragen, den Zustand der betroffenen Person zu stabilisieren bzw. nicht zu verschlechtern: Den Verletzten hinlegen, um so einem Sturz durch Bewusstlosigkeit vorzubeugen. Steht dem Ersthelfer kein Verbandmaterial zur Verfügung oder lässt die Körperform das Befestigen eines Verba...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4.2 Amputationsverletzungen

Amputationsverletzungen sind völlige oder teilweise Abtrennungen eines Körperteils. Von derartigen Verletzungen sind hauptsächlich die Arme und Beine bzw. Finger betroffen. Bei rascher Hilfe und korrekter Versorgung des abgetrennten Körperteils (Amputat) und des Betroffenen können heutzutage abgetrennte Extremitäten wieder "angenäht" werden. Die Suche nach dem Amputat darf j...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8.1 Ursachen

Knochenbrüche (Frakturen) sind fast immer das Ergebnis externer Gewalteinwirkung. Aber auch Erkrankungen der Knochen können dazu führen.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.1 Entstehung von Verletzungen

Wunden entstehen durch: äußere Gewalteinwirkung (z. B. Schnitt-, Stich-, Quetschwunden), offene Knochenbrüche, thermische Einflüsse (Hitze bzw. Kälte), Verätzungen durch Chemikalien, Erkrankungen.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5.1 Ursachen

Verbrennungen und Verbrühungen entstehen bei Temperaturen über 50 °C durch Feuer, heiße (glühende) Objekte, Gase, elektrischen Strom, Strahlung (z. B. Radioaktivität) oder starke mechanische Reibung.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5.5 Erste-Hilfe-Leistung

Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen Brandwunden aufgrund der daraus resultierenden Gefahr der Unterkühlung grundsätzlich nicht mehr gekühlt werden. Zur Schmerzlinderung können kleinflächige Verbrennungen (z. B. Finger) sofort ca. 2 Minuten mit Wasser abgekühlt werden. Das Kühlen ist auf die verbrannte Körperstelle zu begrenzen. Größere verbrannte Körperoberflä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.6 Kälteschäden

3.5.6.1 Ursachen Setzt man den Körper ungeschützt längere Zeit niedrigen Umgebungstemperaturen aus, besteht die Gefahr, dass die Körperkerntemperatur anhaltend unter 37 °C absinkt. Wetterfaktoren (Wind und Feuchtigkeit) bzw. Kreislaufprobleme wirken wie ein Katalysator und verstärken die Auskühlung. Erfrierungen schmerzen zunächst, die Schmerzen lassen jedoch später nach. Des...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.7 Schädigungen durch Säuren und Laugen

3.5.7.1 Ursachen Einige feste, flüssige oder gasförmige chemische Verbindungen haben eine zerstörende Wirkung auf das menschliche Gewebe. Dies können sowohl Säuren als auch Laugen (Basen) sein. 3.5.7.2 Erkennen und Erste-Hilfe-Leistung Allgemeine Symptome sind: brennender Schmerz, Ätzspuren, Schorfbildung, leichte Rötung bei leichten Verätzungen. Die konkrete Hilfeleistung ist abhä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8 Knochenbrüche

3.5.8.1 Ursachen Knochenbrüche (Frakturen) sind fast immer das Ergebnis externer Gewalteinwirkung. Aber auch Erkrankungen der Knochen können dazu führen. 3.5.8.2 Arten von Brüchen Es gibt 2 Arten von Frakturen – den geschlossenen und den offenen Bruch. Letzterer ist durch das Herausragen von Knochenenden aus einer Wunde gekennzeichnet; Muskeln, Blutgefäße, Sehnen usw. können eb...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8.4 Gefahren

Innere/äußere Blutungen, Schmerzen, Schock, u. U. Bewegungsunfähigkeit, Infektionen.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4 Erste-Hilfe-Leistung

Abb. 24: Das Schema verdeutlicht die Möglichkeiten der Blutstillung an unterschiedlichen Körperteilen 3.5.4.1 Blutungen an den Extremitäten Blutende Extremitäten sollten sofort hochgehalten oder hochgelegt werden, um den Blutfluss zur Wunde zu reduzieren. Bei einer Blutung am Arm wird darüber hinaus die Hauptschlagader abgedrückt. Dazu presst der Helfer mit 4 Fingern einer Han...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.9 Gefäßverschlüsse

3.5.9.1 Venöser Gefäßverschluss Sauerstoffarmes Blut wird über Venen zum Herzen zurücktransportiert. In den allermeisten Fällen sind die körperfernen (peripheren) Beinvenen betroffen, weil von hier aus der Blutstrom gegen die Schwerkraft zum Herzen hin transportiert werden muss. Durch den Verschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) entsteht in der betroffenen Region eine ve...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5 Hitzeschäden

3.5.5.1 Ursachen Verbrennungen und Verbrühungen entstehen bei Temperaturen über 50 °C durch Feuer, heiße (glühende) Objekte, Gase, elektrischen Strom, Strahlung (z. B. Radioaktivität) oder starke mechanische Reibung. 3.5.5.2 Erkennen Hitzeschäden der Haut sind an deren Verfärbung zu erkennen. Sie reichen von einer Rötung bis hin zur Schwarzfärbung. Zur objektiven Charakterisier...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.7.1 Ursachen

Einige feste, flüssige oder gasförmige chemische Verbindungen haben eine zerstörende Wirkung auf das menschliche Gewebe. Dies können sowohl Säuren als auch Laugen (Basen) sein.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8.3 Erkennen

Allgemeine Anzeichen – Hinweise, die bei fast allen Frakturen vorliegen – sind: Der Betroffene nimmt von selbst eine Schonhaltung ein; Schmerzen im Bereich des Bruchs; Druckempfindlichkeit; das gebrochene Körperteil kann nicht oder nur eingeschränkt bewegt werden; Schwellungen; Hämatome (bläuliche Verfärbungen); Verkürzungen von Gliedmaßen; abnorme Lage bzw. Fehlstellung. Spezifische...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Pandemieplanung / 4.1 Maßnahmen vor der Pandemie

Wichtig Maßnahmen vor der Pandemie Planungsstäbe bilden, Planungs-Verantwortliche benennen Kernfunktionen des Betriebs festlegen und Schlüsselpersonal (mit Vertretungen) benennen Absprachen mit Kunden und Lieferanten treffen Versorgung und Schutz des Betriebs sichern Kontakte zu anderen Betrieben, Verbänden, Behörden aufbauen Verpflegung und medizinische Betreuung der Beschäftigte...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4.3 Gesichtsverletzungen

Wunden im Gesicht (z. B. Mund, Stirn, Nase) beinhalten eine Gefahr, die über den Blutverlust hinausgeht. Das Blut kann sowohl bei bewusstlosen Personen als auch Personen mit Bewusstsein zum Ersticken führen, wenn es in die tiefer liegenden Atemwege gelangt. Um ein Ersticken zu verhindern, wird der Verletzte behutsam in die Bauchlage gedreht und die Stirn auf die verschränkte...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4.5 Fremdkörper im Auge

Verletzungen des Auges durch Fremdkörper äußern sich durch Rötungen, Tränenfluss und Brennen. Der Betroffene möchte das Auge reiben. Die Hilfeleistung erfolgt dadurch, dass das verletzte Auge mit einer Wundauflage vorsichtig abgedeckt wird. Anschließend verbindet man beide Augen – also auch das evtl. Gesunde. Ließe man das nicht beschädigte Auge frei, würden sich die Augenbe...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5.3 Verbrennungsfläche

Das prozentuale Ausmaß der hitzegeschädigten Körperoberfläche kann man mithilfe von 2 Methoden genauer erfassen. Die Handfläche des Brandopfers entspricht ca. 1 % seiner Körperfläche (Handflächenregel). Würde die Hand z. B. 8 Mal die Brandwunde bedecken, so sind ca. 8 % verbrannt. Bei der Neunerregel erfolgt die Abschätzung anhand von vorgegebenen Werten für die unterschiedl...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.6.2 Erkennen

Erste Anzeichen sind: Gefühllosigkeit, Schmerzen, steife Gliedmaßen (Zehen, Finger, Hände und Füße), Müdigkeit, bläuliche Verfärbung der Lippen und des Nagelbetts, bei fortgeschrittenen Kälteschäden: zuerst bläulich bis rot, später weiß und im Endstadium schwarz.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8.2 Arten von Brüchen

Es gibt 2 Arten von Frakturen – den geschlossenen und den offenen Bruch. Letzterer ist durch das Herausragen von Knochenenden aus einer Wunde gekennzeichnet; Muskeln, Blutgefäße, Sehnen usw. können ebenfalls geschädigt sein. Bei geschlossenen Knochenbrüchen ist keine Wunde vorhanden.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4.4 Wunden am Bauch

Durch Bauchverletzungen können sowohl innere Blutungen als auch Organschäden auftreten. Innere Blutungen sind allerdings nur schwer festzustellen. Eine direkte Hilfe durch den Ersthelfer ist praktisch unmöglich. Bei äußeren Bauchverletzungen ist ein Druckverband nicht möglich, da dadurch die Atmung behindert wird. Meist kann die Blutung nur durch das Aufpressen von Verbandmat...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5.2 Erkennen

Hitzeschäden der Haut sind an deren Verfärbung zu erkennen. Sie reichen von einer Rötung bis hin zur Schwarzfärbung. Zur objektiven Charakterisierung erfolgt im Allgemeinen eine Einteilung in 3 Verbrennungsgrade, denen typische Kennzeichen zugrunde liegen (Tab. 4).mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.5.4 Gefahren

Neben der Zerstörung der Haut und darunterliegender Gewebsschichten treten bei schweren Verbrennungen Flüssigkeitsverluste auf, die u. a. zum Schock führen. Der Schock wird zusätzlich durch Schmerzen intensiviert. Atmet der Betroffene Flammen, heiße Dämpfe oder Verbrennungsgase ein, kann es zu Atemnot oder -stillstand kommen. Die verbrannte bzw. verbrühte Hautfläche ist anfä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 2.1.6 Rettungstransportmittel

Je nach Betriebsart und Einzelfallprüfung müssen Rettungstransportmittel vorhanden sein (z. B. Krankentragen, Vakuummatratze, Tragegurte). Sie dienen dem sachgemäßen, schonenden Transport Verletzter vom Unglücksort zur weiteren Versorgung im Sanitätsraum, zum Arzt oder ins Krankenhaus. Allein auf Baustellen mit mehr als 20 Beschäftigten ist eine Krankentrage bindend vorgesch...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.6.1 Ursachen

Setzt man den Körper ungeschützt längere Zeit niedrigen Umgebungstemperaturen aus, besteht die Gefahr, dass die Körperkerntemperatur anhaltend unter 37 °C absinkt. Wetterfaktoren (Wind und Feuchtigkeit) bzw. Kreislaufprobleme wirken wie ein Katalysator und verstärken die Auskühlung. Erfrierungen schmerzen zunächst, die Schmerzen lassen jedoch später nach. Deshalb bleiben sie...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.7.3 Gefahren

Durch die Zerstörung der Haut, des Schutzmantels gegen externe Einflüsse, können Krankheitserreger, Bakterien, Keime usw. in den Organismus eindringen. Neben der Verätzung kann es zu einer Vergiftung kommen, von der häufig die Nieren, Lunge und Leber betroffen sind. Ob und in welchem Maße eine Verätzung gesundheitsschädlich ist, hängt von den folgenden Faktoren ab: Chemikalie...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.8.5 Erste-Hilfe-Leistung

Die konkrete Hilfe hängt vom verletzten Körperteil ab. Dennoch gibt es einige generelle Erste-Hilfe-Leistungen: Verletzten bzw. Fraktur nicht bewegen, es sei denn, er muss aus einer direkten Gefahr gerettet werden; Brüche werden nicht geschient, sondern ruhig gestellt (d. h. vor weiteren Bewegungen bzw. Belastungen geschützt); bei offenen Brüchen versorgt man die Blutungen durc...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.4.1 Blutungen an den Extremitäten

Blutende Extremitäten sollten sofort hochgehalten oder hochgelegt werden, um den Blutfluss zur Wunde zu reduzieren. Bei einer Blutung am Arm wird darüber hinaus die Hauptschlagader abgedrückt. Dazu presst der Helfer mit 4 Fingern einer Hand in die Muskellücke auf der Innenseite des Oberarms hinein (Abb. 25). Die Hauptblutzufuhr zum Arm wird verringert; kleinere Blutgefäße kö...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.4.2.5 Spezialfall Hängetrauma

Bei längerem freien Hängen in einem Gurt besteht die Gefahr des akuten Herztodes, hervorgerufen durch das sog. Hängetrauma. Die Art des Hängegurts spielt dafür keine Rolle. Aufrechtes Hängen ohne Möglichkeit zur Betätigung der Muskelpumpe bewirkt ein "Versacken" einer größeren Blutmenge in den Beinen. Daraus resultiert ein geringerer Blutrückfluss zum Herzen bzw. ein ausgepr...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.9.1 Venöser Gefäßverschluss

Sauerstoffarmes Blut wird über Venen zum Herzen zurücktransportiert. In den allermeisten Fällen sind die körperfernen (peripheren) Beinvenen betroffen, weil von hier aus der Blutstrom gegen die Schwerkraft zum Herzen hin transportiert werden muss. Durch den Verschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) entsteht in der betroffenen Region eine venöse Abflussbehinderung. Gefahr...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 3.5.7.2 Erkennen und Erste-Hilfe-Leistung

Allgemeine Symptome sind: brennender Schmerz, Ätzspuren, Schorfbildung, leichte Rötung bei leichten Verätzungen. Die konkrete Hilfeleistung ist abhängig vom betroffenen Körperteil (Tab. 6).mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Erste Hilfe / 2.2.1 Ärztliche Hilfe und Durchgangsarzt

Nach dem Eintreten eines Notfalls muss der Arbeitgeber für sofortige Erste Hilfe sorgen. Die Arbeit muss dazu unterbrochen werden. Da die Erstversorgung niemals einen Arzt ersetzt, ist der Unternehmer verpflichtet, die fachmedizinische Hilfe sicherzustellen. Von den Berufsgenossenschaften beauftragte Ärzte, die für die Beurteilung von Verletzungen besonders fachkundig sind, w...mehr